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Rating - Darstellung und Analyse aus Anleger- und Emittentensicht

Titre: Rating - Darstellung und Analyse aus Anleger- und Emittentensicht

Dossier / Travail , 2001 , 25 Pages , Note: gut bestanden

Autor:in: Daniel Pantel (Auteur)

Gestion d'entreprise - Investissement et Financement
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Résumé Extrait Résumé des informations

Im Rahmen dieser Hausarbeit wird eine Darstellung und Analyse des Rating aus
Anleger- und Emittentensicht durchgeführt. Für diese beiden Kapitalmarktteilnehmer
nimmt das Rating ein zentrale Position in der Bewertung von Emittenten
und deren Emissionen in Bezug auf ihre Bonität ein. Während der Anleger als
Kapitalgeber über das Ratingurteil die verschiedenen Wertpapiere hinsichtlich der
Rendite und dem Risiko vergleichen kann, versucht der Emittent als Kapitalgeber
seine Anleihen am Markt mit einem guten Rating zu platzieren. Diese Hausarbeit
beschäftigt sich ausschließlich mit dem Rating von Industrieanleihen, welches
auch als externes Rating in der Literatur beschrieben wird. Bankenratings und das
Rating von Vorzugsaktien werden aufgrund des begrenztem Umfangs der Hausarbeit
nicht berücksichtigt.
Hinsichtlich der Entwicklung stellt das Rating in Nordamerika schon seit Jahrzehnten
einen Funktionsparameter der Kapitalmärkte dar, der unverzichtbar geworden
ist. Auch in Asien, vor allem in Japan konnten, sich Ratingagenturen
durch offizielle Anerkennung und gesetzliche Vorschriften in den achtziger Jahren
im etablieren. Die Entwicklung in Europa hingegen ist unterschiedlich weit
fortgeschritten. In Frankreich sind Ratings bereits gesetzlich vorgeschrieben. In
Deutschland hingegen hat das Rating erst in den letzten Jahren an vergleichbarer
Bedeutung gewonnen.1 Durch die Abschaffung der staatlichen Emissionsgenehmigung
für Anleihen (§§ 795, 808a BGB) seit 1991 zeigt sich auch hier ein deutlicher
Wandel für den deutschen Anleihenmarkt und dem Bedarf nach Ratings.2
Im Zuge der Europäischen Währungsunion treten die an Wechselkursrisiken orientierten
Anlagestrategien in den Hintergrund, während gezielt Bonitätsaspekte in
das Anlagekalkül einbezogen werden.3
Punkt 2 dieser Arbeit grenzt den Begriff Rating ab und stellt die wichtigsten Unterscheidungsmerkmale
dar. Es wird eine Differenzierung nach Besicherung (Emissions-
und Emittentenrating), Fristigkeit (kurz- und langfristig) und weiterer
spezieller Charakteristika durchgeführt. Anschließend werden die Beurteilungskriterien erläutert und das Rating im Prozessablauf erörtert. Punkt 3 und 4 stellen die grundlegenden Funktionen des Rating für den Emittenten
bzw. den Anleger vor. Schließlich werden die aus Punkt 3 und 4 gewonnen
Erkenntnisse in Punkt 5 zusammengefaßt und es wird ein Zukunftsausblick zum
Thema Rating vorgenommen.
1Vgl.Everling,O.(1991),S.382.
2Vgl.Steiner,M.(1992),S.509.
3Vgl.Everling,O.(1999),S.249.

Extrait


Inhaltsverzeichnis

1 Einleitung

2 Grundlagen und Darstellung des Rating

2.1 Begriffsabgrenzung

2.1.1 Emissions- und Emittentenrating

2.1.2 Lang- und kurzfristiges Rating

2.1.3 Sonstige Unterscheidungskriterien

2.2 Ratingverfahren

2.2.1 Differenzierung nach Zugänglichkeit der Informationen

2.2.2 Kriterien als Maßstab der Bonität

2.3 Prozessabfolge des Rating

3 Rating aus Emittentensicht

3.1 Informationspolitische Optimierung des Marktzugangs

3.2 Funktion der Kursfindung und der Finanzierungskostensenkung

3.3 Rating als Beurteilung der Unternehmensleistung

4 Rating aus der Sicht des Anlegers

4.1 Rentabilitäts- und Risikoindikator von Anleihen

4.2 Risikoidentifikations- und Strategiefunktion

4.3 Dynamische Informationsversorgung durch Rating

5 Fazit

Zielsetzung und thematische Schwerpunkte

Das Hauptziel dieser Arbeit ist die detaillierte Darstellung und Analyse der Rating-Funktionen sowohl aus der Perspektive des Emittenten als auch aus der Sicht des Anlegers, um die Bedeutung von Bonitätsbeurteilungen für die effiziente Kapitalmarktkommunikation und Investitionsentscheidung zu verdeutlichen.

  • Grundlagen des Rating-Prozesses und methodische Abgrenzungen
  • Optimierung des Marktzugangs für Emittenten durch Rating-Transparenz
  • Die Rolle des Rating als Indikator für Rendite und Risiko beim Anleger
  • Zukunftsperspektiven für mittelständische Unternehmen am Kapitalmarkt

Auszug aus dem Buch

3.1 Informationspolitische Optimierung des Marktzugangs

Die ansteigende Internationalisierung des Portfoliomanagements verlangt von den Emittenten eine genaue Selektion des Instrumentariums, mit dem sie die Beziehung zu den institutionellen Kapitalgebern pflegen und deren Informationsbedarf decken. Wie schon in Punkt 2.1.3 angesprochen wurde, ist es diesen institutionellen Anlegern oft gesetzlich oder satzungsmäßig vorgeschrieben, für bestimmte Anlageentscheidungen Ratings hinzuzuziehen. Das heißt, dass Ratings den Zugang zu dieser wachsenden Kapitalgebergruppe verbessern.

Somit nimmt das Rating eine Marktzugangsvoraussetzung auf internationalen Kapitalmärkten ein, wenn aufgrund von vorhandener Marktenge und mangelnder Aufnahmefähigkeit des nationalen Marktes der Emittent den internationalen Markt mit größerer Regelmäßigkeit, größeren Mengen und längeren Laufzeiten in Anspruch nehmen will. Das Rating erhöht in dieser Hinsicht die finanzielle Flexibilität des Emittenten. Infolge dessen steigt auch die Marktfähigkeit des Schuldtitels durch die wachsende Anzahl möglicher Investoren. Dies steht oft auch in Beziehung mit einer daraus resultierenden Erhöhung der Liquidität.

Zusammenfassung der Kapitel

1 Einleitung: Diese Einleitung führt in die Bedeutung des Ratings als zentrale Bewertungseinheit für Emittenten und Anleger am Kapitalmarkt ein.

2 Grundlagen und Darstellung des Rating: Hier werden die methodischen Grundlagen, die verschiedenen Arten des Ratings und die Prozessabläufe definiert.

3 Rating aus Emittentensicht: Dieses Kapitel erläutert, wie Unternehmen durch Ratings ihre Kapitalkosten senken und den Zugang zu institutionellen Investoren optimieren können.

4 Rating aus der Sicht des Anlegers: Hier wird analysiert, wie Anleger Ratings als Instrument zur Risikobewertung und zur Steuerung ihrer Anlagestrategien nutzen.

5 Fazit: Das Fazit fasst die Indikatorfunktion des Ratings zusammen und gibt einen Ausblick auf die steigende Bedeutung für mittelständische Unternehmen.

Schlüsselwörter

Rating, Emittentenrating, Emissionsrating, Bonität, Anleihen, Kapitalmarkt, Kapitalkosten, Risikoprämie, Ratingagenturen, Finanzierung, Investment Grade, Marktzugang, Portfolio-Management, Informationsasymmetrie, Zahlungsfähigkeit

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in dieser Arbeit grundsätzlich?

Die Hausarbeit untersucht die Rolle und Funktion von Ratings als Instrument zur Bonitätsbewertung von Industrieanleihen aus der dualen Sicht von Emittenten und Anlegern.

Was sind die zentralen Themenfelder?

Die Arbeit behandelt die Begriffsabgrenzung, die verschiedenen Ratingverfahren, die Funktionen zur Senkung der Finanzierungskosten für Emittenten sowie die Bedeutung für das Risiko- und Renditemanagement bei Anlegern.

Was ist das primäre Ziel der Forschungsarbeit?

Ziel ist es, den Nutzen und die Indikatorfunktion von Ratings für beide Seiten des Kapitalmarktes aufzuzeigen und zu analysieren, wie Rating-Entscheidungen die Markttransparenz beeinflussen.

Welche wissenschaftliche Methode wird verwendet?

Es handelt sich um eine strukturierte Literaturanalyse, die auf einschlägigen finanzwissenschaftlichen Quellen basiert, um die theoretischen und praktischen Aspekte des Ratings herzuleiten.

Was wird im Hauptteil der Arbeit behandelt?

Im Hauptteil werden die spezifischen Vorteile für Emittenten, wie Marktzugang und Kapitalkostensenkung, sowie die Funktionen für Anleger, wie Risikoidentifikation und dynamische Informationsversorgung, detailliert erörtert.

Welche Schlüsselwörter charakterisieren die Arbeit?

Zentrale Begriffe sind Rating, Bonität, Kapitalmarkt, Anleihen, Risiko-Rendite-Zusammenhang sowie die Differenzierung zwischen Emittenten- und Emissionsrating.

Warum ist das Rating speziell für den Mittelstand zukunftsweisend?

Durch Ratings können sich mittelständische Unternehmen für institutionelle Anleger vergleichbar machen und somit den Zugang zu Fremdkapital ohne einen klassischen Börsengang erleichtern.

Welchen Einfluss hat das Rating auf das Portfolio-Management?

Rating-Urteile dienen als Filterkriterium für das Anleiheportfolio und unterstützen aktives Management bei Umschichtungsentscheidungen sowie der Ausnutzung von Arbitragepotenzialen.

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Résumé des informations

Titre
Rating - Darstellung und Analyse aus Anleger- und Emittentensicht
Université
University of Applied Sciences Bonn-Rhein-Sieg  (Fachbereich Wirtschaft)
Note
gut bestanden
Auteur
Daniel Pantel (Auteur)
Année de publication
2001
Pages
25
N° de catalogue
V21422
ISBN (ebook)
9783638250498
Langue
allemand
mots-clé
Rating Darstellung Analyse Anleger- Emittentensicht
Sécurité des produits
GRIN Publishing GmbH
Citation du texte
Daniel Pantel (Auteur), 2001, Rating - Darstellung und Analyse aus Anleger- und Emittentensicht, Munich, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/21422
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Extrait de  25  pages
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