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Ausmaß und Problematik der Schattenwirtschaft

Titre: Ausmaß und Problematik der Schattenwirtschaft

Exposé Écrit pour un Séminaire / Cours , 2012 , 16 Pages , Note: 1,0

Autor:in: Sandin Rekic (Auteur)

Economie politique - Autres
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Die Schattenwirtschaft ist einer der größen wirtschaftspolitischen Probleme dieser Zeit. Während Staats-und Schuldenkrisen sowie demographische Entwicklungen unsere gegenwärtige Diskussion bestimmen, nimmt die Schattenwirtschaft weiter zu. Umso überraschender ist es, dass die wirtschaftswissenschaftliche Literatur über dieses Thema sehr überschaulich ist. Dieses hochkomplexe Thema, das für Wirtschaftswissenschaftler genauso interresant sein mag wie für Sozialwissenschaftler, wird im deutschsprachigen Raum von zwei Personen dominiert. Dr. Dominik Enste, Dozent an der Universität zu Köln sowie Prof.Dr Friedrich Schneider, Professor an der Johannes Kepler Universität in Linz und ausgewießener Fachmann für die Forschungsdisziplin Schattenwirtschaft. Die große Mehrheit der beinhalteten Informationen in dieser Arbeit sind aus den Büchern, der zvor genannten Personen entnommen. Eine große Problematik, die sich bei der wissenschaftlichen Untersuchung der Schattenwirtschaft ergibt ist der zwingend erfoderliche interdiszplinäre Ansatz. Die Schattenwirtschaft verlangt sowohl die ökonomische, als auch die Finanz-, Steuer- und Soziopsychologische Betrachtungsweise, um fundierte Aussagen treffen zu können. Zunächst bedarf es einer Definition und Abgrenzung des Wortes „Schattenwirtschaft“ um Irritationen zu vermeiden. Vor allem werden in der Literatur sehr verschiedene Begriffe für die Schattenwirtschaft verwendet. Probleme beginnen schon bei der Abgrenzung des Themas, denn je nachdem wie weit und wie eng die Schattenwirtschaft begrenzt wird, kommen z.T völlig unterschiedliche Ergebnisse für die Größe der Schattenwirtschaft heraus. In dieser Arbeit wird zunächt versucht, einen theoretischen Grundbaustein zu legen. Das Einkommen-Freizeit Modell soll zunächst einen mikroöokonomischen Beitrag liefern. Erweitert wird die ökonomische Theorie durch den psychologischen Ansatz der Reaktanztheorie, um zu betrachten, wie wirtschaftspolitische Maßnahmen das Freiheitsempfinden beeinträchtigen und die Schattenwirschaft als legitimiertes Mittel gesehen wird, diese Freiheit zurückzuerlangen. Daraufhin werden verschiedene Determinanten der Schattenwirtschaft vorgestellt, die die soziologischen und ökonomischen Rahmenbedingungen und deren Wirkung auf die Schattenwirtschaft beeinhalten. Die verschiedenen Messmethoden die genutzt werden um die Schattenwirtschaft zu messen, werden vorgestellt, sowie die Probleme bei der Erfasssung der tatsächlichen Größe der Schattenwirtschaft..

Extrait


Inhaltsverzeichnis

1.Einleitung

2. Definition und Abgrenzung der Schattenwirtschaft

3.Theorie der Schattenwirtschaft

3.1 mikroökonomische Ansätze

3.2 psychologischer Ansatz

4. Determinanten der Schattenwirtschaft

4.1 Steuermoral

4.2 Regulierungsdichte

4.3 Korruption und Schattenwirtschaft

5. Messung der Schattenwirtschaft

6. Auswirkungen der Schattenwirtschaft auf die offizielle Wirtschaft

7. Fazit

Zielsetzung & Themen

Diese Seminararbeit untersucht die theoretischen Grundlagen, Ursachen und ökonomischen Auswirkungen der Schattenwirtschaft, um ein besseres Verständnis für dieses hochkomplexe wirtschaftspolitische Phänomen zu entwickeln. Die zentrale Forschungsfrage befasst sich dabei mit den Determinanten des informellen Sektors sowie der Frage, wie wirtschaftspolitische Rahmenbedingungen – insbesondere Steuersysteme und Regulierungsdichte – das individuelle Verhalten beeinflussen.

  • Grundlagen der Definition und Abgrenzung des Begriffs Schattenwirtschaft.
  • Analyse des mikroökonomischen Einkommen-Freizeit-Modells.
  • Untersuchung psychologischer Faktoren anhand der Reaktanztheorie.
  • Einfluss von Steuermoral, Regulierungsdichte und Korruption.
  • Methoden der Erfassung und Messung von schattenwirtschaftlichen Aktivitäten.
  • Diskussion der Allokationswirkungen auf die offizielle Wirtschaft.

Auszug aus dem Buch

3.2 Psychologischer Ansatz: Reaktanztheorie

Um die Gründe zu analysieren, wieso Menschen in die Schattenwirtschaft ausweichen und damit mögliche Sanktionen in Kauf nehmen, ist eine grundsätzlich ökonomische Analyse zu begrenzt. Das Entscheidungskalkül eines Individuums ist des Weiteren geprägt von sozialen Normen, Sitten und Gebräuchen die in evolutorischen Prozessen verankert werden (Enste 2002: 142). Interne Normen beeinflussen Menschen zusätzlich in ihrer Entscheidungsfindung wie z.B das Gewissen, moralische Einstellung und Religiosität.

Um diese Faktoren neben der ökonomischen Ursachenanalyse miteinzubeziehen, werden die theoretischen Betrachtungen mit psychologischen Ansätzen ergänzt. Besonders geeignet ist hierbei die Reaktantzheorie von Brehm (1966,1972). Im Mittelpunkt der Analyse steht die Annahme, dass bei Beschränkung oder Verlust der Handlungs-und Kontrollfreiheit, Individuen versuchen werden, die verlorengegangenen Handlungsmöglichkeiten wiederherzustellen.

Zusammenfassung der Kapitel

1.Einleitung: Dieses Kapitel führt in die Problematik der Schattenwirtschaft ein und begründet die Notwendigkeit eines interdisziplinären Untersuchungsansatzes.

2. Definition und Abgrenzung der Schattenwirtschaft: Es erfolgt eine theoretische Abgrenzung der verschiedenen Sektoren einer Volkswirtschaft und die Definition der Schattenwirtschaft.

3.Theorie der Schattenwirtschaft: Dieses Kapitel erläutert mikroökonomische Zeitallokationsmodelle sowie psychologische Reaktanzansätze zur Erklärung von Schwarzarbeit.

4. Determinanten der Schattenwirtschaft: Die Untersuchung konzentriert sich auf die Einflussfaktoren Steuermoral, Regulierungsdichte und Korruption als Treiber für informelle Tätigkeiten.

5. Messung der Schattenwirtschaft: Es werden verschiedene direkte und indirekte Methoden zur Quantifizierung der nicht-offiziellen Wirtschaft dargestellt und kritisch hinterfragt.

6. Auswirkungen der Schattenwirtschaft auf die offizielle Wirtschaft: Das Kapitel analysiert die allokativen Effekte, die Auswirkungen auf die Staatsfinanzen sowie die Verzerrung ökonomischer Indikatoren.

7. Fazit: Abschließend werden die Ergebnisse zusammengefasst und wirtschaftspolitische Handlungsempfehlungen zur ursachenorientierten Bekämpfung der Schattenwirtschaft formuliert.

Schlüsselwörter

Schattenwirtschaft, Schwarzarbeit, Einkommen-Freizeit-Modell, Reaktanztheorie, Steuermoral, Regulierungsdichte, Korruption, Messmethoden, Bargeldnachfrageansatz, MIMIC-Ansatz, Allokationswirkungen, Wirtschaftswachstum, Steuerhinterziehung, informelle Wirtschaft, Institutionenökonomik.

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in dieser Arbeit grundsätzlich?

Die Arbeit beschäftigt sich mit den theoretischen Ursachen, der Messung und den Auswirkungen der Schattenwirtschaft auf die offizielle Volkswirtschaft.

Was sind die zentralen Themenfelder der Untersuchung?

Die zentralen Felder sind die ökonomische Theorie der Zeitallokation, die Psychologie des Steuerverhaltens sowie die institutionellen Rahmenbedingungen wie Korruption und Regulierung.

Welches primäre Ziel verfolgt die Arbeit?

Das Ziel ist es, aufzuzeigen, dass die Schattenwirtschaft ein komplexes Phänomen ist, das nicht isoliert betrachtet werden kann, und warum eine ursachenorientierte Politik sinnvoller ist als reine Symptombekämpfung.

Welche wissenschaftliche Methodik kommt zum Einsatz?

Die Arbeit nutzt eine interdisziplinäre Herangehensweise, die mikroökonomische Modellbildungen mit psychologischen Theorien sowie eine Literaturanalyse von empirischen Befunden kombiniert.

Was wird im Hauptteil der Arbeit behandelt?

Der Hauptteil gliedert sich in theoretische Erklärungsansätze (Einkommen-Freizeit-Modell, Reaktanz), eine Analyse der Bestimmungsfaktoren (Steuern, Regulierung, Korruption) sowie eine Diskussion der Messprobleme und volkswirtschaftlichen Auswirkungen.

Durch welche Schlagworte lässt sich die Arbeit am besten charakterisieren?

Die Arbeit wird maßgeblich durch die Begriffe Schattenwirtschaft, Steuermoral, Regulierungsdichte und Allokationseffekte bestimmt.

Welche Rolle spielt die Steuermoral für das Ausweichen in den informellen Sektor?

Die Steuermoral ist ein wesentlicher Determinant; ein mangelndes Vertrauen in staatliche Institutionen und die Wahrnehmung von Steuerzahlungen als unfair steigern den Anreiz zur Schwarzarbeit erheblich.

Warum ist die Messung der Schattenwirtschaft so schwierig?

Da es sich um illegale Aktivitäten handelt, gibt es keine direkten Datenquellen; die Akteure haben zudem ein hohes Interesse daran, ihre Aktivitäten zu verheimlichen, was direkte Befragungen unzuverlässig macht.

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Résumé des informations

Titre
Ausmaß und Problematik der Schattenwirtschaft
Université
Nürtingen University
Note
1,0
Auteur
Sandin Rekic (Auteur)
Année de publication
2012
Pages
16
N° de catalogue
V214366
ISBN (ebook)
9783656426738
ISBN (Livre)
9783656438113
Langue
allemand
mots-clé
Schattenwirtschaft Reaktanztheorie Steuermoral Regulierungsdichte Korruption
Sécurité des produits
GRIN Publishing GmbH
Citation du texte
Sandin Rekic (Auteur), 2012, Ausmaß und Problematik der Schattenwirtschaft, Munich, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/214366
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Extrait de  16  pages
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