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Ermittlung CAPM-basierter Risikozuschläge in der Unternehmensbewertung

Title: Ermittlung CAPM-basierter Risikozuschläge in der Unternehmensbewertung

Research Paper (undergraduate) , 2013 , 18 Pages , Grade: 2,3

Autor:in: Jana Alschner (Author)

Business economics - Investment and Finance
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Die Unternehmensbewertung hat eine große praktische Relevanz, besonders beim Kauf oder Verkauf von Unternehmen oder aber bei Bilanzierungsfragen – beispielsweise wenn bewertet werden muss, ob ein Tochterunternehmen auch noch den Wert besitzt, für welchen man es erworben
hat.
Bei der Bewertung eines Unternehmens müssen viele verschiedene Größen mit betrachtet werden – darunter auch Risikofaktoren, welche die Unternehmen nicht beeinflussen können. Beispielsweise kommende Steuerreformen oder Umweltschutzauflagen.
Laut IDW Standard bestimmt sich der Wert eines Unternehmens als Barwert der Nettozuflüsse an die Unternehmenseigner. Für dessen Ermittlung wird der Kapitalisierungszinssatz verwendet. Dieser spiegelt die Rendite einer Alternativanlage des zu bewertenden Unternehmens wieder.1
[...]
1 Vgl. IDW S 1 i.d.F. 2008 (2008), Seite 4, Tz 4.

Excerpt


Inhaltsverzeichnis

1 Einleitung

2 Die Unternehmensbewertung

3 Ermittlung CAPM-basierter Risikozuschläge

3.1 Das Capital Asset Pricing Model (CAPM)

3.2 Der Risikozuschlag

3.3 Der Betafaktor im CAPM

3.3.1 Die Bestimmung des Betafaktors

3.3.2 Beobachtungszeitraum und Periodizität

3.3.3 Indexwahl

3.3.4 statische Gütekriterien

3.3.5 Der Währungsaspekt

3.4 Das Marktportfolio im CAPM

3.5 Der risikolose Zinssatz

4 Fazit

Zielsetzung & Themen

Die vorliegende Arbeit befasst sich mit der Ermittlung von Risikozuschlägen im Kontext der Unternehmensbewertung unter Anwendung des Capital Asset Pricing Models (CAPM). Das primäre Ziel besteht darin, die verschiedenen Einflussfaktoren auf den Betafaktor – die zentrale Variable zur Risikobestimmung – kritisch zu analysieren und methodische Empfehlungen für eine fundierte Anwendung in der Bewertungspraxis abzuleiten.

  • Methodische Grundlagen des Capital Asset Pricing Model (CAPM)
  • Analyse des systematischen Risikos und der Beta-Bestimmung
  • Einfluss von Beobachtungszeiträumen und Indexwahl auf Bewertungsergebnisse
  • Validierung durch statische Gütekriterien
  • Berücksichtigung währungsspezifischer Risiken bei internationalen Unternehmen

Auszug aus dem Buch

3.3.2 Beobachtungszeitraum und Periodizität

Um einen Betafaktor bestimmen zu können, wird ein Beobachtungszeitraum festgelegt, in welchem dann die notwendigen Daten erhoben werden. Ferner wird auch ein Intervall bestimmt, in dem die Renditen, welche zur Bestimmung des Betafaktors notwendig sind, gemessen werden.

Es gibt verschiedene Möglichkeiten, den Zeitraum und die Periodizität für die Bestimmung des Betafaktors zu wählen. Herauskristallisiert haben sich in der Praxis drei verschiedenen Kombinationen: 1. Beobachtungszeitraum von einem Jahr gepaart mit täglichen Renditeintervallen (ca. 260 Renditepärchen), 2. Beobachtungszeitraum von zwei Jahren verbunden mit wöchentlichen Renditeintervallen (ca. 104 Renditepärchen), 3. Beobachtungszeitraum von fünf Jahren kombiniert mit monatlichen Renditeintervallen (ca. 60 Renditepärchen).

Werden alle drei Varianten angewandt, erhält man abweichende Ergebnisse. Der Grad der Abweichung ist von der wirtschaftlichen Entwicklung der Gesamtwirtschaft als auch des einzelnen Unternehmens abhängig. Fallen Ereignisse wie die Weltwirtschaftskrise oder das Weltwirtschaftswunder in den Beobachtungszeitraum, wirkt sich das natürlich auch auf die ermittelten Betafaktoren aus und kann somit zu einer verzehrten Prognose für die Zukunft führen. Aber auch Ereignisse wie Restrukturierungen oder gescheiterte Neuprodukteinführungen im betrachteten Unternehmen können Gründe für starke Abweichungen bei den ermittelten Betafaktoren sein.

Zusammenfassung der Kapitel

1 Einleitung: Die Einleitung erläutert die Relevanz der Unternehmensbewertung und führt in das Capital Asset Pricing Model sowie die zentrale Bedeutung des Betafaktors ein.

2 Die Unternehmensbewertung: Dieses Kapitel umreißt die Anlässe und Zielsetzungen der Unternehmensbewertung und verdeutlicht die Notwendigkeit der Ertragskraftanalyse.

3 Ermittlung CAPM-basierter Risikozuschläge: Dieses Kapitel bildet den Hauptteil und analysiert detailliert die Modellparameter des CAPM sowie deren Bestimmung.

3.1 Das Capital Asset Pricing Model (CAPM): Es werden die theoretischen Annahmen und die Entstehungsgeschichte dieses Kapitalmarktmodells dargestellt.

3.2 Der Risikozuschlag: Hier wird die mathematische Formel zur Berechnung der unternehmensindividuellen Risikoprämie im CAPM-Kontext hergeleitet.

3.3 Der Betafaktor im CAPM: Dieses Kapitel definiert den Betafaktor als Maß für das systematische Risiko und dessen Auswirkungen auf die Unternehmensbewertung.

3.3.1 Die Bestimmung des Betafaktors: Es werden Einflussfaktoren wie Branchenzugehörigkeit, Fixkostenanteil und Verschuldungsgrad auf das Beta erläutert.

3.3.2 Beobachtungszeitraum und Periodizität: Dieses Kapitel diskutiert verschiedene Kombinationen von Zeitintervallen für die Datenermittlung und deren Vor- und Nachteile.

3.3.3 Indexwahl: Es wird erörtert, welcher Referenzindex zur Bestimmung eines Betafaktors für deutsche Unternehmen am besten geeignet ist.

3.3.4 statische Gütekriterien: Hier werden statistische Methoden wie das Bestimmtheitsmaß und der t-Test zur Validierung der Regressionsergebnisse vorgestellt.

3.3.5 Der Währungsaspekt: Dieses Kapitel beleuchtet die Notwendigkeit der Währungsbereinigung bei internationalen Unternehmensbewertungen.

3.4 Das Marktportfolio im CAPM: Es wird die Bedeutung des effizienten Portfolios und der Kapitalmarktlinie für Investoren beschrieben.

3.5 Der risikolose Zinssatz: Hier wird definiert, welche theoretischen Anforderungen an den risikolosen Zinssatz gestellt werden.

4 Fazit: Das Fazit fasst die Analyseergebnisse zusammen und bewertet kritisch die Anwendbarkeit des CAPM in der Praxis.

Schlüsselwörter

Unternehmensbewertung, CAPM, Risikozuschlag, Betafaktor, systematisches Risiko, Marktportfolio, Kapitalmarktlinie, Beobachtungszeitraum, Indexwahl, t-Test, Bestimmtheitsmaß, Währungsrisiko, Zinssatz, Rendite, Investition.

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in dieser wissenschaftlichen Arbeit grundlegend?

Die Arbeit behandelt die Ermittlung von Risikozuschlägen bei der Unternehmensbewertung unter besonderer Berücksichtigung des Capital Asset Pricing Models (CAPM).

Was sind die zentralen Themenfelder der Publikation?

Die zentralen Themen sind das systematische Risiko, die mathematische Herleitung des Betafaktors sowie die methodischen Herausforderungen bei dessen empirischer Bestimmung.

Welches primäre Ziel verfolgt die Forschungsarbeit?

Das Ziel ist die kritische Analyse der Einflussfaktoren auf den Betafaktor, um eine stabile und fundierte Basis für die Berechnung von Kapitalisierungszinssätzen zu bieten.

Welche wissenschaftliche Methode kommt zur Anwendung?

Die Arbeit nutzt eine literaturgestützte theoretische Analyse und erörtert statistische Gütekriterien zur Validierung von Regressionsergebnissen im Rahmen der Beta-Schätzung.

Was wird schwerpunktmäßig im Hauptteil behandelt?

Der Hauptteil widmet sich den Komponenten des CAPM, der Abgrenzung von systematischem und unsystematischem Risiko sowie der Wahl des optimalen Beobachtungszeitraums und Referenzindexes.

Welche Schlüsselwörter charakterisieren die Untersuchung am besten?

Kernbegriffe sind Unternehmensbewertung, CAPM, Betafaktor, systematisches Risiko, Bestimmtheitsmaß, t-Test und Beobachtungszeitraum.

Warum ist die Wahl des Beobachtungszeitraums für den Betafaktor so kritisch?

Da unterschiedliche Zeiträume bei verschiedenen wirtschaftlichen Ereignissen zu verzerrten Prognosen führen können, ist die Wahl entscheidend für die Stabilität des berechneten Betafaktors.

Warum wird das unsystematische Risiko im CAPM vernachlässigt?

Das CAPM geht von rational handelnden Anlegern aus, für die das unsystematische Risiko durch Diversifikation vermeidbar ist, weshalb es bei der Preisbildung keine Rolle spielt.

Warum wird der t-Test als Gütekriterium gegenüber dem Bestimmtheitsmaß bevorzugt?

Der t-Test ist weniger anfällig für das Problem der Fehlspezifizierung des Modells, die beim Bestimmtheitsmaß in der Praxis häufiger auftreten kann.

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Details

Title
Ermittlung CAPM-basierter Risikozuschläge in der Unternehmensbewertung
College
Technical Academy Wuppertal
Grade
2,3
Author
Jana Alschner (Author)
Publication Year
2013
Pages
18
Catalog Number
V214387
ISBN (eBook)
9783656426653
ISBN (Book)
9783656433361
Language
German
Tags
CAPM Risikozuschlag Unternehmensbewertung Capital Asset Pricing Model
Product Safety
GRIN Publishing GmbH
Quote paper
Jana Alschner (Author), 2013, Ermittlung CAPM-basierter Risikozuschläge in der Unternehmensbewertung, Munich, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/214387
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