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Die politische Un-Kultur im Land der Dichter und Denker

Eine Spurensuche

Título: Die politische Un-Kultur im Land der Dichter und Denker

Redacción Científica , 2013 , 17 Páginas

Autor:in: D.E.A./UNIV. PARIS I Gebhard Deißler (Autor)

Ciencias sociales (General)
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Wenige Menschen hinterfragen ihr nationalkulturelles Selbstverständnis zusammen mit dem ihrer Zeitgenossen. Tut man es, so soll es mit einer pädagogischen Zielsetzung geschehen, um konstruktiv und hilfreich zu sein. Ansonsten ist es eine Station im Kreislauf der diversen Formen kulturell bedingter Gewalt, die hier betrachtet werden und hinterlässt Spuren des Kulturkonfliktes, denen andere folgen, um den Kreislauf fortzusetzen.
Ist nicht eher „politische Unkultur“ angemessen, wenn man den Umgang der Deutschen mit ihren Gegnern bedenkt, beginnend mit dem Judenmord oder der Schoa, ja selbst des dritten Reiches insgesamt, eine Generation später, gefolgt von dem linken Terrorismus und eine weitere Generation später vom rechtsextremistischen Terror der NSU, der derzeit die deutsche und die internationale Öffentlichkeit in Atem hält.

Extracto


Inhaltsverzeichnis

1. Die politische Un-Kultur im Land der Dichter und Denker

1.1 Eine Spurensuche

Zielsetzung & Themen

Die vorliegende Arbeit untersucht das Phänomen einer historisch gewachsenen, gesellschaftlichen „politischen Unkultur“ in Deutschland, die sich in wiederkehrenden Gewaltmustern manifestiert. Das zentrale Ziel ist es, die Diskrepanz zwischen rationalen Strukturen und dem zugrunde liegenden, oft gewaltbereiten Bewusstsein zu hinterfragen und die Bedeutung der Selbsterkenntnis für die Entwicklung einer demokratischen Kultur herauszuarbeiten.

  • Analyse historischer und aktueller Gewaltmuster in Deutschland
  • Untersuchung des Zusammenhangs zwischen Identität, Sozialisierung und Gewaltbereitschaft
  • Kritik an der kulturellen Ignoranz in der politischen Entscheidungsfindung
  • Bedeutung der interkulturellen Forschung für das Verständnis gesellschaftlicher Konflikte
  • Plädoyer für eine neue „kulturelle Intelligenz“ und ein transkulturelles Bewusstsein

Auszug aus dem Buch

Die politische Un-Kultur im Land der Dichter und Denker

Ist nicht eher „politische Unkultur“ angemessen, wenn man den Umgang der Deutschen mit ihren Gegnern bedenkt, beginnend mit dem Judenmord oder der Schoa, ja selbst des dritten Reiches insgesamt, eine Generation später, gefolgt von dem linken Terrorismus und eine weitere Generation später vom rechtsextremistischen Terror der NSU, der derzeit die deutsche und die internationale Öffentlichkeit in Atem hält. Die Vernichtung keines einzigen Menschenlebens, gleich in wessen Namen und auf der Basis welcher Ideologie und mit welchem Ziel, ausgenommen eventuell der Tyrannenmord, wenn es keine Alternative gibt und die Menschheit vor ihrem totsicheren Verderben geschützt werden muss, sind vor Gott und der Welt zu rechtfertigen und uneingeschränkt verwerflich.

Wer kein Leben geben kann hat auch nicht das Recht, es zu nehmen. Und dennoch versucht der Mensch in seiner insbesondere auch in Deutschland grassierenden Philosophie der Anmaßung dieses Privileg des Schöpfers für sich in Anspruch zu nehmen. Das hat verheerende Konsequenzen für eine derartig durch seine intellektuelle Dichter und Denker Elite prädisponierte Kultur. Sie weist Zeichen heidnischer Unkultur und Unzivilisiertheit auf, die in den Augen mancher ausländischer Beobachter als ein Stigma der deutschen Kultur erscheinen.

Zählt man neuere, ähnlich gelagerte Sachverhalte, sowie beispielsweise, was den Osten der Republik angelangt, den ostdeutschen Staatsterror hinzu, sowie das öffentliche gesellschaftliche Lynchen selbst eines amtierenden Bundespräsidenten im Deutschland des 3. Jahrtausends und vergleichbare psychologische Drohgebärden seitens des Islamismus, so ergibt sich eine Verkettung von ähnlich gelagerten Verhaltensmustern, die alle politisch-ideologischen Lager in diesem Land mehr oder weniger auszeichnet. Es ergibt sich ein Pattern der Unfähigkeit in Deutschland, zivilisiert mit Gegnern umzugehen und demokratischere Wege der Auseinandersetzung zu beschreiten. Dies erstreckt sich auch auf Alltagsituationen des Umgangs zwischen Bürger und Staat, bei denen das demokratische Bewusstsein und der entsprechende Stil und die Kultur schnell auf ihre Grenzen stoßen und scheint somit die Gesellschaft oder was man dafür hält, insgesamt zu durchdringen.

Zusammenfassung der Kapitel

Die politische Un-Kultur im Land der Dichter und Denker: Das Kapitel führt in die Problematik der deutschen Gewaltgeschichte ein und identifiziert wiederkehrende Muster der Unkultur sowie die Notwendigkeit, das nationale Selbstverständnis kritisch zu hinterfragen.

Eine Spurensuche: Dieser Abschnitt vertieft die Analyse und beleuchtet, wie Sozialisierung, Identitätsmängel und ein kultureller „Astigmatismus“ zu einer Kausalkette führen, die durch ein transkulturelles Bewusstsein durchbrochen werden muss.

Schlüsselwörter

Politische Unkultur, Gewaltmuster, Selbsterkenntnis, Identitätsbildung, Sozialisierung, Kulturkonflikt, Transkulturelles Management, Demokratische Kultur, Gesellschaftsstruktur, Rechtsterrorismus, Politische Psychologie, Kulturelle Intelligenz, Gewaltbereitschaft, Deutschland, Geschichte.

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in dieser Arbeit grundsätzlich?

Die Arbeit befasst sich mit der Identifikation und Analyse einer tief verwurzelten politischen Unkultur in Deutschland, die sich in verschiedenen historischen Epochen durch gewaltsame Verhaltensmuster zeigt.

Welche zentralen Themenfelder werden behandelt?

Zentrale Felder sind die deutsche Geschichte und Gewaltbereitschaft, der Einfluss von Sozialisierungsprozessen auf die Identität sowie die Herausforderungen einer demokratischen Kultur in einer globalisierten Welt.

Was ist das primäre Ziel der Untersuchung?

Das Ziel ist es, aufzuzeigen, dass die Gewaltphänomene nicht isoliert betrachtet werden dürfen, sondern ein Symptom für mangelnde Selbsterkenntnis und eine unvollendete gesellschaftliche Reifung darstellen.

Welche wissenschaftliche Perspektive wird eingenommen?

Der Autor nutzt Ansätze aus der interkulturellen Forschung und der politischen Psychologie, um ein „Pattern“ der Unfähigkeit zu zivilisierter Auseinandersetzung zu beschreiben.

Was steht im inhaltlichen Fokus des Hauptteils?

Der Hauptteil analysiert die Verkettung von Gewaltmustern über Generationen hinweg und hinterfragt, inwiefern politische und wirtschaftliche Strukturen diese Muster unbewusst perpetuieren.

Welche Schlüsselbegriffe charakterisieren die Arbeit?

Die Begriffe „kultureller Astigmatismus“, „Gewaltpattern“, „Selbsterkenntnis“, „Sozialisierung“ und „transkulturelle Kompetenz“ sind essenziell für das Verständnis der Argumentation.

Wie bewertet der Autor die Rolle des deutschen politischen Establishments?

Das politische Establishment wird kritisch gesehen, da es oft nur als ausführendes Organ handelt, ohne die tiefen kulturellen Ursachen der Gewaltmuster bei der Gestaltung von Einwanderungs- oder Gesellschaftspolitik zu berücksichtigen.

Welche Lösungsvorschläge werden für die Zukunft skizziert?

Der Autor schlägt eine Abkehr vom „kulturellen Astigmatismus“ und eine bewusste Hinwendung zu einem solidarischen, transkulturellen Verständnis vor, um den Kreislauf der Gewalt zu durchbrechen.

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Detalles

Título
Die politische Un-Kultur im Land der Dichter und Denker
Subtítulo
Eine Spurensuche
Autor
D.E.A./UNIV. PARIS I Gebhard Deißler (Autor)
Año de publicación
2013
Páginas
17
No. de catálogo
V214413
ISBN (Ebook)
9783656427827
ISBN (Libro)
9783656566229
Idioma
Alemán
Etiqueta
politische Kultur Kulturpolitik
Seguridad del producto
GRIN Publishing Ltd.
Citar trabajo
D.E.A./UNIV. PARIS I Gebhard Deißler (Autor), 2013, Die politische Un-Kultur im Land der Dichter und Denker, Múnich, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/214413
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