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Karl Marx, Das Kapital. "Die Ware"

Warenfetischismus

Título: Karl Marx, Das Kapital. "Die Ware"

Trabajo de Seminario , 2013 , 8 Páginas , Calificación: 1,3

Autor:in: Robert Feno (Autor)

Sociología - General y Teorías
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Die Absicht dieses Essays besteht in einer gründlichen und nachvollziehenden Darstellung und vorsichtigen Interpretation der Werttheorie im ersten Kapitel des Kapitals, insbesondere der Kategorie der Ware als solcher. Zu Anfang werde ich den allgemeinen Begriff von Waren darlegen und die Interpretation von Marx dazu darstellen. Danach folgt die gründliche Auseinandersetzung mit den Begriffen des qualitativen Gebrauchswertes und den quantitativen Tauschwertes. Ich werde die beiden Werte der Ware gegenüberstellen und aufzeigen das der unterschied der beiden schlicht und einfach darin liegt, dass es beim Gebrauchwert nur auf den Nutzen jedes einzelnen Individuum ankommt es dient nur zur Erfüllung von Bedürfnisse und der Tauschwert erst auftaucht wenn die Waren aufeinandertreffen und untereinander ausgetauscht werden. Nur so erhalten die Waren ihren Wert. Ich werde Marx Werttheorie analysieren und feststellen, dass für Marx die Gemeinsamkeit aller Waren darin besteht, dass sie Produkte menschlicher Arbeit sind.

Im zweiten Teil dieses Essays werde ich mich mit dem Fetischcharakter der Waren beschäftigen und aufzeigen wie in einen Kapitalistischen Wirtschaftsystem Waren mit ihrer starren Reproduktion zu einer materiellen Wirklichkeit werden der sich niemand vollständig entziehen kann. (vgl. Heinrich, 2005, S. 73)

Zum Schluss werde ich den Warenfetisch in der heutigen Zeit beleuchten und einen kurzen Einblick in meine eigene Sicht der Dinge geben.

Extracto


Inhaltsverzeichnis

1. Einleitung

2. Der Begriff der Ware

3. Gebrauchswert und Tauschwert

4. Der Warenfetischismus

5. Warenfetischismus in der heutigen Zeit

Zielsetzung und thematische Schwerpunkte

Die vorliegende Arbeit verfolgt das Ziel, die Werttheorie aus dem ersten Kapitel von Karl Marx' "Das Kapital" nachvollziehbar darzustellen und kritisch zu interpretieren, wobei der Fokus insbesondere auf der Kategorie der Ware sowie dem Fetischcharakter der Waren in kapitalistischen Systemen liegt. Dabei wird untersucht, wie gesellschaftliche Verhältnisse in Warenform objektiviert werden und welche Konsequenzen dies für das individuelle Bewusstsein sowie das Konsumverhalten hat.

  • Analyse der marxistischen Definition von Ware, Gebrauchswert und Tauschwert
  • Untersuchung des Zusammenhangs zwischen menschlicher Arbeit und dem Wert von Produkten
  • Erörterung des Fetischcharakters der Waren und der Verselbstständigung ökonomischer Prozesse
  • Kritische Betrachtung der Konsumgesellschaft anhand des Beispiels der geplanten Obsoleszenz

Auszug aus dem Buch

Der Warenfetisch

„Eine Ware scheint auf den ersten Blick ein selbstverständliches, triviales Ding. Ihre Analyse ergibt, daß sie ein sehr vertracktes Ding ist, voll metaphysischer Spitzfindigkeit und theologischer Mucken. “ (Marx, 1864, S. 85) Bedeutet soviel wie das die Ware erst interessant wird, wenn sie gefragt wird, selten ist, besonders etc. Marx schreibt weiter, es geschehe etwas Mysteriöses, sobald ein Ding als Ware auftrete: Es verwandle sich nämlich in ein „sinnlich übersinnliches Ding“ (edp). Damit ist laut Wolfhang Fritz Haug gemeint: „Sinnlich erscheint uns der Gebrauchswert der Ware, während das Übersinnliche den dinglich nicht fassbaren gesellschaftlichen Charakter, die ökonomische Formbestimmtheit der Ware meint“.

Gesellschaftlichen Charakter erhalten jene Waren jedoch erst wenn sie auf dem freien Markt als Endprodukte verschiedener Produzenten in Relation gesetzt werden können. Das Produkt agiert dementsprechend im gesellschaftlichen Verhältnis und somit auch seine Eigenschaften. Demzufolge spricht Marx von einer Vergesellschaftung des dinglichen Charakters, aber auch die Gesamtheit der vereinheitlichten menschlichen Arbeitskraft unterwirft sich der Vergesellschaftung.

Zusammenfassung der Kapitel

1. Einleitung: Dieses Kapitel gibt einen Überblick über die Zielsetzung des Essays, die zentralen Begriffe der Werttheorie sowie den geplanten Aufbau der Argumentation.

2. Der Begriff der Ware: Hier wird der ökonomische Warenbegriff definiert und Marx' Verständnis der Ware als Grundform kapitalistischer Ökonomie dargelegt.

3. Gebrauchswert und Tauschwert: Dieser Abschnitt differenziert zwischen dem qualitativen Nutzen einer Ware und ihrem quantitativen Tauschwert und führt das Konzept der gesellschaftlich notwendigen Arbeitszeit ein.

4. Der Warenfetischismus: Hier wird der Prozess analysiert, durch den Arbeitsprodukte als Waren menschliche Beziehungen verdecken und als naturgegebene Sachverhältnisse erscheinen.

5. Warenfetischismus in der heutigen Zeit: Dieses Kapitel überträgt die Theorie des Warenfetischs auf moderne Konsummuster und beleuchtet die Problematik der Identifikation über Waren anhand aktueller Beispiele.

Schlüsselwörter

Marx, Werttheorie, Ware, Gebrauchswert, Tauschwert, menschliche Arbeit, gesellschaftlich notwendige Arbeitszeit, Warenfetischismus, Kapitalismus, Konsum, Entfremdung, Warenästhetik, Bewusstseinskritik, Markt, Vergesellschaftung

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in dieser Arbeit grundsätzlich?

Die Arbeit befasst sich mit der marxistischen Werttheorie und dem Konzept des Warenfetischismus, um zu verstehen, wie wirtschaftliche Strukturen das menschliche Bewusstsein und gesellschaftliche Beziehungen prägen.

Was sind die zentralen Themenfelder?

Die zentralen Themen sind die Definition von Ware, die Unterscheidung von Gebrauchswert und Tauschwert, die Rolle der menschlichen Arbeit sowie die Kritik der heutigen Konsumgesellschaft.

Was ist das primäre Ziel der Arbeit?

Das Ziel ist eine gründliche und nachvollziehbare Interpretation der Kategorien aus dem ersten Kapitel von Marx' "Das Kapital" sowie deren Anwendung auf moderne gesellschaftliche Phänomene.

Welche wissenschaftliche Methode wird verwendet?

Die Arbeit nutzt die Literaturanalyse und Interpretation zentraler Schriften von Karl Marx und ergänzender Sekundärliteratur, um die ökonomischen Begriffe theoretisch zu durchdringen.

Was wird im Hauptteil der Arbeit behandelt?

Im Hauptteil werden die ökonomischen Grundlagen von Waren, die Entstehung von Tauschwert durch abstrakte Arbeit sowie der Warenfetischismus als Form der Bewusstseinskritik behandelt.

Welche Schlüsselwörter charakterisieren die Arbeit?

Die Arbeit ist insbesondere durch Begriffe wie Warenfetischismus, Gebrauchswert, Tauschwert, Kapitalismus, gesellschaftlich notwendige Arbeitszeit und Entfremdung charakterisiert.

Warum erscheint der Tauschwert einer Ware für Menschen als Naturnotwendigkeit?

Laut der Argumentation entsteht dieser Eindruck, weil Menschen Waren als eigenständige, wertvolle Dinge begreifen, anstatt das zugrundeliegende soziale Verhältnis menschlicher Arbeit hinter dem Tauschprozess zu erkennen.

Wie veranschaulicht der Text den Warenfetisch am Beispiel moderner Technologie?

Der Autor nutzt das Beispiel von Apple-Smartphones, um zu zeigen, wie durch Software-Updates und Obsoleszenz Konsumenten unter Druck gesetzt werden, ihre noch funktionstüchtigen Geräte als wertlos zu betrachten und neue Waren zu erwerben.

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Detalles

Título
Karl Marx, Das Kapital. "Die Ware"
Subtítulo
Warenfetischismus
Universidad
University of Hannover  (Sonderpädagogik)
Calificación
1,3
Autor
Robert Feno (Autor)
Año de publicación
2013
Páginas
8
No. de catálogo
V214821
ISBN (Ebook)
9783656428862
ISBN (Libro)
9783656638735
Idioma
Alemán
Etiqueta
karl marx kapital ware warenfetischismus
Seguridad del producto
GRIN Publishing Ltd.
Citar trabajo
Robert Feno (Autor), 2013, Karl Marx, Das Kapital. "Die Ware", Múnich, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/214821
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