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Primärmarktforschung. Methoden und Herausforderungen

Unter Berücksichtigung der Besonderheiten der internationalen Marketingforschung

Title: Primärmarktforschung. Methoden und Herausforderungen

Seminar Paper , 2012 , 17 Pages , Grade: 1,0

Autor:in: Annika Fanzlau (Author)

Business economics - Offline Marketing and Online Marketing
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„Wer nicht neugierig ist, erfährt nichts.“ – Johann Wolfgang von Goethe (1749-1832)

Die Marktforschung beobachtet den relevanten Markt und das Unternehmensumfeld, gewinnt und analysiert Daten und liefert so Hilfen für Marketing-Entscheidungen – regelmäßig und objektiv. Sie stellt somit eines der wichtigsten Marketingwerkzeuge dar.

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Inhaltsverzeichnis

1. Einleitung

2. Phasen der Primärforschung

2.1. Vorbereitungsphase

2.2. Informationsgewinnung

2.2.1. Beobachtung

2.2.2. Befragung und Projektiver Test

2.2.3. Fragebogen

2.2.4. Experiment

2.2.5. Weitere Formen der Informationsgewinnung

2.3. Ergebnisanalyse

2.4. Ergebniskommunikation

3. Internationale Primärforschung im Internet

4. Herausforderungen im internationalen Kontext

4.1. Das Problem der Äquivalenz

4.2. Standardisierung internationaler Marketingforschung

4.3. High- and Low-Context-Kulturen

5. Business-to-Business-Marketingforschung

6. Fazit

Zielsetzung & Themen

Das Hauptziel dieser Arbeit ist die fundierte Untersuchung von Methoden und zentralen Herausforderungen im Bereich der Primärmarktforschung unter besonderer Berücksichtigung der komplexen Anforderungen im internationalen Marketingumfeld.

  • Strukturierung der Phasen eines Primärmarktforschungsprojektes
  • Analyse spezifischer Erhebungstechniken und deren Anwendung
  • Bewertung von Chancen und Risiken der Online-Primärforschung
  • Diskussion interkultureller Herausforderungen und Äquivalenzprobleme
  • Abgrenzung der Besonderheiten in der B2B-Marktforschung

Auszug aus dem Buch

2.2.2 Befragung und Projektiver Test

Nützliche Methoden und Techniken der Primärforschung sind Gruppendiskussion (Focus Inter view), Tiefeninterview und Projektiver Test. Beim Focus Interview wird eine Szenario-basierte Diskussion mit etwa acht bis zwölf vorselektierten Teilnehmern und Moderator aufgezeichnet, di rekt beobachtet oder indirekt beobachtet. Das Tiefeninterview wird ebenfalls Szenario-basiert, je doch ohne vordefinierte Fragen durchgeführt. So kann die befragte Person freier antworten, ohne einen limitierenden Rahmen. Projektive Tests sind hingegen indirekte Tests, deren Stimuli auf das Unterbewusste abzielen. Bei den ersten beiden genannten Methoden ist es möglich, beides, verbale und nonverbale Informationen zu gewinnen. Nonverbale Informationen können Sprachmelodie, Gesten, Gesichtsausdrücke usw. sein, die im Vergleich zur verbalen Information den größten Teil unserer Kommunikation ausmachen. (Glowik and Smyczek, 2011: 154) Dies ist besonders bedeut sam, betrachtet man das soziologische Konzept der High-Context- und Low-Context-Kulturen. So lomon (2004) weist darauf hin, dass Mitglieder einer High-Context-Kultur stärker auf Nuancen ach ten und weitergehende Bedeutungen aus der nonverbalen Kommunikation ableiten.

Bei der Auswahl geeigneter quantitativer Methoden, zum Beispiel persönliches Interview, Telefon interview oder Fragebogen per Brief, geht es um Fragestellungen wie:

Zusammenfassung der Kapitel

1. Einleitung: Die Einleitung definiert Marktforschung als essentielles Instrument für Marketingentscheidungen und stellt den ganzheitlichen, vergleichenden Ansatz der internationalen Marktforschung heraus.

2. Phasen der Primärforschung: Dieses Kapitel erläutert den vierstufigen Prozess der Primärforschung von der Vorbereitung über die Informationsgewinnung und Ergebnisanalyse bis hin zur Kommunikation.

3. Internationale Primärforschung im Internet: Hier werden die Vor- und Nachteile der Internet-basierten Forschung beleuchtet, die insbesondere durch hohe Effizienz und globale Reichweite besticht.

4. Herausforderungen im internationalen Kontext: Dieses Kapitel thematisiert die methodischen Hürden wie das Äquivalenzproblem, Standardisierungsfragen und kulturelle Unterschiede in der Kommunikation.

5. Business-to-Business-Marketingforschung: Die Besonderheiten im B2B-Bereich, wie komplexere Kaufentscheidungen durch Buying Center und ein höheres Produktwissen der Käufer, werden hier hervorgehoben.

6. Fazit: Das Fazit fasst die Relevanz der methodischen Wahl zusammen und betont die kritische Notwendigkeit, internationale Forschungsergebnisse stets länderspezifisch zu hinterfragen.

Schlüsselwörter

Primärmarktforschung, Internationale Marketingforschung, Qualitative Forschung, Quantitative Forschung, Beobachtung, Befragung, Online-Marktforschung, Äquivalenz, Standardisierung, High-Context-Kultur, Low-Context-Kultur, B2B-Marketing, Kaufentscheidung, Forschungsdesign, Datenanalyse.

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in der Arbeit grundlegend?

Die Arbeit behandelt die methodischen Grundlagen der Primärmarktforschung sowie die spezifischen Herausforderungen, die bei der Durchführung von Forschungsaktivitäten in einem internationalen Kontext entstehen.

Was sind die zentralen Themenfelder?

Zu den zentralen Themen gehören die Prozessphasen der Forschung, verschiedene Erhebungstechniken, der Einfluss von kulturellen Kontexten und die Besonderheiten im Business-to-Business-Bereich.

Was ist das primäre Ziel der Arbeit?

Ziel ist es, einen Überblick über geeignete Methoden zur Informationsgewinnung zu geben und aufzuzeigen, wie diese im internationalen Kontext korrekt angewendet und kritisch reflektiert werden können.

Welche wissenschaftlichen Methoden werden behandelt?

Die Arbeit stellt diverse quantitative und qualitative Methoden vor, darunter Beobachtung, Befragungen, Projektive Tests, Experimente sowie Online-Erhebungsverfahren.

Was wird im Hauptteil der Arbeit behandelt?

Der Hauptteil gliedert sich in die Darstellung der Forschungsphasen, die Analyse der internetbasierten Marktforschung sowie die Diskussion interkultureller Probleme und B2B-spezifischer Besonderheiten.

Welche Schlüsselwörter charakterisieren die Arbeit?

Wichtige Schlüsselbegriffe sind Primärmarktforschung, interkulturelle Vergleichbarkeit, Forschungsphasen und die Unterscheidung zwischen High- und Low-Context-Kulturen.

Was bedeutet das Äquivalenzproblem in der internationalen Forschung?

Es beschreibt die Herausforderung sicherzustellen, dass Forschungsgegenstände, Stichproben und Messprozesse in unterschiedlichen Kulturen vergleichbar sind und von allen Beteiligten identisch verstanden werden.

Warum ist die Unterscheidung von High- und Low-Context-Kulturen relevant?

Sie ist entscheidend für die Wahl der Erhebungsmethode, da in High-Context-Kulturen nonverbale Signale eine bedeutendere Rolle spielen und Methoden gewählt werden müssen, die das Gesicht der Befragten wahren.

Wie unterscheidet sich die B2B- von der B2C-Marktforschung?

Die B2B-Forschung ist durch komplexere Kaufentscheidungen (Buying Center), eine kleinere Grundgesamtheit mit höherem Absatzvolumen und die größere Bedeutung persönlicher Geschäftsbeziehungen charakterisiert.

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Details

Title
Primärmarktforschung. Methoden und Herausforderungen
Subtitle
Unter Berücksichtigung der Besonderheiten der internationalen Marketingforschung
College
University of Applied Sciences Wildau
Course
Marketing
Grade
1,0
Author
Annika Fanzlau (Author)
Publication Year
2012
Pages
17
Catalog Number
V214916
ISBN (eBook)
9783656428527
ISBN (Book)
9783656436157
Language
German
Tags
primärmarktforschung methoden herausforderungen unter berücksichtigung besonderheiten marketingforschung
Product Safety
GRIN Publishing GmbH
Quote paper
Annika Fanzlau (Author), 2012, Primärmarktforschung. Methoden und Herausforderungen, Munich, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/214916
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