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Interindividuelle Determinanten von Vertrauen und Vertrauenswürdigkeit

Soziodemografische Faktoren und Persönlichkeitseigenschaften

Titre: Interindividuelle Determinanten von Vertrauen und Vertrauenswürdigkeit

Thèse de Bachelor , 2012 , 40 Pages , Note: 1,7

Autor:in: Gregor Galkowski (Auteur)

Sciences Sociales générales
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Abstract
Der vorliegende Text ist eine Zusammenfassung augenblicklicher Erkenntnisse der Forschung zu Vertrauen und Vertrauenswürdigkeit. Es werden Vertrauen und Vertrauenswürdigkeit definiert, ihre Facetten beleuchtet und dabei die wichtigsten Testmethoden wie Trust Surveys, die Machiavellismus Skala sowie vor allem das Trust Game beschrieben und kurz ihre Stärken und Schwächen bestimmt. Zudem werden die Soziodemografische Determinanten wie das Geschlecht, Alter und Geburtenreihenfolge von Vertrauen und Vertrauenswürdigkeit bestimmt sowie ihre Zusammenhänge erläutert. Weiterhin wird die Rolle von Persönlichkeitseigenschaften im Bezug auf das Big Five Modell, auf Vertrauen und Vertrauenswürdigkeit untersucht. In der Diskussion werden alle beschriebenen Ergebnisse zusammengefasst und ein Resümee der Determinanten von Vertrauen und Vertrauenswürdigkeit formuliert.
Keywords: Vertrauen, Vertrauenswürdigkeit, Trust Game, Trust Surveys,
Soziodemografische Faktoren, Persönlichkeit.

Extrait


Inhaltsverzeichnis

1. Einleitung

2. Definition von Vertrauen und Vertrauenswürdigkeit

2.1 Definition von Vertrauen

2.2 Definition von Vertrauenswürdigkeit

3. Messmethoden

3.1 Messmethoden von Vertrauen

3.1.1 Trust Survey

3.1.2 Trust Game

3.2 Messmethoden und Vertrauenswürdigkeit

3.2.1 Machiavellismus Skala

4. Soziodemografische Faktoren

4.1 Geschlecht und Vertrauen

4.2 Geschlecht und Vertrauenswürdigkeit

4.3 Alter und Vertrauen

4.4 Alter und Vertrauenswürdigkeit

4.5 Geburtenreihenfolge und Vertrauen

4.6 Geburtenreihenfolge und Vertrauenswürdigkeit

5. Persönlichkeitseigenschaften

5.1 Big Five und Vertrauen

5.2 Big Five und Vertrauenswürdigkeit

6. Diskussion

Zielsetzung & Themen

Die vorliegende Arbeit zielt darauf ab, einen Überblick über den aktuellen Forschungsstand zu den Determinanten von Vertrauen und Vertrauenswürdigkeit zu geben, indem sie theoretische Definitionen, gängige Messmethoden sowie soziodemografische und persönlichkeitsbasierte Einflussfaktoren systematisch analysiert und diskutiert.

  • Definition und Abgrenzung der Konstrukte Vertrauen und Vertrauenswürdigkeit
  • Kritische Analyse von Testmethoden wie Trust Surveys, Machiavellismus Skala und Trust Game
  • Einfluss soziodemografischer Faktoren wie Geschlecht, Alter und Geburtenreihenfolge
  • Rolle von Persönlichkeitseigenschaften im Rahmen des Big Five Modells

Auszug aus dem Buch

3.1.2 Trust Game.

Das ursprüngliche Trust Game wurde 1995 von Joyce Berg an der Universität von Iowa und von John Dickhaut und McCabe an der Universität von Minnesota entwickelt, basierend auf dem Trust Game von Kreps ,dem „centipede game“ von Rosenthal und dem Peasant-Dikator Game von Van Huyck et al. (S. 123). Die Hypothese, die sie beschäftigte, war, dass Menschen in Situation, in denen sie eine Wahl treffen sollten, stets diejenige Wahl treffen müssten, die ihrem Selbstinteresse am nächsten liegt. Sie verhalten sich nach dem Vorbild des homo oeconomicus rational und bedacht auf die Maximierung ihres Eigeninteresses. Jedoch kamen sie zu dem Ergebnis dass Menschen anderen einerseits scheinbar grundlos Vertrauen zeigten und andererseits, dass dieses Vertrauen zudem noch erwidert wurde.

Das ursprüngliche Trust Game wird folgendermaßen gespielt. Person A bekommt 10 Dollar und hat nun zu entscheiden, ob es den Betrag behält oder wie viel (x) davon es einer unbekannten Person B gibt, dieser Betrag wird verdreifacht (3x) und wird an Person B gegeben. Nun darf diese Person B entscheiden, wie viel von diesem Betrag sie behält und wie viel davon (y) sie wieder an Person A zurücksendet. In der ersten Situation wird anhand des Betrags (x) gemessen, wie viel Vertrauen Person A in Person B hat. In Situation 2 wird anhand des Betrags (y) gemessen, ob sich diese Person als vertrauenswürdig erweist. Hierdurch kann gemessen werden, ob soziodemografische Faktoren, Persönlichkeitseigenschaften oder situative Veränderungen Einflüsse auf den gesendeten Betrag x sowie y haben.

Zusammenfassung der Kapitel

1. Einleitung: Beschreibt die fundamentale Bedeutung von Vertrauen für das soziale und ökonomische Leben und führt in die zentrale Fragestellung der Arbeit ein.

2. Definition von Vertrauen und Vertrauenswürdigkeit: Erläutert die begriffliche Spezifizierung beider Konstrukte sowie deren komplexe wechselseitige Abgrenzung.

3. Messmethoden: Analysiert verschiedene Verfahren zur quantitativen Erfassung von Vertrauen und Vertrauenswürdigkeit, mit besonderem Fokus auf das Trust Game.

4. Soziodemografische Faktoren: Untersucht empirisch den Einfluss von Geschlecht, Alter und Geburtenreihenfolge auf das Vertrauensverhalten.

5. Persönlichkeitseigenschaften: Analysiert den Zusammenhang zwischen den Big Five Persönlichkeitsmerkmalen und der Ausprägung von Vertrauen und Vertrauenswürdigkeit.

6. Diskussion: Fasst die Ergebnisse der Forschung zusammen und reflektiert die methodischen Herausforderungen sowie zukünftige Forschungsbedarfe.

Schlüsselwörter

Vertrauen, Vertrauenswürdigkeit, Trust Game, Trust Survey, Soziodemografische Faktoren, Persönlichkeitseigenschaften, Big Five, Reziprozität, Risikoaversion, Geschlechterunterschiede, Alter, Geburtenreihenfolge, Machiavellismus Skala

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in dieser Arbeit grundsätzlich?

Die Arbeit untersucht interindividuelle Determinanten, die das Maß an Vertrauen und Vertrauenswürdigkeit von Personen bestimmen.

Was sind die zentralen Themenfelder?

Zentrale Themen sind die theoretische Definition der Begriffe, die methodische Erfassung durch Verhaltensspiele, sowie der Einfluss von demografischen Merkmalen und Persönlichkeitseigenschaften.

Was ist das primäre Ziel der Arbeit?

Das Ziel ist eine wissenschaftliche Synthese augenblicklicher Forschungsergebnisse, um zu klären, welche Faktoren das menschliche Vertrauensverhalten beeinflussen.

Welche wissenschaftliche Methode wird verwendet?

Die Arbeit nutzt eine Literatur- und Meta-Analyse bestehender empirischer Studien, insbesondere im Bereich der Verhaltensökonomie und Psychologie.

Was wird im Hauptteil behandelt?

Der Hauptteil gliedert sich in die methodische Beschreibung (Trust Game, Umfragen) und die Analyse konkreter Determinanten wie Geschlecht, Alter, Familienstruktur und Persönlichkeitsmerkmale (Big Five).

Welche Schlüsselwörter charakterisieren die Arbeit?

Die Arbeit lässt sich primär durch Begriffe wie Vertrauen, Vertrauenswürdigkeit, Trust Game, Big Five und soziodemografische Faktoren beschreiben.

Warum wird die Machiavellismus Skala als ungeeignet für diese Zwecke betrachtet?

Studien deuten darauf hin, dass die Skala eher Betrüger identifiziert als verlässliche Rückschlüsse auf das Vertrauensverhalten in sozialen Kontexten zu zulassen.

Welche Rolle spielt die Risikoaversion im Kontext von Vertrauen?

Es besteht die Hypothese, dass Risikoaversion mit Vertrauen korreliert, da Vertrauensentscheidungen ähnliche Unsicherheiten wie Risikospiele bergen, auch wenn die Forschungsergebnisse hierzu teils inkonsistent bleiben.

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Titre
Interindividuelle Determinanten von Vertrauen und Vertrauenswürdigkeit
Sous-titre
Soziodemografische Faktoren und Persönlichkeitseigenschaften
Université
University of Cologne  (Wirtschafts- und Sozialpsychologie)
Note
1,7
Auteur
Gregor Galkowski (Auteur)
Année de publication
2012
Pages
40
N° de catalogue
V215003
ISBN (ebook)
9783656523352
ISBN (Livre)
9783656524908
Langue
allemand
mots-clé
interindividuelle determinanten vertrauen vertrauenswürdigkeit soziodemografische faktoren persönlichkeitseigenschaften
Sécurité des produits
GRIN Publishing GmbH
Citation du texte
Gregor Galkowski (Auteur), 2012, Interindividuelle Determinanten von Vertrauen und Vertrauenswürdigkeit, Munich, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/215003
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