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Female Marketing. Eine Auseinandersetzung mit dem Text ‚Female Marketing. Sternstunden der Frauen – Der Kunde ist Königin’ von Alina Kessel

Title: Female Marketing. Eine Auseinandersetzung mit dem Text ‚Female Marketing. Sternstunden der Frauen – Der Kunde ist Königin’ von Alina Kessel

Term Paper , 2013 , 12 Pages , Grade: 1,7

Autor:in: Sophie Zylla (Author)

Communications - Public Relations, Advertising, Marketing, Social Media
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Die Werbelandschaft hat sich in den letzten Jahrzehnten stetig verändert, aber
noch schneller haben sich die gesellschaftlichen Rollen der Geschlechter gewandelt
und man erhält den Eindruck, die Werbung und Werbetreibenden kamen mit
diesem Fortschritt nicht mehr mit. Nun hört man häufig von Gender Marketing,
Gender Design und auch Female Marketing. Gender Marketing bezeichnet die
Beachtung der unterschiedlichen Bedürfnisse, Interessen und Verhaltensweisen
von Männern und Frauen im Marketing.1 Auch Alina Kessel, CEO der Werbeagentur
Grey, beleuchtet in Ihrem Text ‚Female Marketing: Sternstunde der Frauen –
Der Kunde ist Königin’ das Thema des Female Marketings genauer. Dieser Text
erschien im Rahmen der Publikation ‚Stereotype? – Frauen und Männer in der
Werbung’ von Christina Holtz-Bacha. Alina Kessel ist Geschäftsführerin der Agenturgruppe,
welche auch die thinknewgroup gründete, diese Tochteragentur ist unter
anderem spezialisiert auf Female Marketing. Doch existiert Female Marketing/
Gender Marketing wirklich oder werden den Kunden der Agentur nur alte Marketingpraktiken
in einer neuen Hülle verkauft? Wird letztendlich gar nicht sensibler
auf den Endverbraucher eingegangen? Mithilfe des Textes von Alina Kessel, werde ich diese
Fragestellung genauer betrachten.

Excerpt


Inhaltsverzeichnis

Einleitung

Voraussetzungen im Marketing

Frauen heute

Erkenntnisse aus der Hirnforschung

Fallbeispiel Lenor

Fallbeispiel Bosch

Tipps für die Umsetzung im Marketingalltag

Perspektiven

Kritische Auseinandersetzung mit dem Text

Zielsetzung & Themen

Diese Arbeit setzt sich kritisch mit dem Konzept des "Female Marketing" auseinander, wie es von Alina Kessel in ihrer Publikation beschrieben wird. Dabei wird untersucht, inwieweit die Ansprache der weiblichen Zielgruppe in der Werbewirtschaft bereits erfolgreich umgesetzt wird oder ob veraltete Marketingpraktiken weiterhin dominieren.

  • Analyse der veränderten Rolle der Frau als Konsumentin.
  • Einfluss neurowissenschaftlicher Erkenntnisse auf die Werbegestaltung.
  • Kritische Würdigung von Praxisbeispielen (Lenor und Bosch).
  • Formulierung von Erfolgsfaktoren für das Marketing gegenüber Frauen.
  • Reflexion über die werbliche Intention hinter theoretischen Modellen.

Auszug aus dem Buch

Erkenntnisse aus der Hirnforschung

Untersuchungen in der Hirnforschung in den letzten Jahren haben herausgefunden, dass es gravierende Unterschiede in den emotionalen und rationalen Verhaltensweisen von Männern und Frauen gibt. Studien haben zum Beispiel gezeigt, dass Frauen anders denken und fühlen als das männliche Geschlecht. Sie reagieren stärker auf emotionale Stimuli in der Werbung, sie mögen Werbemotive oder sie mögen sie nicht. So werden auch Prominente stärker emotional bewertet. Diese Erkenntnisse könnten ein Schüssel zur erfolgreichen Kommunikation an Frauen sein. So kann durch einen intensiveren Einsatz von Testimonials noch mehr Wirkung beim weiblichen Geschlecht hervorrufen werden.

Darüber hinaus erfassen Frauen viele Dinge zugleich, sind also Web-Thinker, Männer, hingegen nehmen Informationen nacheinander auf und sind somit so genannte Step-Thinker. Das weibliche Gehirn bietet zumeist die besten Vorraussetzungen für eine herausragende sprachliche Flexibilität. Außerdem besitzen Frauen meist die Fähigkeit, Gefühle und Stimmungen an Gesichtsfall und Ton ableiten zu können. Des Weiteren haben sie intuitive Ahnungen und erinnern sich auch an emotionale Einzelheiten. Das ist der Grund weshalb Sie sich besonders für offene und phantasieanregende Produktbeschreibungen begeistern, wohingegen für Männer eher Hard Facts zählen.

Zusammenfassung der Kapitel

Einleitung: Einführung in die Relevanz von Gender- und Female Marketing und Darlegung der zentralen Fragestellung der Arbeit.

Voraussetzungen im Marketing: Erläuterung der bisherigen Vernachlässigung weiblicher Bedürfnisse durch eine männlich geprägte Werbewelt und die wachsende Kaufmacht der Frauen.

Frauen heute: Darstellung des gesellschaftlichen Wandels, der besseren Ausbildung und des steigenden Selbstbewusstseins der Frau.

Erkenntnisse aus der Hirnforschung: Beschreibung der kognitiven und emotionalen Unterschiede zwischen den Geschlechtern und deren Bedeutung für die Kommunikation.

Fallbeispiel Lenor: Analyse einer Kampagne, die erfolgreich emotionale Bedürfnisse anspricht und eine neue Markenbeziehung aufbaut.

Fallbeispiel Bosch: Untersuchung einer geschlechterübergreifenden Produktansprache jenseits klassischer Klischees.

Tipps für die Umsetzung im Marketingalltag: Zusammenstellung von sechs Handlungsempfehlungen für eine effektive Ansprache weiblicher Konsumentinnen.

Perspektiven: Ausblick auf die Notwendigkeit unternehmensinterner Veränderungen zur Nutzung weiblicher Kaufkraft.

Kritische Auseinandersetzung mit dem Text: Reflexion über den werblichen Charakter der Primärquelle und die Einseitigkeit der angeführten Beispiele.

Schlüsselwörter

Female Marketing, Gender Marketing, Werbelandschaft, Kaufentscheidungen, Hirnforschung, Testimonials, Konsumentin, Markenführung, Lenor, Bosch, Kampagnen, Geschlechterrollen, Marketingstrategie, Kundenorientierung, Werbebranche.

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in dieser Arbeit grundsätzlich?

Die Arbeit untersucht das Konzept des Female Marketings und wie Unternehmen durch gezielte Ansprache die wachsende Kaufmacht von Frauen besser erreichen können.

Was sind die zentralen Themenfelder?

Die Themen umfassen gesellschaftliche Veränderungen, neurowissenschaftliche Aspekte im Kaufverhalten, die Analyse konkreter Werbekampagnen sowie die kritische Reflexion von Marketingtheorien.

Was ist das primäre Ziel der Arbeit?

Ziel ist es zu hinterfragen, ob Female Marketing als echtes, ganzheitliches Konzept existiert oder ob es oft nur eine neue Hülle für veraltete Werbepraktiken darstellt.

Welche wissenschaftliche Methode wird verwendet?

Die Autorin nutzt eine Literaturanalyse sowie die kritische Auseinandersetzung mit einem Fachtext unter Einbeziehung von Praxisbeispielen und Internetrecherchen.

Was wird im Hauptteil behandelt?

Der Hauptteil analysiert Voraussetzungen, neurowissenschaftliche Hintergründe und zwei detaillierte Fallbeispiele, ergänzt um praktische Tipps zur Umsetzung im Marketingalltag.

Welche Schlüsselwörter charakterisieren die Arbeit?

Schlüsselbegriffe sind Female Marketing, Konsumentin, Kaufmacht, Hirnforschung, Werbekampagnen und Markenkommunikation.

Warum wird das Fallbeispiel Bosch als besonders angesehen?

Bosch zeigt laut Autorin einen Weg, wie technische Produkte sowohl Männer als auch Frauen ansprechen können, ohne dabei in das Klischee "Pink it and shrink it" zu verfallen.

Welche Kritik übt die Autorin am untersuchten Primärtext von Alina Kessel?

Die Autorin kritisiert, dass der Text von Kessel eher als Akquise-Instrument der Agentur Grey fungiert und die Beispiele daher einseitig ausgewählt wurden.

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Details

Title
Female Marketing. Eine Auseinandersetzung mit dem Text ‚Female Marketing. Sternstunden der Frauen – Der Kunde ist Königin’ von Alina Kessel
College
Free University of Berlin
Grade
1,7
Author
Sophie Zylla (Author)
Publication Year
2013
Pages
12
Catalog Number
V215037
ISBN (eBook)
9783656432166
ISBN (Book)
9783656434634
Language
German
Tags
female marketing eine auseinandersetzung text sternstunden frauen kunde königin’ alina kessel
Product Safety
GRIN Publishing GmbH
Quote paper
Sophie Zylla (Author), 2013, Female Marketing. Eine Auseinandersetzung mit dem Text ‚Female Marketing. Sternstunden der Frauen – Der Kunde ist Königin’ von Alina Kessel, Munich, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/215037
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