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Discounted-Cash-Flow und Shareholder Value

Titre: Discounted-Cash-Flow und Shareholder Value

Exposé Écrit pour un Séminaire / Cours , 2013 , 23 Pages , Note: 1,7

Autor:in: Dirk Semrau (Auteur)

Gestion d'entreprise - Investissement et Financement
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Résumé Extrait Résumé des informations

Der Begriff Shareholder Value ist in Deutschland nicht selten mit negativen Assoziationen behaftet. Mit kaum einem anderen Begriff der Wirtschaftswissenschaften gehen ähnliche intensive und in der Breite gestreute Diskussionen einher. Zum Zeitpunkt der wirtschaftlichen Erholung in den USA, erschien Mitte der 80er Jahre das Buch, Creating Shareholder Value des Wirtschaftswissenschaftlers Alfred Rappaport, welches allen börsennotierten Unternehmen, als Leitfaden zur Erfüllung der Interessen der Shareholder dienen sollte. Alleiniges Ziel dieses Buches ist es, den Unternehmenswert zu maximieren und somit auch die Renditen der Shareholder zu maximieren. Folglich müssen auch alle Manager, Mitarbeiter und Prozesse auf dieses Ziel ausgerichtet werden. In den USA ist diese Management- und Unternehmensausrichtung nicht ungewöhnlich. In den Unternehmen der europäischen Staaten hingegen, ist diese Ausrichtung zwar zunehmend zu verzeichnen, jedoch weiterhin stark umstritten und häufig als eine nur kurzfristig unternehmenswertsteigernde Ausrichtung angesehen. Die Begrün-dungen für diese Aussage sind hauptsächlich auf die starke Vernachlässigung von allen anderen Stakeholdern zurückzuführen, welche dieser Ansatz in kürzester Zeit nach sich ziehen kann. Börsennotierte Unternehmen müssen in der heutigen Zeit entscheiden, ob sie weiterhin die traditionellen Methoden der Unternehmensbewertung anwenden oder den Ansatz des Shareholder Value verfolgen.

1.1. Zielsetzung der Arbeit

In der vorliegenden Arbeit soll ein Überblick über die aktuelle Bedeutung des Shareholder Value und dessen Zweck geschaffen werden. Es soll dargestellt werden, wie der zukünftige Wert eines Unternehmens quantifiziert werden kann. In diesem Zusammenhang wird eine Abgrenzung zu den traditionellen Methoden der Unternehmensbewertung erfolgen. Zur Ermittlung des Shareholder Value soll diese Arbeit eine Widerspiegelung und Konzentration auf den ursprünglichen Grundansatz von Alfred Rappaport liefern. Im Rahmen dieses Ansatzes soll die Quantifizierung des Unternehmenswertes anhand des discounted Cash-flow-Verfahrens beschrieben und erläutert sowie dessen Ermittlungsparameter und Besonderheiten dargestellt werden. Eine kritische Betrachtung des Sharholder Value Ansatzes, inbesondere im Bezug auf weitere Stakeholder einer Unternehmung, soll in dieser Arbeit ebenfalls Bestandteil sein.

Extrait


Inhaltsverzeichnis

1. Einleitung

1.1. Zielsetzung der Arbeit

1.2. Gang der Untersuchung

2. Shareholder Value

2.1. Begriff

2.2. Zweck der Unternehmung und Shareholder Value

2.3. Zieldivergenz zwischen Managern und Eigentümern

2.3.1. Ermittlung des Shareholder Value

2.3.2. Abgrenzung zu traditionellen Methoden der Unternehmensbewertung

2.4. Shareholder Value-Ansatz nach Rappaport

3. Discounted Cash-flow

3.1. Ermittlung der Kapitalkosten (Diskontierungssatz)

3.2. Ermittlung des Residualwertes

4. Kritik am Shareholder Value Ansatz

5. Fazit

Zielsetzung & Themen

Die vorliegende Seminararbeit verfolgt das Ziel, einen Überblick über die Bedeutung des Shareholder-Value-Ansatzes zu geben und dessen Anwendung in der Unternehmenspraxis zu erläutern. Dabei wird insbesondere untersucht, wie der zukünftige Unternehmenswert durch das Discounted-Cash-flow-Verfahren quantifiziert werden kann und inwiefern sich dieser Ansatz von traditionellen, vergangenheitsorientierten Bewertungsmethoden abgrenzt.

  • Grundlagen und Definition des Shareholder Value
  • Zieldivergenzen zwischen Management und Eigentümern
  • Methodische Vorgehensweise nach Alfred Rappaport
  • Ermittlung von Kapitalkosten und Residualwerten
  • Kritische Würdigung der einseitigen Renditeorientierung

Auszug aus dem Buch

2.1. Begriff

Der Begriff Shareholder Value bedeutet im überstezten wörtlichen Sinne Aktionärswert. Interpretiert wird er in der Fachliteratur jedoch als eine an der Wertsteigerung des Aktienkapitals orientierte Unternehmensführung. Der Begriff Shareholder Value kann demnach als wertorientierte Unternehmensführung verstanden werden, welche auch im weiteren Verlauf dieser Arbeit herangezogen wird.

Geprägt wurde der Begriff Shareholder Value durch den amerikanischen Wirtschaftswissenschaftler Alfred Rappaport. Dessen Ansatz zur Berechnung des Shareholder Value hat sich nach herrschender Meinung in den meisten kapitalmarktorientierten Unternehmen durchgesetzt. Sein Berechnungsansatz ist somit ein weit verbreiteter, jedoch auch stark kritisierter Ansatz zur Messung der Unternehmenswertsteigerung.

Zusammenfassung der Kapitel

1. Einleitung: Diese Einleitung führt in die Problematik des Shareholder-Value-Begriffs ein und definiert die Zielsetzung sowie den Gang der Untersuchung für diese Arbeit.

2. Shareholder Value: Das Kapitel erläutert den theoretischen Hintergrund, den Zweck der Unternehmung unter diesem Leitbild sowie die auftretenden Zielkonflikte zwischen Managern und Anteilseignern.

3. Discounted Cash-flow: Hier wird das zentrale Rechenverfahren zur Unternehmenswertermittlung detailliert beschrieben, einschließlich der Kapitalkostenberechnung und der Residualwertbestimmung.

4. Kritik am Shareholder Value Ansatz: Dieses Kapitel fasst die in der Fachwelt intensiv geführten Diskussionen über die Risiken und negativen Begleiterscheinungen des einseitigen Renditestrebens zusammen.

5. Fazit: Das Fazit resümiert die wesentlichen Erkenntnisse der Arbeit und ordnet die aktuelle wissenschaftliche sowie praktische Relevanz des Shareholder-Value-Ansatzes ein.

Schlüsselwörter

Shareholder Value, Unternehmenswert, Discounted Cash-flow, Rappaport, Kapitalkosten, WACC, Residualwert, Unternehmensführung, Renditemaximierung, Wertorientierung, Stakeholder, Investition, Finanzierung, Cash-flow, Kapitalmarkt.

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in dieser Arbeit grundsätzlich?

Die Arbeit behandelt den Shareholder-Value-Ansatz als Methode der wertorientierten Unternehmensführung und deren Anwendung zur Messung des Unternehmenswertes.

Was sind die zentralen Themenfelder?

Zu den Schwerpunkten zählen die theoretischen Grundlagen des Konzepts, die Ermittlung des Unternehmenswertes mittels Discounted-Cash-flow sowie die kritische Betrachtung der Renditeorientierung.

Was ist das primäre Ziel der Untersuchung?

Ziel ist es, die Funktionsweise des Shareholder-Value-Ansatzes nach Rappaport darzustellen und ihn von traditionellen, auf vergangenheitsbezogenen Buchwerten basierenden Methoden abzugrenzen.

Welche wissenschaftliche Methode wird verwendet?

Die Arbeit basiert auf einer Literaturanalyse des klassischen Ansatzes nach Alfred Rappaport und einer expliziten Erläuterung der mathematischen Parameter für die Unternehmenswertermittlung.

Was wird im Hauptteil der Arbeit behandelt?

Der Hauptteil gliedert sich in die theoretische Fundierung des Shareholder Value, die methodische Herleitung des Discounted-Cash-flow-Verfahrens inklusive Kapitalkosten und Residualwert sowie eine kritische Reflexion.

Welche Schlüsselwörter charakterisieren die Arbeit?

Die Arbeit wird maßgeblich durch Begriffe wie Shareholder Value, Unternehmenswert, Discounted Cash-flow, Werttreiber und Kapitalkosten definiert.

Warum unterscheidet Rappaport zwischen verschiedenen Werttreibern?

Die Werttreiber dienen dazu, die abstrakte Zielsetzung der Unternehmenswertsteigerung in operative Führungsentscheidungen in den Bereichen Operating, Investment und Finanzierung zu übersetzen.

Wie steht die Arbeit zur Kritik an Managergehältern und Spekulationen?

Die Arbeit greift diese Kritikpunkte unter dem Kapitel zur Kritik am Shareholder Value auf und weist auf die negativen Konsequenzen für Stakeholder und langfristige Unternehmenserfolge hin.

Was ist die „ewige Rente“ im Kontext dieser Arbeit?

Die ewige Rente ist ein vereinfachtes mathematisches Modell, das zur Berechnung des Residualwerts genutzt wird, unter der Annahme, dass das Unternehmen nach der Prognoseperiode konstante Cash-flows erwirtschaftet.

Gibt es eine Tendenz weg vom Shareholder Value?

Ja, das Fazit stellt fest, dass in der Wissenschaft und Praxis bereits ein Übergang zum sogenannten Stakeholder-Value-Ansatz zu verzeichnen ist, da die Schwächen der einseitigen Orientierung zunehmend kritisch gesehen werden.

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Résumé des informations

Titre
Discounted-Cash-Flow und Shareholder Value
Université
University of applied sciences, Munich
Note
1,7
Auteur
Dirk Semrau (Auteur)
Année de publication
2013
Pages
23
N° de catalogue
V215160
ISBN (ebook)
9783656427988
ISBN (Livre)
9783656437949
Langue
allemand
mots-clé
Stakeholder Value Kapitalwert Barwert Abzinsung Rappaport Kapitalkosten Unternehmenswert Diskontierung Residualwert
Sécurité des produits
GRIN Publishing GmbH
Citation du texte
Dirk Semrau (Auteur), 2013, Discounted-Cash-Flow und Shareholder Value, Munich, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/215160
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