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Die Mediatisierung der Demokratie

Wie stark ist die Beeinflussung der Politik durch die Medien?

Titel: Die Mediatisierung der Demokratie

Hausarbeit , 2011 , 14 Seiten , Note: 2,7

Autor:in: Bachelor of Arts Martin Schulze (Autor:in)

Politik - Politisches System Deutschlands
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Zusammenfassung Leseprobe Details

Spätestens seit der Titulierung Gerhard Schröders als „Medienkanzler“ ist klar, dass die politische Landschaft stark durch Medien geprägt ist und diese mittlerweile nichtmehr aus dem politischen Geschehen wegzudenken sind. Bei dieser Betrachtung stellt sich die Frage, inwieweit Medien die Chance haben Politik zu beeinflussen, beziehungsweise wie Medien für politische Zwecke ausgenutzt werden können. Demnach soll als zentrale Frage dieser Hausarbeit beantwortet werden, wie stark das Abhängigkeitsverhältnis und die Beeinflussung von Medien und Politik aktuell ist. Dabei soll auch das Verhältnis von Medien und Gesellschaft eine Rolle spielen und in die Betrachtung einbezogen werden.

Leseprobe


Inhaltsverzeichnis

1. Einleitung

1.1 Einführung in die Thematik- Fragestellung

1.2 Literatur und Forschungsstand

1.3 Methodik und Vorgehensweise

2. Begriffsdefinitionen

2.1 Demokratie

2.2 Kommunikation

2.3 Medien

2.4 Öffentlichkeit

3. Die Bedeutung des Internet für aktuelle Politik

3.1 Das Internet als Mittel zur schnellen Informationsverbreitung und Öffentlichkeitsbildung

3.2 Imagepolitik in den Medien

4. Die Beziehung zwischen Medien und Politik

4.1 Das konstruktivistische Beziehungsmodell

4.2 Die Verschmelzung von Politik und Medien

4.3 Die Verschmelzung von Realität und Projektion

4.4 Opportunismus als Grundlage politischen Handelns

5. Zusammenfassung

Zielsetzung & Themen

Die vorliegende Arbeit untersucht das komplexe Abhängigkeitsverhältnis zwischen Politik und Medien in der modernen Mediengesellschaft. Ziel der Forschungsfrage ist es zu analysieren, wie stark politische Akteure von Medien beeinflusst werden, inwieweit Medien für politische Zwecke instrumentalisiert werden können und welche Rolle das Internet in diesem Zusammenspiel einnimmt.

  • Wandel der politischen Landschaft durch mediale Prägung
  • Bedeutung digitaler Medien für die Mobilisierung und Öffentlichkeit
  • Strategische Imagepflege von Politikern in Medien
  • Modelle zur Beschreibung der Beziehung zwischen Medien und Politik
  • Politische Opportunität und mediale Akzeptanz

Auszug aus dem Buch

3.2 Imagepolitik in den Medien

In den oben genannten Fällen wird das Internet nur als Mittel der Bürger genutzt, um die Organisation von Protesten zu vereinfachen und Gleichgesinnte ausfindig zu machen. Jedoch ist es auch möglich, dass über die Medien gezielt versucht wird ein bestimmtes Image einer Person zu pflegen oder zu verschandeln.

Das Image es Politikers ist entscheidend für seinen Erfolg bei der nächsten Wahl. Es ist sogar anzunehmen, dass das Image der Einzelperson oder der Partei mehr zum Wahlerfolg beiträgt, als das Parteiprogramm und die Wahlversprechen. Jedoch ist die reine Spekulation und kann an dieser Stelle nicht bewiesen werden.

Das Image ist das Bild, welches die Öffentlichkeit von einer Einzelperson sieht, somit ist es stark von Stereotypen behaftet. Dies bedingt, dass aus einer Fülle von Ereignissen lediglich die herausgepickt werden, welche für uns an nächsten an dem Image der Person liegen. Dies belegt auch schon Walter Lippmann, indem er sagt, dass wir zuerst definieren und dann sehen was wir wollen. Er formulierte dies allerdings bereits in der Zeit der 60er-Jahre, in der Massenmedien noch nicht in dem Umfang für die Imagepflege genutzt wurden. Dennoch ist sein Prinzip auch heute noch anwendbar. Beispielgebend soll hierfür der Plagiatsfall von Karl-Theodor zu Guttenberg, dem ehemaligen Bundesminister der Verteidigung, sein. Sein Image war nach außen hin sehr korrekt, bestimmt und geradlinig. Er schien nach äußerlich perfekt zu sein, was die Suche nach einem verborgenen Fehler umso intensiver werden ließ.

Zusammenfassung der Kapitel

1. Einleitung: Einführung in die Thematik der Mediatisierung der Politik und Darlegung der zentralen Fragestellung zur gegenseitigen Beeinflussung von Medien und Politik.

2. Begriffsdefinitionen: Klärung der theoretischen Grundlagen durch Definitionen der Begriffe Demokratie, Kommunikation, Medien und Öffentlichkeit für den weiteren Kontext der Arbeit.

3. Die Bedeutung des Internet für aktuelle Politik: Analyse der Rolle des Internets als Informationswerkzeug, Instrument der Öffentlichkeitsbildung sowie dessen Einfluss auf die Imagepolitik von Politikern.

4. Die Beziehung zwischen Medien und Politik: Diskussion verschiedener wissenschaftlicher Beziehungsmodelle, die das verschmolzene Verhältnis zwischen medialer Projektion und politischer Realität abbilden.

5. Zusammenfassung: Resümee über die starke Bindung zwischen Politik und Medien sowie Ausblick auf die fortlaufende Vernetzung und deren Auswirkungen.

Schlüsselwörter

Mediatisierung, Demokratie, Politische Kommunikation, Medien, Öffentlichkeit, Internet, Imagepolitik, Konstruktivistisches Beziehungsmodell, Medienkonsum, Opportunismus, Politische Akteure, Soziale Netzwerke, Mediengesellschaft, Wahlkampf, Politische Beeinflussung

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in der Arbeit grundlegend?

Die Arbeit behandelt die wechselseitige Abhängigkeit von Medien und Politik und untersucht, wie stark mediale Prozesse das politische Handeln in der modernen Gesellschaft beeinflussen.

Was sind die zentralen Themenfelder?

Zu den Schwerpunkten zählen der Einfluss der neuen Medien (Internet), die Bedeutung von Imagepolitik für Politiker und die theoretischen Modelle, welche die Verschmelzung von Politik und Medien erklären.

Welches Ziel verfolgt die Forschungsfrage?

Die Arbeit möchte beantworten, wie stark das Abhängigkeitsverhältnis zwischen Medien und Politik aktuell ausgeprägt ist und inwiefern Medien sowohl zur Information als auch zur Manipulation genutzt werden.

Welche wissenschaftliche Methode wird verwendet?

Die Autorin nutzt eine Literatur- und Medienanalyse, um verschiedene theoretische Beziehungsmodelle auf aktuelle politische Ereignisse anzuwenden und zu bewerten.

Was wird im Hauptteil behandelt?

Im Hauptteil werden zunächst die relevanten Begriffe definiert, gefolgt von einer Analyse der Internetnutzung für politische Zwecke und einer detaillierten Erörterung von vier verschiedenen Modellen zur Beziehung zwischen Medien und Politik.

Welche Schlüsselwörter charakterisieren die Arbeit?

Zentrale Begriffe sind Mediatisierung, Politische Kommunikation, Imagepolitik, Internetnutzung und die theoretische Verzahnung von Mediensystemen und politischem Handeln.

Wie bewertet der Autor die Rolle des Internets bei politischen Protesten?

Das Internet wird als ein wirksames Hilfsmittel zur Organisation gesehen, wobei die Autorin jedoch betont, dass es nicht allein die Ereignisse auslöst, sondern die handelnden Menschen entscheidend sind.

Was zeigt das Beispiel Karl-Theodor zu Guttenberg im Kontext der Medien?

Das Beispiel verdeutlicht die Mechanismen der Imagebildung und der späteren Medienberichterstattung, bei der eine anfängliche Inszenierung durch mediale Aufmerksamkeit in eine verzerrte Wahrnehmung kippen kann.

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Details

Titel
Die Mediatisierung der Demokratie
Untertitel
Wie stark ist die Beeinflussung der Politik durch die Medien?
Hochschule
Helmut-Schmidt-Universität - Universität der Bundeswehr Hamburg
Note
2,7
Autor
Bachelor of Arts Martin Schulze (Autor:in)
Erscheinungsjahr
2011
Seiten
14
Katalognummer
V215165
ISBN (eBook)
9783656432029
ISBN (Buch)
9783656433026
Sprache
Deutsch
Schlagworte
Mediatisierung Demokratie Politik Medien Gesellschaft Beeinflussung Öffentlichkeit Internet Opportunismus Mediengesellschaft Politische Kommunikation Kommunikation
Produktsicherheit
GRIN Publishing GmbH
Arbeit zitieren
Bachelor of Arts Martin Schulze (Autor:in), 2011, Die Mediatisierung der Demokratie, München, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/215165
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Leseprobe aus  14  Seiten
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