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Menschliche Interaktionen im globalen Zeitalter

Eine Anatomo-Psychophysiologie menschlicher Wechselwirkungen

Titre: Menschliche Interaktionen im globalen Zeitalter

Etude Scientifique , 2013 , 94 Pages

Autor:in: D.E.A./UNIV. PARIS I Gebhard Deißler (Auteur)

Études Culturelles - Divers
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Eine Kultur, deren soziale Standards nicht über Jahrhunderte in der Wissenschaft und Kunst menschlicher konfliktfreier sozialer Beziehungen erprobt ist, birgt immer ein Quantum an potentiellem Alltagsstress. Die stilistischen Codes von Etiquette und Gefühl für Stil, die die sozialen Beziehungen ölen, stehen nicht im Wörterbuch und den Schulbüchern ihrer Nachkommen. Doch wenn der Mensch auch geringen Sinn für angemessene soziale Beziehungen hat, die ja selbst bei den Tieren bisweilen hochkodifiziert sind und sogar in deren Erbmaterial als Information gespeichert sind, erinnert er sich aber dennoch unter dem Auge und der Aufsicht einer Autorität die Verfügungsgewalt über ihn hat, an ähnliche, in ihm gespeicherte Codes für angemessenes Verhaltensweisen.
Wenn obendrein noch die ethische Verankerung in den Grenzen angemessenen Verhaltens bedingender Normen des gegenseitigen Respektes über Bord geworfen wird entsteht ein soziopsychologisches Vakuum in einer anonymen Masse, in der jeder seine Standards durchzusetzen sucht. Und die multikulturelle Ära mit ihrer myriadenfachen Diversität der Werte und Verhaltensweisen erleichtert diese sozialen Interaktionen gewiss nicht, sondern bringt obendrein ihre eigenen Komplikationen mit sich, da die Erwartungen im Hinblick auf angemessenes Sozialverhalten von Kultur zu Kultur unterschiedlich sind. Und sie sind darüber hinaus auch innerhalb einer und derselben Kultur, je nach den variablen Gruppenzugehörigkeiten der Kulturmitglieder unterschiedlich.

Extrait


Inhaltsverzeichnis

Teil 1 Psychophysiologie menschlicher Interaktionen

1. Eine Physiologie menschlicher Interkationen

2. Ein Lernprozess der Menschheit: Vom eingebildeten Staub zur Verwirklichung

Teil 2 Menschliche Interaktionen im Zeichen anatomisch-psychophysiologischer kultureller Diversität und ihre nachhaltige Integration

Vorwort zu Teil 2: Eine Anatomo-Psychophysiologie der Interkulturalität: Ihre Bedeutung für das interkulturelle Management. Eine Semiotik der kulturellen Diversität

I. Die Anatomie der Diversität und Interkulturalität

1. Physische Dimensionen der Diversität und Interkulturalität

2. Psychomentale Dimensionen der Diversität: Rational basierte Interkulturalität

3. Archaische Dimensionen der Diversität: Der Nestgeruch

4. Physiologische Dimensionen der Diversität

5. Energetische Dimensionen der Diversität

6. Prärationale Dimensionen der Diversität und Interkulturalität: Prälogisch basierte Interkulturalität

7. Suprarationale oder transkulturelle Dimensionen der Diversität und Interkulturalität: Suprarational basierte Interkulturalität

8. Eschatologische Dimensionen der Diversität und Interkulturalität

II. Intercultural Psychophysiology: Intercultural Semantics or the Quest for Real Meaning: Making Sense of All of It

1. A Unified Model of Culture and its Management: The Psycho-Physiological Axiomatic That Drives the Management of Cultural Diversity and Makes Sense of it

2. Die ursächlichen Triebkräfte hinter den kulturellen Dynamiken

3. Der metaphorische kulturelle Quanteneffekt und 36 weitere inter- und transkulturelle Managementinstrumente

Fazit: Von der Unsteuerbarkeit des Kulturellen zur kulturellen Souveränität und Freiheit des Menschen

Zielsetzung & Themen

Das Buch zielt darauf ab, die menschlichen Interaktionen im globalen Zeitalter durch die Linse einer Anatomo-Psychophysiologie neu zu bewerten und ein ganzheitliches Verständnis von Kulturmanagement zu etablieren. Die zentrale Forschungsfrage untersucht, wie die Diversität als grundlegende menschliche Eigenschaft nachhaltig integriert werden kann, um interkulturelle Konflikte zu überwinden und eine transkulturelle Intelligenz zu fördern.

  • Analyse der anatomischen und psychophysiologischen Grundlagen kultureller Diversität.
  • Entwicklung des "Transkulturellen Profilers" zur Abbildung der psychologischen Architektur globaler Manager.
  • Untersuchung der Triebkräfte hinter kulturellen Dynamiken und deren Steuerung durch Erkenntnis.
  • Einführung des metaphorischen "quantenkulturellen Effekts" als Werkzeug zur Konfliktlösung und Integration.

Auszug aus dem Buch

6. Prärationale Dimensionen der Diversität und Interkulturalität: Prä logisch basierte Interkulturalität

Der Rationalismus (Kartesianismus) eignet sich für die Lösung relativ statischer, materieller Probleme, während die dynamischeren menschlichen Phänomene eher dem Bereich des prälogisch-basierten Intuitiven und Spontanen zuzuordnen sind. Der Mensch ist eine Einheit und kann sich nur unvollkommen über seine Komponenten erklären lassen. Diese Einheit wirkt nichtdualistisch, nicht rational, sondern ganzheitlich unmittelbar, spontan und intuitiv – prälogisch! Kultur als menschliches Phänomen erfordert also die Einbeziehung und die Erkenntnis über die ganzheitlichen, dynamischen menschlichen Prozesse des Prälogischen.

Die geheimnisvolle Überschrift - EINS! - fasst den tieferen Sinn und, insbesondere für manchen westlichen Zeitgenossen, das Geheimnis der prälogisch basierten Erkenntnis (die dem Rationalen vorgeschaltete Wahrnehmung) und Handlung zusammen. Vermittels der die geistig-körperliche Dualität transzendierenden Einheit des Wesen, für den man den klassischen Sanskrit-sino-japanischen Begriff Dharmakörper (weder Geist noch Körper) in der Tradition des Fernen Ostens verwenden kann, kann die Transzendenz der geist-körperlichen Dualität erreicht werden.

Zusammenfassung der Kapitel

Eine Physiologie menschlicher Interkationen: Das Kapitel beleuchtet den Alltagsstress, der aus der Vernachlässigung sozialer Standards und ethischer Normen resultiert, und weist auf die Notwendigkeit hin, menschliche Interaktionen als physiologisch verankert zu betrachten.

Ein Lernprozess der Menschheit: Vom eingebildeten Staub zur Verwirklichung: Hier wird der Mensch als lernendes Wesen definiert, wobei zwischen technischer und psychologischer Lernfähigkeit differenziert wird, um die scheinbare Ausweglosigkeit menschlicher Existenz zu transzendieren.

Die Anatomie der Diversität und Interkulturalität: Dieses Kapitel systematisiert verschiedene Ebenen der menschlichen Diversität – von physisch über psychomental bis hin zu energetisch –, um die Grundlagen für ein tieferes Verständnis interkultureller Phänomene zu schaffen.

Intercultural Psychophysiology: Intercultural Semantics or the Quest for Real Meaning: Making Sense of All of It: Dieses zentrale Kapitel führt das einheitliche Modell der Kultur ein und verknüpft die neurophysiologischen Grundlagen mit der Managementpraxis.

Die ursächlichen Triebkräfte hinter den kulturellen Dynamiken: Der Fokus liegt auf der Analyse der hinter kulturellen Wellen wirkenden Kräfte und der Möglichkeit, durch eine transkulturelle Metasprache eine stabilere Basis für das Management zu finden.

Der metaphorische kulturelle Quanteneffekt und 36 weitere inter- und transkulturelle Managementinstrumente: Eine umfangreiche Sammlung von Modellen und Ansätzen wird vorgestellt, um intrapsychische Prozesse in interkulturellen Begegnungen effektiv zu handhaben.

Schlüsselwörter

Psychophysiologie, Transkulturelles Management, Kulturelle Diversität, Interkulturelle Dynamik, Ganzheitliches Intelligenzmodell, Quantenkultureller Effekt, Integration, Bewusstseinsevolution, Transkultureller Profiler, Identität, Soziale Ethik, Menschliche Interaktionen, Respekt, Ganzheit, Existenz.

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in dieser Arbeit grundsätzlich?

Die Arbeit behandelt die menschlichen Interaktionen und die kulturelle Diversität im globalen Zeitalter und entwickelt ein interdisziplinäres, psychophysiologisch fundiertes Modell zur Steuerung und Integration dieser Prozesse.

Was sind die zentralen Themenfelder?

Zentrale Themen sind die Anatomie der Diversität, die psychophysiologischen Grundlagen menschlicher Koexistenz, die Rolle der Ethik im Management und die transkulturelle Intelligenz.

Was ist das primäre Ziel oder die Forschungsfrage?

Das Ziel ist die Erschließung einer neuen, transkulturellen Ebene der Kompetenz, um die Komplexität des globalen Umfelds zu bewältigen und Konflikte durch eine tiefere Integration von Bewusstsein und Identität zu lösen.

Welche wissenschaftliche Methode wird verwendet?

Die Arbeit nutzt einen transdisziplinären Ansatz, der Erkenntnisse aus der Neurophysiologie, Psychologie, den Geisteswissenschaften sowie metaphorische Analogien aus der Quantenphysik kombiniert, um ein ganzheitliches Verständnis von Kultur zu erreichen.

Was wird im Hauptteil behandelt?

Der Hauptteil analysiert detailliert die verschiedenen Dimensionen der menschlichen Diversität (physisch, psychomental, archaisch, physiologisch, energetisch) und stellt praktische Managementinstrumente wie den "Transkulturellen Profiler" vor.

Welche Schlüsselwörter charakterisieren die Arbeit?

Zu den wichtigsten Begriffen zählen Transkulturelles Management, Psychophysiologie, Quantenkultureller Effekt, Bewusstseinsevolution und soziale Integration.

Was versteht der Autor unter dem "Transkulturellen Profiler"?

Es handelt sich um eine architekturelle Metapher, die die psychologische Architektur eines globalen Managers darstellt, um verschiedene Bewusstseinsebenen zu integrieren und in interkulturellen Situationen flexibel zu steuern.

Wie spielt der "quantenkulturelle Effekt" eine Rolle für das Management?

Er fungiert als metaphorisches Modell, das es ermöglicht, kulturelle Widersprüche zu komplementieren, anstatt sie nur dualistisch zu betrachten, wodurch eine synergetische Zusammenarbeit in diversen Teams begünstigt wird.

Warum ist das Thema "Ethik" für globale Teams so relevant?

Ethik ist nach Auffassung des Autors nicht nur moralisch geboten, sondern die einzige nachhaltige Grundlage für Vertrauen und Kooperation in einer globalisierten Welt, um die Reversibilität von Allianzen zu überwinden.

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Résumé des informations

Titre
Menschliche Interaktionen im globalen Zeitalter
Sous-titre
Eine Anatomo-Psychophysiologie menschlicher Wechselwirkungen
Auteur
D.E.A./UNIV. PARIS I Gebhard Deißler (Auteur)
Année de publication
2013
Pages
94
N° de catalogue
V215218
ISBN (ebook)
9783656431572
ISBN (Livre)
9783656566724
Langue
allemand
mots-clé
interpersonale/internationale/interkulturelle Interaktiionen Sozialpsychologie interkultlurelle Bildung/Kompetenz/Management
Sécurité des produits
GRIN Publishing GmbH
Citation du texte
D.E.A./UNIV. PARIS I Gebhard Deißler (Auteur), 2013, Menschliche Interaktionen im globalen Zeitalter, Munich, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/215218
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Extrait de  94  pages
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