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Das 
vereinfachte

 UVP‐Verfahren

Anwendung 
und 
Problemfelder


Title: Das 
vereinfachte

 UVP‐Verfahren

Diploma Thesis , 2012 , 53 Pages

Autor:in: Stefan Lampert (Author)

Law - Public Law / Miscellaneous
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Im Rahmen dieser Diplomarbeit soll das vereinfachte Umweltverträglichkeitsprüfungsverfahren in groben Grundzügen dargestellt werden. Diese Darstellung soll auch für den „Nicht-Juristen“ eine gute Hilfestellung sein, um einen Überblick über Strukturen und Abläufe zu erhalten. Des Weiteren wird bei Punkten, bei denen sich zwischen Gesetzgebung und Rechtsprechung Auffälligkeiten ergeben, das jeweilige Problemfeld aufgezeigt.
Die Diplomarbeit beschäftigt sich ausschließlich mit dem ersten, zweiten und sechsten Abschnitt des Umweltverträglichkeitsverfahrens. Der dritte und vierte Abschnitt wird ausgeklammert, das ist der Verkehrsbereich, der eine Sonderproblemzone der Umweltverträglichkeitsprüfung ist. Dieser Bereich hat viele Sonderregelungen, bei denen spezifische Genehmigungskriterien und Parteistellungsregelungen, die vom Bundesministerium für Verkehr, Innovation und Technologie (BMVIT) und den übrigen für Genehmigungen zuständigen Behörden anzuwenden sind.1
Hier hat sich in besonderem Maße gezeigt, dass die anfangs von vielen der Umweltverträglichkeitsprüfung zugeschriebene Bedarfsprüfung nicht nur rechtlich im Rahmen von Genehmigungsbestimmungen nicht möglich ist, sondern auch die Praxis solche Prozesse nicht zulässt.
Die Arbeit fühlt sich im Folgenden der Gleichbehandlung sowie der gleichen Adressierung beider Geschlechter verpflichtet. Somit sind auch sämtliche geschlechtsspezifische Ausdrücke geschlechtsneutral zu verstehen.
[...]
1 Madner in Holoubek – Potacs, Öffentliches Wirtschaftsrecht (2007) 884.

Excerpt


Inhaltsverzeichnis

3. Einleitung

4. Umweltverträglichkeitsprüfung (UVP)– Vereinfachtes Verfahren

4.1. Anwendungsfall und Besonderheiten

4.2. Projektbeschreibung, Beibringung von Unterlagen

4.3. Parteistellung

4.3.1. Parteistellung im Sinne des UVP-G

4.4. Behörden und Zuständigkeiten

4.4.1. Erste Instanz

4.4.2. Zweite Instanz

4.4.3. Eigener Wirkungsbereich der Gemeinden

4.5. Rechtssicherheit

4.5.1. Ordentliches Rechtsmittel

4.5.2. Außerordentliches Rechtsmittel

5. Ablaufschema des vereinfachten UVP-Verfahrens

5.1. Vorverfahren (fakultativ)

5.2. Genehmigungsantrag

5.3. Umweltverträglichkeitserklärung

5.4. Öffentliche Auflage

5.5. Erstellen der zusammenfassenden Bewertung

5.6. Öffentliche Erörterung (fakultativ)

5.7. Mündliche Verhandlung

5.8. Entscheidung

5.9. Abnahmeprüfung

6. Zusammenfassende Beurteilung

Zielsetzung & Themen

Die Diplomarbeit analysiert das vereinfachte Umweltverträglichkeitsprüfungsverfahren (UVP-Verfahren) in Österreich. Das primäre Ziel ist es, dem interessierten Leser einen strukturierten Überblick über die gesetzlichen Abläufe zu geben, während gleichzeitig auf auftretende Rechtsunsicherheiten und Problemfelder in der Praxis hingewiesen wird.

  • Strukturelle Analyse des vereinfachten UVP-Verfahrens
  • Differenzierung zwischen Parteistellung und Beteiligtenstellung
  • Behördenzuständigkeiten und Rechtsschutzmöglichkeiten
  • Kritische Beleuchtung von Rechtsauffassungen und Interpretationsspielräumen

Auszug aus dem Buch

4.3. Parteistellung

Partei im Verwaltungsverfahren ist grundsätzlich diejenige Person, die durch den Gegenstand des Verfahrens in ihrer subjektiven Rechtssphäre unmittelbar berührt ist. Solche subjektiven Rechte können sowohl durch das materielle Recht als auch durch das Verfahrensrecht begründet werden.

Es ist nicht immer klar geregelt, ob einer Person subjektive Rechte (ein Rechtsanspruch oder ein rechtliches Interesse), die sie dann zur Partei im Verwaltungsverfahren macht, zukommen. Die Beantwortung solcher Fragen stellt häufig das Ergebnis eines schwierigen Auslegungsprozesses dar. Letzten Endes wird die Parteistellung durch die Behörde selbst begründet, wobei eine nachprüfende Kontrolle des Verfassungs- und Verwaltungsgerichtshofs möglich ist. Die Behörde muss prüfen, welche Interessen von der Rechtsordnung – allgemein – als schutzwürdig angesehen werden.

Ein subjektives öffentliches Recht wird grundsätzlich durch eine Vorschrift des öffentlichen Rechts eingeräumt. Subjektive öffentliche Rechte geben Personen die Möglichkeit, ein bestimmtes Recht selbst gegenüber anderen und gegenüber der Behörde durchzusetzen, am Verfahren selbst teilzunehmen und den Verfahrensgang zu beeinflussen.

Zusammenfassung der Kapitel

3. Einleitung: Dieses Kapitel erläutert den Hintergrund und die Notwendigkeit der Umweltverträglichkeitsprüfung im österreichischen Rechtssystem unter Berücksichtigung europarechtlicher Vorgaben.

4. Umweltverträglichkeitsprüfung (UVP)– Vereinfachtes Verfahren: Hier werden die spezifischen Anwendungsfälle, Behördenzuständigkeiten, die Definition von Parteistellung sowie der Rechtsschutz im vereinfachten Verfahren detailliert dargelegt.

5. Ablaufschema des vereinfachten UVP-Verfahrens: Dieses Kapitel skizziert schrittweise den zeitlichen Ablauf vom Genehmigungsantrag bis zur Abnahmeprüfung.

6. Zusammenfassende Beurteilung: Abschließend wird kritisch reflektiert, ob die UVP in ihrer aktuellen Form ein wirksames Instrument darstellt und wo rechtliche Lücken die praktische Anwendung erschweren.

Schlüsselwörter

Umweltverträglichkeitsprüfung, UVP-Verfahren, Vereinfachtes Verfahren, Parteistellung, Umweltschutz, Genehmigungsantrag, Umweltverträglichkeitserklärung, Öffentliche Auflage, Umweltsenat, Rechtsmittel, Verwaltungsrecht, UVP-Gesetz, Bürgerinitiative, Umweltorganisation, Rechtssicherheit.

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in der Arbeit grundlegend?

Die Diplomarbeit befasst sich mit der rechtlichen Ausgestaltung und den praktischen Abläufen des vereinfachten Umweltverträglichkeitsprüfungsverfahrens in Österreich.

Welche Themenfelder stehen im Zentrum?

Im Fokus stehen das Verfahrensrecht, die Beteiligten- und Parteistellung, die Behördenzuständigkeiten sowie der Rechtsschutz für die beteiligten Akteure.

Was ist das primäre Ziel der Forschungsarbeit?

Ziel ist eine verständliche Aufarbeitung des vereinfachten UVP-Verfahrens, verbunden mit einer kritischen Analyse von Problemfeldern, in denen Gesetzgebung und Rechtsprechung Divergenzen aufweisen.

Welche wissenschaftliche Methode wurde angewandt?

Es handelt sich um eine juristische Facharbeit, die primär auf der Analyse gesetzlicher Bestimmungen (UVP-G, AVG) und einschlägiger Rechtsprechung der Gerichtshöfe basiert.

Was wird im Hauptteil behandelt?

Der Hauptteil gliedert sich in die Darstellung der verfahrensrechtlichen Strukturen, die Anforderungen an Unterlagen wie die Umweltverträglichkeitserklärung sowie die Erläuterung der Instanzenzüge.

Welche Schlüsselwörter charakterisieren die Arbeit?

Zu den zentralen Begriffen zählen UVP-Gesetz, Parteistellung, Umweltsenat, Rechtssicherheit und Öffentlichkeitsbeteiligung.

Warum spielt die Unterscheidung zwischen Parteistellung und Beteiligtenstellung eine so große Rolle?

Diese Unterscheidung ist essenziell, da nur Parteien weitreichende verfahrensrechtliche Befugnisse wie das Rechtsmittelrecht besitzen, während Beteiligte wie Bürgerinitiativen im vereinfachten Verfahren oft nur eingeschränkte Rechte haben.

Welche Besonderheit weist der Umweltsenat in der Arbeit auf?

Der Umweltsenat fungiert als weisungsfreies Kollegialorgan mit richterlichem Einschlag und stellt ein zentrales Element für die Überprüfung von erstinstanzlichen Bescheiden dar.

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Details

Title
Das 
vereinfachte

 UVP‐Verfahren
Subtitle
Anwendung 
und 
Problemfelder

College
University of Innsbruck
Author
Stefan Lampert (Author)
Publication Year
2012
Pages
53
Catalog Number
V215325
ISBN (eBook)
9783656445548
ISBN (Book)
9783656445791
Language
German
Tags
Umweltverträglichkeitsprüfungsverfahren
Product Safety
GRIN Publishing GmbH
Quote paper
Stefan Lampert (Author), 2012, Das 
vereinfachte

 UVP‐Verfahren, Munich, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/215325
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