Die Fachkraft für Ganzheitliche (Zahn-)Medizin. Buch 2: "Angewandte integrative Heil- und Heilhilfsmethoden"

Das schriftliche Lehrbuch als Sachbuch und als Fachbuch in 2 Bänden für den Online-Lehrgang


Fachbuch, 2013

54 Seiten


Leseprobe

Inhaltsverzeichnis

2. Angewandte integrierte Heil- und Heilhilfsmethoden
2.1 Altersprobleme
2.2 Systemische Zusammenhänge
2.3 Manuelle Unterstützung bei zahnärztlicher Handlung (Osteopathie, AK)
2.4 Bewegungs- und Hydrotherapie
2.5 Homöopathie, Bach-Blütentherapie
2.6 Bioelektrische Messverfahren
2.7 Klangtherapie und Musikmedizin
2.8 Psychosomatik

2. Angewandte integrierte Heil- und Hilfsmethoden

2.1 Altersprobleme

2.1.1 konventionelles Wissen

Biologie ist zeitgebunden, Zeit ist ein wesentlicher Faktor im Alterungsprozess. Daher ist ,Alt-Sein’ keine Krankheit, sondern ein besonderer Lebensabschnitt, in den jeder Mensch ganz allmählich und unwiderruflich hineinwächst.

Das Leben ist ein unaufhörlicher Prozess von Veränderungen. Körper und Geist

verändern sich stetig. Das zeigt sich in Atmung, Verdauung, Immunsystem,

Sinnesorgane, Schlafverhalten und viele anderen Bereichen des menschlichen

Organismus. Dadurch wird der Körper nicht krank, ist aber anfälliger für

bestimmte Befindlichkeitsstörungen und Krankheiten, die besonders in höherem

Alter auftreten.

Das Wissen um die normalen Veränderungen des Körpers und die Gesundheitsrisiken des Alters helfen bei einer aktiven Lebensgestaltung im Alter. Damit beschäftigt sich das medizinische Wissensgebiet der ,Geriatrie’ . Jeder Arzt hat die Aufgabe, ältere Patienten im Rahmen eines umfassenden und möglichst ganzheitlichen Behandlungsansatzes zu versorgen [1].

Im Alter sind krankheitsbedingte Defizite zu erwarten. Dazu gehören die Zustände nach Herzinfarkt und Schlaganfall, Depressionen und Hirn-Durchblutungsstörungen, Demenz, Glaukom und Trübung der Augenlinse, koronale Herzkrankheit und chronische Bronchitis, Venenschwäche, Arthrose und Stoffwechselstörungen, vor allem Diabetes. Ärztliche und von mehreren Verschreibern gemischte ,Medikation’ , aber auch Selbstmedikation vieler Befindlichkeitsstörungen und Krankheiten führen zu Wirkstoff-Fehlgebrauch.

Die ,geriatrische Behandlung’ umfasst vor allem die körperlichen, funktionellen, geistigen, psychischen und sozialen Aspekte der älteren Menschen. Damit hat sich auch jede heilberufliche Praxis zu beschäftigen. Als medizinisch wichtigste Hauptsymptome des geriatrischen Patienten gelten fünf Merkposten des Befundes. Für diese sind gute Untersuchungen und Behandlungskonzepte entwickelt worden. Sie sind in jedem Kontakt mit Heilberufen zu berücksichtigen und haben sowohl Einfluss auf die Befunderhebung, Diagnostik und Therapie, als auch auf alle Rehabilitationsmaßnahmen:

Abbildung in dieser Leseprobe nicht enthalten

Die in der Praxis bedeutungsvollste Problematik ist neben ,spezifischer Medikationsprobleme’ der ,Wasserhaushalt des Patienten’ . Der tägliche Flüssigkeitsbedarf liegt bei durchschnittlich mindestens 2 Litern. Kaffee hat auf den Flüssigkeitshaushalt keinen nachteiligen Effekt. Der Flüssigkeitsbedarf steigt bei körperlicher Anstrengung und durch Schwitzen. Der Körper verliert außerdem immer Flüssigkeit über die Atmung und die Haut, selbst wenn er nicht schwitzt [2].

Mit zunehmendem Alter sinkt bei Störungen die Anpassungsfähigkeit der Niere. Das Durstgefühl ist ebenfalls verringert. Auch bei zu geringer Flüssigkeits- und Salzaufnahme scheiden die Nieren alter Menschen größere Mengen Wasser und Natrium aus. Diese Veränderungen greifen direkt in Regulationsmechanismen des Wasserhaushaltes ein. Alte Menschen haben weniger Durst. Oft bemerken sie deshalb einen Flüssigkeitsmangel gar nicht.

Ein Missverhältnis zwischen Aufnahme und Verlust von Wasser hat aber erhebliche Auswirkungen auf das Herz, den Blutdruck und die Organdurchblutung, auf die Körpertemperatur und auf die Großhirnfunktion (bemerkbar durch erhöhte Reizbarkeit, Bewusstseinstrübung, Krampfneigung). Wir kennen folgende Symptome:

Durst (im Alter eingeschränkt), trockene Haut und Schleimhäute, Kau- und Schluckprobleme, Muskelkrämpfe, Schwächegefühl, Kopfschmerzen, Konzentrationsstörungen und Schwindel.

Damit kann es auch bei Behandlungen zur Verwirrtheit, Bewusstseinsstörungen und Kollaps kommen. Übrigens ist durch das Auftreten von Konzentrationsstörungen, Verwirrtheit, Schwindel etc. die Gefahr von Stürzen sehr hoch [3].

2.1.2 komplementär-alternativ

Westliche und asiatische Naturheilverfahren werden erfolgreich bei funktionellen Erkrankungen der Halte- und Stützgewebe eingesetzt. Sie bieten zusätzliche Therapieoptionen zu den bereits etablierten Verfahren der Physiotherapie, Ergotherapie, Logopädie und Psychologie.

Eine andere und sehr wichtige Indikation komplementär-alternativer Maßnahmen ist die bei funktionellen Gesundheitsstörungen (gastro-intestinale Probleme, Verstopfungen und Durchfälle). Alleinstehende ältere Menschen, haben meist wenig Interesse am Essen. Das führt nicht selten zu einem erhöhten Verbrauch an Fertig-Mahlzeiten. Fertigkost ist in der Regel keine ‚ausgewogene Ernährung’ . Sie enthält zu wenig Ballaststoffe. Bedauerlicherweise wird diese Kost auch oft von Menschen bevorzugt, die Mundprobleme und schlecht sitzende Prothesen haben. Bei geringem Interesse an Mahlzeiten wird zudem die Flüssigkeitsaufnahme vernachlässigt. Nebenwirkungen von Medikamenten (unter anderem starke Schmerzmittel, außerdem einige Medikamente gegen psychiatrische Erkrankungen) oder Nebenwirkungen einiger Krankheiten (unter anderem Diabetes, Schilddrüsenerkrankungen, Depressionen) bedingen aber gastro-intestinale Probleme. Auch Bewegungsarmut und zu geringe Flüssigkeitsaufnahme tragen zur Entwicklung einer Verstopfung bei.

Die komplementäre Geriatrie soll durch Mobilisieren, integrative medizinische

Behandlung und naturheilkundliche Pflege den Gesundheitszustand, die

Lebensqualität und die Alltagsfähigkeit von Senioren deutlich verbessern [4].

Die komplementäre Geriatrie betrifft Aktivitäten des täglichen Lebens,

Lebensqualität, Kognition, Sturzrisiko, Medikamentenverbrauch,

Krankenhausaufenthalte [5].

In der ,Altersheilkunde’ werden viele komplementäre Untersuchungs- und Therapieverfahren eingesetzt. Allen gemeinsam ist, dass sie in der Regel vom Patienten sehr gut angenommen werden. Das ist wichtig. Eine große Schweizer Studie erklärt dies so, dass Patienten in der Alternativmedizin eine bessere Qualität der Kommunikation und Information empfinden, als bei Medizinern herkömmlicher, so genannter Schulmedizin. Das bedingt, dass die betroffenen Patienten im Zusammenhang mit Fragen zur Qualität der Arzt-Patient-Kommunikation diese bei Patienten in alternativmedizinischen Behandlungen sehr viel besser bewerten, als bei der herkömmlichen Medizin. Der Grad der Zufriedenheit ist im Durchschnitt anderthalb mal so hoch! Deutlich wird aus den Ergebnissen der Studie also, dass die Qualität der Kommunikation mit dem Arzt ein zentraler, wenn nicht sogar „der“ beherrschende Einflussfaktor für die Patientenzufriedenheit ist [6].

In diesem Zusammenhang gibt es aber noch eine andere Anschauung. Nicht allein die bessere Kommunikation mit dem Patienten spielt eine große Rolle bei der medizinischen Versorgung. Viele Patienten suchen nicht immer und ausschließlich nur eine Gesundung von Krankheitssymptomen. Möglicherweise erfüllt das Gespräch mit dem Arzt für eine bestimmte Patientengruppe auch die Funktion einer niederschwelligen Mitteilung psychosozialer Probleme [7].

2.1.3 integriert-salutogenetisch

Die Beschäftigung mit der Salutogenese konzentriert den Heilberufler vor allem auf die Stärken, Kompetenzen und Ressourcen einer Person. Gerade die Alters-Medizin kann von einer Ressourcenorientierung profitieren. Die Praxis sollte auf die besonderen Erfordernisse bei älteren Patienten Wert legen und nicht nur Mittel und Wege der allgemeinen ärztlichen und zahnärztlichen Befunderhebung und Therapie nutzen, sondern auch Instrumente zur Diagnostik verschiedener Ressourcen darstellen, zum anderen Befunde zu positiven Konsequenzen dieser Ressourcen im Alter zusammenzufassen. Dazu gehört die Besprechung emotionaler Ressourcen (positiver Affekt, Lebenszufriedenheit, Selbstwerterleben) mit dem Patienten. Dazu kommen motivationale Ressourcen (Kontrollüberzeugung, Selbstwirksamkeits-Erwartung, dispositionaler Optimismus, optimistischer Attributionsstil, Hoffnung und intrinsische Lebensziele). Dazu gehören auch volitionale Ressourcen (Handlungsorientierung, Selbstregulation und Selbstkontrolle, Aufmerksamkeitsregulation, Emotionsregulation), interpersonale Ressourcen (Bindung, Altruismus, soziale Verantwortung, Vergebung, Humor) und soziale Ressourcen (soziales Netzwerk, soziale Unterstützung, Partnerbeziehungen) [8].

Die Medizin akzeptiert aber auch, dass sich bestimmte Patienten in der Rolle der kooperierenden Partner besonders eignen und vereinbart damit auch eine Wertung. Dies sind Patienten, die

- sich im Alltag gesundheitsbewusster verhalten, ein anderes Verhältnis zu ihrem Körper haben,
- eine „sanftere“ Medizin bevorzugen und Selbstheilungskräften eine große Rolle für Therapie und Rekonvaleszenz zuerkennen
- mehr Kommunikation und soziale Unterstützung in der medizinischen Versorgung suchen, zum Teil auch emotionalen Beistand und „Seelsorge“, mehr „sprechende Medizin“ und im weitreichendsten Fall sogar psychotherapeutische Momente
- das Thema Gesundheit und Krankheit für sich selbst entdeckt haben, sich sehr intensiv um Informationen zu Krankheitsursachen wie Therapie-Möglichkeiten bemühen
- die alleinige Experten-Rolle des Arztes als einzig Kompetenten nicht anerkennen, im Behandlungsprozess aktiv mitwirken und auch Entscheidungen selber treffen oder zumindest mittragen möchten

Es sind sehr viel häufiger ,präventionsorientierte Patienten’ , solche mit höherem Bildungsniveau, Patienten, die besser informiert sind über Krankheitsursache und Behandlungsmöglichkeiten und die diese Wissensressourcen dann auch in die ärztliche Sprechstunde einbringen möchten.

Hierbei ist zu berücksichtigen, dass die individuelle Sicht die „Gesellschaft des langen Lebens“, in der wir uns befinden, mit einem auffälligen Jugendkult kontrastiert.

Ein übersteigertes Jugendlichkeitsideal umfasst dabei die Vision ewiger Jugend und Fitness. Technokratisches Denken blendet Themen wie Alter und Tod konsequent aus und versteigt sich im Wahn technischer Besiegbarkeit des Alterungsprozesses. Im Zeitalter der langlebigen Gesellschaft wird allerdings auch die Landschaft des Alters erforscht. Dass diese Landschaft nicht nur karg und steinig ist, sondern dank medizinischem Fortschritt und gesundheitsfördernder Lebensweise auch sanft, hat der Schweizer Psychotherapeut C.J. Jung in der Form von Landkarten gelingenden und misslingenden Alters beschrieben [9].

Die Biologen haben im Rahmen der wissenschaftlichen Bearbeitung von Systemtheorien ein einfach anzuwendendes Modell aus so genannten Metatheorien entwickelt. Seine Darstellung entstand aus Beobachtungen gemeinsamer Gesetzmäßigkeiten und deren prinzipieller Grundlagen. Ein Modellsystem ist hierbei eine Einheit aus Elementen – mehr als deren bloße Summe. Die Elemente haben untereinander und zu anderen Systemen Beziehungen: Solche Wechselwirkungen können selbstverständlich über die Eigenschaften der Elemente Hinausgehendes bewirken und als praxisfähigen Modelle gelten. Es ist erlaubt, die Konsequenzen solcher Modelle zu befolgen, um persönliche Interessenschwerpunkte und damit das Nutzungsverhalten der Klienten und Patienten in der Praxis zu ändern und die damit verbundenen praktischen Aktivitäten anzugleichen [10].

In diesen Modellen werden verschiedene Altersbilder einander gegenübergestellt:

Das ,Defizitmodell’ des Alters umfasst das Bild des „Seniums“, das Abbau, Verfall, Nutzlosigkeit, Hilfsbedürftigkeit beinhaltet.

Diesem steht das ,Kompetenzmodell’ , das „Senectus“ gegenüber. Das ,Kompetenzmodell’ orientiert sich an den Ressourcen, an der inneren Kraft, den letzten Lebensabschnitt zu meistern und so zu einem reifen Herbst zu gelangen.

An Modellen orientiert sich auch der Aufbau von diagnostischen (Erfassungs-) und therapeutischen Systemen. Sie sind im medizinnahen Umgang mit Klienten und Patienten zu prüfen und zu üben. Jede Medizin hat ihr eigenes System. Die europäische Medizin ist vor allem einerseits auf Fallbeobachtungen und andererseits auf Evidenz gestützt. In anderen Systemen herrscht das Zusammenhängen von medizinischer Praxis mit zentralen spirituellen Grundlagen vor.

Biologische, psychische, soziale und geistige Determinanten bestimmen das ,menschliche Gelingen’ im Alter. Dabei besteht vor Allem die Furcht der Menschen, bald das Leben zu verlieren, ohne wirklich gelebt zu haben. Menschen fürchten ebenso, Menschen verloren zu haben, denen man Vieles schuldig geblieben ist. Das Gelingen ist ein hauptsächlich emotional geprägtes Ziel, das wie Gelungenes Lehren und Gelungenes Lernen Zufriedenheit der Handelnden bedeutet. Im Umgang mit Alten ist das Gelingen die ausdrückliche ,Compliance’ , dass der Klient oder Patient im heilberuflichen Kontakt von den notwendigen Veränderungen überzeugt ist, sich als Teil davon versteht und die Umsetzung therapeutischer Ziele selbst vorantreibt. Das grenzt selbstverständlich an intellektuelle Grenzen.

Im Alter kann der Geist vereisen. Man spricht dann vom verbitterten Greisentum. Vereisung ist trauriger Sinnverlust in spiritueller Verarmung und Hoffnungslosigkeit in fehlender Bezogenheit auf Ewiges, ohne den Mut, der Vergänglichkeit ins Gesicht zu blicken. Das ist eine Problematik, die auch alle heilberuflichen Leistungen beeinflussen kann. Ihr kann man sehr wohl begegnen und einen Teil der Vereisung lösen. Die Praxis sollte sich einfach auf das Wesentliche beschränken, die Hatz nach schneller Heilung zügeln. Der Mensch kann besser gesunden, wenn er weiß, dass dies nur stufenweise möglich ist. Indem der Mensch dadurch lernt, die Gedanken in den eigenen Körper zu lenken, wird er für Alles verständiger. Er sollte in seine eigene geistige Alterskompetenz geführt werden, die eine Einsicht in die gewonnene Erfahrung und den Überblick bringt. Damit wird der Betroffene frei von wachsender Abhängigkeit vom Urteil Anderer. Er befreit sich auch vom „Laster der Ungeduld“, das so manchen Patienten während seiner medizinischen und pflegerischen Behandlung befällt.

Alterslandschaften sind gekennzeichnet von Verlustbewältigung und Bereitschaft auf neue Prüfungen, von leidiger Last und köstlichem Gewinn. Die Utopie ewiger Jugend ist ein gewaltiges Hindernis, sich rechtzeitig in die Kunst des Alterns einzuüben.

2.1.4 Glossar (in alphabetischer Reihenfolge)

(dies ist eine Übersicht, kein Ersatz der persönlichen Recherche zur vertiefenden Kenntnisnahme)

Abbildung in dieser Leseprobe nicht enthalten

2.1.5 Literatur:

[1] Nikolaus Th (2000): Geriatrie in Wissenschaft und Forschung. Internist. (41)6: 504-507
[2] Spranger H (2004): Altern als heilberufliche Handlungskatastrophe? CO’MED 10(07):38-42
[3] Spranger H, Hommel H R (2004): Heilberufliche Hilfen unter ärztlicher Handlungsführung. CO’MED 10(08):106-111
[4] http://www.pflegestationpollex.de/dokumente/Projektplan_CAMGER_2 [abgenommen 2013-01-31]
[5] http://epidemiologie.charite.de/fileadmin/user_upload/microsites/m_cc01/epidemiologie/Projekte_de/CAMGERde.pdf [abgenommen 2013-01-31]
[6] Klazien Matter-Walstra, Schoeni-Affolter F, Widmer M & Busato A (2008): Patient-based evaluations of primary care for cardiovascular diseases: a comparison between conventional and complementary medicine. Journal of Evaluation in Clinical Practice 14(1): 75-82.
[7] http://www.forum-gesundheitspolitik.de/artikel/artikel.pl?artikel=1119 abgenommen 2013-01-29
[8] Forstmeier S, Uhlendorff H & Maercker A (2005): Diagnostik von Ressourcen im Alter. Assessment of Resources in the Elderly. Z Gerontopsychologie & -psychiatrie 18(4): 227–257
[9] Stein M, Denzel S & Naumann S (2009): C. G. Jungs Landkarte der Seele. Eine Einführung. Patmos Düsseldorf. ISBN 978-3-491-40151-8
[10] Orlinsky D, Howard K (1986): Process and Outcome in Psychotherapy. In: Garfield S L & Bergin A E (Hrsg.): Handbook of Psychotherapy and Behavior Change. 3. Auflage. Wiley, New York 1986, S. 311–384.
[11] http://www.euro.who.int/__data/assets/pdf_file/0003/114087/ICP_RUD_113_ger.pdf [abgenommen 2013-01-31]

Aufgabe:

Sie erhalten eine Bestätigung und Kontrolle Ihres erworbenen Wissens, indem Sie die Fragestellungen des ,WWW-Codes’ beantworten:

1.Was sagt der Textinhalt aus und welche Meinung gibt er wieder?“
2. „Was haben Sie in Internet und Literatur dazu gefunden?“
3. „Was ist der Kerninhalt der Aussagen?“

2.2 Systemische Zusammenhänge

2.2.1 konventionelles Wissen

Mit System wird eine komplexe Menge von Elementen bezeichnet, die als

Subsysteme untereinander sowie mit der äußeren Umgebung durch Wechselwirkungsbeziehungen verknüpft sind.

In der Medizin versteht man unter Subsystemen die Summe von Organen und Organabschnitten, die informativ untereinander vernetzt sind und miteinander kommunizieren [1].

Die Beziehungen der Subsysteme untereinander sind unterschiedlich in Art,

Anzahl und Ausprägung und daher kennzeichnend für die Außendarstellung des

Gesamtsystems.

Zur Diagnose und Therapie werden Krankheiten nach ihrer Ursache, Pathogenese und Symptomatik eingeteilt. Entsprechend werden nosologische Klassifikationen vorgenommen, um auf der somatischen Ebene vor allem in akute und chronifizierende sowie chronische Krankheiten unterscheiden.

Hierbei liefert für die Einteilung akuter Krankheitsbilder sowie der Intensiv-, Notfall- und Unfallmedizin die Theorie der ,Zellularpathologie’ die offizielle wissenschaftliche Basis.

Für chronische und chronifizierende Krankheiten bestehen dagegen in der herkömmlichen Medizin keine offiziell anerkannten Kriterien. Zwar werden ,systemtheoretische’ Ansätze diskutiert, mit einer sich hieraus ableitenden ,System Medizin“ wird sich allerdings bislang nur zögerlich auseinandergesetzt.

Der Begriff ,Zellularpathologie’ wurde im 19.Jh. von Rudolph Virchow geprägt, wonach gemäß der ,Sukzessionslehre’ jede Körperzelle von einer Zelle abstimmt und somit eine grundsätzliche zelluläre Organisation des Organismus besteht. Die Zelle ist demnach die kleinste lebende Einheit im Körper, von der alle physiologischen wie auch pathologischen Formen hervorgehen. „..[...]..Ich formulire die Lehre von der pathologischen Generation, von der Neoplasie im Sinne der Cellularpathologie einfach: omnis cellula e cellula.“[2] Virchow bezeichnete sie als das „letzte eigentliche Form-Element aller lebendigen Erscheinungen“[2]. Demnach sind „alle pathologischen Formen entweder Rück- und Umbildungen oder Wiederholungen typischer physiologischer Gebilde“[2].

Seither werden morphologische Veränderungen als das eigentliche Wesen von Krankheiten betrachtet.

Diese Einstellung entspricht dem Ursache-Wirkungsprinzip des Newton’schen Physikverständnisses.

Am Beispiel der Windpocken kennt man den Erreger, seine Inkubationszeit, das Krankheitsbild, also den Krankheitsverlauf bis zu ihrem Ende.

Ähnliche ,monokausale’ Zusammenhänge bestehen bei den herkömmlichen Notfall- und Unfallerkrankungen. Entsprechend ursachenbezogen ist auch die hierfür adäquate Therapie.

Nicht erfasst werden von diesem Paradigma dagegen Gesundheitsstörungen, die zwar morphologische Veränderungen aufweisen können, jedoch eine herkömmliche direkte Ursachen-Wirkungsbeziehung ausschließen. Hier müssen mehrere Gründe vorliegen. Mögliche Auslöser für solche multifaktoriell bedingte Erkrankungen können in der Umwelt liegen, wobei sich diese nicht als eine minimale Ausstattung lebensnotwendiger Faktoren darstellt, sondern als ein komplexes und dynamisches System aus ,physiologischer’ , ,ökologischer’ ,kosmischer’ und ,sozialer Umwelt’ , die sich ihrerseits in weitere individuell unterschiedliche Umwelt-Subsysteme verzweigen.

Mit allen diesen Faktoren steht der Organismus in interaktiven Beziehungen. Daher können sich Veränderungen und Störungen dieses Systems langfristig gesundheitsschädigend auswirken, sowohl auf der somatischen als auch psychischen Ebene, oder auch als Ausdruck einer Erkrankung auf beiden gleichzeitig bestehen. Die persönliche Konstitution spielt herbei eine wesentliche Rolle.

Hier kann die ,Systemmedizin’ greifen. Sie gilt als ein relativ junges Konzept, das mit Hilfe systemmedizinscher Ansätze „...[...]...eine neue Dimension des Verständnisses von molekularen Netzwerken und ihrer Rolle in pathophysiologischen Prozessen erreichen, sowie die Basis für präzisere und damit wirksamere Therapien schaffen soll“... [3] „...[...]...Es bedarf neuer strategischer Herangehensweisen, um grundsätzliche Verbesserungen in der Qualität der Medizin zu ermöglichen...[...]...Der Einsatz systemorientierter Techniken...[...]...zur verbesserten Behandlung von Patientinnen und Patienten, der schon in einzelnen Spitzenkliniken weltweit erfolgt, soll ausgebaut werden.“...[...]...“[3]...Hierfür hat jetzt das ,BMBF’ (Bundesministerium für Bildung und Forschung) Förderrichtlinien angesetzt, „...[...]...um der Etablierung der ,Systemmedizin’ in Deutschland den Weg zu bereiten“[3].

2.2.2 komplementär-alternativ

Komplexe Systeme sind dynamisch, selbstorganisatorisch und selbstbezüglich interaktiv.

Eingriffe in komplexe Systeme sind problematisch, weil dadurch unerwünschte Wirkungen verursacht werden können.

Nach chemischer und physikalischer Definition sind Lebewesen hochkomplexe, hochorganisierte, selbstregulatorische Formen der Materie [4]. Unter diesen Aspekten ist ,Leben’ von definierten chemisch-physikalischen Abläufen abhängig, die existentiell wichtige energetische Reaktionen bewirken. Doch selbst bei stimmigen Bedingungen lässt sich ,Leben’ nicht mit ,Gesundheit’ gleichsetzen, denn ,Leben’ ist lediglich ein Seinszustand, der gleichermaßen Krankheit wie Gesundheit betrifft. So wie es in der Biologie auf innere und äußere Reize keine für alle Organismen gleichermaßen deckungsgleiche Reaktionen gibt, kann es auch keine allgemeingültige ,Gesundheit’ geben.

Nach systemtheoretischer Auffassung sind Biologische Prozesse das Ergebnis komplexer dynamischer Interaktionen in und zwischen Zellen, Organen sowie gesamten Organismen [3]. Demnach sind Gesundheit und Krankheit Ausdruck individuell unterschiedlicher Reaktionsmuster.

Unter pathogenetischer Sicht können Krankheiten je nach ihrer Dimensionalität unterschiedlich kategorisiert werden, so lässt sich der Verlauf von einschichtigen, akuten Krankheiten weitgehend vorhersagen und therapeutisch steuern. Krankheiten, die sich durch ihre Vielschichtigkeit nicht eindeutig beschreiben lassen, werden mit ,komplex’ bezeichnet; sie sind meistens chronisch.

Im Gegensatz zu akuten, benötigen chronische Krankheiten für ihre Entwicklung und Manifestierung immer einen längeren Zeitablauf, sie sind also nicht die Folge unmittelbarer viral oder bakteriell bedingter Zellreaktionen, sondern das Langzeit-Ergebnis dynamischer Vorgänge.

Daher sind Verlauf und Status einer Erkrankung solange nicht beeinflussbar, wie nicht ihre Ursachen bekannt sind.

Hierunter zählen vor allem die ,Zivilisationskrankheiten’ . Diese sind in der Bevölkerung weit verbreitet und ihre Behandlungsmaßnahmen daher ein sozialwirtschaftlich wesentlicher Kostenfaktor. Zu diesen sozialökonomisch bedeutsamen sogenannten ,Volkskrankheiten’ zählen Krebs-, Herz-Kreislauf-Erkrankungen, neurologische oder psychische Erkrankungen, gegen sie gibt es noch immer keine nachhaltig zufriedenstellende Behandlungsmöglichkeiten. Entsprechend bewirken herkömmliche, bewährte Medikamente bei bis zu 70% der behandelten Patienten keine wesentliche Verbesserungen ihres gesundheitlichen Zustandes [3].

Demnach ist die traditionell in der Medizin vorherrschende, häufig auf einzelne oder wenige Faktoren ausgerichtete Herangehensweise nicht dazu geeignet, komplexe chronifizierende und chronische Erkrankungen zu erfassen. Diese benötigen die herkömmlichen Vorgehensweisen erweiternde Theorien, Diagnostiken und Therapien.

Unterstellt man jedem Organismus die Fähigkeit der ,Selbstregulation’ zum Erhalt seiner individuell für ihn passenden Gesundheit und berücksichtigt seine Stellung in seiner Umwelt, so ist jedes Lebewesen als ein mehr oder weniger offenes System zu verstehen, das auf den ständigen Zufluss und Abgabe von Materie, Energie und Information mit der Umwelt angewiesen ist [4].

Somit ist der gesundheitliche Zustand Ausdruck der individuellen ,Regelkapazität’ des Systems und seiner Subsysteme, wobei der ,gesundheitliche Zustand’ sowohl die physische als auch psychische Verfassung betrifft.

Die ,Regelkapazität’ ist jedoch keine konstante, sondern eine dynamische Größe, die von den ,quantitativen’ und ,qualitativen’ Einflüssen der Umwelt bestimmt wird. Hierbei drückt ,quantitativ’ die Anzahl und ,qualitativ’ die Ergiebigkeit dieser Interaktionen aus [5]. Jede Interaktion ist ein Reiz, der auf irgendeine Art vom Körper beantwortet wird. Letztlich hängt es von der jeweils angeborenen oder erworbenen Konstitution ab, wie das System Mensch in seiner Gesamtheit mit diesen Dauerreizen umgeht. Da das Gesamtsystem allerdings nur so gut wie seine einzelnen Subsysteme ist, kann eine hier angeborene Schwäche oder erworbene Schädigung die Konstitution bestimmen.

Hier setzen komplementäre Verfahren an, deren theoretische und praktische Ansätze die Komplexität des Menschen und seiner Umwelt erfassen. Indem sie an Erkrankungen nicht nur deren symptomatische Therapie vornehmen, sondern vor allem ihre Ursachen, Auslöser und Vielschichtigkeit herausfinden und behandeln, sind ,Heilungen’ möglich. Sie werden entweder in Kombination mit herkömmlichen Verfahren oder auch als alternative Methode angewendet. Bei der möglichen Heilungen handelt es sich jedoch nicht um eine restitutio ad integrum.

2.2.3 integriert-salutogenetisch

Chronische, komplexe Krankheiten folgen eigenen Gesetzen, die sich nicht über die traditionellen Ursachen-Wirkungsbeziehungen erklären lassen. Aber auch die Erfahrung, dass akute, ansteckende Krankheiten nicht zwangsläufig jeden Menschen infizieren müssen, lässt sich über die herkömmlichen Argumentationen nicht eindeutig begründen. Zwar sind die physiologischen immunologischen Vorgänge bekannt, jedoch gibt es keine eindeutigen Aussagen zu den individuell verschieden ausgeprägten Immunqualitäten, die Menschen unterschiedlich krankheitsanfällig machen. Folglich muss es labortechnisch nicht erfassbare Mechanismen geben, die die Immunkapazität regeln.

Hier greift die Theorie von sich selbst steuernden ,Regelabläufen’ , die über die informatorische Ebene Korrekturen im Organismus vornehmen. ,Regelabläufe’ lassen sich allerdings nicht über herkömmliche Argumentation auf der Basis der ,Zellularpathologie’ erklären.

Daher wurde zum besseren Verständnis aus der Regelungstechnik das ,Regelkreismodell’ übernommen, mit Stör- und Stellgrößen, Führungsgrößen, Korrekturmechanismen, Ist- und Sollwerten. Das Merkmal eines Regelkreises ist seine autonome Selbststeuerung über Informationstransfer. Vorgänge, wie sie sich am Beispiel eines Heizungskreislaufes abspielen, bei dem über einen Temperaturfühler Ist- mit Sollwerten verglichen werden und bei abweichendem Istwert ein Signal an den Brenner abgeht, bis Ist- und Sollwert wieder übereinstimmen und er sich daraufhin automatisch abschaltet.

Dies klingt einfach. Allerdings bestehen biologische Systeme aus unzähligen Subsystemen, die sich sämtlich untereinander in wechselwirksamen Beziehungen befinden, ebenso nach außen, jede erfolgende Reaktion bewirkt eine weitere. Diese Subsysteme splitten sich bis in den Nano-Bereich. Ein Nanometer ist ein Milliardstel Meter (10−9m). Diese Größenordnung betrifft beim Menschen den intrazellulären Bereich.

Diese Aufspaltungen sind nicht willkürlich, sondern mustergebunden. Jedes dieser Systeme ähnelt dem vorherigen größeren, das System Mensch besteht also aus ,selbstähnlichen’ Subsystemen, aus den verkleinerten Kopien ihrer selbst.

Mit ,Selbstähnlichkeit’ wird die Eigenschaft von rechnerischen Modellen oder Strukturen benannt, wenn nach Vergrößerung ein Teil davon dem ursprünglichen ähnlich ist, sich also ein Objekt näherungsweise selbst widerspiegelt. Hierfür finden sich in der Biologie und der Umwelt viele natürliche Beispiele, die sich einer herkömmlichen mathematischen Beschreibung entziehen [6]. Solche Strukturen unterscheiden sich optisch und vor allem rechnerisch von glatten Objekten, da sie keine ganzzahlige Dimensionalität haben, sondern eine gebrochene. Daher werden sie ,Fraktale’ genannt, nach dem lateinischen fractus (gebrochen). Ein Beispiel hierfür ist der menschliche Blutkreislauf, er folgt der ,Selbstähnlichkeit’ mit seinen Aufteilungen bis in die feinsten Kapillaren.

Ein System lebt durch seine Dynamik, Voraussetzung für seine Funktion ist die Qualität der Information. Diese ist weder Materie noch Energie, kann aber an beides gebunden sein, also auch über elektromagnetische Schwingungen erfolgen [7].

Die Zelle ist das kleinste Subsystem im System Mensch und somit die kleinste, selbstständige Funktionseinheit. Zur Sicherung ihres inneren Milieus ist sie von einer 6-8 Nanometer starken Membran umgeben. Durch diese Membran findet ein ständiger aktiver Transport von bestimmten Ionen statt, den die Zelle in ihr Stoffwechselnetz einbezieht. Dieser aktive Ionentransport findet sehr regelmäßig statt und führt durch die strukturelle Koppelung der Zellen zu ,rekursiven Interaktionen’ mit den im Milieu befindlichen Ionen [8]. ,Rekursiv’ bezeichnet die Definition einer Funktion durch sich selbst [9]. Ein Beispiel ist die Kaffeedose, auf der eine Frau zu sehen ist, die genauso eine Kaffeedose hält, auf der wiederum eine Dose abgebildet ist mit der Abbildung der gleichen Frau wie sie Kaffeedose hält usw.

Die zelluläre strukturelle Koppelung lässt Wechselwirkungen nur mit bestimmten Ionen zu, andere Ionen führen dagegen zu schädlichen strukturellen Veränderungen. Somit ist die Zelle mit ihren Organellen der kleinste Regelkreis im Organismus.

Das System Mensch besteht also aus unzähligen Subsystemen, die alle interaktiv mit der für sie jeweiligen Außenwelt verbunden sind. Daher kann, je nach seiner Struktureigenschaft, für ein System die Außenwelt auch im Körperinneren liegen. Ein biologisches System ist grundsätzlich dynamisch, Stillstand würde zu seinem Untergang führen. Daher braucht es den ständigen Wechselwirkungsaustausch mit seiner Umwelt, um hierauf zu reagieren, dadurch seine Dynamik aufrechtzuerhalten und im Bedarfsfall zu regulieren. Die Qualität der Stimuli bestimmt seine Regulationskapazität. Ständige leichte Reize fördern, häufige starke oder pathologische beanspruchen und schwächen.

Demnach können Stimuli Ressourcen aufbauen und stärken, sind also salutogenetisch wirksam. Es hängt von der Stabilität der Ressourcen ab, inwieweit pathogene Einflüsse reguliert werden können, oder sie das System entregulieren und schädigen.

Nach salutogenetischem Verständnis sind bei der Gesunderhaltung die 3 Komponenten des SOC (Sense Of Coherence) in ihren psychosomatischen Auswirkungen wesentlich. ,Verstehbarkeit’ , Handhabbarkeit’ und ,Bedeutsamkeit’ bestimmen den Umgang mit akuten und chronischen Stressoren. Hierbei ist in der Reihenfolge die motivationale Komponente der ,Bedeutsamkeit’ am wichtigsten, denn sie steuert die ,Verstehbarkeit’ und die ,Handhabbarkeit’ [10]. Diese 3 Komponenten bestimmen daher auch die Qualität der Ressourcen und der Regulationskapazität des Systems Mensch.

2.2.4 Glossar (in alphabetischer Reihenfolge)

(dies ist eine Übersicht, kein Ersatz der persönlichen Recherche zur vertiefenden Kenntnisnahme)

Abbildung in dieser Leseprobe nicht enthalten

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Ende der Leseprobe aus 54 Seiten

Details

Titel
Die Fachkraft für Ganzheitliche (Zahn-)Medizin. Buch 2: "Angewandte integrative Heil- und Heilhilfsmethoden"
Untertitel
Das schriftliche Lehrbuch als Sachbuch und als Fachbuch in 2 Bänden für den Online-Lehrgang
Autoren
Jahr
2013
Seiten
54
Katalognummer
V215340
ISBN (eBook)
9783656431138
ISBN (Buch)
9783656435877
Dateigröße
781 KB
Sprache
Deutsch
Schlagworte
fachkraft, ganzheitliche, zahn-, medizin, buch, angewandte, heil-, heilhilfsmethoden, lehrbuch, sachbuch, fachbuch, bänden, online-lehrgang
Arbeit zitieren
Dr.med.dent. Hubertus R. Hommel (Autor)Heinz Spranger (Autor), 2013, Die Fachkraft für Ganzheitliche (Zahn-)Medizin. Buch 2: "Angewandte integrative Heil- und Heilhilfsmethoden", München, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/215340

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