Viele Webseiten sehen zwar gut aus, aber eine gute Optik reicht heute nicht mehr aus. Mithilfe der Web- und Marketingexperten Falk Bauer und Frank Wilmowicz können Sie Ihre Webpräsenz optimal auf Usability und Effizienz prüfen und verbessern. Sie erfahren, ob Ihre Website zu Ihrer Zielgruppe passt und wie Sie die Benutzbarkeit Ihres Internetauftritts einfacher und verständlicher gestalten.
Mit den Checklisten in diesem Buch finden Sie schnell heraus, wie benutzerfreundlich Ihre Website ist und wo noch Verbesserungspotenziale liegen. Das Buch hilft Ihnen herauszuarbeiten, was bei Ihrem Webauftritt wirklich wichtig ist, und gibt wertvolle Tipps, wie Sie Surfern den Weg zu Informationen, Produkten und auch zur Kasse ebnen.
Inhaltsverzeichnis
1 Über das Buch
1.1 Die Autoren
1.2 Die Checklisten
1.3 Der Umgang mit den Checklisten
2 Was bedeutet eigentlich Surfen?
2.1 Der Dialog
2.2 Das räumliche Wohlbefinden
2.3 Unbedingt vermeiden: Versteckspiele
3 Der erste Schritt: Der Fahrstuhltest
3.1 Je konkreter und kürzer, umso besser
3.2 Ziele des Fahrstuhltests
3.3 Beispiele und Lösungen
4 Der erste Eindruck
4.1 Die ersten Informationen sind die wichtigsten
4.2 Klassisches und multimediales Image
4.3 Aktualität auf der ersten Seite
4.4 Erklärungen und Beispiele zu den Fragen der Checkliste
4.5 Die Checkliste »Erster Eindruck«
5 Bildschirmaufteilung, Grafik und Design
5.1 Das menschliche Leseverhalten an Bildschirmen – die Augenrunde
5.2 Platzierung von Webseiten-Elementen nach der Augenrunde
5.3 Der Mensch ist ein Gewohnheitstier!
5.4 Zielgruppenorientiertes Design
5.5 Erklärungen und Beispiele zu den Fragen der Checkliste
5.6 Die Checkliste »Bildschirmaufteilung, Design und Grafik«
6 Navigation und Organisation
6.1 Die sprechende Navigation
6.2 Navigieren auf Problemlösungspfaden und aktive Benutzerführung
6.3 Die symbolischen Kassen nicht vergessen!
6.4 Erklärungen und Beispiele zu den Fragen der Checkliste
6.5 Die Checkliste »Navigation und Organisation«
7 Inhalte
7.1 Produkte und Dienstleistungen mit hohem oder geringem Erklärungsbedarf
7.2 Informations- und Handlungsprioritäten
7.3 Textformatierungen, Überschriften und Aufzählungen
7.4 Erklärungen und Beispiele zu den Fragen der Checkliste
7.5 Die Checkliste »Inhalte«
8 Aktualität
8.1 Ein Projekt, mit dem Sie nie fertig sind!
8.2 Newsletter, Huckepack-Newsletter und RSS-Newsfeed bzw. Newsabo
8.3 Das Wichtigste: Mitarbeiterintegration!
8.4 Wie organisieren Sie regelmäßige Aktualisierungen?
8.5 Erklärungen und Beispiele zu den Fragen der Checkliste (Teil 1)
8.6 Die Checkliste »Aktualität« (Teil 1)
8.7 Erklärungen und Beispiele zu den Fragen der Checkliste (Teil 2)
8.8 Die Checkliste »Aktualität« (Teil 2)
9 Interaktivität
9.1 Die symbolischen Kassen
9.2 Web 2.0
9.3 Erklärungen und Beispiele zu den Fragen der Checkliste
9.4 Die Checkliste »Interaktivität«
10 Sicherheit und rechtliche Vorschriften
10.1 Erklärungen und Beispiele zu den Fragen der Checkliste
10.2 Die Checkliste »Sicherheit und rechtliche Vorschriften«
11 Controlling
11.1 Allgemeine Web-Statistiken
11.2 Auswertung der Referrer oder: Wo surft meine Zielgruppe noch?
11.3 Genauere Analysen, Zugriffszähler usw.
11.4 Was können Sie noch aus den Statistiken lernen?
11.5 Erklärungen und Beispiele zu den Fragen der Checkliste
11.6 Die Checkliste »Controlling«
12 Vermarktung Ihrer Internetpräsentation
12.1 Google & Co.
12.2 Domain-Namen
12.3 Domain-Netzwerke
12.4 Sprechende Domains
12.5 Erklärungen und Beispiele zu den Fragen der Checkliste
12.6 Die Checkliste »Vermarktung«
Zielsetzung und Themen
Das Ziel dieses Buches ist es, dem Leser als praxisnahes Arbeitsbuch zu dienen, um die eigene Internetpräsentation kritisch zu prüfen und gezielt zur Optimierung der Benutzerführung und Conversion-Rate einzusetzen. Es vermittelt, wie man eine Homepage in einen „besseren Mitarbeiter“ verwandelt, indem man einen zielgerichteten Dialog mit dem Kunden aufbaut.
- Methodische Usability-Prüfung mittels systematischer Checklisten
- Entwicklung präziser Leistungsaussagen durch den „Fahrstuhltest“
- Optimierung von Webdesign und Bildschirmaufteilung nach Erkenntnissen des Leseverhaltens
- Strukturierung effektiver Navigationskonzepte und „symbolischer Kassen“
- Strategien für die zielgruppenorientierte Aktualität und externe Vermarktung
Auszug aus dem Buch
3.1 Je konkreter und kürzer, umso besser
Stellen Sie sich jetzt bitte vor, Sie steigen in den Fahrstuhl eines neunstöckigen Gebäudes. Im Fahrstuhl steht der Kunde, den Sie schon immer haben wollten. Die Sympathie liegt auf beiden Seiten, denn Sie sind genau der Lieferant, den der Mitfahrer im Fahrstuhl schon immer gesucht hat.
Leider wissen Sie bisher aber beide noch nichts von Ihrer gegenseitigen Traumverbindung. Nutzen Sie also Ihre Chance! Sie haben jetzt im Fahrstuhl einige Augenblicke Zeit, Ihrem Mitfahrer zu erklären, dass Sie genau der Richtige für ihn und sein Unternehmen sind.
Nehmen Sie sich bitte ein Blatt Papier und einen Stift, und bringen Sie so kurz wie möglich auf den Punkt:
• wer Sie sind,
• was Sie für den Mitfahrer tun werden,
• warum Sie besser sind als Ihre Mitbewerber,
• warum es Sie auch in fünf Jahren noch geben wird,
• kurzum: warum Sie der Richtige für Ihren Mitfahrer im Fahrstuhl sind.
Zusammenfassung der Kapitel
1 Über das Buch: Eine Einführung, die das Konzept des Buches als Arbeitsbuch zur Optimierung der eigenen Internetpräsentation erläutert.
2 Was bedeutet eigentlich Surfen?: Erläutert das Grundverständnis der Internetpräsentation als Dialog zwischen Anbieter und Kunden.
3 Der erste Schritt: Der Fahrstuhltest: Ein methodischer Ansatz, um das eigene Unternehmen und dessen Mehrwert präzise auf den Punkt zu bringen.
4 Der erste Eindruck: Analysiert, warum die Startseite entscheidend ist und wie man sie sofort informativ und einladend gestaltet.
5 Bildschirmaufteilung, Grafik und Design: Behandelt die psychologischen Aspekte des Leseverhaltens („Augenrunde“) für eine optimale Platzierung von Inhalten.
6 Navigation und Organisation: Konzentriert sich darauf, wie man durch logische Strukturen den Kunden aktiv führt.
7 Inhalte: Befasst sich mit der zielgruppengerechten Aufbereitung von Texten und Informationen.
8 Aktualität: Betont die Notwendigkeit permanenter Pflege und zeigt Wege für regelmäßige Updates auf.
9 Interaktivität: Zeigt auf, wie man anonyme Besucher durch gezielte Interaktion zu konkreten Kontakten wandelt.
10 Sicherheit und rechtliche Vorschriften: Gibt Hinweise zur notwendigen rechtlichen Absicherung einer Website.
11 Controlling: Erklärt, wie man durch Web-Statistiken den Erfolg der eigenen Maßnahmen messbar macht.
12 Vermarktung Ihrer Internetpräsentation: Erläutert Strategien, um die Sichtbarkeit der Seite durch Suchmaschinen und Offline-Verknüpfungen zu steigern.
Schlüsselwörter
Usability, Internetmarketing, Website-Gestaltung, Fahrstuhltest, Navigation, Dialog, Conversion-Optimierung, Zielgruppenanalyse, Web-Statistik, SEO, Aktualität, Online-Strategie, Symbolische Kassen, Kundenbindung, Content-Optimierung
Häufig gestellte Fragen
Worum geht es in diesem Buch grundsätzlich?
Es ist ein praxisorientiertes Arbeitsbuch, das dem Leser hilft, die eigene Business-Homepage durch gezielte Analysen und Checklisten in ein effektives Marketing-Instrument zu verwandeln.
Welche zentralen Themenfelder werden abgedeckt?
Die Themen reichen von grundlegenden Usability-Fragen, über Design- und Navigationsstrategien bis hin zu Controlling und Vermarktung.
Was ist das primäre Ziel der Arbeit?
Das Ziel ist es, aus einer statischen Webseite einen „besten Mitarbeiter“ zu machen, der Kunden überzeugt und aktiv zum Dialog und zum Kauf anregt.
Welche wissenschaftliche bzw. praktische Methode wird verwendet?
Das Buch nutzt ein systematisches Checklisten-System, das auf dem Schulnotenprinzip basiert, um Stärken und Schwächen der Internetpräsentation objektiv zu bewerten.
Was wird im Hauptteil der Arbeit behandelt?
Der Hauptteil gliedert sich in konkrete Handlungsbereiche wie den Fahrstuhltest, die grafische Gestaltung, die Navigationsstruktur und das Controlling der Seite.
Welche Schlüsselwörter charakterisieren das Werk?
Die Arbeit ist geprägt von Begriffen wie Usability, Dialog, Conversion-Rate, symbolische Kassen und zielgruppenorientiertem Design.
Warum ist der „Fahrstuhltest“ so wichtig für das Design?
Er zwingt den Inhaber, die Kernbotschaft des Unternehmens extrem zu komprimieren, was die Basis für klare Texte und Strukturen auf der Homepage bildet.
Was versteht man unter „symbolischen Kassen“?
Dies sind alle Interaktionspunkte auf einer Seite (z. B. Kontaktformular, Newsletter, Warenkorb), die einen anonymen Surfer zu einem konkreten, messbaren Kontakt machen.
- Arbeit zitieren
- Falk Bauer (Autor:in), Frank Wilmowicz (Autor:in), 2013, Webseiten optimal gestalten, München, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/215432