Inhaltsverzeichnis II
Abbildungsverzeichnis IV
Tabellenverzeichnis IV
Abkürzungsverzeichnis V
1 Einleitung 6
2 Legitimation der Videoüberwachung 7
2.1 Pro - Kriminalitätsfurcht und die Steigerung des Sicherheitsgefühls durch Videoüberwachung 8
2.2 Contra - Das Spannungsverhältnis zwischen Recht auf Sicherheit und den gegebenen Grundrechten 9
3 Videoüberwachung und Kriminalitätstheorie 11
3.1 Die Rational-Choice-Theorie nach Becker 11
3.2 Die Kontrolltheorie nach Hirschi und die Erweiterung zur General Theory of Crime nach Hirschi und Gottfredson 13
3.3 Die Theorie der objektiven Selbstaufmerksamkeit 15
4 Grundlegendes zur Videoüberwachung im öffentlichen Raum 16
4.1 Der Präventionsaspekt 17
4.2 Der Repressionsaspekt 18
4.3 Der Aspekt des Sicherheitsgefühls 19
5 Die präventive Wirkung der Videoüberwachung in der Praxis 21
5.1 Wirkungen situativer Kriminalprävention – eine Evaluationsstudie zur Videoüberwachung in der BRD 21
5.2 Die Metastudie von Farrington und Welsh 24
6 Fazit 27
Literaturverzeichnis 29
Monographien und Nachschlagewerke 29
Zeitschriftenartikel 29
Internetquellen 30
Eidesstattliche Versicherung 31
Inhaltsverzeichnis
1 Einleitung
2 Legitimation der Videoüberwachung
2.1 Pro - Kriminalitätsfurcht und die Steigerung des Sicherheitsgefühls durch Videoüberwachung
2.2 Contra - Das Spannungsverhältnis zwischen Recht auf Sicherheit und den gegebenen Grundrechten
3 Videoüberwachung und Kriminalitätstheorie
3.1 Die Rational-Choice-Theorie nach Becker
3.2 Die Kontrolltheorie nach Hirschi und die Erweiterung zur General Theory of Crime nach Hirschi und Gottfredson
3.3 Die Theorie der objektiven Selbstaufmerksamkeit
4 Grundlegendes zur Videoüberwachung im öffentlichen Raum
4.1 Der Präventionsaspekt
4.2 Der Repressionsaspekt
4.3 Der Aspekt des Sicherheitsgefühls
5 Die präventive Wirkung der Videoüberwachung in der Praxis
5.1 Wirkungen situativer Kriminalprävention – eine Evaluationsstudie zur Videoüberwachung in der BRD
5.2 Die Metastudie von Farrington und Welsh
6 Fazit
Zielsetzung & Themen
Die Arbeit untersucht kritisch die tatsächliche präventive Wirksamkeit von Videoüberwachung im öffentlichen Raum. Dabei steht die Forschungsfrage im Mittelpunkt, wie die präventive Wirkung anhand existierender Studien empirisch zu bewerten ist und ob die verbreitete politische Forderung nach Ausweitung der Überwachung vor dem Hintergrund wissenschaftlicher Erkenntnisse gerechtfertigt werden kann.
- Kriminalitätstheoretische Grundlagen und situative Ansätze
- Rechtliche Legitimation und Grundrechte
- Empirische Evaluation der präventiven und repressiven Wirkung
- Analyse des subjektiven Sicherheitsgefühls der Bevölkerung
- Kritische Einordnung von Politik und Medienberichterstattung
Auszug aus dem Buch
3 Videoüberwachung und Kriminalitätstheorie
Ein Großteil der heute bekannten Kriminalitätstheorien wurde zu einem Zeit punkt entwickelt, als das Wort „Videokamera“ der Allgemeinheit noch unbekannt war oder noch in den Anfängen steckte. Dabei bezog und bezieht sich bis heute ein Großteil der Kriminalitätstheorien auf das (kriminelle) Individuum, auf sein Umfeld, die Lebensumstände, den Habitus, die Beeinflussung durch andere Personen oder auf medizinisch/biologische Ursachen, wie etwa Gendefekte oder Störungen der Geistestätigkeit. Neben diesen eher Personen- oder Gruppenbezogenen Theorien entwickelten sich im Laufe der Zeit Ansätze, welche sich vermehrt auf die Erklärung kriminellen Handelns durch Gelegenheit(en) konzentrierten. Man spricht in diesem Fall von sogenannten „Situativen-Ansätzen“. Gerade diese Gruppe von Theorien scheint dafür prädestiniert zu sein, Erklärungen über den Zusammenhang von Videoüberwachung und Kriminalität zu liefern. Drei dieser Situativen-Ansätze werden im Folgenden näher erläutert.
Zusammenfassung der Kapitel
1 Einleitung: Einführung in die Thematik der Videoüberwachung im öffentlichen Raum unter Bezugnahme auf aktuelle Ereignisse und die zentrale Forschungsfrage.
2 Legitimation der Videoüberwachung: Diskussion des Spannungsfeldes zwischen Kriminalitätsfurcht, Sicherheitsgefühl und der Einschränkung von Grundrechten.
3 Videoüberwachung und Kriminalitätstheorie: Vorstellung situativer Theorien wie der Rational-Choice-Theorie, der Kontrolltheorie und der Theorie der objektiven Selbstaufmerksamkeit.
4 Grundlegendes zur Videoüberwachung im öffentlichen Raum: Analyse der Aspekte Prävention, Repression und Sicherheitsgefühl anhand aktueller Diskussionsbeispiele.
5 Die präventive Wirkung der Videoüberwachung in der Praxis: Kritische Untersuchung nationaler und internationaler Evaluationsstudien zur tatsächlichen Wirksamkeit der Videoüberwachung.
6 Fazit: Zusammenfassende Bewertung, die den Nutzen der Videoüberwachung hinterfragt und Forderungen nach Ausweitung kritisch gegenüberstellt.
Schlüsselwörter
Videoüberwachung, Kriminalität, Prävention, Repression, Sicherheitsgefühl, Rational-Choice-Theorie, Kontrolltheorie, Selbstaufmerksamkeit, Evaluationsstudie, Kriminalitätsfurcht, Grundrechte, Informationelle Selbstbestimmung, Situative Kriminalprävention, Kriminalitätstheorie, Öffentlichkeitsraum
Häufig gestellte Fragen
Worum geht es in dieser Arbeit grundsätzlich?
Die Seminararbeit befasst sich mit der Wirksamkeit von Videoüberwachung im öffentlichen Raum unter kriminalwissenschaftlichen und theoretischen Gesichtspunkten.
Was sind die zentralen Themenfelder?
Die zentralen Themen sind die theoretische Fundierung von Überwachung, deren rechtliche Legitimität und die empirische Überprüfung der präventiven Wirksamkeit.
Was ist das primäre Ziel der Arbeit?
Das Ziel ist es, die präventive Wirkung der Videoüberwachung anhand belegbarer Studien zu bewerten und ein Fazit über deren Verhältnismäßigkeit zu ziehen.
Welche wissenschaftlichen Methoden werden verwendet?
Die Arbeit nutzt eine Literaturanalyse theoretischer Kriminalitätskonzepte sowie die Sekundärauswertung empirischer Evaluationsstudien (darunter eine Metastudie).
Was wird im Hauptteil behandelt?
Im Hauptteil werden neben den theoretischen Grundlagen (Becker, Hirschi, Foucault) die Aspekte Prävention, Repression und das subjektive Sicherheitsgefühl sowie deren tatsächliche Belegbarkeit analysiert.
Welche Schlüsselwörter charakterisieren die Arbeit?
Die Arbeit lässt sich vor allem durch Begriffe wie Videoüberwachung, Kriminalitätsprävention, Sicherheitsgefühl und empirische Evaluationsanalyse beschreiben.
Wie bewertet der Autor die politische Diskussion zum Thema?
Der Autor ordnet die lautstarken Forderungen aus der Politik häufig als "Beruhigungspillen" ein, die wissenschaftlichen Ansprüchen oft nicht gerecht werden.
Welches Ergebnis liefern die untersuchten Studien zur Prävention?
Die Ergebnisse sind heterogen; eine eindeutige Kausalität zwischen Videoüberwachung und einer messbaren Kriminalitätsreduktion lässt sich kaum zweifelsfrei nachweisen.
Was sagt die Studie über das Sicherheitsgefühl aus?
Es konnte kein eindeutiger Zusammenhang zwischen der Videoüberwachung und einer tatsächlichen Steigerung des Sicherheitsgefühls bei den Betroffenen nachgewiesen werden.
- Arbeit zitieren
- Stephan Ackerschott (Autor:in), 2013, Die präventive Wirkung von Videoüberwachung im öffentlichen Raum, München, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/215817