Die Hausarbeit befasst sich mit Graham Greenes Novelle "The quiet american" und dem darin behandelten Indochinakonflikt. Da Greene selbst als Journalist in Indochina tätig war, sind weite Teile seiner Novelle auch ein Tatsachenbericht. Anhand von Tagebuchauszügen und Interviews wird deutlch, das Greene hier versucht hat, eine Kriegsberichterstattung in eine Novelle zu transportieren. Im übrigen wird erwähnt, das der Vietcong eine ursprünglich von Amerika unterstütze Militärmacht war, die sich schlieslich gegen die Amerikaner gewendet hat, was im späteren Verlauf der Geschichte wiederholt stattfand (Irak, Afghanistan).
Insgesamt eine nah an der Novelle argumentierende Arbeit
Inhaltsverzeichnis
1. Introduction
2. Outline of the story
3. Historical facts
4. A view on the characters
5. The opium habit
6. The movies
7. Analysis
Zielsetzung & Themen
Die vorliegende Arbeit untersucht die engen biographischen und historischen Parallelen zwischen dem Leben des Autors Graham Greene und seinem Roman "The Quiet American". Das Ziel ist es aufzuzeigen, wie Greenes persönliche Erfahrungen als Korrespondent in Indochina die Charakterzeichnung, die Handlung und die politische Darstellung im Roman maßgeblich beeinflusst haben.
- Biographische Übereinstimmungen zwischen Graham Greene und der Figur Fowler
- Historische Hintergründe des Indochinakonflikts und die Rolle der "dritten Kraft"
- Die literarische Verarbeitung persönlicher Erfahrungen, insbesondere des Opiumkonsums
- Kritische Analyse der filmischen Adaptionen des Romans
- Die Rolle des Romans als politisches Zeitzeugnis und kritische Reflexion
Auszug aus dem Buch
The opium habit
A big part of „The quiet american“ is what Graham Greene really experienced in his time in Indochina, he merely took it out of his own journals and memorys. The Opium habit is Fowlers habit, and since this is the character closest to Greene, it seemed reasonable to ask: did the author himself smoke opium while in Indochina? The answer is: Yes, he did. Graham Greene describes this in his autobiography, that smoking Opium has left the happiest memory of the winters he passed in Indochina.
A memory from his journal proves this furthermore:
„31 December 1953, Saigon My experience of opium began in October 1951 when I was in Haiphong on the way to Baie d´Álong. A French official took me after dinner to a small apartement in a back street – I could smell the opium as I came up the stairs. It was like the first sight of a beatiful woman with whom one realizes that a relationship is possible: someone whose memory will not be dimmed by a night´s sleep.
The madame decided that as I was a debutant I must have only four pipes, and so I am grateful to her that my first experience was delightful and not spoiled by nausea or over – smoking. The ambiance won my heart at once – the hard couch, the leather pillow like a brick – these stand for certain austerity, the athleticism of pleasure, while the small lamp glowing on the face of the pipe – maker, as he kneads his litlle ball of brown gum over the flame until it bubbles and alters shape like a dream, the dimmed lights, the little chaste cups of unsweetened green tea, these stand for the luxe et volute.
Zusammenfassung der Kapitel
1. Introduction: Diese Einführung erläutert die Motivation der Untersuchung, die persönlichen Verbindungen Greenes zum Schauplatz des Romans aufzuzeigen.
2. Outline of the story: Es wird eine kurze Inhaltsangabe des Romans gegeben, inklusive der zentralen Konflikte um Pyle, Fowler und Phuong.
3. Historical facts: Dieses Kapitel verknüpft die Reisen Greenes nach Indochina mit den realen politischen Ereignissen des Indochinakriegs.
4. A view on the characters: Hier werden die Hauptfiguren Fowler und Pyle analysiert und mit realen Vorbildern oder dem Autor selbst in Beziehung gesetzt.
5. The opium habit: Der Abschnitt dokumentiert Greenes eigene Erfahrungen mit Opium und deren literarische Übertragung auf die Figur des Thomas Fowler.
6. The movies: Die verschiedenen filmischen Adaptionen von "The Quiet American" werden hinsichtlich ihrer Werktreue und politischen Intention bewertet.
7. Analysis: Das abschließende Kapitel fasst zusammen, wie Greenes persönliche Erlebnisse und Aufzeichnungen als Grundlage für einen politisch bedeutsamen Roman dienten.
Schlüsselwörter
Graham Greene, The Quiet American, Indochina, Romananalyse, Biographische Parallelen, Thomas Fowler, Pyle, Opium, Vietnamkrieg, Politische Literatur, Korrespondent, Edward Lansdale, Dritte Kraft, Literaturgeschichte, Vietnam.
Häufig gestellte Fragen
Worum geht es in dieser Arbeit grundsätzlich?
Die Arbeit beschäftigt sich mit den Ähnlichkeiten zwischen dem Leben des Autors Graham Greene und den in seinem Roman "The Quiet American" beschriebenen Ereignissen und Charakteren.
Was sind die zentralen Themenfelder der Analyse?
Zentrale Themen sind die historische Realität des Indochinakonflikts, die Rolle des Autors als Beobachter vor Ort und die biographische Verbindung zu den Protagonisten.
Was ist das primäre Ziel oder die Forschungsfrage?
Ziel ist es zu belegen, dass der Roman stark auf Greenes eigenen Journals, seinen Erfahrungen als Kriegsberichterstatter und seinem persönlichen Erleben vor Ort basiert.
Welche wissenschaftliche Methode wird in der Arbeit verwendet?
Es handelt sich um eine literaturwissenschaftliche Untersuchung, die Textanalyse mit historisch-biographischem Kontextabgleich verbindet.
Was wird im Hauptteil der Arbeit behandelt?
Der Hauptteil gliedert sich in die inhaltliche Zusammenfassung, historische Fakten, eine Charakteranalyse, die Bedeutung der Opium-Erfahrungen und die Kritik an filmischen Adaptionen.
Welche Schlüsselwörter charakterisieren die Arbeit?
Wichtige Begriffe sind Graham Greene, The Quiet American, Indochina, biographische Parallelen und die politische Dimension des Konflikts.
Inwiefern hat Graham Greenes Zeit in Indochina seine Schriftstellerei beeinflusst?
Seine Erlebnisse als Korrespondent lieferten ihm das authentische Material, die Schauplätze und die detaillierten Beobachtungen, die er direkt aus seinen Tagebüchern in den Roman übernahm.
Welches Bild vermittelt der Autor von den USA im Kontext des Indochinakonflikts?
Der Roman wird als kritisch gegenüber den amerikanischen Bemühungen wahrgenommen, eine "dritte Kraft" zu etablieren, was Greene nach Veröffentlichung des Buches sogar ins Visier der CIA rückte.
- Arbeit zitieren
- Christian Köller (Autor:in), 2012, British cold war novel - Graham Greenes The quiet american , München, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/215880