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Aggressives Verhalten bei Kindern

Title: Aggressives Verhalten bei Kindern

Research Paper (undergraduate) , 2012 , 17 Pages , Grade: 2,0

Autor:in: Stephanie Drinkgern (Author)

Social Work
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Die Facharbeit bietet eine knappe Übersicht über das Erscheinungsbild, Komorbiden Störungen, den Ursachen, die Klassifikation sowie möglichen Präventions- und Interventionsansätzen.

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Inhaltsverzeichnis

1. Begriffsklärung

2. Erscheinungsbild der Aggression

3. Komorbide Störungen

4. Klassifikation

5. Pathogenese

5.1. Biologische Einflüsse

5.2. Psychische Einflüsse

5.3. Soziale Einflüsse

5.4. Zusammenfassende Bewertung

6. Verminderung des Aggressiven Verhaltens

7. Präventionsansätze

8. Interventionsansätze

Zielsetzung und Themen

Die vorliegende Arbeit untersucht die Phänomenologie, Ursachen und Interventionsmöglichkeiten bei aggressivem Verhalten im Kindesalter. Das zentrale Ziel ist es, die wissenschaftlichen Grundlagen von Aggression darzulegen, den Zusammenhang mit komorbiden Störungen zu beleuchten und wirksame präventive sowie therapeutische Ansätze zur Verhaltensänderung kritisch zu reflektieren.

  • Definition und Erscheinungsformen aggressiven Verhaltens
  • Biopsychosoziale Genese der Aggressionsentwicklung
  • Klinische Klassifikation nach DSM-IV und ICD-10
  • Umgang mit komorbiden psychischen Störungen
  • Evidenzbasierte Präventions- und Interventionskonzepte

Auszug aus dem Buch

1. Begriffsklärung

Der Begriff „aggressives Verhalten“ wird im Alltag und in der Wissenschaft unterschiedlich verwendet. Eng verwandt mit dem „aggressiven Verhalten“ ist der Begriff „Gewalt“. Nolting (2000) bezeichnet Gewalt als schwere Form von Aggression.

Im Alltag wird der Begriff häufig dazu verwendet, Verhaltensweisen zu benennen, die von den Normvorstellungen abweichen. Ein grundlegendes Problem am Alltagsgebrauch ist, dass der Begriff stets negativ wertend gemeint ist, zumindest bei dem Verhalten von anderen.

Die Bedeutung des Begriffs wird auch durch die Gesellschaft und die Darstellung in den Medien geprägt. Sie bestimmen mit, wie wir den Begriff verstehen und wie wir ihn verwenden. Da aggressives Verhalten erwartungswidrig ist, führt dies zu negativen Gegenreaktionen in der Umwelt.

Aggressives Verhalten findet jedoch auch Anerkennung in unserer Gesellschaft und wird zum Teil sogar erwünscht. Otten (2002) macht deutlich, dass zwei identische Verhaltensweisen wie ein Fausthieb ins Gesicht unter gewissen Rahmenbedingungen legitim (Boxkampf) ist, hingegen unter anderen Rahmenbedingungen unerwünscht (Schulhof). Die positive Seite von Aggression ist in keiner alltagssprachlichen Definition zu finden. Positive Aspekte sind z.B. die Fähigkeit zur Selbstbehauptung oder auch die Durchsetzung der eigenen Ziele.

Zusammenfassung der Kapitel

1. Begriffsklärung: Dieses Kapitel erörtert die vielfältigen Definitionen von aggressivem Verhalten in Wissenschaft und Alltag und differenziert zwischen destruktiven und potenziell konstruktiven Aspekten.

2. Erscheinungsbild der Aggression: Hier wird die altersabhängige Entwicklung von Aggressionen dargestellt und eine Kategorisierung der Ausdrucksformen nach Petermann vorgenommen.

3. Komorbide Störungen: Das Kapitel beschreibt, dass aggressives Verhalten selten isoliert auftritt und häufig mit psychischen Störungen wie ADHS oder depressiven Entwicklungen einhergeht.

4. Klassifikation: Hier erfolgt eine Einordnung in klinische Diagnosekriterien des DSM-IV und der ICD-10, insbesondere in Bezug auf Störungen des Sozialverhaltens.

5. Pathogenese: Dieses Kapitel analysiert das Zusammenwirken biologischer, psychischer und sozialer Faktoren bei der Entstehung aggressiven Verhaltens.

6. Verminderung des Aggressiven Verhaltens: Es werden zwei Strategien zur Verminderung diskutiert: die Veränderung von Anregungsfaktoren und die direkte Reduktion von Aggressionsimpulsen.

7. Präventionsansätze: Das Kapitel bietet einen Überblick über frühe Interventionsprogramme und schulbasierte Präventionsmaßnahmen.

8. Interventionsansätze: Hier werden verhaltenstherapeutische Methoden sowie Elterntrainings und familientherapeutische Konzepte zur Behandlung vorgestellt.

Schlüsselwörter

Aggressives Verhalten, Sozialverhalten, Kindesentwicklung, Aggressionsprävention, Interventionsansätze, Verhaltensstörungen, Impulskontrolle, Biopsychosoziales Modell, Elterntraining, Bindungsverhalten, Störung des Sozialverhaltens, Emotionsregulation, Therapie, Jugendliche, Erziehungskompetenz

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in dieser Arbeit grundsätzlich?

Die Arbeit beschäftigt sich mit der wissenschaftlichen Analyse von aggressivem Verhalten bei Kindern, dessen Ursprüngen sowie den Möglichkeiten der Prävention und Intervention.

Was sind die zentralen Themenfelder?

Die zentralen Felder umfassen die Definition von Aggression, deren Entstehungsbedingungen (Genese), die klinische Einordnung, komorbide Störungen sowie konkrete Methoden der Verhaltensreduktion.

Was ist das primäre Ziel der Arbeit?

Ziel ist es, ein Verständnis für die Stabilität und Komplexität von aggressivem Verhalten zu vermitteln und effektive therapeutische sowie erzieherische Ansätze aufzuzeigen.

Welche wissenschaftliche Methode wird verwendet?

Es handelt sich um eine theoretische Literaturanalyse, die verschiedene psychologische und pädagogische Fachquellen sowie Klassifikationssysteme (DSM-IV, ICD-10) zusammenführt.

Was wird im Hauptteil behandelt?

Der Hauptteil gliedert sich in die Bestimmung des Erscheinungsbildes, die Untersuchung der Pathogenese, die Darstellung klinischer Diagnosen und die detaillierte Vorstellung von Interventions- und Präventionskonzepten.

Welche Schlüsselwörter charakterisieren die Arbeit?

Die Arbeit wird primär durch Begriffe wie Aggressionsentwicklung, Verhaltensstörungen, Sozialkompetenztraining, Familientherapie und Prävention definiert.

Warum spielt die Klassifikation nach DSM-IV und ICD-10 eine Rolle?

Die Klassifikation ist essenziell, um aggressives Verhalten von bloßen Trotzphasen abzugrenzen und die Schwere der Störung fachgerecht im klinischen Sinne zu diagnostizieren.

Welche Rolle spielt die Familie bei der Intervention?

Die Familie nimmt eine zentrale Rolle ein, da Elterntrainings und familienbasierte Ansätze als besonders wirksam gelten, um die Erziehungskompetenz zu stärken und das Interaktionsmuster zwischen Eltern und Kind positiv zu beeinflussen.

Was besagt die Katharsis-Hypothese im Kontext der Aggressionsreduktion?

Die Hypothese geht davon aus, dass aggressive Impulse durch Ausleben abgebaut werden können, wobei dieser Ansatz in der aktuellen Forschung aufgrund gegenteiliger Befunde kritisch diskutiert wird.

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Details

Title
Aggressives Verhalten bei Kindern
College
University of Applied Sciences Coburg  (Soziale Arbeit)
Grade
2,0
Author
Stephanie Drinkgern (Author)
Publication Year
2012
Pages
17
Catalog Number
V215899
ISBN (eBook)
9783656445067
ISBN (Book)
9783656445104
Language
German
Tags
Schulsozialarbeit Kinder Soziale Arbeit Aggressivität Schule aggressives Verhalten
Product Safety
GRIN Publishing GmbH
Quote paper
Stephanie Drinkgern (Author), 2012, Aggressives Verhalten bei Kindern, Munich, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/215899
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