Darstellung und Funktion Amerikas in den Werken Franz Kafkas und Karl Mays.

Das „allermodernste New Jork“ gegen den „far West“.


Hausarbeit, 2012

23 Seiten, Note: 1,0


Leseprobe

Inhaltsverzeichnis

1.Einleitung

2. Leere Prärie vs. industrialisierte Natur: Die Landschaftsbilder bei Karl May und Franz Kafka

3. Zivilisationsskepsis vs. verschachtelte Räume: Die Stadtbilder bei Karl May und Franz Kafka

4. Fazit

Literaturverzeichnis
1. Quellen
2. Darstellungen

1.Einleitung

Über die Entstehungsgeschichte seines Romans „Der Verschollene“ schrieb Franz Kafka während einer Schiffsreise im Jahr 1908 an seinen Freund Max Brod:

„Ein Kuriosum am Rand, das Dich vielleicht trotzdem interessieren wird. [Karl] May hat mir den Vorschlag gemacht, etwas mit ihm gemeinsam zu schreiben. Sie wissen doch, habe ich eingewandt, daß ich überhaupt nichts mehr zu schreiben beabsichtige. Aber ich bitte Sie, hat er gesagt, das wäre doch bloß zum Zeitvertreib! – Was er sich vorstellt, wäre nicht mehr als ein Spiel. Zwischen zwei Menschen, die zufällig schreiben können. Wir könnten zum Beispiel so tun, als ob wir einen Amerikaroman im Sinn hätten (VWI, S. 108)“.[1]

Dieser Brief ist freilich nur fiktiv und entspringt der Vorstellung Peter Henischs, der die beiden Autoren Franz Kafka und Karl May in seinem Werk „Vom Wunsch, Indianer zu werden“ auf eine gemeinsame Schiffsreise nach Amerika schickt, die natürlich nie stattgefunden hat. Die Idee, zwischen zwei so gänzlich verschiedenen Autoren wie May und Kafka eine Verbindung in Gestalt einer literarischen Anregung des einen durch den anderen herzustellen, ist sowohl interessant als auch anregend für eine wissenschaftliche Auseinandersetzung mit dem Thema Amerika im Blickwinkel Karl Mays, bzw. Franz Kafkas. Amerika als die „Neue Welt“ erfuhr seit jeher eine starke Resonanz im literarischen Bereich. Es ist wohl nicht überzogen zu behaupten, das Werk Karl Mays habe das deutsche Amerikabild von Generationen von begeisterten Lesern und darüber hinaus auch die allgemeine Vorstellung vom „Wilden Westen“ in Deutschland noch weit bis ins 20. Jahrhundert hinein entscheidend geprägt. Bei der Auseinandersetzung mit dem Werk Franz Kafkas dürfte man hingegen wohl kaum auf einen derartigen Beitrag zur deutschen Amerikaliteratur stoßen. Trotzdem hatte das Land Amerika auch für den 41 Jahre nach Karl May geborenen Autor nichts von seiner Faszination eingebüßt. Etwa vor 1912, das genaue Entstehungsdatum lässt sich nicht datieren, schrieb Kafka den kurzen Text „Wunsch, Indianer zu werden“:

„Wenn man doch ein Indianer wäre, gleich bereit, und auf dem rennenden Pferde, schief in der Luft, immer wieder kurz erzitterte über dem zitternden Boden, bis man die Sporen ließ, denn es gab keine Sporen, bis man die Zügel wegwarf, denn es gab keine Zügel, und kaum das Land vor sich als glatt gemähte Heide sah, schon ohne Pferdehals und Pferdekopf (WI, S. 77)“.[2]

Kafka zeigte bereits als Jugendlicher Interesse am Thema Indianerstämme in Amerika, er las entsprechende Bücher und Expeditionsberichte.[3]

May einerseits und Kafka andererseits formten aber gänzlich unterschiedliche Bilder Amerikas und der Verdacht, dass dies nicht nur mit deren zeitlicher Differenz zu erklären ist, erhärtet sich bei näherer Betrachtung. Jeffrey L. Sammons bringt diese Annahme auf den Punkt: „Was bilden solche Bilder ab?“[4] Weiter führt Sammons aus, es gebe einen lebhaften Diskurs darüber, was die Texte der Autoren wirklich mit dem real existierenden Amerika zu tun haben, wobei einige der Literatur jeden Bezug zur Realität absprechen und darin nur Reflexionen des eigenen Kontexts erkennen.[5] Klar scheint jedenfalls zu sein, dass sich in die literarische Verarbeitung des Komplexes „Amerika“ äußere Einflüsse und Intentionen der Autoren mischen, die das Gesamtergebnis mehr oder minder beeinträchtigten. Es ist also einleuchtend, dass nicht nur zeitlich auseinanderfallende Werke, sondern auch Publikationen einer gemeinsamen Zeit geradezu zwangsläufig die verschiedensten Bilder Amerikas hervorbringen mussten. Diese zu vergleichen ist eine der Aufgaben der Imagologie.

Besonders bemerkenswert ist in Bezug auf die hier herangezogenen Autoren, dass beide den Gegenstand ihrer Schriftstellertätigkeit nicht aus eigener Erfahrung kannten. Karl Mays Amerikareise fand erst zum Ende seiner Schaffenszeit statt und Franz Kafka war nie selbst in die Vereinigten Staaten gereist. Trotzdem wurde May bereits zu Lebzeiten für sein Werk gefeiert, womit bei der Beschäftigung mit deutschen Amerikabildern kein Vorbeikommen an ihm ist. Kafkas Roman „Der Verschollene“ ist hingegen aufgrund seiner Vielschichtigkeit interessant. Fast periodisch erfuhr das nie fertigstellte Werk neue Interpretationen durch die Literaturwissenschaft.[6] Die hier vorliegende Arbeit unternimmt den Versuch, die Bilder, die May und Kafka geschaffen haben miteinander zu vergleichen. Kafkas einziges Werk, das sich mit dem Thema Amerika beschäftigt, ist der erstmals 1927 unter dem Titel „Amerika“ erschienene Roman „Der Verschollene“. Auf der Seite Karl Mays lässt sich hingegen aus einem schier endlosen Repertoire an Erzählungen schöpfen. Exemplarisch wird hier mit der erstmals 1875 veröffentlichten Erzählung „Old Firehand“ gearbeitet. Der Blick soll dabei darauf gerichtet sein, inwieweit Karl Mays Erzählung und somit sein Amerika-Bild als Blaupause für nachfolgende Autoren wie Kafka dienen konnte. Wie lässt sich dies feststellen? Die beiden Texte werden inhaltlich anhand von zwei Kriterien miteinander verglichen, um somit bestimmte Kontinuitäten deutscher Amerikarezeption herauszustellen. Erstens sollen die Landschaftsdarstellungen in den Texten verglichen werden. Wilhelm Brauneder hat darauf hingewiesen, dass sich die Landschaft in Karl Mays Texten aus punktuell gebrauchter Sachliteratur einerseits und andererseits aus seiner Fantasie zusammensetzt.[7] Im Kontrast dazu dachte Kafka, er habe, wie im Titel dieser Arbeit zitiert, „das allermodernste New Jork [sic]“ dargestellt […]“.[8] Hieran knüpft sich der zweite Aspekt, praktisch komplementär zum ersten, unter dem die Werke verglichen werden sollen: Die Darstellung städtischen Lebens. Während Kafka die Geschichte Karl Roßmanns in New York ansiedelt, ist bei May eine Abkehr vom zivilisierten und industrialisierten Osten der USA zu konstatieren.[9] Besonders in Mays Orient-Erzählungen um Kara Ben Nemsi hat die Literaturwissenschaft eine Abneigung gegen die vorhandene Staatlichkeit ausgemacht.[10] Lässt sich trotzdem aus der Erzählung „Old Firehand“ etwas über das Stadtbild Karl Mays schließen?

Da die hier gewählte Aufgabenstellung eine textnahe Arbeitsweise erfordert wird im Folgenden eine werkimmanente Analyse vorgenommen. Der Verglich, der die zentrale Eigenleistung dieser Arbeit darstellt, soll sich in ihr aber nicht erschöpfen. Da die deutsche Amerikarezeption ein Phänomen gesamtgesellschaftlichen Ausmaßes war und ist, sollen die Texte auch eine literatursoziologische Herangehensweise erfahren, sofern dies für einzelne Abschnitte dienlich erscheint. Somit soll der zweifache Erkenntnisgewinn gesichert werden: Erstens werden die Kontinuitätslinien deutscher Amerikarezeption in der Literatur des 19. und frühen 20. Jahrhunderts offengelegt. Zweitens erhalten so aber auch die Individualität der Werke Mays und Kafkas und ihre jeweilige Annäherung an den Themenkomplex Amerika eine ausreichende Würdigung.

2. Leere Prärie vs. industrialisierte Natur: Die Landschaftsbilder bei Karl May und Franz Kafka

Beschäftigt man sich mit den Werken Karl Mays, so kommt man nicht umhin besonders auf die Gestaltung und somit auf die Funktion der Landschaften, in denen er seine Westmänner agieren lässt, ein besonderes Augenmerk zu legen. Laut dem Titel einer Arbeit Harald Eggebrechts ist gerade die Wüste in Mays Werk „jenes Gelände, auf dem die May’sche Phantasie besonders blüht“.[11] Folglich steht am Beginn dieser Arbeit eine Betrachtung der Schauplätze der Erzählung „Old Firehand“. Zunächst soll ermittelt werden, inwieweit das Amerika, genauer die Schauplätze des amerikanischen Westens, überhaupt real existierende Orte darstellen oder darstellten.

Zu Beginn der Erzählung betrachtet der Ich-Erzählung in „Old Firehand“ den Sonnenuntergang hinter dem „Teil der Rocky-Mountains, der die Grenze zwischen Nebraska und Oregon bildet […] (OF, S. 21)“.[12] Man kann also davon ausgehen, dass sich der Erzähler im mittleren Westen aufhält. Die Passage erlaubt aber noch eine zeitliche Eingrenzung: Das Geschehen muss vor 1859 stattgefunden haben. Eine gemeinsame Grenze zwischen den Staaten Oregon und Nebraska existierte nur bis zu diesem Jahr, danach wurde der territorial verkleinerte Staat Oregon in die Union aufgenommen. Weiter berichtet der Ich-Erzähler, er sei „vor drei Monaten in Cincinnati [gewesen] (OF, S. 21)“. Dies bedeutet er müsste westwärts gezogen sein, auch wenn sein Zielort „New-Venango (OF, S. 21)“ der May’schen Fantasie entspringt. Er präzisiert seinen Aufenthaltsort noch genauer: „Aber ich befand mich ja […] zwischen den Black-Hills und dem Felsengebirge […] (OF, S. 22)“. Man kann ihn also an der Grenze zwischen den heutigen US-Bundesstaaten Wyoming und South Dakota lokalisieren. May gibt hier eine recht genaue und auch realistische Ortsangabe seines Protagonisten an. Im weiteren Verlauf der Handlung stellen sich aber immer wieder imaginierte Ortschaften an die Seite existierender Orte, was den Realitätsgehalt der Erzählung erheblich schmälert. Neben dem bereits genannten „New-Venango“ sei der Ich-Erzähler z.B. am „Rio Suanca (OF, S. 24)“ mit Winnetou zusammengekommen. In den Vereinigten Staaten dürfte das wohl kaum geschehen sein. Glaubhafter kann er allerdings Ellen vermitteln, er habe sein Gewehr „in Front-Street, St. Louis gekauft […] (OF, S. 25)“, sie berichtet wahrheitsgetreu aus „Omaha [Nebraska] (OF, S. 27)“ zu kommen. Später erinnert sich der Ich-Erzähler an ein Erlebnis im „Kanawhatal (OF, S. 34)“, einen Aufenthalt in West Virginia also. Zusammen mit Winnetou und Old Firehand überquert der Erzähler die fiktiven Flüsse „Mankizita (OF, S. 66)“ und „Kehupahan (OF, S. 66)“, wir erfahren jedoch auch, dass sie „über Dakotah und die Hundeprairie die Seen zu gewinnen suchen (OF, S. 66)“. Die Gruppe bewegt sich also von den Rocky Mountains in den Nordwesten der USA in Richtung der Großen Seen. Scheinbar führt ihre Route aber kurz darauf wieder Richtung Süden:

„Kurze Zeit später waren wir zum Aufbruch bereit und schlugen eine Richtung ein, die uns in einer Entfernung von vielleicht zwanzig Meilen vom Missouri parallel mit diesem Fluß auf das Tal des Mankizita zuführte (OF, S. 71)“.

Dass der Missouri nach Süden passiert wird, lässt sich aus Sam Hawkens Begrüßung schließen, die etwas über die Landschaft verrät: „Willkommen im Bajou, Mesch'schurs (OF, S. 75)!“ May meint hier wohl den Bayou, eine für die Südstaaten typische Sumpflandschaft.

Mays Topografie in „Old Firehand“ weist ein Charakteristikum auf, welches von Wilhelm Brauneder auch für andere Werke des Autors konstatiert wird: große Schwankungen in der Genauigkeit der Landschaftsbeschreibung.[13] Lässt sich der Protagonist zu Beginn der Handlung noch sehr genau im mittleren Westen, in der Nähe der Black-Hills lokalisieren, verwischen seine Spuren im Fortgang der Geschichte. Dies ist zum einen auf das Einfügen von fiktiven Orten wie „New-Venango“ und zum anderen auf eine inkonsequente Quellenarbeit, die auch Brauneder unterstellt[14], zurückzuführen, also auf ungenaue geografische Kenntnisse Mays. Wie ließe sich sonst der Umweg über die großen Seen erklären, die der Autor seine Helden nehmen lässt bevor diese in den Bayou der Südstaaten eindringen? Wie gezeigt wurde, zeichnet Karl May in „Old Firehand“ eine recht genaue Landkarte Amerikas, die aber mit einigen Ungenauigkeiten durchsetzt ist. Was lässt sich aber bei einem genaueren Blick über die Gestaltung von Natur und Landschaft aussagen?

Besonders auffallend ist, dass May seinen Figuren einen schier endlosen Handlungsraum bietet, der auch durch Flora und Fauna keine Begrenzung erfährt. Gleich zu Anfang der Erzählung führt der Autor den Leser in die „weite Ebene (OF, S. 21)“, fernab der Zivilisation findet das Treffen zwischen dem Ich-Erzähler und Ellen „[…] im ‚Far West’, mitten in der Prairie […] (OF, S. 22)“ statt. Die Szenerie ist darüber hinaus gekennzeichnet von einer ausgesprochenen Eintönigkeit: „Wir hielten gerade auf einer der zahlreichen wellenförmigen Erhebungen, die sich in jenem Teil der Prairie wie die Wogen eines erstarrten Meeres aneinander legen, und es war mir deshalb ein ziemlich freier Ausblick gestattet (OF, S. 42)“. Es scheint daher kaum erstaunlich, dass in einem fast gänzlich leeren Raum, selbst eine Eisenbahnschiene eigens Erwähnung findet, zumal diese in der weiteren Handlung noch eine Rolle spielt: „Kaum hatte ich das Glas am Auge, so fiel mir eine lange, grade Linie auf, die sich von Osten her längs des nördlichen Horizontes bis zum entferntesten westlichen Punkt hinzog (OF, S. 42)“. Diese Monotonie erreicht sogar ein verwirrendes Ausmaß: „Bei der Gleichheit der Hebungen und Senkungen des Bodens wäre es uns im Dunkel nicht leicht geworden, den Ort genau zu bestimmen, an welchem wir die Oglalas gesehen hatten […] (OF, S. 52)“. Überdies unterscheiden sich selbst die zwei Siedlungen, die der Protagonist in der Erzählung bereist nicht erheblich voneinander, weder in Einwohnerzahl noch in ihrer Topografie. Der Ich-Erzähler beschreibt „New-Venango“ wie folgt:

„Nach kurzer Zeit hielten wir am Rand der Schlucht und blickten auf die kleine Niederlassung, deren Häuserzahl wenigstens ich mir höher vorgestellt hatte. Das vor uns liegende Tal bildete eine schmale Pfanne, die rings von steil ansteigenden Felsen umschlossen, in ihrer Mitte von einem ansehnlichen Fluß durchströmt wurde, der sich zwischen nahe zusammentretendem Gestein unten einen Ausweg suchte (OF, S. 28)“.

Auch die Festung Old Firehands ist nichts weiter als die Ansiedlung einer kleinen Gruppe in der Spalte einer Gesteinsmasse:

„Wie eine riesenhafte Seifenblase waren die Gesteinsmassen bei der Bildung des Gebirges von den plutonischen Gewalten emporgetrieben worden und hatten bei ihrem Zerplatzen eine hohle, nach oben offene und von außen unzugängliche Halbkugel gebildet, die dem eingesunkenen Krater eines ungeheuren Vulkans glich. Luft und Licht, Wind und Wetter waren dann beschäftigt gewesen, den harten Boden zu zersetzen und der Vegetation zugänglich zu machen, und die angesammelten Wassermengen hatten sich nach und nach durch die eine Seite der Felswand gebohrt und den Bach gebildet, der heute unser Führer gewesen war (OF, S. 78)“.

Eine erwähnenswerte Ausnahme der monotonen Szenerie bildet jedoch die Wildnis rund um die Festung:

„Dichtes, fast undurchdringliches Gestrüpp stand an den Ufern des Flusses, und die Ranken des wilden Weines kletterten an den engstehenden Stämmen empor, liefen von Zweig zu Zweig, ließen sich, fest ineinander geschlungen, von oben hernieder, stiegen am nächsten Baum wieder in die Höhe und bildeten so ein Wirrwarr, in das man sich nur mit Hilfe des Messers Eingang verschaffen konnte (OF, S. 88)“.

Die Gestaltung des Bayou, die sich in ihrer Detailfülle von den Handlungsorten der restlichen Erzählung deutlich abhebt, erfüllt aber bei näherem Betrachten eine ganz spezifische Funktion: Sie dient der Jägertruppe zum Anschleichen. Der Ich-Erzähler befindet sich mit Ellen und Sam Hawkens auf Biberjagd, was May ja geradezu zwingt, ihnen ein geeignetes Jagdgebiet zu konstruieren. Um eine geografisch genaue Topografie dürfte der Autor kaum bemüht gewesen sein, die Jagdszene lässt sich nur sehr grob auf die „jungfräulichen Bottoms des Mississippitales (OF, S. 88)“ eingrenzen. Und selbst in dieser detailreich anmutenden Landschaft findet sich eine Analogie zur wellenartigen Prärielandschaft: „Der Wald lief von der Höhe, zu der das Flußtal emporstieg, eine ansehnliche Strecke in die Ebene hinein und war von tiefen, felsigen Rinnen durchschnitten, in welchen Farnkraut und wildes Beerengesträuch üppig wucherten (OF, S. 97 – 98)“.

[...]


[1] Das Werk von Peter Henisch zitiere ich im Folgenden mit Seitenangabe im laufenden Text und der Sigle VWI nach der folgenden Ausgabe: Peter Henisch: Vom Wunsch, Indianer zu werden. Wie Franz Kafka Karl May traf und trotzdem nicht in Amerika landete. Salzburg / Wien 1994.

[2] Das Werk „Wunsch, Indianer zu werden“ von Franz Kafka zitiere ich im Folgenden mit Seitenangabe im laufenden Text und der Sigle WI nach der folgenden Ausgabe: Franz Kafka: Wunsch, Indianer zu werden. In: Kurt Wolff (Hg.): Betrachtungen. Leipzig 1912.

[3] Vergl: Hartmut Binder: Kafka-Kommentar. München 1976, S. 115 [Im Folgenden zitiert als „Binder: Kommentar“].

[4] Jeffrey L.Sammons: Gibt es dort ein „Dort“? Das deutsche Amerikabild. In: Jochen Vogt, Alexander Stephan (Hgg.): Das Amerika der Autoren. Von Kafka bis 09/11. München 2006, S. 21.

[5] Vergl.: Ebda., S. 23 – 25.

[6] Vergl.: Nicola Albrecht: Verschollen im Meer der Medien: Kafkas Romanfragment "Amerika". Zur Rekonstruktion und Deutung eines Medienkomplexes. Heidelberg 2007, S. 15 [Im Folgenden zitiert als „Albrecht: Meer der Medien“].

[7] Vergl.: Wilhelm Brauneder: Realität – Überlieferung – Dichtung: Karl Mays USA-Kenntnisse. In: Helmut Schmiedt (Hg.): Karl May: Werk, Rezeption, Aktualität. Würzburg 2009, S. 64 [Im Folgenden zitiert als „Brauneder: USA-Kenntnisse“].

[8] Manfred Engel: Der Verschollene. In: Manfred Engel (Hg.): Kafka-Handbuch: Leben – Werk – Wirkung. Stuttgart 2010, S. 176 [Im Folgenden zitiert als „Engel: Handbuch“].

[9] Vergl.: Undine Janeck: Zwischen Gartenlaube und Karl May. Deutsche Amerikarezeption in den Jahren 1871-1913.Aachen 2003, S. 43 [Im Folgenden zitiert als „Janeck: Gartenlaube“].

[10] Vergl.:Karl-Heinz Kohl: Kulturelle Camouflagen. Der Orient und Nordmaerika als Fluchträume deutscher Phantasie. In: Sabine Beneke, Johannes Zeilinger (Hgg.): Karl May. Imaginäre Reisen: Eine Ausstellung des Deutschen Historischen Museums, Berlin, vom 31. August 2007 bis 6. Januar 2008. Berlin / Bönen 2007, S. 108.

[11] Vergl.: Harald Eggebrecht: Die Wüste lebt. Über jenes Gelände, auf dem die May’sche Phantasie besonders blüht. In: Meredith McClain (Hg.): Karl May im Llano Estacado: Symposium der Karl-May-Gesellschaft in Lubbock, Texas (7. bis 11. September 2000), S. 217 [Im Folgenden zitiert als „Eggebrecht: Wüste“].

[12] Das Hauptwerk von Karl May zitiere ich im Folgenden mit Seitenangabe im laufenden Text und der Sigle OF nach der folgenden Ausgabe: Karl May: Old Firehand. In: Roland Schmid (Hg.): Old Firehand und andere Erzählungen von Karl May (Karl May’s gesammelte Werke 71). Bamberg 1967, S. 21 – 161..

[13] Vergl.: Brauneder: USA-Kenntnisse, S. 57.

[14] Vergl.: Ebda., S. 62.

Ende der Leseprobe aus 23 Seiten

Details

Titel
Darstellung und Funktion Amerikas in den Werken Franz Kafkas und Karl Mays.
Untertitel
Das „allermodernste New Jork“ gegen den „far West“.
Hochschule
Albert-Ludwigs-Universität Freiburg  (Deutsches Seminar - Abteilung für Neuere Deutsche Literatur)
Veranstaltung
Proseminar: Deutsche Amerikabilder / Amerikanische Deutschlandbilder
Note
1,0
Autor
Jahr
2012
Seiten
23
Katalognummer
V215946
ISBN (eBook)
9783656445425
ISBN (Buch)
9783656446163
Dateigröße
547 KB
Sprache
Deutsch
Schlagworte
Karl May, Franz Kafka, Old Firehand, Der Verschollene, Imagologie, Amerika, Amerikabild, New York, Prärie, Wilder Westen
Arbeit zitieren
Fabian Rink (Autor), 2012, Darstellung und Funktion Amerikas in den Werken Franz Kafkas und Karl Mays., München, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/215946

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