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Online-Hauptversammlungen und -Parteitage

Title: Online-Hauptversammlungen und -Parteitage

Seminar Paper , 2004 , 23 Pages , Grade: 1,3

Autor:in: Mathias Uslar (Author)

Computer Science - Internet, New Technologies
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Summary Excerpt Details

In der heutigen Gesellschaft wird es durch moderne Kommunikationsmittel möglich, virtuell
an anderen Orten präsent zu sein, ohne dort jedoch physisch anwesend zu sein. Dies gilt nicht
nur für Personen wie den Regisseur Peter Jackson, der für den Final Cut seines Films Herr
der Ringe: Die zwei Türme in Wellington, Neuseeland verweilte, während in den Abbey Road
Studios in London die Filmmusik eingespielt wurde, die er live über eine Breitbandleitung
und in Echtzeit begutachten konnte, es wird auch durch immer günstigere Breitbandtechnik
möglich, Veranstaltungen wie Versammlungen und Vorlesungen zu virtualisieren und sie in
Echtzeit an verschiedenen Orten zu erleben. Diese Arbeit soll die an Hand des Beispiels einer
Hauptversammlung zeigen und dabei nicht primär auf die technischen Hürden und Erfordernisse
eingehen, sondern vielmehr die rechtlichen und soziologischen Aspekte und Chancen
betrachten.
Am Beispiel einer Hauptversammlung einer Aktiengesellschaft, eines Vereines und letztendlich
einer politischen Partei soll diskutiert werden, unter welchem Vorraussetzungen die
Hauptversammlungen stattfinden können und was sie dem einzelnen Teilnehmer bieten können.
Die Untergliederung erfolgt dabei in einen Teil pro Art der Versammlung mit jeweils Motivation,
rechtlichen Aspekten, Fallbeispiel und Fazit aus diesen Case Studies.

Excerpt


Inhaltsverzeichnis

1 Einführung und Motivation

2 HV bei Aktiengesellschaften

2.1 Einleitung

2.2 Rechtliche Aspekte

2.3 Case-Study: Celanese AG

2.4 Vor -und Nachteile

2.5 Fazit

3 HV bei Vereinen

3.1 Einleitung

3.2 Rechtliche Aspekte

3.3 Case-Studies

3.3.1 Hostsharing eG

3.3.2 VVVD e.V.

3.3.3 Initiative D21 e.V.

3.4 Vor -und Nachteile

3.5 Fazit

4 HV bei Parteien

4.1 Einleitung

4.2 Rechtliche Aspekte

4.3 Case-Studies

4.3.1 CDU Mitgliedernetz

4.3.2 Bündnis 90/Die Grünen Landesverband Baden-Württemberg

4.4 Vor -und Nachteile

4.5 Fazit

Zielsetzung und Themen der Arbeit

Diese Seminararbeit untersucht das Potenzial und die Herausforderungen der Digitalisierung von Hauptversammlungen (HV) und Parteitagen. Ziel ist es, aufzuzeigen, wie moderne Kommunikationsmittel Versammlungen virtuell ermöglichen können, wobei der Schwerpunkt nicht auf technischen Anforderungen, sondern auf den rechtlichen, soziologischen Aspekten und den Chancen für eine breitere Partizipation liegt.

  • Virtuelle Hauptversammlungen bei Aktiengesellschaften
  • Einsatz digitaler Formate bei Vereinen
  • Digitale Partizipation und Online-Parteitage
  • Rechtliche Rahmenbedingungen für virtuelle Versammlungen
  • Soziologische Effekte und Partizipationschancen

Auszug aus dem Buch

2.4 Vor -und Nachteile

Vom IPV versprach sich die Celanese AG natürlich diverse Vorteile. Den Aktionären wurde folgendes geboten:

• Live-Übertragung der Hauptversammlung mit Debatte und Verkündung der Ergebnisse

• Vollmachtserteilung per Internet an einen Stimmrechtsvertreter

• Weisungserteilung an die Stimmrechtsvertreter per Internet bis zum Schluss der Debatte

• Tagesordnungserweiterungen wenn wie unter 2.2 diskutiert möglich

• Abstimmungsmöglichkeit über Gegenanträge

• Erhöhung der Teilnehmerzahl bzw. allgemein größere Partizipation

• Bessere Einbindung der nordamerikanischen Aktionäre

Natürlich gab es auch Nachteile bzw. nicht erreichte Ziele, die dem gegenüber standen.

• Eine Senkung der doch recht hohen Kosten pro Teilnehmer der Hauptversammlung konnte durch die geringe Nutzung bei doch recht hohem Technologiekosten nicht erreicht werden

• Lediglich geringfügige Steigerung der Teilnehmerzahlen

• Technische Probleme durch neue Techniken und Zugriffszahlen

Zusammenfassung der Kapitel

1 Einführung und Motivation: Die Einleitung beleuchtet die Möglichkeiten moderner Kommunikationsmittel zur Virtualisierung von Veranstaltungen und legt den Fokus der Arbeit auf rechtliche und soziologische Chancen von Online-Versammlungen.

2 HV bei Aktiengesellschaften: Dieses Kapitel diskutiert die Anwendung des Internet Proxy Votings und virtueller Hauptversammlungen bei AGs, illustriert durch die Fallstudie der Celanese AG.

3 HV bei Vereinen: Hier wird die Rolle virtueller Hauptversammlungen in Vereinen analysiert, wobei rechtliche Hürden durch das Vereinsrecht und die Abhängigkeit von Amtspflegern kritisch hinterfragt werden.

4 HV bei Parteien: Das Kapitel untersucht den Einsatz virtueller Parteitage bei der CDU und den Grünen, wobei der Imagefaktor, die soziologischen Aspekte und die digitale Partizipation im Vordergrund stehen.

Schlüsselwörter

Hauptversammlung, Parteitag, Internet Proxy Voting, IPV, Digitalisierung, Online-Versammlung, Partizipation, Vereinsrecht, Aktienrecht, elektronische Demokratie, E-Democracy, virtuelle Gemeinschaften, Mitbestimmung

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in dieser Arbeit?

Die Arbeit analysiert die Möglichkeiten und Herausforderungen, virtuelle Versammlungen wie Hauptversammlungen bei AGs, Vereinstreffen und Parteitage mittels moderner Internettechnologien durchzuführen.

Welche zentralen Themenfelder werden bearbeitet?

Die zentralen Felder sind Aktiengesellschaften, Vereine und politische Parteien im Kontext ihrer digitalen Transformationsbestrebungen für Versammlungsformate.

Was ist das primäre Ziel der Untersuchung?

Das Ziel ist es, aufzuzeigen, wie virtuelle Formate die Partizipation erhöhen und Prozesse unterstützen können, wobei rechtliche und soziologische Aspekte gegenüber rein technischen Fragen priorisiert werden.

Welche methodische Vorgehensweise wird gewählt?

Die Arbeit nutzt einen fallstudienbasierten Ansatz (Case-Studies), um für jede Versammlungsart (AG, Verein, Partei) Vor- und Nachteile sowie rechtliche Rahmenbedingungen zu analysieren.

Was wird im Hauptteil behandelt?

Der Hauptteil gliedert sich in drei Sektionen, die jeweils die Einleitung, rechtliche Aspekte, praktische Fallbeispiele sowie eine Vor- und Nachteilanalyse für Aktiengesellschaften, Vereine und Parteien beinhalten.

Welche Begriffe charakterisieren die Arbeit besonders?

Wichtige Begriffe sind insbesondere die virtuelle Hauptversammlung, Internet Proxy Voting (IPV), digitale Partizipation und die Herausforderungen durch den sogenannten Digital Divide.

Wie unterscheidet sich die virtuelle Teilnahme bei der Hostsharing eG von anderen Modellen?

Die Hostsharing eG nutzt virtuelle Hauptversammlungen als formale Empfehlung für vorgezogene Entscheidungen, die eine Entscheidungsfindung zwischen den regulären Hauptversammlungen ermöglichen.

Warum war der virtuelle Parteitag der Grünen aus soziologischer Sicht bemerkenswert?

Er gilt als der vermutlich erste virtuelle Parteitag weltweit, bei dem trotz anfänglicher Bedenken bezüglich des Digital Divide eine hohe Zufriedenheit mit der Struktur und den Ergebnissen der Debatte erzielt wurde.

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Details

Title
Online-Hauptversammlungen und -Parteitage
College
Carl von Ossietzky University of Oldenburg  (Department für Informatik)
Course
Seminar Informatikpolitik
Grade
1,3
Author
Mathias Uslar (Author)
Publication Year
2004
Pages
23
Catalog Number
V21660
ISBN (eBook)
9783638252256
Language
German
Tags
Online-Hauptversammlungen Seminar Informatikpolitik
Product Safety
GRIN Publishing GmbH
Quote paper
Mathias Uslar (Author), 2004, Online-Hauptversammlungen und -Parteitage, Munich, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/21660
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