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Politikverdrossenheit - Wählerverhalten in Deutschland

Titre: Politikverdrossenheit - Wählerverhalten in Deutschland

Travail d'étude , 2004 , 36 Pages , Note: 2,0

Autor:in: Claudia Werner (Auteur)

Politique - Système politique de l'Allemagne
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Résumé Extrait Résumé des informations

Seit Ende der 1970er Jahre ist in der Bundesrepublik Deutschland eine Abkehr von den traditionellen Wähler-Partei-Bindungen festzustellen. Die Zahl der Stammwähler der Parteien nimmt ab, die Wahlentscheidungen sind flexibler und unvorhersehbarer geworden. Der Entscheidungszeitpunkt für welche Partei sich ein Wähler entscheidet, verlagert sich immer mehr in Richtung des Wahltermins.
Das Buch „Politikverdrossenheit - Wählerverhalten in Deutschland -„ beschäftigt sich mit der Entwicklung des Wahlverhaltens im Zeitverlauf und verschiedenen Ansätzen der Wahlforschung. Dabei wird auf die Wähler als auch auf die Nichtwähler eingegangen.
Welche Faktoren beeinflussen Menschen an einer Wahl teilzunehmen oder ihr fern zu bleiben?
Analysiert wird die Entwicklung der Wahlbeteiligung und die Kategorien von Wählern. Dabei wird auf die Stammwähler und auf die Wechselwähler eingegangen. Diese werden in Bezug zu den drei Thesen der Wahlforschung gesetzt. In der Wahlforschung werden verschiedene Aspekte angesprochen, die Einfluss auf das Wahlverhalten haben können, wie zum Beispiel der Status des Einzelnen, die Religionszugehörigkeit und die demographischen Faktoren.
Weiterhin werden Aspekte von Kosten und Nutzen der Wahlbeteiligung zur Diskussion gestellt.
Das Buch verschafft seinem Leser einen Überblick zu den Thesen der Wahlforschung und führt gut verständlich in das Thema der Politikverdrossenheit ein.

Extrait


Inhaltsverzeichnis

1 Einleitung

2 Die Entwicklung des Wahlverhaltens im Zeitverlauf

3 Der Wähler in den Thesen der Wahlforschung

3.1 Der Wähler im soziologischen Modell

3.1.1 Die gesellschaftliche Stellung

3.1.2 Die Konfession

3.2 Der Wähler im sozialpsychologischen Ansatz

3.3 Der Wähler im Rational-Choice-Ansatz

3.4 Zusammenfassung der Thesen

4 Weitere Einflussfaktoren

4.1 Die demographischen Faktoren

4.2 Die regionalen Merkmale

5 Die Nichtwähler

5.1 Die Nichtwähler in den Wählerverhaltenstheorien

5.1.1 Die Nichtwähler im soziologischen Ansatz

5.1.2 Die Nichtwähler im soziopsychologischen Ansatz

5.1.3 Die Nichtwähler im Rational-Choice-Ansatz

5.2 Zusammenfassung der Thesen

6 Fazit

Zielsetzung und thematische Schwerpunkte

Die vorliegende Studienarbeit analysiert das Phänomen der Politikverdrossenheit in Deutschland und dessen Auswirkungen auf das Wahlverhalten. Im Zentrum steht die Untersuchung, wie sich verschiedene theoretische Modelle der Wahlforschung zur Erklärung von Wahlentscheidungen und Nichtwahlverhalten heranziehen lassen.

  • Historische Entwicklung des Wahlverhaltens in Deutschland
  • Vergleich soziologischer, sozialpsychologischer und rationaler Wahltheorien
  • Bedeutung demographischer und regionaler Einflussfaktoren
  • Analyse der Ursachen und Strukturen von Nichtwahlverhalten
  • Zusammenhang zwischen Politikverdrossenheit und Parteienbindung

Auszug aus dem Buch

Der Wähler im Rational-Choice-Ansatz

In den Ansätzen der Rational Choice steht das rationale Urteil des mündigen Bürgers im Mittelpunkt. Die Vorstellung beruht darauf, dass der Einzelne sein individuelles Kosten-Nutzen-Kalkül ins Zentrum seiner Entscheidung rückt und nicht eine Parteibindung. Der früheste Vertreter dieser Theorien war V. O. Key, der Anfang der 1960er Jahre die Kritik äußerte, dass bei den bisher genannten Ansätzen die Rationalität der Wähler vernachlässigt worden sei. Seiner Ansicht nach sind die Wähler in der Lage zu beurteilen, ob die regierende Partei gute oder schlechte Arbeit geleistet hat.

In diese Bewertung des Individuums fließt nach Key auch die Beurteilung über andere, vorige Regierungen ein. Ist das Ergebnis positiv, so wird die Partei wieder gewählt, ist es negativ, so wird die Regierung abgewählt. In Keys Modell ist die Summe aller Leistungen wahlentscheidend, es gibt aber auch Modelle, die weiter differenzieren.

Diese Differenzierung geschieht nach Politikfeldern, die Ansätze lassen sich auch als Weiterentwicklung des sozialpsychologischen Ansatzes kennzeichnen.

Zusammenfassung der Kapitel

1 Einleitung: Einführung in den Begriff der Politikverdrossenheit und Darstellung der Relevanz des Themas angesichts sinkender Wahlbeteiligungen.

2 Die Entwicklung des Wahlverhaltens im Zeitverlauf: Analyse der Veränderungen im deutschen Parteiensystem und der abnehmenden Parteienbindung seit den 1980er Jahren.

3 Der Wähler in den Thesen der Wahlforschung: Detaillierte Erläuterung der soziologischen, sozialpsychologischen und Rational-Choice-Ansätze zur Erklärung von Wahlentscheidungen.

4 Weitere Einflussfaktoren: Untersuchung der Auswirkungen demographischer Merkmale wie Alter und Geschlecht sowie regionaler Unterschiede auf das Wahlverhalten.

5 Die Nichtwähler: Anwendung der theoretischen Modelle auf die Gruppe der Nichtwähler und Diskussion der vielfältigen Gründe für den Verzicht auf die Stimmabgabe.

6 Fazit: Zusammenfassende Bewertung der Ergebnisse und Einordnung der Politikverdrossenheit als Teil eines komplexen gesellschaftlichen Wandels.

Schlüsselwörter

Politikverdrossenheit, Wählerverhalten, Wahlbeteiligung, Nichtwähler, Parteiidentifikation, Rational-Choice, soziologisches Modell, Sozialstruktur, Wertewandel, Bundestagswahl, Stimmensplitting, Demokratie, Stammwähler, Wechselwähler, Parteibindung.

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in dieser Arbeit grundsätzlich?

Die Arbeit befasst sich mit dem Zusammenhang zwischen Politikverdrossenheit und dem veränderten Wahlverhalten in Deutschland.

Welche Themenfelder sind zentral?

Im Zentrum stehen die Entwicklung des Wahlverhaltens, die verschiedenen theoretischen Erklärungsansätze der Wahlforschung sowie die Analyse von Nichtwählern.

Was ist das primäre Ziel der Studie?

Das Ziel ist es, zu verstehen, warum sich das Wahlverhalten wandelt und welche Faktoren, von soziologischen über psychologische bis hin zu rationalen Aspekten, dabei eine Rolle spielen.

Welche wissenschaftliche Methode wird verwendet?

Es handelt sich um eine theoretische Analyse, die verschiedene etablierte Modelle der Wahlforschung (soziologisch, sozialpsychologisch, Rational-Choice) auf die Situation in Deutschland anwendet.

Was wird im Hauptteil behandelt?

Der Hauptteil gliedert sich in die Darstellung der Wahlforschungstheorien, die Untersuchung weiterer Einflussfaktoren wie Demographie und Region sowie die spezifische Anwendung dieser Theorien auf Nichtwähler.

Welche Schlüsselwörter charakterisieren die Arbeit?

Wichtige Begriffe sind Politikverdrossenheit, Wählerverhalten, Parteiidentifikation, Wahlbeteiligung und Nichtwähler.

Warum spielt die 5%-Hürde eine Rolle bei der Etablierung neuer Parteien?

Die 5%-Hürde erschwert es neuen politischen Akteuren, dauerhaft im Parlament Fuß zu fassen, was die Stabilität des Parteiensystems beeinflusst.

Inwiefern unterscheidet sich das Wahlverhalten in Ost- und Westdeutschland?

Die Arbeit zeigt deutliche Unterschiede auf, etwa bei der Parteibindung, der Bedeutung von Themen sowie dem historischen Hintergrund, der das unterschiedliche Wahlverhalten beeinflusst.

Was besagt das Konzept der Cross-Pressure-Groups?

Dieses Konzept beschreibt Menschen, die widersprüchlichen politischen Einflüssen ausgesetzt sind, was potenziell zu Orientierungslosigkeit oder Nichtwahl führen kann.

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Résumé des informations

Titre
Politikverdrossenheit - Wählerverhalten in Deutschland
Université
Justus-Liebig-University Giessen  (Institut für Politikwissenschaft)
Note
2,0
Auteur
Claudia Werner (Auteur)
Année de publication
2004
Pages
36
N° de catalogue
V21747
ISBN (ebook)
9783638252898
ISBN (Livre)
9783638691826
Langue
allemand
mots-clé
Politikverdrossenheit Wählerverhalten Deutschland
Sécurité des produits
GRIN Publishing GmbH
Citation du texte
Claudia Werner (Auteur), 2004, Politikverdrossenheit - Wählerverhalten in Deutschland, Munich, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/21747
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Extrait de  36  pages
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