Person von 23 Jahren hat den Namen Stephanie. Stephanie wurde vor etwa sechs
Wochen Mitglied in unserem Fitnessstudio und hatte am 18.08.2003 ihr erstes
Training bzw. ihr Eingangsgespräch. In diesem Gespräch konnte ich aufgrund gezielt
abgefragter Daten die sportliche und medizinische Gegenwart und Vergangenheit
von Stephanie erfahren, wodurch ich ihren Leistungs- und Trainingszustand
feststellen konnte. Stephanie war vorher noch nie Mitglied in einer Fitnessanlage,
hatte allerdings vor einigen Monaten durch eine Freundin eine Probetraining
geschenkt bekommen um einfach mal die Welt des Fitness zu testen. Als
Jugendliche war Stephanie in einem Turnverein in welchem sie einmal pro Woche
„Just for fun“ verschiedene Sportarten aktiv ausgeführt hat. Darunter vielen:
Bodenturnen, Aerobic, Handball, Weitsprung etc. Allerdings macht sie nun seit über
fünf Jahren keinen Sport mehr. Von Beruf ist sie Bürokauffrau und übt somit eine
vorwiegend sitzende Tätigkeit aus. Die detaillierten Angaben über das
Eingangsgespräches mit Stephanie sind in der Anlage 1 (Anamnese) enthalten.
Nach diesem Eingangsgespräch führten wir gemeinsam einen Eingangstest durch
welcher die Anlage 2 (Check-up-Bogen) darstellt.
Inhaltsverzeichnis
Teil 1
1.1. Diagnose
1.2. Zielsetzung / Prognose
1.3. Trainingsplan
1.3.1. Makrozyklusdarstellung
1.3.2. Mesozyklusdarstellung
1.4. Analyse (Re-Test)
Teil 2
2.1. Allgemeine Trainingsprinzipien
2.2. Krafttrainingsmethode
2.3. Superkompensation
2.4. Aufwärmen
2.5. Abwärmen
2.6. Ziele und Inhalte
Teil 3
3.1. Übungsanalyse - Rücken
3.2. Übungsanalyse - Beinbeuger
4 Literaturnachweis
Zielsetzung & Themen
Die vorliegende Hausarbeit dient der praktischen Anwendung einer strukturierten Trainingsplanung nach der ILB-Methode. Ziel ist es, für eine beispielhafte Probandin ein individuelles, ganzheitliches Trainingsprogramm zu erstellen, das gesundheitsorientierte Ziele wie Gewichtsreduktion, Rückenstärkung und allgemeine Fitness effektiv umsetzt.
- Trainingssteuerung und -planung nach der ILB-Methode
- Durchführung von Anamnese, Diagnose und Re-Tests
- Erstellung von Makro- und Mesozyklen im Fitnesssport
- Anwendung allgemeiner und spezieller Trainingsprinzipien
- Analyse und technische Ausführung ausgewählter Kraftübungen
Auszug aus dem Buch
3. Trainingsplanung nach der ILB-Methode
Jeder der Krafttraining trainiert stellt sich irgendwann die Frage: „Mit welchem Gewicht trainiere ich?“ Leider gibt es Sportler die ohne Trainingsplan trainieren und ihre Gewichte nach dem Lust- und Launeprinzip auswählen. Diese Vorgehensweise ist bei Leistungssportlern sicherlich nicht schlecht, allerdings keine gute Handhabung für Anfänger oder Fortgeschrittene. Somit gibt es verschiedene Möglichkeiten wie die Trainingsintensität bestimmt werden kann. Viele Fitness- und Kraftsportler gehen bei der Ermittlung der Trainingsintensität (Trainingsgewichte) von einem 1er Wiederholungsmaximaltest aus.
Dieser Ansatz ist wichtig, da es Sportler mit unterschiedlichen Muskelfaserzusammensetzungen gibt, somit lassen sich die Kraftleistungen bzw. Anpassungsreaktionen nicht vereinheitlichen. Des weiteren haben 1erWiederholungstest mit einem maximalen Gewicht eine starke Belastung aufs Gelenk. Gerade Anfänger haben Probleme mit der Technik der Übung und müssen sich somit extrem auf die Ausführung konzentrieren. Somit wird die ILB-Methode auch erst nach den ersten sechs Wochen angewendet, da in der Orientierungsstufe der Kunde die richtige Technik und Handhabung lernen soll.
Zusammenfassung der Kapitel
1.1. Diagnose: Dokumentation der Eingangsdaten einer Probandin, einschließlich allgemeiner Parameter wie Alter und Gewicht sowie spezifischer Tests zu Blutdruck und Muskelfunktion.
1.2. Zielsetzung / Prognose: Festlegung von Haupt- und Teilzielen wie Gewichtsreduktion und Prävention von Rückenbeschwerden mit realistischen Zeitvorgaben.
1.3. Trainingsplan: Entwicklung eines langfristigen Trainingszeitraums unterteilt in Mesozyklen, um eine systematische Leistungssteigerung durch die ILB-Methode zu gewährleisten.
1.4. Analyse (Re-Test): Beschreibung der Erfolgskontrolle durch Re-Tests, um den Trainingsfortschritt zu evaluieren und die Trainingsplanung fortlaufend zu optimieren.
2.1. Allgemeine Trainingsprinzipien: Theoretische Erläuterung der Grundsätze der Trainingslehre, wie das Prinzip des trainingswirksamen Reizes und der progressiven Belastungssteigerung.
2.2. Krafttrainingsmethode: Detaillierte Darstellung anerkannter Methoden wie Muskelhypertrophie und Maximalkrafttraining mit Fokus auf Reizintensität und Pausengestaltung.
2.3. Superkompensation: Erklärung des biologischen Zusammenhangs zwischen Belastung und Regeneration zur gezielten Leistungssteigerung.
2.4. Aufwärmen: Erläuterung der Ziele und Inhalte der Aufwärmphase zur physischen und psychischen Vorbereitung auf das Training.
2.5. Abwärmen: Beschreibung des Cool-downs zur Normalisierung der Körperfunktionen und Einleitung regenerativer Prozesse nach der Belastung.
2.6. Ziele und Inhalte: Definition der Komponenten eines ganzheitlichen Fitnesstrainings, das alle physiologischen Bereiche abdeckt.
3.1. Übungsanalyse - Rücken: Analyse der Übung "Zug vertikal zum Nacken" inklusive Zielmuskulatur, Ausgangsposition und technischer Korrekturmöglichkeiten.
3.2. Übungsanalyse - Beinbeuger: Analyse der Übung "Beinbeugen liegend" mit Fokus auf korrekte Ausführung und Vermeidung von Fehlern.
4 Literaturnachweis: Auflistung der zur Erarbeitung der Hausarbeit verwendeten Quellen.
Schlüsselwörter
ILB-Methode, Trainingsplanung, Kraftausdauer, Hypertrophie, Makrozyklus, Mesozyklus, Superkompensation, Re-Test, Anamnese, Diagnostik, Ganzkörpertraining, Beweglichkeitstraining, Trainingsprinzipien, Fitnesssport, Regeneration
Häufig gestellte Fragen
Worum geht es in dieser Arbeit grundsätzlich?
Die Arbeit befasst sich mit der Erstellung eines individuellen Trainingsplans für eine Probandin im Fitnessbereich, basierend auf der wissenschaftlich fundierten ILB-Methode.
Was sind die zentralen Themenfelder?
Die Schwerpunkte liegen auf der Diagnostik, der strukturierten Trainingsplanung, den physiologischen Grundlagen der Trainingslehre sowie der korrekten Übungsausführung und Erfolgskontrolle.
Was ist das primäre Ziel der Arbeit?
Das Ziel ist die Vermittlung und praktische Anwendung einer zielgerichteten Trainingssteuerung, um den Trainingserfolg für eine Kundin durch systematische Planung messbar und realistisch zu gestalten.
Welche wissenschaftliche Methode wird verwendet?
Die Arbeit nutzt die "Individuelle Leistungsbild-Methode" (ILB), welche eine genaue Dosierung der Trainingsintensität basierend auf dem aktuellen Leistungsstand ermöglicht.
Was wird im Hauptteil behandelt?
Der Hauptteil behandelt die Diagnose, die Erstellung von Makro- und Mesozyklen, die Erläuterung von Trainingsprinzipien, die Bedeutung der Superkompensation sowie die detaillierte Analyse von Kraftübungen.
Welche Schlüsselwörter charakterisieren die Arbeit?
Die wichtigsten Begriffe sind ILB-Methode, Trainingsplanung, Kraftausdauer, Superkompensation, Trainingsprinzipien und ganzheitliches Fitnesstraining.
Wie unterscheidet sich die Orientierungsphase von der Beginner-Phase?
Die Orientierungsphase dient primär dem Erlernen der richtigen Technik an den Geräten (0-1,5 Monate), während in der Beginner-Phase bereits eine systematische Belastungssteuerung nach der ILB-Methode erfolgt.
Warum ist das Trainingstagebuch für Stephanie so wichtig?
Das Tagebuch dient der Dokumentation der Fortschritte, der Kontrolle der Einhaltung des Ernährungs- und Trainingsplans und ist ein zentrales Motivationsinstrument für das Mitglied.
Welche Rolle spielt die Superkompensation bei der Trainingspause?
Sie beschreibt den Prozess, bei dem der Körper nach einer Belastung über das Ausgangsniveau hinaus regeneriert; für die Planung ist es entscheidend, den nächsten Reiz genau zum Zeitpunkt des optimalen Mehrausgleichs zu setzen.
- Quote paper
- Daniela Vogt (Author), 2003, Trainingssteuerung / Trainingsplanung im Krafttraining nach der ILB-Methode, Munich, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/21981