Meine Praktikumsschule wurde Mitte der 60er Jahre als Mittelpunktschule gegründet. Seit dem 1. August 1988 ist sie eine schulformunabhängige Gesamtschule mit Grundstufe, denn der Unterricht umfasst alle Bildungsangebote des allgemeinbildenden Schulsystems (Grund-, Haupt- und Realschule, sowie Gymnasium bis zur zehnten Klasse). Darüberhinaus werden Kinder mit sonderpädagogischem Förderbedarf (lernbehinderte, körperbehinderte, Erziehungshilfe- und Sprachheilschüler) im Gemeinsamen Unterricht integriert. Die Schule wird von Kindern aus allen umliegenden Orten besuc ht, welche mit Bussen zur Schule gebracht werden. Derzeit unterrichten 63 Lehrer (inklusive Pfarrer und Lehramtsreferendare) 742 Schüler in 35 Klassen.
Inhaltsverzeichnis
1. Allgemeines
2. Institutionelle Gegebenheiten
3. Schilderung des Tagesablaufs/Stundenplans
4. Zusammensetzung der Klasse
5. Beschreibung der einzelnen Schüler
6. Reflexion meiner Erfahrungen
Zielsetzung und Themen der Arbeit
Dieser Praktikumsbericht dokumentiert die Erfahrungen einer Hospitanz an einer Gesamtschule, mit dem Ziel, den Schulalltag aus einer neuen, lehrerorientierten Perspektive zu analysieren, pädagogische Konzepte zu reflektieren und die eigene Eignung für den Lehrerberuf zu überprüfen.
- Struktur und pädagogische Organisation der Schule
- Methodik des Unterrichts (Kernunterricht, Wochenplan, Niveaukurse)
- Integration von Schülern mit sonderpädagogischem Förderbedarf
- Leistungsdifferenzierung und individuelle Lernbegleitung
- Reflexion über die professionelle Lehrerrolle
Auszug aus dem Buch
Institutionelle Gegebenheiten
Die Schule verfügt über mehrere Gebäudekomplexe für die einzelnen Jahrgangsstufen und drei ebenfalls getrennte Pausenhöfe mit zahlreichen Spielmöglichkeiten. Den Lehrern stehen in den Pausen ein Raucher-, sowie ein Nichtraucherlehrerzimmer zur Verfügung. Außerdem gibt es für die Lehrer einer jeden Jahrgangsstufe einen sogenannten Stützpunkt, sozusagen weitere kleine Lehrerzimmer, um ihnen eine bessere Kommunikation zu ermöglichen.
Die Klassenräume sind alle sehr hell und freundlich gestaltet. Pflanzen auf den Fensterbänken, sowie gebastelte Plakate oder Poster schaffen eine gemütliche Atmosphäre, in der es sich gut lernen lässt.
Jedes Kind hat ein eigenes Fach in der Klasse für Schulbücher, Klassenarbeitshefte etc, welche zuhause nicht benötigt werden. Außerdem sind meist mehrere PC´s und Bücher, wie Duden, Lexika usw. vorhanden.
Zusammenfassung der Kapitel
1. Allgemeines: Das Kapitel bietet einen Überblick über die Gründung, Struktur und die Zusammensetzung der Schülerschaft der besuchten Gesamtschule.
2. Institutionelle Gegebenheiten: Hier werden die räumlichen Voraussetzungen, die Lehrerarbeitsplätze sowie das Ausstattungsangebot der Schule detailliert beschrieben.
3. Schilderung des Tagesablaufs/Stundenplans: Dieses Kapitel erläutert das Unterrichtskonzept, insbesondere den „Kernunterricht“, die Wochenplanarbeit und die pädagogische Gestaltung des Schulalltags.
4. Zusammensetzung der Klasse: Eine Analyse der Klassenstruktur der 5b, unter Berücksichtigung von Alter, Klassengröße, Doppelbesetzung und dem kognitiven Niveau.
5. Beschreibung der einzelnen Schüler: Eine detaillierte Charakterisierung der einzelnen Schülerinnen und Schüler mit Fokus auf deren Stärken, Schwächen und individuellem Lernverhalten.
6. Reflexion meiner Erfahrungen: Ein abschließendes Resümee über die gewonnenen Einblicke in den Lehrerberuf und die persönliche Bestätigung des Berufswunsches durch das Praktikum.
Schlüsselwörter
Hospitationspraktikum, Gesamtschule, Schulpraxis, Unterrichtsgestaltung, Wochenplan, Gemeinsamer Unterricht, Pädagogische Konzepte, Lehrerrolle, Lernbegleitung, Klassenzusammensetzung, Schülerbeschreibung, Sonderpädagogischer Förderbedarf, Schulevaluation, Lehrer-Schüler-Interaktion, Schulalltag
Häufig gestellte Fragen
Worum geht es in dieser Arbeit primär?
Es handelt sich um einen Praktikumsbericht, der die Hospitationserfahrungen während eines vierwöchigen Schulpraktikums an einer Gesamtschule zusammenfasst.
Was sind die zentralen Themenfelder der Arbeit?
Die Arbeit fokussiert sich auf die räumlichen Gegebenheiten der Schule, die methodische Gestaltung des Unterrichts, die integrative Beschulung sowie die detaillierte pädagogische Einschätzung einzelner Schüler der Klasse 5b.
Welches Ziel verfolgt die Praktikantin mit diesem Bericht?
Das Ziel ist die kritische Auseinandersetzung mit der Lehrerrolle, die Beobachtung pädagogischer Konzepte in der Praxis und die persönliche Orientierung bezüglich des Berufswunsches Lehrerin.
Welche Unterrichtsmethoden werden in der Schule angewandt?
Die Schule setzt auf den „Kernunterricht“ zur Auflösung von Fächergrenzen, auf individuelle Wochenplanarbeit sowie auf gezielte Förderkurse zur Binnendifferenzierung.
Was wird im Hauptteil des Berichts behandelt?
Der Hauptteil befasst sich mit der organisatorischen Struktur der Schule, einer detaillierten Analyse des Stundenplans und der methodischen Herangehensweise sowie einer differenzierten Beschreibung des Lern- und Sozialverhaltens der Schülerinnen und Schüler der 5b.
Welche Schlüsselwörter charakterisieren das Dokument?
Die Arbeit ist geprägt durch Begriffe wie Gesamtschule, Inklusion, Wochenplanarbeit, Hospitation und pädagogische Reflexion.
Wie wird die Integration behinderter Kinder im Unterricht beschrieben?
Die Autorin hebt hervor, dass Kinder mit sonderpädagogischem Förderbedarf aktiv im Gemeinsamen Unterricht integriert werden, wobei spezielle Unterstützung durch Zivildienstleistende oder Förderkurse erfolgt.
Wie bewertet die Autorin die Rolle des Lehrers nach ihrem Praktikum?
Die Autorin erkennt, dass der Lehrerberuf weit über den Unterricht hinausgeht und auch die emotionale Auseinandersetzung mit den Problemen der Schüler außerhalb des Unterrichts umfasst.
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- Marlis-Sabine Richardt (Author), 2003, Hospitationspraktikum - Praktikumsbericht, Munich, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/22114