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Gesundheitsvorsorge ohne Gefahr der Überdosierung

Titre: Gesundheitsvorsorge ohne Gefahr der Überdosierung

Exposé Écrit pour un Séminaire / Cours , 2003 , 23 Pages , Note: 3

Autor:in: Robert Csapo (Auteur)

Sport - Médecine du sport, Thérapie, Nutrition
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Résumé Extrait Résumé des informations

Um die Eignung des Sports als Präventions- und Interventionsinstrument gegen kardiovaskuläre Erkrankungen untersuchen zu können, halte ich es für wichtig, zu Beginn der Arbeit die wichtigsten, heute für den Anstieg der chronisch-degenerativen Krankheiten als verantwortlich erkannten, Ursachen aufzulisten. Dies veranschaulicht deutlich das Potenzial gezielter körperlicher Betätigung im Kampf gegen die Zivilisationskrankheiten. Im darauf folgenden Kapitel möchte ich die Auswirkungen von regelmäßigem Ausdauertraining auf physiologische Parameter, wie etwa das Herzminutenvolumen, die Herzfrequenz oder den Cholesterinspiegel erörtern. Im Anschluss daran lässt sich ein sportliches Minimal- und Optimalprogramm ableiten, das dazu dienen soll, die zuvor beschriebene Anpassung des Körpers zu erzielen und damit die Gesundheit zu fördern, beziehungsweise durch Reduzierung der obgenannten Risikofaktoren zu erhalten. In diesem Zusammenhang sollen auch empfehlenswerte Trainingsintensitäten und nicht zu überschreitende Grenzwerte Eingang finden. Im letzten Teil der Arbeit will ich schließlich untersuchen, welche Sportarten für präventive Zwecke besonders geeignet sind, um diese von anderen, aus präventiver Sicht nutzlosen, Disziplinen abgrenzen. Diesen Fragestellungen will ich mich in meiner Arbeit annähern, um das Thema „Sport zur Prävention kardiovaskulärer Pathologien“ in möglichst umfassender Form beleuchten zu können. Erklärtes Ziel der Arbeit ist somit eine übersichtliche Zusammenfassung und Strukturierung bereits erhobener Daten, die dem Interessierten Auskunft darüber gibt, welche Sportart er in welcher Intensität auszuüben hat, um seine Gesundheit zu fördern und zu konservieren.

Extrait


Inhaltsverzeichnis

Gesundheitsvorsorge ohne Gefahr der Überdosierung

1. Vorwort

2. Einleitung

3. Das Risikofaktorenmodell

4. Physiologische Auswirkungen des Sports

4.1. Das Herzminutenvolumen

4.2. Die Blutverteilung

4.3. Der Blutdruck

4.4. Anpassungsreaktionen durch Ausdauersport

5. Sportliche Programme zur Prävention der KHK

5.1. Das „Sportliche Gesundheits-Minimalprogramm“

5.2. Das „Sportliche Gesundheits-Optimalprogramm“

5.3. Kontraindikationen

6. Sportarten im Vergleich

7. Abstract

Zielsetzung und Themen

Die Arbeit untersucht das Potenzial von Sport als präventives Instrument gegen kardiovaskuläre Pathologien. Ziel ist es, basierend auf einer Analyse physiologischer Zusammenhänge und bereits existierender Studien, einen strukturierten Leitfaden zu erstellen, der Orientierung hinsichtlich geeigneter Sportarten sowie optimaler Trainingsintensitäten bietet.

  • Analyse des Risikofaktorenmodells bei kardiovaskulären Erkrankungen.
  • Untersuchung physiologischer Anpassungsprozesse des Herz-Kreislauf-Systems durch Ausdauertraining.
  • Definition und Differenzierung von sportlichen Minimal- und Optimalprogrammen zur Gesundheitsförderung.
  • Vergleichende Bewertung verschiedener Sportarten hinsichtlich ihrer präventiven Wirksamkeit.

Auszug aus dem Buch

Die Blutverteilung

Die Verteilung des körpereigenen Bluts ändert sich drastisch, wenn der Körper vom Ruhezustand in eine Belastungssituation gebracht wird. In Ruhe werden nur etwa 20% des vom Herzen ausgeworfenen Blutvolumens für die Versorgung von Haut und Skelettmuskulatur gebraucht, bei maximaler Belastung wird diese Rate auf bis zu 80% erhöht. Der entstandene Mehrbedarf an Sauerstoff und Nährstoffen in Haut und Skelettmuskulatur wird hierbei durch erhöhte Herzaktivität und eine Blutumverteilung, weg von Organen mit geringerem Sauerstoffbedarf, gedeckt. Besonders sportliche Ausdauerleistungen bei hohen Außentemperaturen und großer Luftfeuchtigkeit erfordern einen vermehrten Blutfluss in die Haut, um weiter eine konstante Körpertemperatur zu gewährleisten. Dies wiederum geht zu Lasten der Versorgung der Skelettmuskulatur und somit der Leistungsausdauer.

Zusammenfassung der Kapitel

1. Vorwort: Erläutert die steigende Lebenserwartung sowie die zunehmende Bedeutung von Zivilisationskrankheiten als neue Herausforderung für die moderne Medizin.

2. Einleitung: Definiert das Ziel der Arbeit, die Eignung des Sports als präventives Instrument durch die Analyse physiologischer Daten zu untermauern.

3. Das Risikofaktorenmodell: Beschreibt den Zusammenhang zwischen spezifischen Risikofaktoren wie Hypercholesterinämie oder Bluthochdruck und der Entstehung koronarer Herzkrankheiten.

4. Physiologische Auswirkungen des Sports: Analysiert die Anpassungsreaktionen von Herzfrequenz, Schlagvolumen und Blutdruck auf körperliche Belastung.

5. Sportliche Programme zur Prävention der KHK: Stellt das "Gesundheits-Minimalprogramm" und das "Gesundheits-Optimalprogramm" zur effektiven Prävention vor.

6. Sportarten im Vergleich: Klassifiziert verschiedene Sportarten nach ihrer Eignung für eine effektive kardiovaskuläre Prävention.

7. Abstract: Bietet eine zusammenfassende Übersicht über die Zielsetzung, Methode und zentralen Ergebnisse der Arbeit.

Schlüsselwörter

Kardiovaskuläre Prävention, Ausdauersport, Risikofaktorenmodell, KHK, Herzminutenvolumen, Sportmedizin, Gesundheits-Minimalprogramm, Gesundheits-Optimalprogramm, Blutdruck, Lipoproteine, körperliche Betätigung, Leistungsfähigkeit, Zivilisationskrankheiten.

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in dieser Arbeit grundsätzlich?

Die Arbeit befasst sich mit der Rolle von Sport als präventives Instrument zur Vermeidung von kardiovaskulären Erkrankungen und deren Ursachen.

Was sind die zentralen Themenfelder?

Die Schwerpunkte liegen auf der Analyse von Risikofaktoren, den physiologischen Auswirkungen von Ausdauertraining auf das Herz-Kreislauf-System sowie der Erstellung von Trainingsprogrammen.

Was ist das primäre Ziel der Untersuchung?

Das Ziel ist die Erstellung eines Leitfadens, der aufzeigt, wie durch gezielte sportliche Aktivität kardiovaskuläre Pathologien verhindert werden können.

Welche wissenschaftliche Methode wird verwendet?

Die Arbeit basiert auf einer hermeneutischen Untersuchung der bestehenden medizinischen und sportwissenschaftlichen Literatur sowie vorliegender Studien.

Was wird im Hauptteil behandelt?

Der Hauptteil umfasst die physiologischen Grundlagen der Trainingsanpassung, die Definition konkreter sportlicher Trainingsprogramme und einen Vergleich verschiedener Sportarten.

Welche Schlüsselwörter charakterisieren die Arbeit?

Wichtige Begriffe sind unter anderem kardiovaskuläre Prävention, Ausdauersport, das Risikofaktorenmodell und die physiologische Anpassung der Organsysteme.

Worin unterscheidet sich das Minimalprogramm vom Optimalprogramm?

Das Minimalprogramm zielt auf einen zeitlich effizienten Kompromiss zur Gesundheitsförderung ab, während das Optimalprogramm einen höheren Energieumsatz für maximale koronarprotektive Effekte anstrebt.

Sind alle Sportarten gleichermaßen für die Prävention geeignet?

Nein, die Arbeit unterteilt Sportarten in "besonders geeignet", "geeignet" und "wenig geeignet", basierend auf ihrer Fähigkeit, eine ausreichende Belastung für das Herz-Kreislauf-System zu erzeugen.

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Résumé des informations

Titre
Gesundheitsvorsorge ohne Gefahr der Überdosierung
Université
University of Vienna  (Institut für Sportwissenschaften)
Note
3
Auteur
Robert Csapo (Auteur)
Année de publication
2003
Pages
23
N° de catalogue
V22142
ISBN (ebook)
9783638255660
Langue
allemand
mots-clé
Gesundheitsvorsorge Gefahr
Sécurité des produits
GRIN Publishing GmbH
Citation du texte
Robert Csapo (Auteur), 2003, Gesundheitsvorsorge ohne Gefahr der Überdosierung, Munich, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/22142
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Extrait de  23  pages
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