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Die neue Männlichkeit in den Medien mit besonderer Berücksichtigung der Zeitschrift Men's Health

Title: Die neue Männlichkeit in den Medien mit besonderer Berücksichtigung der Zeitschrift Men's Health

Term Paper , 2001 , 22 Pages , Grade: 2,3

Autor:in: Simone Mir Haschemi (Author)

Communications - Print Media, Press
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In den letzten Jahrzehnten hat sich daran einiges geändert. Durch die sich wandelnden Bedingungen in den Industrieländern änderte sich auch das Verhältnis zwischen Frauen und Männern. Wir haben noch längst keine vollständige Gleichberechtigung erreicht, aber zumindest sind Frauen heute nicht mehr die Außenseiterinnen, auch Männer werden als spezielle Gruppe erfasst, die eigene Medienangebote nutzen wollen, welche es zu untersuchen gilt. Männer müssen sich jetzt mit neuen Bedingungen anfreunden, in denen sie nicht mehr konkurrenzlos die Macht haben. Auch sie müssen kämpfen, sie müssen sich neu orientieren. Und da schon so häufig von den Orientierungsproblemen von Frauen geschrieben wurde, sollen an dieser Stelle die Männer in der Medienwelt das Thema sein: Was ist der Mann heute, wenn er nicht mehr einfach als „die Norm“ kategorisiert wird? Und woran orientiert er sich? In Kapitel 2 wird der Weg von der alten, herkömmlichen Männerrolle hin zum neuen Mann erläutert. Kapitel 3 beschäftigt sich mit der Darstellung dieses neuen Männerbildes in den Medien, insbesondere in Werbeanzeigen, denn Werber instrumentalisieren Identifikationsmuster besonders. Das neue Männerbild in den Medien schuf die Grundlage für die Männerzeitschrift Men’s Health, die in Kapitel 4 vorgestellt wird, da sie ein Resultat und auch gleichzeitig ein Erzeuger der neuen Männlichkeit ist. Zunächst werden das Konzept und die Zielgruppe der Zeitschrift umrissen (4.1), dann ihre Themen (4.2) und Beispiele für Anzeigenwerbung in Men’s Health (4.3) analysiert. Daraufhin folgt das Fazit (Kapitel 5), in dem das Männerbild in Men’s Health der Lebensrealität von Männern heute gegenübergestellt wird.

Excerpt


Inhaltsverzeichnis

1. Einleitung

2. Vom traditionellen zum neuen Mann

3. Der neue Mann in den Medien

4. Die Zeitschrift für den neuen Mann: Men‘s Health

4.1 Konzept und Zielgruppe

4.2 Themen und Strategien

4.3 Werbung

6. Fazit: Men’s Health versus Realität

Zielsetzung und Themen

Die vorliegende Arbeit untersucht die Konstruktion des "neuen Mannes" in den Massenmedien am Beispiel der Zeitschrift Men’s Health. Dabei wird analysiert, wie moderne mediale Männerbilder die Identitätsfindung und das Konsumverhalten beeinflussen und in welchem Verhältnis dieses Ideal zur Lebensrealität der männlichen Leserschaft steht.

  • Historischer Wandel der Geschlechterrollen vom "Macho" zum "neuen Mann"
  • Die Rolle der Medien als Produzenten von Geschlechtsidentitäten
  • Konzept, Zielgruppe und redaktionelle Strategien von Men’s Health
  • Analyse der Darstellung von Körperbildern, Sexualität und Lifestyle
  • Der Einfluss der Werbeindustrie auf das männliche Selbstverständnis

Auszug aus dem Buch

4.2 Themen und Strategien

Die drei größten Themengebiete in Men’s Health sind Freizeit inklusive Sport, Sexualität / Partnerschaft und Mode / Kosmetik (Günther 2000: 98). Um den Rahmen dieser Arbeit nicht zu sprengen, sollen deswegen nnur diese drei Bereiche angesprochen werden.

Das am meisten vorherrschende Thema in Men’s Health ist der Freizeitbereich, der zu einem großen Teil durch Sport gestaltet wird. Der männliche Körper und seine Muskeln sind dabei stets im Mittelpunkt. Wie schon erwähnt, ist körperliche Kraft für den neuen Mann weniger eine Notwendigkeit zum Überleben, als vielmehr Symbol dafür, hart arbeiten und das erreichen zu können, was man will. Wenn sich Männlichkeit schon nicht mehr in beruflichen Fertigkeiten manifestieren kann, dann eben über einen gestählten maskulinen Körper. Der trainierte Körper symbolisiert ein „durchtrainiertes“ Leben: „Self preservation depends upon the preservation of the body within a culture in which the body is the passport to all that is good in life“ (Featherstone 1991: o.S.).

Die Inhaltsanalyse der Men’s Health von Mario Thomas Günther bestätigt genau dieses Bild. In der Zeitschrift, die sich damit rühmt, ein breites Spektrum an neuen männlichen Interessensgebieten und an für Männer relevanten Sachverhalten zu präsentieren, wird Männlichkeit an sich letztendlich durch die Überbetonung von körperlichen Merkmalen, die physische Kraft ausmachen, konstruiert (vgl. Günther 2000: 106-107).

Zusammenfassung der Kapitel

1. Einleitung: Die Arbeit leitet in die Problematik des sich wandelnden Männerbildes ein und begründet die Relevanz der Untersuchung des "neuen Mannes" in den Medien.

2. Vom traditionellen zum neuen Mann: Dieses Kapitel erläutert den soziokulturellen Wandel weg von der klassischen Ernährerrolle hin zu einem differenzierteren männlichen Rollenverständnis unter dem Einfluss gesellschaftlicher Veränderungen.

3. Der neue Mann in den Medien: Es wird analysiert, wie Medien als Konstruktionsorte von Gender fungieren und den Bedarf nach neuen Orientierungspunkten für die männliche Geschlechtsrolle bedienen.

4. Die Zeitschrift für den neuen Mann: Men‘s Health: Dieses Kapitel untersucht das redaktionelle Konzept, die Zielgruppenansprache sowie die thematischen Schwerpunkte der Zeitschrift Men’s Health.

4.1 Konzept und Zielgruppe: Hier wird das Selbstverständnis der Zeitschrift als Lifestyle-Magazin sowie die sozioökonomische Struktur der Leserschaft beleuchtet.

4.2 Themen und Strategien: Eine Untersuchung der zentralen inhaltlichen Säulen, wobei Fokus auf Sport, Körperkult und Sexualität liegt.

4.3 Werbung: Dieses Kapitel beleuchtet, wie Werbeanzeigen die inhaltlichen Ideale der Zeitschrift aufgreifen und die Konsumentenrolle des Mannes stärken.

6. Fazit: Men’s Health versus Realität: Abschließende Reflexion darüber, inwiefern das mediale Idealbild der Zeitschrift mit der tatsächlichen Lebenswirklichkeit der Männer übereinstimmt.

Schlüsselwörter

Männlichkeit, Medienanalyse, Men’s Health, Geschlechterrolle, Lifestyle, Konsumverhalten, Körperkult, Identität, Geschlechtsidentität, Werbung, Neuer Mann, Soziologie, Partnerschaft, Männerzeitschrift, Gender Studies.

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in dieser wissenschaftlichen Arbeit grundlegend?

Die Arbeit untersucht den Wandel der männlichen Geschlechtsrolle und die Rolle der Medien bei der Konstruktion eines zeitgenössischen Männerbildes, fokussiert auf das Magazin Men’s Health.

Was sind die zentralen Themenfelder der Analyse?

Die Untersuchung konzentriert sich auf die Bereiche Freizeit und Sport, Sexualität und Partnerschaft sowie Mode und Körperpflege als Ausdruck eines modernen maskulinen Lebensstils.

Was ist das primäre Ziel oder die zentrale Forschungsfrage?

Das Ziel ist zu klären, inwieweit die Darstellung des "neuen Mannes" in Men’s Health ein konstruiertes Idealbild widerspiegelt und wie sich dieses zur tatsächlichen Lebensrealität der Leser verhält.

Welche wissenschaftliche Methode wird verwendet?

Die Autorin stützt sich auf eine Literaturanalyse sowie die Auswertung vorhandener empirischer Studien zum Medienkonsum und zu Rollenbildern.

Welche Aspekte werden im Hauptteil der Arbeit behandelt?

Neben der theoretischen Herleitung des "neuen Mannes" werden das Konzept der Zeitschrift, ihre Zielgruppenstrategie sowie eine Inhaltsanalyse der redaktionellen und werblichen Darstellung von Männlichkeit vorgenommen.

Welche Schlüsselwörter charakterisieren die Untersuchung?

Wichtige Begriffe sind Männlichkeit, Lifestyle, Körperkult, Medienkonstruktion, Konsumentenrolle und Geschlechteridentität.

Warum ist der Körper für den "neuen Mann" laut der Arbeit so wichtig?

Der Körper dient laut der Analyse als Symbol für Erfolg und Selbstbeherrschung; da klassische berufliche Fertigkeiten als Definitionsmerkmal von Männlichkeit an Bedeutung verloren haben, wird der gestählte Körper zum zentralen Identitätsmerkmal.

Welche Rolle spielt die Werbung in der Zeitschrift?

Werbung fungiert als Verstärker der redaktionellen Inhalte; sie konstruiert ein maskulines Idealbild, das Konsum mit Erfolg und Attraktivität verknüpft, und adressiert den Leser gezielt als "neuen", konsumfreudigen Mann.

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Details

Title
Die neue Männlichkeit in den Medien mit besonderer Berücksichtigung der Zeitschrift Men's Health
College
University of Münster  (Institut für Kommunikationswissenschaft)
Grade
2,3
Author
Simone Mir Haschemi (Author)
Publication Year
2001
Pages
22
Catalog Number
V22238
ISBN (eBook)
9783638256353
Language
German
Tags
Männlichkeit Medien Berücksichtigung Zeitschrift Health
Product Safety
GRIN Publishing GmbH
Quote paper
Simone Mir Haschemi (Author), 2001, Die neue Männlichkeit in den Medien mit besonderer Berücksichtigung der Zeitschrift Men's Health, Munich, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/22238
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