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E-Business in der Musikindustrie: Rechtliche Grundlagen, Auswirkungen des File-Sharings und aktuelle Geschäftsmodelle

Title: E-Business in der Musikindustrie: Rechtliche Grundlagen, Auswirkungen des File-Sharings und aktuelle Geschäftsmodelle

Term Paper , 2004 , 45 Pages , Grade: 1,0

Autor:in: Jan Keiman (Author)

Business economics - Trade and Distribution
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Diese Hausarbeit soll den Veränderungsprozess innerhalb des E-Business der Musikbranche genauer unter die Lupe nehmen. Die Arbeit beginnt mit einer Beschreibung des alltäglichen Umgangs mit den Anwendungen des Internets aus Nutzersicht. Dabei wird besonders auf den Bereich der Musiktauschbörsen bzw. „Peer-to-Peer-Netzwerke“ eingegangen. Es werden die wichtigsten Tauschbörsen aufgeführt und einer kritischen Analyse unterzogen.

Danach folgt ein komprimierter Überblick über die Musikbranche sowie ihre aktuellen Entwicklungen. In diesem Rahmen werden ebenfalls die dominierenden Konzerne und Plattenlabels kurz vorgestellt. Das nächste Kapitel beschreibt die aktuellen rechtlichen Rahmenbedingungen des Umgangs mit Musikdownloads und der Erstellung von Kopien von Musik-CDs. Genauer beleuchtet wird in diesem Zusammenhang das deutsche Urheberrecht sowie seine jüngsten Änderungen durch die Novelle vom 13.09.03. Anschließend werden im Kern der Arbeit verschiedene E-Business-Plattformen präsentiert, die als Reaktion der Musikkonzerne auf die deutlich gestiegene Nutzung des Internets sowie auf die Abwanderung der Kunden auf illegale Wege verstanden werden können. Nach kurzer Vorstellung der einzelnen Plattformen erfolgt eine vergleichende Abwägung der Vor- und Nachteile aus betriebswirtschaftlicher Sicht, insbesondere nach Profit-Gesichtspunkten. Das abschließende Kapitel widmet sich der Zusammenfassung der Analyse in Form eines Fazits. Weiterhin wird ein Ausblick gewagt und darüber hinaus Empfehlungen für die Weiterentwicklung von legalen Geschäftsmodellen für die Musikindustrie im E-Business gegeben.

Excerpt


Inhaltsverzeichnis

1. Einleitung und Vorgehensweise

2. Aktueller Umgang mit Anwendungen im Internetzeitalter

2.1. Musiktauschbörsen (Peer-to-Peer-Netzwerke)

2.1.1. Napster

2.1.2. Morpheus

2.1.3. KaZaA

2.1.4. Sonstige Tauschbörsen

3. Überblick über die Musikindustrie

4. Rechtliche Rahmenbedingungen

5. Vorstellung aktueller E-Business-Plattformen der Musikkonzerne

5.1. Apple iTunes

5.2. popfile.de

5.3. Phonoline

5.4. Musicload

5.5. Hotvision

5.6. Sonstige internationale Plattformen

6. Fazit, Ausblick und Empfehlungen für zukünftige Geschäftsmodelle in der Musikindustrie

Zielsetzung & Themen

Die Arbeit untersucht den digitalen Wandlungsprozess in der Musikindustrie unter Berücksichtigung rechtlicher Rahmenbedingungen sowie des geänderten Nutzerverhaltens durch illegale Tauschbörsen. Ziel ist die Identifikation erfolgreicher, kundenorientierter E-Business-Modelle als tragfähige Alternative zum illegalen File-Sharing.

  • Analyse der Funktionsweise von Peer-to-Peer-Netzwerken und deren Einfluss auf den Musikabsatz
  • Untersuchung der rechtlichen Situation durch das deutsche Urheberrecht und dessen Novellierung
  • Kritische Evaluation bestehender legaler E-Business-Plattformen der Musikkonzerne
  • Ableitung von Handlungsempfehlungen für zukunftsorientierte, profitable Geschäftsmodelle

Auszug aus dem Buch

2.1.1 Napster

Der Pionier unter den Musiktauschbörsen wurde im Mai 1999 von einem 18-jährigen Studenten namens Shawn Fanning in Boston gegründet und ins Leben gerufen. Seit dem Tag der Veröffentlichung verbreitete sich das Programm mit einer immensen Geschwindigkeit hauptsächlich aufgrund von Mund-zu-Mund Propaganda über das Internet. Im Jahre 2001 wies das Programm etwa 40 Millionen Nutzer weltweit auf.

Die Technologie dieses Peer-to-Peer-Netzwerkes ist dabei recht einfach. Nach der Installation des Programms prüft die Software, ob eine Internetverbindung besteht. Ist dies der Fall, loggt Napster den User auf dem zentralen Server ein, so dass er eine Auflistung aller User erhält, die aktuell online sind. Nachdem der User einen Suchbegriff (z.B. Titel oder Künstler) eingegeben hat, schickt der Client einen Query an den Index-Server. Dieser stellt nun alle von anderen Usern freigegebenen Songs, die auf das Suchprofil zutreffen, in einer Trefferliste zusammen und versendet diese wieder an den Client, der die Songs dann im Ergebnisfenster anzeigt.

Zusammenfassung der Kapitel

1. Einleitung und Vorgehensweise: Darstellung der Problematik durch sinkende Tonträgerverkäufe und die Einführung der Arbeit.

2. Aktueller Umgang mit Anwendungen im Internetzeitalter: Analyse der Internetnutzung und detaillierte Untersuchung verschiedener P2P-Tauschbörsen.

3. Überblick über die Musikindustrie: Aufzeigen der Wertschöpfungsketten und Strukturen innerhalb der Musikbranche.

4. Rechtliche Rahmenbedingungen: Erläuterung des deutschen Urheberrechts und dessen Auswirkung auf Downloads und Kopien.

5. Vorstellung aktueller E-Business-Plattformen der Musikkonzerne: Kritische Analyse verschiedener legaler Download-Angebote wie iTunes, Musicload und Phonoline.

6. Fazit, Ausblick und Empfehlungen für zukünftige Geschäftsmodelle in der Musikindustrie: Zusammenfassende Bewertung und strategische Empfehlungen für die Musikwirtschaft.

Schlüsselwörter

Musikindustrie, E-Business, File-Sharing, Tauschbörsen, Urheberrecht, Musikdownload, Peer-to-Peer, Geschäftsmodelle, Digitalisierung, Online-Distribution, Musikpiraterie, Internetzeitalter, Unterhaltungsindustrie, Tonträgerverkauf, Musikkonzerne

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in dieser Arbeit grundsätzlich?

Die Arbeit analysiert, wie die Musikindustrie auf die Herausforderungen durch das Internet und die verbreitete Nutzung von illegalen Tauschbörsen reagiert.

Was sind die zentralen Themenfelder der Arbeit?

Die zentralen Themen sind der Wandel des Konsumverhaltens, die rechtlichen Rahmenbedingungen bei digitalen Medien und die Entwicklung legaler Vertriebsplattformen.

Welches primäre Ziel verfolgt der Autor?

Das Ziel ist es, aufzuzeigen, wie Musikkonzerne durch kundenfreundliche und innovative Geschäftsmodelle den illegalen Angeboten entgegenwirken und langfristig profitabel sein können.

Welche wissenschaftliche Methode wird in der Arbeit verwendet?

Die Arbeit basiert auf einer deskriptiven Analyse der aktuellen Marktsituation, der Auswertung rechtlicher Bestimmungen sowie einer vergleichenden Beurteilung konkreter E-Business-Plattformen.

Was wird im Hauptteil der Arbeit primär behandelt?

Der Hauptteil befasst sich mit der Funktionsweise von Tauschbörsen, der ökonomischen Struktur der Musikbranche und der detaillierten Vorstellung und kritischen Analyse verschiedener Online-Musikplattformen.

Welche Schlüsselbegriffe charakterisieren die Arbeit?

Schlüsselbegriffe sind Musikindustrie, Peer-to-Peer (P2P), Urheberrecht, Musikdownloads und digitale Geschäftsmodelle.

Wie bewertet der Autor den aktuellen Ansatz der Musikindustrie bei "Phonoline"?

Der Autor steht diesem Ansatz skeptisch gegenüber und warnt vor der Gefahr einer zu starken Konzentration auf ein einziges gemeinsames Portal, da dies den Wettbewerb zwischen verschiedenen Anbietern unterbinden könnte.

Warum ist das "iTunes" Modell laut Autor erfolgreich?

Es wird als benutzerfreundlich, einfach in der Bedienung und durch ein intelligentes, flexibles Rechtemanagement gekennzeichnet, was dem Kunden trotz Kopierschutz eine akzeptable Nutzung ermöglicht.

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Details

Title
E-Business in der Musikindustrie: Rechtliche Grundlagen, Auswirkungen des File-Sharings und aktuelle Geschäftsmodelle
College
University of Applied Sciences Koblenz
Course
Projektarbeit E-Business
Grade
1,0
Author
Jan Keiman (Author)
Publication Year
2004
Pages
45
Catalog Number
V22292
ISBN (eBook)
9783638256773
ISBN (Book)
9783638713337
Language
German
Tags
E-Business Musikindustrie Rechtliche Grundlagen Auswirkungen File-Sharings Geschäftsmodelle Projektarbeit E-Business
Product Safety
GRIN Publishing GmbH
Quote paper
Jan Keiman (Author), 2004, E-Business in der Musikindustrie: Rechtliche Grundlagen, Auswirkungen des File-Sharings und aktuelle Geschäftsmodelle, Munich, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/22292
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