Grin logo
de en es fr
Shop
GRIN Website
Publish your texts - enjoy our full service for authors
Go to shop › Art - Computer Art / Graphics / Art in Media

Kunst und Computer - Computerkunst

Title: Kunst und Computer - Computerkunst

Term Paper , 2004 , 33 Pages , Grade: 2,0

Autor:in: Matthias Kümmel (Author)

Art - Computer Art / Graphics / Art in Media
Excerpt & Details   Look inside the ebook
Summary Excerpt Details

1 Einleitung

Der Computer kann Künstlern als unterstützendes Instrument dienen, um ihre künstlerischen Fiktionen in reale Erscheinungen zu überführen. Oft wird der Computer dabei zum Element des Kunstwerkes und im besonderen Fall ist er das Thema der künstlerischen Arbeit. Wie in vielen anderen Bereichen zeigt der Computereinsatz auch in der Kunst modifizierende und innovative Wirkungen. Der Begriff Computerkunst verweist auf die zwei traditionellen Wissenschaftsbereiche Technik & Technologie und Kunst & Design. In der Literatur findet man das Thema "Kunst und Computer" unter dem Begriff elektronisches Gestalten eingeordnet. Wer sich mit elektronischem Gestalten auseinandersetzt, sollte also vertraut sein mit der Technik/Technologie und mit den ästhetischen Konsequenzen der künstlerischen Prozesse und Produkte.

Die aktuelle Situation der elektronischen Gestaltung zu beschreiben ist schwierig. Es gibt vielfältige Tendenzen, die zudem aufgrund der rasenden Entwicklung der Technologie, kaum niedergeschrieben schon wieder veraltet sind. Im Hauptteil der Hausarbeit werde ich mich auf den Bereich der visuellen elektronischen Gestaltung beschränken, speziell der elektronischen Bildverarbeitung von Fotografien und Videos. Die methodische Betrachtung des elektronischen Gestaltens als Schnittstelle zwischen Technik/Technologie und Kunst/Design ist kompliziert, da sie kaum eine Tradition besitzt. Wer über elektronisches Gestalten allgemein oder über den konkreteren Bereich Computerkunst schreibt, befindet sich in wissenschaftlicher Hinsicht auf relativ ungesicherten Gebiet.

Mischa Schaub drückt dieses Problem über den Titel seines Buches "code_X" aus: "code_X heißt code_X, weil hier versucht wird, in einem weitgehend undurchdachten Aufgabenbereich (X = die Unbekannte) einen Verhaltenscodex des Rechnereinsatzes (code = programming code) für den Gestaltungsbereich zu entwickeln." [...]

Excerpt


Inhaltsverzeichnis

1 Einleitung

2 Stilrichtungen der Computerkunst

2.1 Computergrafik

2.1.1 Verfremdung

2.1.2 Montage

2.1.3 Räumlichkeit und Perspektive

2.1.4 Texturen

2.1.5 Raytracing

2.2 Computeranimation

2.3 Interaktive Computerkunst

3 Computer als Werkzeug zum Gestalten von Fotos und Videos

3.1 Inhaltliche und ästhetische Aspekte der elektron. Bildverarbeitung

3.2 Elektronische Bildbearbeitungen von Thomas Nicolai

3.2.1 Computergrafikdesign

3.2.2 Computermalerei

3.2.3 Vita Thomas Nicolai (Auswahl)

3.3 Computeranimierte Videofilme von Verena Kyselka

3.3.1 From Overseas – Globalisierte Heimatbilder in der Landschaft

3.3.2 Oberwasser – Unterwasser, Trinken und Ertrinken

3.3.3 Vita Verena Kyselka (Auswahl)

4 Resümee

Zielsetzung & Themen

Die vorliegende Arbeit untersucht den Einsatz des Computers als unterstützendes und gestaltendes Werkzeug in der zeitgenössischen Kunst. Das primäre Ziel ist es, die ästhetischen Potenziale und methodischen Ansätze der elektronischen Bildverarbeitung anhand der künstlerischen Praxis von Thomas Nicolai und Verena Kyselka aufzuzeigen und kritisch zu reflektieren.

  • Grundlagen und Stilrichtungen der Computerkunst (Grafik, Animation, Interaktion)
  • Elektronische Bildbearbeitung und Computermalerei bei Thomas Nicolai
  • Computeranimierte Videokunst und Landschaftsbetrachtung bei Verena Kyselka
  • Die Rolle des Computers als Schnittstelle zwischen Technik und künstlerischem Ausdruck

Auszug aus dem Buch

2.1.2 Montage

Das Zusammenführen von mehreren Bildern zu einer Fotomontage ermöglicht der Computer durch Drag & Drop Funktionen. Eine oft zitierte Kritik an der Computerkunst ist, dass sie vorhandenes Material aus Datenbanken (wie dem Internet oder CD-ROMs) kompiliert und, ohne neue Inhalte zu bieten, Altes kopiert und imitiert. Die große Schwierigkeit bei der Kombination ist aber, das neue Bild realitätsnahe erscheinen zu lassen. Dabei sollte im Idealfall ein in sich geschlossenes, neues Bild entstehen, welches völlig anders als eine Collage wirkt. Dieses Problem wurde seit der Einführung des 32-BIT Standards weitestgehend vereinfacht. Zur 24-BIT Farbdarstellung (entspricht 16,7 Mio. Farben) kommen noch einmal 256 Grautöne dazu, die in sog. Alpha-Kanals die Transparenz von Hintergrund und zu montierendem Bildbereich definieren. Je nach Form und Helligkeit des Alpha-Kanals ist es möglich, völlig unterschiedliche Bilder ineinander zu verschmelzen, ohne dass selbst das geübte Auge eine Montage wahrnehmen kann.

Die Probleme liegen hier eher in der Farbabstimmung, den Lichtverhältnissen, auftretenden Spiegelungen und dem perspektivisch richtigem Kombinieren des Ausgangsmaterials.

Zusammenfassung der Kapitel

1 Einleitung: Die Einleitung führt in die Problematik des elektronischen Gestaltens ein und definiert den Rahmen der Arbeit, die sich auf die visuelle Bildverarbeitung von Fotos und Videos konzentriert.

2 Stilrichtungen der Computerkunst: Dieses Kapitel erläutert grundlegende Techniken wie Computergrafik, Animation und interaktive Kunst, die den theoretischen Unterbau der Arbeit bilden.

3 Computer als Werkzeug zum Gestalten von Fotos und Videos: Im Hauptteil werden die Arbeiten der Künstler Thomas Nicolai und Verena Kyselka als konkrete Anwendungsbeispiele der digitalen Bildbearbeitung analysiert.

4 Resümee: Das Fazit fasst die Erkenntnisse zusammen und betont, dass digitale Werkzeuge eine wertvolle Ergänzung zur traditionellen Kunstproduktion darstellen, trotz der bestehenden technischen Herausforderungen.

Schlüsselwörter

Computerkunst, Digitale Bildbearbeitung, Computeranimation, Fotomontage, Elektronisches Gestalten, Thomas Nicolai, Verena Kyselka, Mediale Kunst, Bildsynthese, Raytracing, Videokunst, Digitale Transformation, Interaktive Medien, Kunst und Technologie.

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in der Arbeit grundsätzlich?

Die Arbeit behandelt den Computer als Werkzeug und Instrument für künstlerische Gestaltungsprozesse im Bereich der Fotografie und Videografie.

Was sind die zentralen Themenfelder?

Die Arbeit fokussiert auf Stilrichtungen der Computerkunst, elektronische Bildbearbeitung, Computeranimation und die Schnittstelle zwischen technischer Anwendung und ästhetischem Ausdruck.

Was ist das primäre Ziel der Untersuchung?

Das Ziel ist es, die innovativen Möglichkeiten der computergestützten künstlerischen Gestaltung aufzuzeigen und am Beispiel zweier Künstler deren Praxis zu analysieren.

Welche wissenschaftliche Methode wird verwendet?

Es wird ein deskriptiver und analytischer Ansatz gewählt, der theoretische Grundlagen der Computerkunst mit praktischen Fallbeispielen verknüpft.

Was wird im Hauptteil behandelt?

Der Hauptteil widmet sich detailliert der elektronischen Bildbearbeitung von Thomas Nicolai sowie den computeranimierten Videofilmen von Verena Kyselka.

Welche Schlüsselwörter charakterisieren die Arbeit?

Die Arbeit ist durch Begriffe wie Computerkunst, digitale Bildbearbeitung, Animation und mediale Kunst geprägt.

Wie beeinflusst die Technik laut Thomas Nicolai seine Arbeit?

Für Nicolai sind digitale Programme zunächst Werkzeuge für Spielereien, die ihm helfen, neue Ausdrucksformen jenseits der traditionellen Malerei zu finden.

Welche Rolle spielt die "Verfremdung" in der Videokunst von Verena Kyselka?

Kyselka nutzt die digitale Trennung von Vorder- und Hintergrund, um surreale Traumlandschaften zu erzeugen, die das menschliche Wahrnehmungsfeld erweitern.

Excerpt out of 33 pages  - scroll top

Details

Title
Kunst und Computer - Computerkunst
College
University of Erfurt  (Institut für Kunst / Max-Weber-Kolleg)
Grade
2,0
Author
Matthias Kümmel (Author)
Publication Year
2004
Pages
33
Catalog Number
V22359
ISBN (eBook)
9783638257220
Language
German
Tags
Kunst Computer Computerkunst
Product Safety
GRIN Publishing GmbH
Quote paper
Matthias Kümmel (Author), 2004, Kunst und Computer - Computerkunst, Munich, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/22359
Look inside the ebook
  • Depending on your browser, you might see this message in place of the failed image.
  • Depending on your browser, you might see this message in place of the failed image.
  • Depending on your browser, you might see this message in place of the failed image.
  • Depending on your browser, you might see this message in place of the failed image.
  • Depending on your browser, you might see this message in place of the failed image.
  • Depending on your browser, you might see this message in place of the failed image.
  • Depending on your browser, you might see this message in place of the failed image.
  • Depending on your browser, you might see this message in place of the failed image.
  • Depending on your browser, you might see this message in place of the failed image.
  • Depending on your browser, you might see this message in place of the failed image.
  • Depending on your browser, you might see this message in place of the failed image.
Excerpt from  33  pages
Grin logo
  • Grin.com
  • Shipping
  • Contact
  • Privacy
  • Terms
  • Imprint