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Kommerz im Internet - Ist ein Ende der Kommerzialisierung des Internet bereits in Sicht?

Title: Kommerz im Internet - Ist ein Ende der Kommerzialisierung des Internet bereits in Sicht?

Seminar Paper , 2004 , 25 Pages , Grade: 1,3

Autor:in: Rainer Stahlmann (Author)

Business economics - Offline Marketing and Online Marketing
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Noch vor wenigen Jahren schien die Frage, ob ein Ende der Kommerzialisierung des Internet bereits abzusehen ist, leicht zu beantworten:
Insbesondere die schlechten Erfahrungen mit aufstrebenden Internetunternehmen an der Börse waren es, die jeglichem Optimismus nachhaltig den Garaus machten.

Der Untergang des Neuen Marktes bescherte uns nach einem geradezu unwirklichen Boom tagtäglich zusammenbrechende Online-Geschäftsmodelle und Produktideen. In Folge einer täglich anschwellenden Werbeflut im Netz lässt sich das Verhältnis der Internetgemeinde zum Thema e-Commerce in den meisten Fällen als "angespannt" bezeichnen.

Dennoch nehmen immer mehr Internetnutzer aktiv an diesem Kommerz teil, und mittlerweile fest etablierte Unternehmen wie eBay oder Amazon schreiben weitgehend schwarze Zahlen.

Den düsteren Erfahrungen der Branche an der Börse steht die These entgegen, dass der Neue Markt mit seinem Wertrückgang nicht nur auf ein reales Maß zurückgefallen ist, sondern weitaus tiefer: Anleger wie Unternehmer sind durch ihre negativen Erfahrungen übervorsichtig geworden, was noch Jahre danach zur Unterbewertung vieler Unternehmen und Geschäftsideen führt. Dennoch werden den E-Business-Unternehmern der 2. Generation die negativen Erfahrungen der Vergangenheit beim Aufbau neuer, reiferer Online-Geschäftsstrategien für die Zukunft von großem Nutzen sein, und dies zum Wohl der gesamten Branche.

Die Frage, ob das „Netz der Netze“, bereits kommerzielle Erschöpfungserscheinungen aufweist oder noch weiteres Geschäftspotential bereit hält, bietet also auch bei einem gesunden Maß an Pessimismus wieder Stoff zur Diskussion.

Excerpt


Gliederung

1. Einleitung: Eine rhetorische Frage?

2. Begriffsdefinition „Kommerzialisierung des Internet“

3. Akteure im Internet – die verschiedenen Parteien und ihre wechselseitigen Beziehungen

3.1. Industrie

3.1.1. Medienindustrie

3.2. Internetunternehmen

3.2.1. Konkrete und virtuelle Produkte

3.2.2. Mischformen

3.2.3. „schwarze Schafe“

3.3. Hacker

3.4. Private Nutzer

3.4.1. Kostenlos-Mentalität

4. Bezahlen im Internet – Probleme und Perspektiven

4.1. Angst vor Datenmissbrauch

4.2. Angst vor Betrug

4.2.1. Konzentration des Internetmarktes

4.3. Sparsamkeit / Geiz

4.4. Zeitmangel / Bequemlichkeit

4.4.1. Exkurs “Verkaufs- und Bezahltechniken im Überblick“

5. Relevante Geschäftsfelder im Detail

5.1. E-commerce

5.1.1. Business-to-Business

5.1.2. Business-to-Consumer

5.1.3. Consumer-to-Consumer

5.1.4. zukünftige Entwicklung

5.2. Werbung

5.2.1. Customizing

5.2.2. Targeting

5.2.3. E-commerce-Portale

5.2.4. Sponsoring

5.2.5. Keywordbuchung

5.3. Adress– und Datenhandel

5.4. Musik und Video on demand

5.4.1. Kopierschutz

5.4.2. Preise und Bezahlsysteme

5.5. Online-Verkauf von Software

5.6. Digitale Dienstleistungen

5.6.1. Internetbezogene Services

5.6.2. Softwarebasierte Dienste

5.7. Paid Content

5.8. Neue Konzepte

5.8.1. E-books

5.8.2. Fotoentwicklung online

5.8.3. Mobile Content

6. Zusammenfassung und Ausblick

6.1. Faktoren für kommerziellen Erfolg

6.1.1. Angebote

6.1.2. Technik

6.1.3. Bezahlsysteme

6.1.4. Sicherheit

6.1.5. Rechtslage

6.1.6. Nutzerzahl

6.1.7. Nutzergewohnheiten

7. Fazit: Die Kommerzialisierung des Internet als fortwährender Prozess

Zielsetzung & Themen

Diese Seminararbeit untersucht den aktuellen Stand der Kommerzialisierung des Internet und analysiert, ob eine Sättigung des Marktes erkennbar ist oder weiteres Wachstumspotential besteht. Dabei wird die Rolle verschiedener Akteure beleuchtet und die Herausforderung des Bezahlens im Netz erörtert.

  • Analyse der Interessenkonflikte zwischen Industrie, Internetunternehmen, Hackern und privaten Nutzern.
  • Untersuchung von Bezahlhemmnissen wie Sicherheitsbedenken und der „Kostenlos-Mentalität“.
  • Detaillierte Betrachtung zentraler Geschäftsfelder wie E-Commerce, Online-Werbung und Paid Content.
  • Evaluation zukünftiger Erfolgsfaktoren für die Kommerzialisierung digitaler Angebote.

Auszug aus dem Buch

3.4. Private Nutzer („User“)

Der typische Internetnutzer wählt sein bevorzugtes Angebot mangels rechtlicher Konsequenzen meist ausschließlich nach dem Preis-Leistungs-Verhältnis und ungeachtet der (oft ohnehin unklaren) Rechtslage aus. Obgleich die gesetzestreuen User, die prinzipiell keine Raubkopien oder nicht lizensierte Musikdateien aus dem Internet herunterladen, sicherlich ebenso existieren, stellen diese in der Internetgemeinde eher eine Minderheit dar.

Tatsächlich Geld bezahlen möchten die meisten User wenn überhaupt, dann nur für konkrete Gegenstände, wie beispielsweise Bücher oder Artikel, die auf Onlineauktionen ersteigert wurden. Für kopierbare (z.B. Musik, Filme, ....) sowie nicht greifbare („virtuelle“) Produkte wird als Preis meistens nur ein begrenztes Ausmaß an Werbung (welche dem Anbieter immerhin Gewinne einbringt) oder das Preisgeben vermarktungsrelevanter Informationen (i.d.R. zum Zwecke besonders zielgerichteter Werbung in Form von E-mails oder Werbeeinblendungen auf der Internetseite) akzeptiert. Ansonsten herrscht in diesem Bereich seit jeher eine „Kostenlos“- Mentalität vor, die unter anderem den Anbietern von Paid Content (vgl. Kapitel 5.7) zu schaffen macht.

Zusammenfassung der Kapitel

1. Einleitung: Eine rhetorische Frage?: Hinterfragt den Optimismus hinsichtlich der Internet-Ökonomie nach dem Zusammenbruch des Neuen Marktes.

2. Begriffsdefinition „Kommerzialisierung des Internet“: Definiert den Begriff als Entwicklung von Geschäftsmodellen zur Gewinnerzielung im Internet.

3. Akteure im Internet – die verschiedenen Parteien und ihre wechselseitigen Beziehungen: Identifiziert vier Hauptakteure und analysiert deren gegensätzliche Interessenlagen.

4. Bezahlen im Internet – Probleme und Perspektiven: Beleuchtet die Ursachen für die Zurückhaltung der Nutzer beim Online-Bezahlen.

5. Relevante Geschäftsfelder im Detail: Analysiert spezifische Märkte wie E-Commerce, Werbung und Paid Content auf ihre Profitabilität.

6. Zusammenfassung und Ausblick: Nennt entscheidende Faktoren für die zukünftige erfolgreiche Kommerzialisierung des Mediums.

7. Fazit: Die Kommerzialisierung des Internet als fortwährender Prozess: Kommt zu dem Schluss, dass das Potenzial bei weitem nicht ausgeschöpft ist.

Schlüsselwörter

Kommerzialisierung, Internet, E-Commerce, Online-Werbung, Paid Content, Nutzerverhalten, Bezahlmethoden, Internet-Akteure, Geschäftsmodelle, Digital Rights Management, Internetmarkt, Internetökonomie.

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in der Arbeit?

Die Arbeit analysiert, ob das Ende der kommerziellen Nutzung des Internets absehbar ist oder ob das Medium weiterhin Geschäftspotenzial bietet.

Was sind die zentralen Themenfelder?

Die Schwerpunkte liegen auf den Interessen der Akteure (Nutzer, Industrie, Hacker), den Problemen bei Bezahlsystemen und der Analyse einzelner Geschäftsfelder.

Was ist das primäre Ziel der Arbeit?

Das Ziel ist die Untersuchung der Dynamik der Internet-Kommerzialisierung und die Identifikation von Erfolgsfaktoren für künftiges Wachstum.

Welche wissenschaftliche Methode wird verwendet?

Es handelt sich um eine strukturierte Literaturanalyse, ergänzt durch die Auswertung aktueller Marktstatistiken und eigene praktische Erfahrungen des Autors.

Was wird im Hauptteil behandelt?

Der Hauptteil gliedert sich in eine Akteursanalyse, die Untersuchung von Bezahlproblemen und eine detaillierte Betrachtung relevanter Geschäftsfelder wie E-Commerce und Werbung.

Welche Schlüsselwörter charakterisieren die Arbeit?

Zu den wichtigsten Begriffen gehören Kommerzialisierung, E-Commerce, Paid Content, Bezahlmethoden und das Nutzerverhalten im Internet.

Wie bewertet der Autor die Zukunft der "Kostenlos-Kultur"?

Er sieht die Kostenlos-Kultur im Rückzug, da verbesserte Bezahlverfahren die Nutzer allmählich an die Zahlung für hochwertige digitale Inhalte gewöhnen.

Welche Rolle spielt die Industrie bei der Kommerzialisierung?

Die Industrie versucht massiv, durch neue Vermarktungsstrategien und Technologien wie Digital Rights Management das Internet profitabel zu besetzen und Verluste zu minimieren.

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Details

Title
Kommerz im Internet - Ist ein Ende der Kommerzialisierung des Internet bereits in Sicht?
College
University of Applied Sciences Offenburg  (Medien und Informationswesen)
Course
Seminar Medienmanagement
Grade
1,3
Author
Rainer Stahlmann (Author)
Publication Year
2004
Pages
25
Catalog Number
V22553
ISBN (eBook)
9783638258517
ISBN (Book)
9783638727594
Language
German
Tags
Kommerz Internet Ende Kommerzialisierung Internet Sicht Seminar Medienmanagement
Product Safety
GRIN Publishing GmbH
Quote paper
Rainer Stahlmann (Author), 2004, Kommerz im Internet - Ist ein Ende der Kommerzialisierung des Internet bereits in Sicht?, Munich, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/22553
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