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Nutzenaspekte des eProcurement in der Beschaffung

Title: Nutzenaspekte des eProcurement in der Beschaffung

Term Paper , 2003 , 33 Pages , Grade: 1,0

Autor:in: Dipl. Betriebswirtin Tanja Singh (Author)

Business economics - Supply, Production, Logistics
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Durch die immer weiter voranschreitende Internettechnologie hat sich in den letzten Jahren in den Unternehmen einiges verändert. Während noch vor ein paar Jahren nur wenige Einkäufer etwas über das Internet beschafft haben, gibt es heutzutage selten Einkäufer, die noch kein Produkt über das World Wide Web (WWW) bezogen haben. Mit Einführung des eProcurement Ende der 90er Jahre scheint es in der Beschaffung übers Internet keine geographischen Grenzen mehr zu geben.

Durch die verschärften Rahmenbedingen in der Wirtschaft wird versucht in allen Unternehmensbereichen Einsparungen zu realisieren. Auch der Einkaufsbereich ist verschärft davon betroffen. Ob eProcurement- Lösungen tatsächlich eine Möglichkeit der Einsparung darstellen und der Nutzen innerhalb der Beschaffung optimiert wird, soll in dieser Arbeit herausgestellt werden.

Nachdem im ersten Kapitel die Begriffe „Beschaffung“ und „eProcurement“ definiert werden, ist im zweiten Kapitel der Übergang von der traditionellen zur elektronischen Beschaffung beschrieben.

Da das Beschaffungsmarketing im Einkauf sehr wichtig ist, wird im Kapitel drei darauf eingegangen. Innerhalb des Beschaffungsmarketings spielt auch der Einsatz von Software-Agenten eine immer größere Rolle, die innerha lb des Kapitels besonders berücksichtigt werden.

Das vierte Kapitel befasst sich mit den wichtigsten eProcurement-Instrumenten und schildert, wie diese innerhalb des Einkaufs angewendet werden.

Kapitel fünf zeigt auf, welche Produkte sich für eine Beschaffung über eProcurement eignen. Dabei wird dargelegt, welche Instrumente für die Beschaffung von welchen Produktengruppen infrage kommen.

Im sechsten und damit auch letzten Kapitel dieser Arbeit wird aufgezeigt, welchen Nutzen die Unternehmen durch den Einsatz von eProcurement haben und wieso sich immer noch Unternehmen gegen den Einsatz von eProcurement entscheiden.

Excerpt


Inhaltsverzeichnis

Einleitung

1. Die Begriffe Beschaffung und eProcurement

2. Veränderung von der traditionellen Beschaffung zum eProcurement

3. Beschaffungsmarketing mit eProcurement

4. eProcurement-Instrumente (-Tools, -Lösungen)

4.1 Virtuelle Marktplätze

4.2 Ausschreibungen (Request for Quote)

4.3 Online-Auktionen

4.4 Kataloglösungen

5. Welche Produkte eignen sich für eProcurement

6. Wie hoch ist die geschätzte Einsparung durch eProcurement in der Beschaffung?

Fazit

Zielsetzung und thematische Schwerpunkte

Die vorliegende Arbeit untersucht den Nutzen und die Effizienzsteigerungspotenziale durch den Einsatz von eProcurement-Lösungen innerhalb der betrieblichen Beschaffung. Im Fokus steht dabei die Analyse, inwiefern digitale Instrumente zur Prozessoptimierung und Kosteneinsparung beitragen können.

  • Grundlagendefinition von Beschaffung und elektronischen Einkaufsprozessen
  • Einsatzmöglichkeiten von Software-Agenten im Beschaffungsmarketing
  • Analyse und Anwendung verschiedener eProcurement-Instrumente (Marktplätze, Ausschreibungen, Auktionen, Kataloge)
  • Eignung unterschiedlicher Produktgruppen für den elektronischen Einkauf
  • Quantifizierung des Einsparpotenzials und Herausforderungen bei der Implementierung

Auszug aus dem Buch

4.3 Online-Auktionen

Den Bereich Online-Auktionen kann man in zwei Arten unterteilen. Zum einen gibt es die vom Anbieter initiierte so genannte Forward Auction und auf der anderen Seite gibt es die vom Nachfrager initiierte Reverse Auction. Die im eProcurement am häufigsten genutzte Internet-Auktion ist die Reverse Auction.

Wie soeben erwähnt, wird nicht wie bei der am häufigsten vorkommenden Internet-Auktion das zu verkaufende Produkt vom Verkäufer vorgegeben, sondern der Einkäufer setzt ein Produkt in die Auktion, das er sucht. Bei einer Reverse Auction treffen sich zu einem festgelegten Zeitpunkt alle Verhandlungsteilnehmer auf einem meist geschlossenen Marktplatz. Die Anbieter geben auf dem Marktplatz ihre Angebote für vorher genau vom Einkäufer spezifizierte Güter oder Dienstleistungen ab. Um zu vermeiden, dass am Ende unrealistische Angebote vorliegen, muss das Nachfrageprodukt vom Einkäufer sehr genau spezifiziert werden.

Wie im Kapitel 4.1 bereits erwähnt, bieten viele virtuelle Marktplatzbetreiber auch Reverse Auctions an. Es gibt aber auch Anbieter, die sich rein auf Reverse Auctions oder Online-Ausschreibungen spezialisiert haben. Bei dem Unternehmen „debitec“ zum Beispiel handelt es sich um ein Unternehmen, dass sich auf Reverse Auctions spezialisiert hat. In der folgenden Abbildung (7) ist dargestellt, welche Angaben vom Einkäufer gemacht werden müssen, damit die Auktion gestartet werden kann.

Zusammenfassung der Kapitel

Einleitung: Die Einleitung erläutert die zunehmende Bedeutung der Internettechnologie für den Einkauf und formuliert die Zielsetzung der Arbeit, den Nutzen von eProcurement-Lösungen zu evaluieren.

1. Die Begriffe Beschaffung und eProcurement: Dieses Kapitel liefert eine wissenschaftliche Definition der Kernbegriffe und grenzt die elektronische Beschaffung vom traditionellen Einkauf ab.

2. Veränderung von der traditionellen Beschaffung zum eProcurement: Hier wird der historische Wandel der Beschaffungsprozesse von Papierdokumenten und Telefon hin zur elektronischen Datenübertragung aufgezeigt.

3. Beschaffungsmarketing mit eProcurement: Dieses Kapitel beleuchtet den Einfluss des Internets auf die Marktforschung und die Rolle innovativer Software-Agenten bei der Informationsbeschaffung.

4. eProcurement-Instrumente (-Tools, -Lösungen): Es werden die wichtigsten technischen Werkzeuge für den elektronischen Einkauf detailliert beschrieben.

4.1 Virtuelle Marktplätze: Darstellung der Funktionsweise und Charakteristika virtueller Handelsplattformen als Transaktionsmittler.

4.2 Ausschreibungen (Request for Quote): Erläuterung des Prozesses der digitalen Bedarfsveröffentlichung und der unverbindlichen Angebotsabfrage.

4.3 Online-Auktionen: Analyse der Reverse Auction als dynamisches Instrument zur Preisbildung unter mehreren Anbietern.

4.4 Kataloglösungen: Beschreibung elektronischer Katalogsysteme, insbesondere deren Integration in ERP-Landschaften zur Prozessvereinfachung.

5. Welche Produkte eignen sich für eProcurement: Klassifizierung von Gütern mittels ABC-Analyse, um zu bestimmen, welche Artikelgruppen für den Online-Einkauf prädestiniert sind.

6. Wie hoch ist die geschätzte Einsparung durch eProcurement in der Beschaffung?: Untersuchung der Kosten-Nutzen-Relation und der tatsächlichen Einsparpotenziale bei Prozess- und Materialkosten.

Fazit: Das Fazit fasst die Ergebnisse zusammen und stellt fest, dass eProcurement besonders bei C-Gütern signifikante Prozesskostenvorteile bietet.

Schlüsselwörter

eProcurement, Beschaffung, Einkauf, E-Commerce, Prozesskosten, Online-Auktionen, Virtuelle Marktplätze, Katalogmanagement, C-Produkte, Materialkosten, Beschaffungsmarketing, Software-Agenten, Prozessoptimierung, ERP-Systeme, Supply-Chain-Management

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in dieser Arbeit grundsätzlich?

Die Arbeit analysiert die Auswirkungen und den Nutzen, den Unternehmen durch den Einsatz von eProcurement-Lösungen in ihren Beschaffungsprozessen erzielen können.

Welche zentralen Themenfelder werden behandelt?

Die Themenfelder umfassen die technologische Entwicklung des Einkaufs, die Nutzung digitaler Instrumente wie Auktionen und Kataloge sowie die wirtschaftliche Bewertung von Einsparpotenzialen bei verschiedenen Güterarten.

Was ist das primäre Ziel der Untersuchung?

Das Ziel ist es zu ermitteln, ob eProcurement tatsächlich zu einer Kosten- und Prozessoptimierung führt und welche Hindernisse einer breiten Implementierung entgegenstehen.

Welche wissenschaftliche Methode wurde angewandt?

Die Arbeit basiert auf einer fundierten Literaturanalyse bestehender Studien und Fachpublikationen sowie der Auswertung von Fallbeispielen aus der Wirtschaftspraxis.

Was behandelt der Hauptteil der Arbeit?

Im Hauptteil werden zunächst die Begriffe definiert, die verschiedenen Instrumente wie virtuelle Marktplätze und Auktionen detailliert vorgestellt und abschließend die Eignung der Produkte sowie die Kosteneinsparung quantifiziert.

Welche Schlüsselwörter charakterisieren die Arbeit?

Die zentralen Schlagworte sind eProcurement, Prozesskostenreduktion, C-Güter-Management, elektronische Marktplätze und Beschaffungsmarketing.

Warum ist der Einsatz von eProcurement besonders bei C-Produkten sinnvoll?

C-Produkte zeichnen sich durch einen hohen Prozesskostenanteil im Verhältnis zum Materialwert aus. Durch elektronische Kataloge lassen sich diese administrativen Aufwände signifikant senken.

Welche Rolle spielen Software-Agenten im Beschaffungsmarketing?

Software-Agenten fungieren als automatisierte Suchinstrumente, die das Internet weltweit nach gewünschten Produkten durchsuchen und dem Einkäufer somit erheblichen Zeitaufwand bei Preis- und Produktvergleichen abnehmen.

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Details

Title
Nutzenaspekte des eProcurement in der Beschaffung
College
Hamburg University of Ecomomy and Policy  (HWP)
Course
eCommerce
Grade
1,0
Author
Dipl. Betriebswirtin Tanja Singh (Author)
Publication Year
2003
Pages
33
Catalog Number
V22554
ISBN (eBook)
9783638258524
Language
German
Tags
Nutzenaspekte Beschaffung
Product Safety
GRIN Publishing GmbH
Quote paper
Dipl. Betriebswirtin Tanja Singh (Author), 2003, Nutzenaspekte des eProcurement in der Beschaffung, Munich, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/22554
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