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Facility Management

Title: Facility Management

Research Paper (undergraduate) , 2001 , 27 Pages , Grade: 1,3

Autor:in: Christian Thurnbauer (Author)

Business economics - Supply, Production, Logistics
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Summary Excerpt Details

In vielen Unternehmen wird häufig der Begriff Facility Management (FM) verwendet
ohne jedoch eine genaue Begriffsdefinition hierfür zu haben. Der Begriff "Facilities"
bedeutet zunächst wörtlich übersetzt technische Einrichtungen oder Anlagen. Hierzu
zählen Sachressourcen wie Grundstücke, Gebäude, Infrastrukturanlagen sowie
Kommunikations- und Energieversorgungsnetze aber auch Maschinen und
Arbeitsplätze.
Die GEFMA (German Facility Management Association), der Deutsche Verband für
Facility Management, definiert Facility Management als:
„Facility Management ist ein unternehmerischer Prozeß, der durch die Integration von
Planung, Kontrolle und Bewirtschaftung bei Gebäuden, Anlagen und Einrichtungen
(Facilities) und unter Berücksichtigung von Arbeitsplatz und Arbeitsumfeld eine verbesserte
Nutzungsflexibilität, Arbeitsproduktivität und Kapitalrentabilität zum Ziel hat. Facilities
werden als strategische Ressourcen in den unternehmerischen Gesamtprozeß integriert.“ 1
FM umfasst somit Sachmittel und Dienste, die erforderlich sind, um Mitarbeiter in
ihrem Kerngeschäft zu unterstützen. Hieraus wird schon ersichtlich, dass sich FM
nicht nur auf die Verwaltung von Gebäuden und Anlagen beschränkt, sondern die
Aufgabenbereiche viel umfangreicher sind. FM basiert auf drei Kernelementen, den drei Säulen des FM. Diese sind die
Ganzheitlichkeit, der Lebenszyklus der betrachteten Sachressourcen sowie die
Transparenz innerhalb des Unternehmens.
Ganzheitlichkeit bezeichnet die Betrachtung der Sachressourcen über die
Bereichsgrenzen hinaus. Die einzelnen Sachressourcen werden in den jeweiligen
Bereichen aus verschiedenen Blickwinkeln gesehen. Eine isolierte Sichtweise wird
dadurch vermieden.
FM wirkt über den gesamten Lebenszyklus eines Objektes hinweg - angefangen mit
der integrierten Planung und Erstellung, über das technische, kaufmännische und
infrastrukturelle FM - bis zur Umnutzung oder zum Abriß. Die Objektnutzungsphase
bildet den Schwerpunkt, da hier anteilsmäßig die höchsten Kosten entstehen.
Transparenz ist die dritte Säule des FM. Ziel ist ein transparentes Unternehmen, in
dem alle Informationen über Sachressourcen und deren Bewirtschaftung,
Organisation und Verwaltung bei Bedarf zur Verfügung stehen.

1 Quelle: GEFMA Homepage

Excerpt


Inhaltsverzeichnis

1. WAS IST FACILITY MANAGEMENT?

1.1. WOHER KOMMT FACILITY MANAGEMENT

1.2. GRÜNDE FÜR FACILITY MANAGEMENT

2. TECHNISCHES FACILITY MANAGEMENT

2.1. ANLAGENBEWIRTSCHAFTUNG

2.1.1. Verwaltung

2.1.2. Technische Betriebssicherung

2.1.3. Schutz der Anlagen

2.1.4. Stoffewirtschaft und Umweltschutz

2.2. AUFGABEN DER INSTANDHALTUNG

2.3. INSTANDHALTUNGSSTRATEGIEN

2.4. INSTANDHALTUNGSKENNZAHLEN

2.5. ENERGIEMANAGEMENT

2.6. TECHNISCHES GEBÄUDEMANAGEMENT

3. INFRASTRUKTURELLES FACILITY MANAGEMENT

3.1. FLÄCHENMANAGEMENT

3.1.1. Flächenarten

3.1.2. Flächenkennzahlen

3.2. MITARBEITERBELEGUNGS- UND UMZUGSPLANUNG

3.3. INFRASTRUKTURELLES GEBÄUDEMANAGEMENT

3.3.1. Reinigungsdienst

3.3.2. Revisionspläne

4. KAUFMÄNNISCHES FACILITY MANAGEMENT

4.1. CONTROLLING

4.2. INVENTARVERWALTUNG

5. COMPUTER AIDED FACILITY MANAGEMENT

5.1. SYSTEMVARIANTEN

5.2. SYSTEMVERGLEICH

6. AUSBLICK

Zielsetzung und thematische Schwerpunkte

Die vorliegende Arbeit befasst sich mit der theoretischen Einordnung und praktischen Anwendung von Facility Management (FM) mit einem besonderen Fokus auf die Betreuung und Bewirtschaftung von Anlagen und Einrichtungen nach Abschluss der Fabrikplanung. Ziel ist es, den Mehrwert einer ganzheitlichen Betrachtung von Sachressourcen über den gesamten Lebenszyklus hinweg aufzuzeigen, um Kosteneffizienz und Transparenz im betrieblichen Umfeld zu steigern.

  • Grundlagen und Definitionen des Facility Managements
  • Technisches Facility Management inklusive Instandhaltungsstrategien
  • Infrastrukturelles Gebäudemanagement und Flächenoptimierung
  • Kaufmännische Aspekte wie Controlling und Inventarverwaltung
  • Einsatz von Computer Aided Facility Management (CAFM) Systemen

Auszug aus dem Buch

1. Was ist Facility Management?

In vielen Unternehmen wird häufig der Begriff Facility Management (FM) verwendet ohne jedoch eine genaue Begriffsdefinition hierfür zu haben. Der Begriff "Facilities" bedeutet zunächst wörtlich übersetzt technische Einrichtungen oder Anlagen. Hierzu zählen Sachressourcen wie Grundstücke, Gebäude, Infrastrukturanlagen sowie Kommunikations- und Energieversorgungsnetze aber auch Maschinen und Arbeitsplätze.

Die GEFMA (German Facility Management Association), der Deutsche Verband für Facility Management, definiert Facility Management als:

„Facility Management ist ein unternehmerischer Prozeß, der durch die Integration von Planung, Kontrolle und Bewirtschaftung bei Gebäuden, Anlagen und Einrichtungen (Facilities) und unter Berücksichtigung von Arbeitsplatz und Arbeitsumfeld eine verbesserte Nutzungsflexibilität, Arbeitsproduktivität und Kapitalrentabilität zum Ziel hat. Facilities werden als strategische Ressourcen in den unternehmerischen Gesamtprozeß integriert.“

FM umfasst somit Sachmittel und Dienste, die erforderlich sind, um Mitarbeiter in ihrem Kerngeschäft zu unterstützen. Hieraus wird schon ersichtlich, dass sich FM nicht nur auf die Verwaltung von Gebäuden und Anlagen beschränkt, sondern die Aufgabenbereiche viel umfangreicher sind.

Zusammenfassung der Kapitel

1. WAS IST FACILITY MANAGEMENT?: Einführung in den Begriff des FM, die Definition durch die GEFMA sowie Erläuterung der drei tragenden Säulen: Ganzheitlichkeit, Lebenszyklusbetrachtung und Transparenz.

2. TECHNISCHES FACILITY MANAGEMENT: Behandlung der Anlagewirtschaft, Instandhaltung und Betriebssicherung, ergänzt um Energiemanagement-Konzepte zur Kostensenkung.

3. INFRASTRUKTURELLES FACILITY MANAGEMENT: Fokus auf effizientes Flächenmanagement, Mitarbeiterbelegungsplanung sowie Reinigungs- und Revisionsprozesse für Gebäude.

4. KAUFMÄNNISCHES FACILITY MANAGEMENT: Erörterung der Controlling-Funktion im Rahmen der Budgetplanung sowie Methoden zur zentralen Inventarverwaltung.

5. COMPUTER AIDED FACILITY MANAGEMENT: Vorstellung von IT-gestützten Systemen zur Verwaltung alphanumerischer und grafischer Objektdaten sowie Vergleich verschiedener Marktansätze.

6. AUSBLICK: Analyse zukünftiger Marktentwicklungen und steigender Potenziale für FM-Dienstleistungen in der europäischen Wirtschaft.

Schlüsselwörter

Facility Management, Lebenszyklus, Anlagenbewirtschaftung, Instandhaltung, Energiemanagement, Gebäudemanagement, Flächenmanagement, Flächenkennzahlen, Controlling, Inventarverwaltung, CAFM, CAD, Verfügbarkeit, Kostenoptimierung, Outsourcing

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in dieser Arbeit grundsätzlich?

Die Arbeit bietet einen umfassenden Überblick über die Konzepte und Einsatzbereiche des Facility Managements, insbesondere in der Phase der Objektnutzung und Instandhaltung.

Welches sind die zentralen Themenfelder?

Die zentralen Felder sind das technische, infrastrukturelle und kaufmännische Gebäudemanagement sowie die digitale Unterstützung durch CAFM-Software.

Was ist das primäre Ziel der Arbeit?

Das primäre Ziel ist es, die Bedeutung von FM als strategische Managementdisziplin aufzuzeigen, die durch effiziente Bewirtschaftung von Anlagen und Einrichtungen zur Kostensenkung und Produktivitätssteigerung beiträgt.

Welche wissenschaftliche Methode wird verwendet?

Die Arbeit basiert auf einer fundierten Literaturrecherche, der Analyse von Kennzahlen (wie Instandhaltungsintensität) und der Untersuchung marktüblicher Softwarelösungen für die Praxis.

Was wird im Hauptteil behandelt?

Der Hauptteil analysiert detailliert die verschiedenen Teilbereiche des FM: von der Instandhaltungsstrategie über das Energiemanagement bis hin zur Flächen- und Inventarverwaltung.

Welche Schlüsselwörter charakterisieren die Arbeit?

Zu den wichtigsten Begriffen gehören Instandhaltungsstrategien, Lebenszykluskosten, CAFM, Transparenz und Ganzheitlichkeit.

Warum ist das Flächenmanagement für Unternehmen so wichtig?

Ein professionelles Flächenmanagement hilft dabei, Leerstände zu vermeiden, Flächenkosten zu senken und Arbeitsbedingungen durch optimale Raumzuweisungen zu verbessern.

Welche Rolle spielt die Software (CAFM) im modernen Facility Management?

Die Software fungiert als zentrales Werkzeug zur Integration grafischer und alphanumerischer Daten, was die Verwaltung komplexer Gebäudeinformationen über den gesamten Lebenszyklus hinweg erst ermöglicht.

Excerpt out of 27 pages  - scroll top

Details

Title
Facility Management
College
Pforzheim University  (Produktion)
Grade
1,3
Author
Christian Thurnbauer (Author)
Publication Year
2001
Pages
27
Catalog Number
V22634
ISBN (eBook)
9783638259163
Language
German
Tags
Facility Management
Product Safety
GRIN Publishing GmbH
Quote paper
Christian Thurnbauer (Author), 2001, Facility Management, Munich, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/22634
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