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Das verschwundene Thema. Ästhetik des Häßlichen und transzendentalpoetische Selbstthematisierung

Titel: Das verschwundene Thema. Ästhetik des Häßlichen und transzendentalpoetische Selbstthematisierung

Hausarbeit (Hauptseminar) , 1998 , 122 Seiten , Note: sehr gut (1,0)

Autor:in: Sandra Kluwe (Autor:in)

Philosophie - Philosophie des 17. und 18. Jahrhunderts
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Zusammenfassung Leseprobe Details

In der vormodernen Ästhetik eines Rosenkranz, Weiße, Solger und Hegel spielt das Hässliche die Rolle eines Kontrastprinzips, das im Rahmen einer positiven Dialektik zur Synthese herausfordert. An Friedrich Schlegel und seiner werkgeschichtlichen Wende vom 'Studium'-Aufsatz zu den 'Athenäum'-Fragmenten wird aber ersichtlich, dass eine 'Ästhetik des Hässlichen', die auf dem kritischen Niveau einer Transzendentalphilosophie Bestand haben soll, diese Synthese in Gestalt einer negativen Dialektik in der Schwebe lassen muss. Damit ist die Tendenz zur Verflüchtigung des Gegenstandsbezugs, seine Sublimierung zur Selbstreferentialität gegeben: Der ursprünglich fixe Eigengehalt des Hässlichen emanzipiert sich von seiner Stofflichkeit. Von hier aus ergibt sich ein Ausblick auf das Hässliche in Adornos 'Ästhetischer Theorie'.

Leseprobe


Inhaltsverzeichnis

  • I. EINLEITUNG
    • 1. Kategorien des 'Häßlichen'
    • 2. Zum Stellenwert der 'Ästhetik des Häßlichen' im 'Streit der Klassiker und Romantiker'
  • II. HAUPTTEIL
    • 1. Die Dialektik des klassisch Schönen.
      • 1.1 Hegel und die positive Dialektik..
      • 1.1. Solger: 'Erwin' (1815)...
      • 1.2 Hegel-Schule: Positive Dialektik des Häßlichen.
        • 1.2.1 Weiße: 'System der Ästhetik als Wissenschaft von der Idee des Schönen' (1830).
        • 1.2.2 Rosenkranz: 'Ästhetik des Häßlichen' (1853)
          • 1.2.2.1 Das 'Ekelhafte' als 'ästhetische Unidee'
          • 1.2.2.2 Das 'Abgeschmackte' als 'Geisthäßliches'
          • 1.2.2.3 'Hölle des Schönen' 'Hölle des Bösen'
    • 2. Die negative Dialektik des romantisch Häßlichen (Friedrich Schlegel)...
      • 2.1 Das Häßliche als das 'Interessante'
        • 2.1.1 Wirkungsästhetik des 'Interessanten' VS. Werkästhetik des 'interesselosen Wohlgefallens'
        • 2.1.2 Das ästhetisch Interessante..
        • 2.1.3 Das moralisch Interessante.
          • 2.1.3.1 Streitpunkt Kunst-Autonomie.
          • 2.1.3.2 Streitpunkt Synkretismus.
        • 2.1.4 Das systematisch Interessante.
        • 2.1.5 Das philosophisch Interessante.
        • 2.1.6 Das Originale als das 'Interessante'
        • 2.1.7 Das Ideal der 'Objektivität'.
        • 2.1.8 Bildungsprinzip 'Perfektibilität'
      • 2.2 Das 'Interessante' in romantischer Umwertung: Athenäum-Fragmente (1800).
        • 2.2.1 Das romantisch Häßliche..
        • 2.2.2 Romantische Immoralität.
          • 2.2.2.1 Romantische Kunst-Autonomie.
        • 2.2.3 Das romantische Fragment als systematisches Unsystem..
      • 2.3 Der Begriff der 'progressiven Universalpoesie'.
        • 2.3.1 Erste Analyse.
          • 2.3.1.1 Individualität des Dargestellten (gegenstands-realistisch)...
          • 2.3.1.2 Allgemeinheit des Dargestellten (gegenstands-realistisch).
          • 2.3.1.3 Progressivität der Darstellung (struktur-idealistisch)
          • 2.3.1.4 Progressivität des Darstellenden (ideal-idealistisch)
        • 2.3.2 Synthese.
          • 2.3.2.1 Das romantisch Universale..
            • 2.3.2.1.1. Gattungssynkretismus.
            • 2.3.2.1.2 Naturwahres - Kunstschönes.
          • 2.3.2.2 Das romantisch Progressive...
            • 2.3.2.2.1 Transzendentalpoesie' als idealreale Darstellungs-kritik.
        • 2.3.3 Zweite Analyse: 'Kritik' und 'Idee' der romantischen Poesie.
        • 2.3.4 Zusammenschau..
  • III. AUSBLICK
    • Das Häßliche in Adornos 'Ästhetischer Theorie' (1970)......

Zielsetzung und Themenschwerpunkte

Die Arbeit untersucht die 'Ästhetik des Häßlichen' im Kontext des 'Streit der Klassiker und Romantiker' um 1800. Sie analysiert, wie die Konzepte von Schönheit und Häßlichkeit in der ästhetischen Theorie dieser Epoche definiert wurden und wie diese Konzepte im Werk von Friedrich Schlegel und seinen Zeitgenossen zum Ausdruck kommen.

  • Dialektik des Schönen und Häßlichen
  • Friedrich Schlegels Konzept des 'Interessanten'
  • Transzendentalpoesie und die Kritik der Darstellung
  • Die Rolle der 'Ästhetik des Häßlichen' in der romantischen Kunsttheorie
  • Die Verbindung von Kunst, Philosophie und Geschichte

Zusammenfassung der Kapitel

  • I. Einleitung
    • Kapitel 1 definiert verschiedene Kategorien des 'Häßlichen' und untersucht dessen Bedeutung in der ästhetischen Theorie.
    • Kapitel 2 stellt den Stellenwert der 'Ästhetik des Häßlichen' im 'Streit der Klassiker und Romantiker' dar.
  • II. Hauptteil
    • Kapitel 1 analysiert die Dialektik des Schönen und Häßlichen in der klassisch-romantischen Ästhetik, insbesondere bei Hegel und seinen Schülern.
    • Kapitel 2 untersucht die negative Dialektik des romantisch Häßlichen bei Friedrich Schlegel, mit besonderem Fokus auf dessen Konzept des 'Interessanten' und seiner Kritik der 'klassischen' Ästhetik.

Schlüsselwörter

Ästhetik des Häßlichen, Streit der Klassiker und Romantiker, Friedrich Schlegel, Transzendentalpoesie, 'Interessantes', Dialektik, Kunst-Autonomie, Synkretismus, Romantisches Fragment, Progressivität, Universalpoesie, Geschichte, Philosophie, Kunst.

Häufig gestellte Fragen

Welche Rolle spielt das Hässliche in der vormodernen Ästhetik?

In der Ästhetik von Hegel oder Rosenkranz fungiert das Hässliche als Kontrastprinzip zum Schönen, das im Rahmen einer positiven Dialektik zur Synthese führt.

Was versteht Friedrich Schlegel unter dem „Interessanten“?

Das Interessante ist eine ästhetische Kategorie der Moderne, die das Individuelle, Charakteristische und auch das Hässliche einbezieht, im Gegensatz zum idealen „interesselosen Wohlgefallen“ der Klassik.

Was ist „Transzendentalpoesie“?

Es ist eine Form der Dichtung, die ihre eigene Darstellung und Entstehung mit reflektiert (Selbstthematisierung). Sie verbindet das Reale der Darstellung mit dem Idealen der Reflexion.

Warum nutzt die Romantik das Fragment als Form?

Das Fragment steht für das Unabgeschlossene und Progressive. Es spiegelt die Überzeugung wider, dass die Totalität der Welt künstlerisch nur in Bruchstücken erfassbar ist.

Wie bezieht sich Adorno auf die Ästhetik des Hässlichen?

Adorno sieht im Hässlichen in der modernen Kunst einen notwendigen Ausdruck gesellschaftlicher Brüche und Leiden, der sich der bloßen Harmonisierung widersetzt.

Ende der Leseprobe aus 122 Seiten  - nach oben

Details

Titel
Das verschwundene Thema. Ästhetik des Häßlichen und transzendentalpoetische Selbstthematisierung
Hochschule
Ruprecht-Karls-Universität Heidelberg  (Philosophisches Seminar)
Veranstaltung
Hauptseminar 'Der Streit der Klassiker und Romantiker um 1800' bei Prof. Bubner
Note
sehr gut (1,0)
Autor
Sandra Kluwe (Autor:in)
Erscheinungsjahr
1998
Seiten
122
Katalognummer
V22746
ISBN (eBook)
9783638260152
ISBN (Buch)
9783638701440
Sprache
Deutsch
Schlagworte
Thema Häßlichen Selbstthematisierung Hauptseminar Streit Klassiker Romantiker Prof Bubner
Produktsicherheit
GRIN Publishing GmbH
Arbeit zitieren
Sandra Kluwe (Autor:in), 1998, Das verschwundene Thema. Ästhetik des Häßlichen und transzendentalpoetische Selbstthematisierung, München, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/22746
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Leseprobe aus  122  Seiten
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