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Exegese von Matthäus, 26,26- 28.

Title: Exegese von Matthäus, 26,26- 28.

Term Paper , 2003 , 25 Pages , Grade: 2,0

Autor:in: Diplom-Religionspädagoge (FH) Andreas Bloch (Author)

Theology - Biblical Theology
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Summary Excerpt Details

Die Verse sind aufgrund ihrer zentralen theologischen Bedeutung (Neuer Bund) ausgewählt worden. Ihrer Entstehung, den Motiven und Einbindung in das Evangelium nach Matthäus soll im Rahmen dieser Arbeit nachgegangen werden. Ebenfalls erläutert wird der Bezug zum Ersten Testament (Alter Bund / Ankündigung eines Neuen Bundes). Es wird ein synoptischer Vergleich unternommen, dem die Zwei-Quellen-Theorie zugrundegelegt wird. Des weiteren wird ein Vergleich mit 1. Korinther Kapitel 11, Verse 23, 24 und 25 durchgeführt. Die (gegenständlichen) Verse werden als eine eigenständige Sinneinheit verstanden (Formelgut). Wenngleich einige Exegeten Vers 29 einschließend als Sinneinheit verstehen, betrachte ich die Verse 26-28 als eine in sich abgeschlossene Perikope, die sich optimal für intrabiblische Bezüge und (synoptische) Vergleiche erweist.
Den zahlreichen dogmatischen Positionen zum Abendmahlsverständnis, beginnend beim Urchristentum bis hin zu aktuellen Diskussionen (Enzyklika Ecclesia de Eucharistia des Papstes Johannes Paul II vom Gründonnerstag diesen Jahres), kann aufgrund der Komplexität in dieser Arbeit leider nicht Rechnung getragen werden.


Excerpt


Inhaltsverzeichnis

1 Vorbemerkungen

2 Betrachtung des Griechischen Textes

2.1 Grammatikalische Bestimmungen / Erläuterungen:

2.2 Wörtliche Übersetzung

2.3 Grammatikalische Bestimmungen (deutsch)

3 Übersetzungsvergleich

3.1 Rev. Elberfelder Bibel

3.2 Hoffnung für Alle Bibel

3.3 Gute Nachricht Bibel

3.4 Das jüdische Neue Testament

4 Redaktionskritik / Synoptischer Vergleich

4.1 Markus 14, 22-24

4.2 Lukas 22, 19-20

5 Vergleich des Umgangs der Abendmahlseinsetzungs-worte bei Paulus (intrabiblischer Bezug)

5.1 1. Korinther 11, 23-25

5.2 1. Korinther 10, 16

6 Motivgeschichtliche Aspekte in Bezug zum Ersten Testament (intrabiblische Betrachtung)

6.1 Die Rolle des Blutes in der Stiftung des Bundes

6.2 Die Erwähnung eines neuen Bundes

6.3 Motiv „Mahl“

7 Motivgeschichtliche Aspekte in Bezug zum Zweiten Testament (intrabiblische Betrachtung)

7.1 Motiv „Bund“

7.2 Motiv „Messianische Zeichenhandlung“

8 Deutung

9 Literarkritik, die hier die Frage nach der Unterscheidung zwischen Tradition und Redaktion aufwirft

10 Einsetzung

11 Die Stiftung - zum geschichtlichen Bezugsrahmen des Abendmahles

12 Die Interpretation der Deuteworte Jesu

13 Formkritik / Frage nach dem „Sitz im Leben“

14 Schlussbemerkung

15 Literaturverzeichnis (durchgesehene Literatur und Zitatnachweis)

Zielsetzung und thematische Schwerpunkte

Die vorliegende Arbeit verfolgt das Ziel, den exegetischen Befund der Einsetzungsworte im Matthäusevangelium (Mt 26,26-28) durch philologische Analyse, synoptische Vergleiche und die Untersuchung intrabiblischer Bezüge zum Alten und Neuen Testament zu erschließen. Im Zentrum steht dabei die Frage nach der Entstehung, den theologischen Motiven und der Bedeutung des „neuen Bundes“ sowie des Abendmahlsgeschehens.

  • Exegetische Untersuchung des griechischen Urtextes von Matthäus 26,26-28.
  • Synoptischer Vergleich der Abendmahlseinsetzung mit Markus, Lukas und Paulus.
  • Analyse der motivgeschichtlichen Hintergründe von „Bund“ und „Mahl“ im biblischen Kontext.
  • Literarkritische Einordnung und Frage nach dem historischen Sitz im Leben der Abendmahlstradition.
  • Deutung der Abendmahlsworte im Kontext der Theologie des Matthäus.

Auszug aus dem Buch

6.3 Motiv „Mahl“

„Das Abendmahl steht nicht unvermittelt im Leben Jesu, sondern in einer Linie zahlreicher Tischgesellschaften, von denen die Evangelien berichten, als auch in einer Mahltradition, die im alten Israel und dem Judentum breit verwurzelt ist und zugleich über Israel hinaus mit den Kulturen und Religionen anderer Völker verbindet.“

Wenn dieses denkwürdige gemeinsame Essen vor seiner Verhaftung in die jüdische Mahltradition einzuordnen und auch nur so zu verstehen ist, dann ist davon auszugehen, dass Jesus das Brot nicht in seinen Leib und den Wein nicht in sein Blut verwandeln wollte. Denn diese Vorstellung widerspricht dem orientalisch-jüdischen Bluttabu, dem Jesus unterworfen und verpflichtet war. Das Blut war „bei den Semiten so stark tabuisiert, dass niemand auf die Idee verfallen könnte, es handle sich im Kelch tatsächlich um „wirkliches“ (also „verwandeltes“) Blut. Also hat dort niemand Blut trinken wollen oder können, schon gar nicht beim Abendmahl, wo das Blut Jesu noch nicht einmal vergossen war.“

Zusammenfassung der Kapitel

1 Vorbemerkungen: Einführung in die Relevanz der Perikope Mt 26,26-28 und Erläuterung der methodischen Vorgehensweise.

2 Betrachtung des Griechischen Textes: Philologische Detailanalyse inklusive grammatikalischer Bestimmungen und einer wörtlichen Übersetzung.

3 Übersetzungsvergleich: Gegenüberstellung verschiedener Bibelübersetzungen, um Nuancen in der Wortwahl und deren theologische Implikationen aufzuzeigen.

4 Redaktionskritik / Synoptischer Vergleich: Analyse der Unterschiede zwischen Matthäus, Markus und Lukas in Bezug auf die Einsetzungsworte.

5 Vergleich des Umgangs der Abendmahlseinsetzungs-worte bei Paulus (intrabiblischer Bezug): Untersuchung der paulinischen Tradition des Abendmahls und dessen theologischer Verortung.

6 Motivgeschichtliche Aspekte in Bezug zum Ersten Testament (intrabiblische Betrachtung): Herleitung der Motive „Bund“ und „Mahl“ aus dem Ersten Testament.

7 Motivgeschichtliche Aspekte in Bezug zum Zweiten Testament (intrabiblische Betrachtung): Untersuchung der Bedeutung des Bundes und der messianischen Zeichenhandlung im Neuen Testament.

8 Deutung: Theologische Interpretation der Deuteworte Jesu und ihrer Bedeutung für die Gemeinde.

9 Literarkritik, die hier die Frage nach der Unterscheidung zwischen Tradition und Redaktion aufwirft: Diskussion über die Rekonstruierbarkeit der ursprünglichen Abendmahlsworte.

10 Einsetzung: Systematisierung der verschiedenen Typen von Einsetzungsberichten im Neuen Testament.

11 Die Stiftung - zum geschichtlichen Bezugsrahmen des Abendmahles: Reflexion über den historischen Jesus als Stifter des Abendmahls.

12 Die Interpretation der Deuteworte Jesu: Auseinandersetzung mit exegetischen Positionen zum Verständnis von Leib und Blut Christi.

13 Formkritik / Frage nach dem „Sitz im Leben“: Einordnung der Perikope in den gottesdienstlichen Kontext der urchristlichen Gemeinden.

14 Schlussbemerkung: Zusammenfassende Einschätzung der Komplexität des Themas und Reflexion über die heutige Abendmahlspraxis.

15 Literaturverzeichnis (durchgesehene Literatur und Zitatnachweis): Auflistung der verwendeten theologischen Fachliteratur.

Schlüsselwörter

Abendmahl, Matthäusevangelium, Einsetzungsworte, Neuer Bund, Exegese, synoptischer Vergleich, Blut Christi, Leib Christi, Motivgeschichte, Liturgie, Tradition, Redaktion, Urgemeinde, Sündenvergebung, Koinonia.

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in dieser Arbeit grundsätzlich?

Die Arbeit befasst sich mit einer exegetischen Analyse der Abendmahlseinsetzungsworte nach Matthäus 26,26-28.

Welche zentralen Themenfelder werden behandelt?

Zentrale Themen sind die philologische Untersuchung des griechischen Textes, der Vergleich mit anderen neutestamentlichen Zeugnissen sowie die motivgeschichtliche Einordnung der Begriffe „Bund“ und „Mahl“.

Was ist das primäre Ziel der Untersuchung?

Das Ziel ist es, die Entstehung und die theologischen Motive der Einsetzungsworte sowie deren Bedeutung im Kontext der Matthäustheologie zu erhellen.

Welche wissenschaftliche Methode kommt zum Einsatz?

Es werden methodisch die historisch-kritische Exegese, der synoptische Vergleich sowie literar- und formkritische Ansätze verwendet.

Was steht im Hauptteil der Arbeit im Vordergrund?

Der Hauptteil analysiert detailliert die Texte der Einsetzung, vergleicht sie mit Paulus und anderen Evangelisten und bettet die Abendmahlsthematik in den Kontext des Ersten und Zweiten Testaments ein.

Welche Schlüsselbegriffe charakterisieren die Arbeit?

Die Arbeit wird wesentlich durch Begriffe wie Abendmahl, Neuer Bund, Exegese, Traditionsgeschichte und liturgische Praxis geprägt.

Warum entscheidet sich der Autor für die Lutherübersetzung?

Der Autor wählt die Lutherübersetzung für die weitere Bearbeitung, da sie im Vergleich die größten Übereinstimmungen mit dem griechischen Urtext aufweist.

Wie bewertet der Autor die Rolle des „historischen Jesus“?

Der Autor kommt zu dem Schluss, dass sich mit historisch-kritischen Mitteln weder beweisen noch ausschließen lässt, ob Jesus der explizite Stifter des Abendmahls war, betont jedoch die Nähe zu den historischen Mahlgemeinschaften Jesu.

Welche Schlussfolgerung zieht der Autor für die heutige Zeit?

Der Autor reflektiert kritisch über die heutige Abendmahlspraxis und fragt, ob diese eine andere Form annehmen würde, wenn die sozialen Spannungen, wie sie in der korinthischen Gemeinde existierten, stärker berücksichtigt würden.

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Details

Title
Exegese von Matthäus, 26,26- 28.
College
Protestant University of Applied Sciences Berlin  (Neutestamentliche Exegese)
Course
R 202 Exegetischer Grundkurs I (GP)
Grade
2,0
Author
Diplom-Religionspädagoge (FH) Andreas Bloch (Author)
Publication Year
2003
Pages
25
Catalog Number
V22825
ISBN (eBook)
9783638260824
ISBN (Book)
9783638647656
Language
German
Tags
Exegese Matthäus Exegetischer Grundkurs Evangelium nach Matthäus Abendmahlseinsetzungsworte Eucharistie Blut Wein Leib Kelch Transsubstantation Konsubstantation Interlinearübersetzung Korinther Jeremia Consubstantation Brot Tod Mattäus 26 Exegese der Einsetzungsworte symbolisch hebräisch aramäisch griechisch latein Aufforderung Wiederholung Ritus AT NT Apostelgeschichte Jünger abstrakt Abstraktion Hausarbeit Mahlgemeinschaft Gründonnerstag Paulus
Product Safety
GRIN Publishing GmbH
Quote paper
Diplom-Religionspädagoge (FH) Andreas Bloch (Author), 2003, Exegese von Matthäus, 26,26- 28., Munich, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/22825
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