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Das Person-Konzept - Zum Stellenwert der universal-anthropologischen Argumentation im Rahmen der personal-transzendentalen Pädagogik

Title: Das Person-Konzept - Zum Stellenwert der universal-anthropologischen Argumentation im Rahmen der personal-transzendentalen Pädagogik

Term Paper , 2002 , 25 Pages , Grade: 1

Autor:in: Yasmin Stiwitz (Author)

Pedagogy - Theory of Science, Anthropology
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Summary Excerpt Details

Der Kurs „Systematische Pädagogik I“ von Karl-Heinz Dickopp beschäftigt sich mit den wissenschaftstheoretischen und anthropologischen Grundlagen der Pädagogik. Hierbei geht es ihm vor allem um den Versuch, sowohl apriorische als auch handlungsbezogene Begründungszusammenhänge aufzudecken.
Dazu führt Dickopp den Leser in die Konstruktion einer Theorie der systematischen Pädagogik ein, für die er selbst eintritt: die personal-transzendentale Pädagogik, auf deren Person-Konzept auf Basis einer universalanthropologischen Argumentation in dieser Arbeit eingegangen werden soll.
Im folgenden Kapitel wird zunächst, um einen Orientierungsrahmen auch in Hinsicht auf Dickopps Theorie herzustellen, bezug auf die wissenschaftssystematische Zuord-nung der Pädagogik genommen, wobei zu den einzelnen Wissenschaftsbereichen drei pädagogische Paradigmen unterschieden werden können, die kurz vorgestellt werden.
Im dritten Kapitel werden die Grundlagen einer systematische Pädagogik bei Dickopp erarbeitet, deren Bezugspunkt die universalistische Anthropologie ist, woraus sich wiederum anthropologische Grundlegungsfragen der Pädagogik ergeben.
In Kapitel vier werden die Bedeutungs- und Begründungszusammenhänge des Uni-versalanthropologischen, des Transzendentalen und der Person als anthropologische Grundlagen der personal-transzendentalen Theorie Dickopps erläutert.
Kapitel fünf stellt den Versuch dar, Dickopps systematische Theorie der personal-transzendentalen Pädagogik als, wie er es selbst nennt, „Projekt“ (Vgl. Dickopp 1997, S. 217) zu skizzieren.
Im abschließenden Resümee wird versucht, unter besonderer Berücksichtigung des Person-Konzeptes, Dickopps Theorie in Bezug zu den im ersten Kapitel vorgestellten Paradigmen zu setzen und herauszuarbeiten, welchem der drei Paradigmen seine Theorie zuzuordnen ist und ob es Berührungspunkte mit anderen Paradigmen gibt. Ferner wird kurz darauf eingegangen, warum Dickopps Person-Konzept als ein transkulturelles betrachtet werden kann.

Excerpt


Inhaltsverzeichnis

1. Einleitung

2. Wissenschaftssystematische Zuordnung der Pädagogik

2.1 Entwicklung der Wissenschaftsbereiche

2.2 Zuordnung der verschiedenen pädagogischen Paradigmen zu den einzelnen Wissenschaftsbereichen

3. Grundlagen einer systematischen Pädagogik bei Dickopp

3.1 Anthropologie

3.2 Pädagogische Anthropologie

3.3 Universalistische Anthropologie

3.4 Wissenschaftstheorie

3.5 Das integrierende Prinzip

4. Die Bedeutungs- und Begründungszusammenhänge des Universalanthropologischen, des Transzendentalen und der Person als Grundlagen einer personal-transzendentalen Pädagogik

4.1 Das Universalanthropologische

4.2 Das Transzendentale

4.3 Der universalanthropologische Ansatz als personaler Ansatz

4.4 Der Personbegriff bei Dickopp

5. Dickopps Theorie einer personal-transzendentalen Pädagogik (eine Skizze)

5.1 Kernpunkte und Ursprung einer personalen Pädagogik

5.2 Das Verhältnis von Denken und Handeln

5.3 Apriorische und handlungsbezogene Zusammenhänge

5.4 Die Legitimationsbasis der Aussagen in Dickopps Ansatz

5.5 Theorie und Praxis

5.6 Transzendentale Hermeneutik als methodische Grundlage in Dickopps Ansatz

5.7 Die Erziehungsziele der personal-transzendentalen Pädagogik

5.8 Das Verhältnis von Erzieher und Zögling

5.9 Das Verhältnis von Individuum und Gesellschaft

6. Resümee

Zielsetzung und Themen

Die vorliegende Arbeit setzt sich mit dem "Person-Konzept" im Rahmen der von Karl-Heinz Dickopp entwickelten "personal-transzendentalen Pädagogik" auseinander. Das primäre Ziel ist es, den Stellenwert der universalanthropologischen Argumentation innerhalb dieses theoretischen Ansatzes zu untersuchen und zu verdeutlichen, wie diese als Fundament für pädagogisches Denken und Handeln dient.

  • Wissenschaftstheoretische Einordnung der Pädagogik
  • Anthropologische Grundlagen der systematischen Pädagogik
  • Bedeutung von Transzendentalität und Personalität in der Erziehung
  • Das Verhältnis von Erzieher und Zögling im personal-transzendentalen Diskurs
  • Transkulturelle Aspekte des Person-Konzepts

Auszug aus dem Buch

Der universalanthropologische Ansatz als personaler Ansatz

Universalanthropologische Aussagen haben insofern eine kriteriologische Funktion und darin eingebettet wiederum eine orientierende Funktion. Durch sie wird das Prinzipielle für die Gestaltung von Erziehung herausgearbeitet, woran der einzelne sein Denken und Handeln ‚sittlich-moralisch‘ und somit verantwortungsvoll ausrichten kann.

„Ein solcher universalanthropologische Ansatz wird in der Pädagogik auch als personaler Ansatz bezeichnet“ (Ebd., S. 129).

Dickopp zitiert Petzelt, indem er schreibt:„Person, so heißt es, ist das ‚Stehen des Ich vor dem Gesollten‘“ (Ebd., S. 129).

Für dieses individuelle, konkret-zeitliche Ich sind die zuvor genannten Kriterien und ihre orientierende Funktion nicht normativ. Der konkreten individuellen Person werden auf Basis des Allgemeinen lediglich Möglichkeiten eröffnet, nämlich „sich selbst in Freiheit und Verantwortungsfähigkeit zu bestimmen“ (Ebd., S. 130).

Personale Ziele erhalten so einen universellen Geltungsanspruch. Sie sind prinzipiell gültig für jeden Menschen. Unabhängig davon wie sie im Rahmen von Denken und Handeln vom einzelnen gehandhabt werden, „liegt“ ihnen (Ergänzung des Verfassers) „ein Identitätskonzept zugrunde, das dem einzelnen vom Allgemeinen her eine Autonomie und Autarkie zuerkennt“ (Ebd., S. 130).

Zusammenfassung der Kapitel

1. Einleitung: Einführung in den Kurs "Systematische Pädagogik I" und die Zielsetzung der Untersuchung des Person-Konzepts bei Dickopp.

2. Wissenschaftssystematische Zuordnung der Pädagogik: Überblick über die Entwicklung der Wissenschaftsbereiche und die Einordnung pädagogischer Paradigmen in diese Strukturen.

3. Grundlagen einer systematischen Pädagogik bei Dickopp: Erarbeitung anthropologischer und wissenschaftstheoretischer Bezugspunkte als Basis für pädagogisches Handeln.

4. Die Bedeutungs- und Begründungszusammenhänge des Universalanthropologischen, des Transzendentalen und der Person als Grundlagen einer personal-transzendentalen Pädagogik: Analyse des Zusammenspiels von allgemeiner Anthropologie, transzendentalem Denken und dem Personbegriff.

5. Dickopps Theorie einer personal-transzendentalen Pädagogik (eine Skizze): Darstellung der Kernpunkte der Theorie, der methodischen Grundlage sowie der Ziele und Verhältnisse zwischen den handelnden Subjekten.

6. Resümee: Synthese der Ergebnisse und Einordnung von Dickopps Person-Konzept als integrativer und transkultureller Bezugspunkt.

Schlüsselwörter

Systematische Pädagogik, Karl-Heinz Dickopp, Person-Konzept, Personal-transzendentale Pädagogik, Anthropologie, Transzendentalität, Erziehung, Bildung, Mündigkeit, Selbstbestimmung, Autonomie, Hermeneutik, Humanität, Subjektivität, Erzieher-Zögling-Verhältnis.

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in dieser Arbeit grundsätzlich?

Die Arbeit befasst sich mit den anthropologischen und wissenschaftstheoretischen Fundamenten der "personal-transzendentalen Pädagogik" nach Karl-Heinz Dickopp.

Was sind die zentralen Themenfelder?

Im Zentrum stehen das Verständnis vom Menschen (Person-Konzept), die Begründung von Erziehungszielen und das komplexe Verhältnis zwischen Individuum, Gesellschaft und pädagogischem Handeln.

Was ist das primäre Ziel der Untersuchung?

Ziel ist es, die Bedeutung der universalanthropologischen Argumentation bei Dickopp aufzuzeigen und zu klären, wie diese das pädagogische Handeln legitimiert und orientiert.

Welche wissenschaftliche Methode wird verwendet?

Es wird die Methode der transzendentalen Hermeneutik angewandt, um aus Erziehungswirklichkeiten auf prinzipielle, nicht hinterfragbare menschliche Grundwerte zu schließen.

Was wird im Hauptteil behandelt?

Der Hauptteil analysiert das Zusammenspiel von universalanthropologischen Ansätzen, der transzendentalen Begründung von Handeln und die spezifische Ausgestaltung der "Person" bei Dickopp.

Welche Schlüsselwörter charakterisieren die Arbeit?

Die Arbeit wird durch Begriffe wie Personalität, Transzendentalität, Mündigkeit, normative Selbstermächtigung und systematische Pädagogik maßgeblich geprägt.

Wie unterscheidet sich Dickopps Ansatz von der rein geisteswissenschaftlichen Pädagogik?

Im Gegensatz zur geisteswissenschaftlichen Pädagogik, die Erziehung primär als Vermittlung sieht, integriert Dickopp das Prinzipielle (das Apriorische) durch eine transzendentale Reflexion, wodurch der Zögling nicht nur durch externe Normen, sondern durch eigene Autonomie bestimmt wird.

Was bedeutet der "transkulturelle" Charakter bei Dickopp?

Dickopps Person-Konzept transzendiert kulturelle und gesellschaftliche Fixierungen, da das Personale als ein durch transzendentale Vernunft begründetes Prinzip verstanden wird, das jenseits konkreter historischer oder kultureller Bedingtheiten liegt.

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Details

Title
Das Person-Konzept - Zum Stellenwert der universal-anthropologischen Argumentation im Rahmen der personal-transzendentalen Pädagogik
College
University of Hagen  (Systematische Pädagogik)
Grade
1
Author
Yasmin Stiwitz (Author)
Publication Year
2002
Pages
25
Catalog Number
V22917
ISBN (eBook)
9783638261449
ISBN (Book)
9783640837090
Language
German
Tags
Person-Konzept Stellenwert Argumentation Rahmen Pädagogik
Product Safety
GRIN Publishing GmbH
Quote paper
Yasmin Stiwitz (Author), 2002, Das Person-Konzept - Zum Stellenwert der universal-anthropologischen Argumentation im Rahmen der personal-transzendentalen Pädagogik, Munich, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/22917
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