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Die sächsische Metropole Dresden

Title: Die sächsische Metropole Dresden

Term Paper (Advanced seminar) , 1999 , 23 Pages , Grade: Sehr gut

Autor:in: Martin Adolphs (Author)

Geography / Earth Science - Demographics, Urban Management, Planning
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Einleitung
„Dieses Dresdner Fluidum, diese ungreifbare und mit Worten nur unvollkommen zu Umschreibende, ist die Summe vieler Eindrücke., Es entsteht aus dem einzigartigen Zusammenklang von Natur, Architektur und Kultur“, schwärmte einst der französische Lyriker Charles Baudelaire über die Stadt Dresden, die heute nicht ohne Grund das „Elbflorenz“ genannt wird. Diese Arbeit will die Bedeutung und die Stellung Dresdens in heutiger Zeit in der Bundesrepublik erfassen. Dabei werden die von Baudelaire gelobten Punkte Natur, Architektur und Kultur berücksichtigt, aber auch andere, ganz entscheidende Aspekte wie die Ökonomie, Bevölkerungsentwicklung und Politik hervorgehoben. Die Arbeit verfolgt einen entstehungsgeschichtlich orientierten Ansatz.

Im ersten Kapitel werden wichtige Punkte der Stadtentwicklung aufgezeigt. Aus der Genese läßt sich die neuzeitliche und teilweise auch die aktuelle Bedeutung Dresdens ableiten. Mit der Aufbauphase nach dem Zweiten Weltkrieg beginnt das zweite Kapitel. Es schildert Dresdens Entwicklung im Sozialismus und beschreibt den plötzlichen Funktionswandel der Stadt, die hinsichtlich ihrer kulturellen und politischen Bedeutung nun nur noch eine untergeordnete Rolle spielt. Mit dem industriellen und administrativ-planerischem Strukturwandel nach der Wende 1989 beschäftigt sich das Kapitel 3. Beschrieben werden der einsetzende Deindustriealisierungsprozeß, Transformationsschwierigkeiten aber auch erste positive Entwicklungen der Stadt. Im Anschluß werden einige konkrete Projekte für die Zukunft der Stadt vorgestellt. Das Kapitel 5 versucht, die Diskussion, die im Anschluß an das Referat stattfand, widerzuspiegeln.
[...]

Excerpt


Inhaltsverzeichnis

Einleitung

1. Historische Entwicklung

1.1. Die ersten Entwicklungsprozesse

1.2. Die Stadtentwicklung in der Fürstenzeit

1.3. Die Stadtentwicklung in der Bürgerzeit

1.4. Die Zerstörung im 2. Weltkrieg

2. Der Neuaufbau

2.1. Stadtentwicklung im Sozialismus

2.2. Funktionen und Bedeutung der ehemaligen Metropole

2.3. Die Bevölkerungsentwicklung

3. Entwicklung nach der Vereinigung

3.1. Niedergang und neue Konzepte

3.2. Erste Erfolge

4. Ausblick

4.1. Entwicklungsmöglichkeiten und Pläne für die Zukunft

5. Diskussion

6. Fazit

Zielsetzung und thematische Schwerpunkte

Diese wissenschaftliche Arbeit untersucht die historische Entwicklung, die städtebauliche Transformation und die aktuelle ökonomische Bedeutung der Stadt Dresden im Kontext der Bundesrepublik Deutschland, insbesondere nach der politischen Wende 1989.

  • Historische Genese und barocke Stadtentwicklung
  • Struktureller Wandel während der sozialistischen Ära
  • Deindustrialisierung und wirtschaftliche Transformation nach 1989
  • Entwicklung des Wirtschaftsstandorts „Silicon Saxony“
  • Tourismus als zentraler Standortfaktor

Auszug aus dem Buch

1.1. Die ersten Entwicklungsprozesse

Dresden liegt – wie aus Abbildung 1 hervorgeht -- im südöstlichen Teil des Freistaates Sachsen, der an Polen und Tschechien angrenzt. Die Anlage ist geprägt von der Elbweitung. Dresden liegt in einem Talkessel an der Elbe. Die Ausläufer des Osterzgebirges, der Lausitzer Granitplatte und des Elbsandsteingebirges machen die reizvolle Umgebung der sächsischen Landeshauptstadt aus.

Seit dem 6. Jahrhundert besiedelten westwärts wandernde Sorben (Wenden) das Elbtal. Die vermutlich erste sorbische Siedlung im Bereich der heutigen Dresdner Innenstadt befand sich auf dem Terrain des Neustädter Marktes. Die heutige Ortsbezeichnung hat ihren Ursprung im alt-slawischen Wort „drezdzane“, was Waldbewohner oder Sumpfwaldleute bedeutet.

Erstmals urkundlich erwähnt wurde Dresden im Jahre 1206. Historiker gehen davon aus, daß die Elbe hier schon vorher als Fährstelle genutzt wurde. Denn auch auf der gegenüberliegenden Flußseite befand sich eine Siedlung (sie wurde ab1370 Altendresden genannt).

Zusammenfassung der Kapitel

Einleitung: Vorstellung des Untersuchungsgegenstandes und des entstehungsgeschichtlich orientierten Forschungsansatzes.

1. Historische Entwicklung: Analyse der städtebaulichen Genese von den ersten sorbischen Siedlungsspuren über die Barockzeit bis zur Zerstörung im Zweiten Weltkrieg.

2. Der Neuaufbau: Untersuchung der Stadtplanung in der sozialistischen Ära sowie der wirtschaftlichen Funktionen der Stadt in der DDR.

3. Entwicklung nach der Vereinigung: Darstellung des wirtschaftlichen Strukturwandels nach 1989, einschließlich der Deindustrialisierung und neuer Ansiedlungserfolge.

4. Ausblick: Erörterung zukünftiger stadtplanerischer Herausforderungen und konkreter Entwicklungsprojekte.

5. Diskussion: Reflexion über die wissenschaftliche Definition von Metropolen im Kontext der sächsischen Städte.

6. Fazit: Zusammenfassende Bewertung der aktuellen Position Dresdens und notwendige Strategien für die Zukunft.

Schlüsselwörter

Dresden, Stadtentwicklung, Elbflorenz, Wirtschaftsstruktur, Deindustrialisierung, Transformationsprozess, Silicon Saxony, Stadtplanung, Bevölkerungsentwicklung, Tourismus, Metropolenbegriff, Sachsen, Wiederaufbau, Strukturwandel

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in dieser Arbeit grundsätzlich?

Die Arbeit analysiert die stadtgeographische und ökonomische Entwicklung Dresdens von den Anfängen bis in die späten 1990er Jahre.

Was sind die zentralen Themenfelder?

Die Schwerpunkte liegen auf der historischen Genese, dem Wandel während der DDR-Zeit, dem Transformationsprozess nach der Wende sowie der aktuellen wirtschaftlichen Neuausrichtung.

Was ist das primäre Ziel der Untersuchung?

Das Ziel ist es, die heutige Stellung und Bedeutung Dresdens innerhalb Deutschlands unter Berücksichtigung historischer und ökonomischer Faktoren zu erfassen.

Welche wissenschaftliche Methode wird verwendet?

Die Arbeit verfolgt einen entstehungsgeschichtlich orientierten Ansatz und stützt sich auf eine Analyse von Fachliteratur und statistischen Daten.

Was wird im Hauptteil der Arbeit behandelt?

Es werden die historischen Epochen, der sozialistische Neuaufbau, der wirtschaftliche Zusammenbruch nach 1989 und die darauf folgenden ersten Erfolge im Strukturwandel detailliert beschrieben.

Welche Begriffe charakterisieren die Arbeit am stärksten?

Wichtige Begriffe sind Transformationsprozess, Strukturwandel, Stadtentwicklung, Silicon Saxony und die Rolle der Stadt als kulturelles Zentrum.

Wie bewerten die Autoren die Bezeichnung „Silicon Saxony“ für die Region?

Diese Bezeichnung wird im Kontext der Ansiedlung großer Halbleiterproduzenten und der positiven wirtschaftlichen Signalwirkung für die Region verwendet.

Welche Rolle spielt die Umlandabstimmung für die Zukunftsplanung?

Die Abstimmung mit den Umlandgemeinden ist essenziell, um Suburbanisierungstendenzen entgegenzuwirken und eine regionale Entwicklungsstrategie zu gewährleisten.

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Details

Title
Die sächsische Metropole Dresden
College
Ruhr-University of Bochum  (Geographisches Institut)
Course
Stad- und regionalentwicklung in den neuen Bundesländern
Grade
Sehr gut
Author
Martin Adolphs (Author)
Publication Year
1999
Pages
23
Catalog Number
V2291
ISBN (eBook)
9783638114011
Language
German
Tags
Dresden Ostdeutschland Stadtentwicklung Metropole
Product Safety
GRIN Publishing GmbH
Quote paper
Martin Adolphs (Author), 1999, Die sächsische Metropole Dresden, Munich, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/2291
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