Unternehmenskooperationen zwischen KMU. Chancen und Risiken


Seminararbeit, 2012

32 Seiten, Note: 1,3


Leseprobe

Inhaltsverzeichnis

Abkürzungsverzeichnis

Abbildungsverzeichnis

1. Einleitung
1.1. Problemerörterung
1.2. Begriffsbestimmung KMU

2. Unternehmenskooperation
2.1. Begriffsbestimmung Unternehmenskooperation
2.2. Bedeutung, Gründe und Ziele
2.3. Kooperationsarten
2.4. Kooperationsformen

3. Kooperation in KMU
3.1. Anforderungen an KMU
3.2. Chancen
3.3. Risiken
3.4. Kooperation in der Praxis

4. Fazit

Literaturverzeichnis

Abkürzungsverzeichnis

Abbildung in dieser Leseprobe nicht enthalten

Abbildungsverzeichnis

Abbildung 1 - Vergleich der KMU-Definitionen (Quelle: IfM, EU)

Abbildung 2 - Morphologischer Kasten zur Klassifikation von Kooperationsformen (Quelle: Thieling/Loos (2004), S. 14)

1. Einleitung

1.1. Problemerörterung

Das in der Vergangenheit als Hauptgrund für den Erfolg einer Unternehmung angesehene Prinzip der kostengünstigen Produktion von Massengütern bevorzugt vor allem Großunternehmen, bekannt als „Economies of scale“. Die letzten Jahrzehnte haben bewiesen, dass in globalisierten Märkten auch andere Faktoren eine entscheidende Rolle spielen. So behaupteten sich kleine und mittlere Unternehmen (KMU) erfolgreich in Märkten, in denen Großunternehmen ihren Vorteil nicht anbringen konnten. Diese Märkte sind vom Absatzvolumen eher klein, jedoch unter dem Gesichtspunkt der Ausdehnung oftmals groß. Häufig sind es internationale Märkte, die von eher unscheinbaren KMU dominiert werden.[1]

Auch heute sind KMU in den Märkten der kostengünstigen Massenproduktion, wie beispielsweise der Elektronikgüterproduktion, nicht konkurrenzfähig zu Großunternehmen. So hat sich der Wettbewerb vielmehr gegeneinander gerichtet, und immer mehr KMU stehen sich als direkte oder indirekte Konkurrenten gegenüber. Zugleich sind die Mittel von KMU beschränkt, um den Wettbewerb um Marktanteile zu bestreiten. Vor diesem Hintergrund sind sich die KMU gegenseitig ein wichtiger Schlüsselfaktor zur Erlangung und Erhaltung von Marktmacht und Innovation.

Aus dieser Situation entstehen mehrere Fragestellungen, die zu betrachten sind: Was erhoffen sich KMU von Kooperationen? Welche Chancen und Risiken beeinflussen Kooperationen und welcher Einfluss überwiegt? Gibt es einen Königsweg, um erfolgreich mit anderen Unternehmungen zu kooperieren?

1.2. Begriffsbestimmung KMU

Der Begriff der KMU wird uneinheitlich definiert, da es davon abhängt, wer die Definition aufstellt und ob qualitative oder quantitative Merkmale betrachtet werden. In der qualitativen Betrachtung steht die Rolle des Unternehmers im Mittelpunkt. Er vereint in sich die Rollen des Unternehmers, des Kapitalgebers und des Geschäftsführers. KMU sind nach der qualitativen Definition im kurzfristigen Denken und Handeln verhaftet, aufgrund ihrer Größe regional in ihrer Tätigkeit begrenzt und weisen im Gegensatz zu Großunternehmen einen geringen Formalisierungsgrad auf. Diese Kriterien sind schwer messbar, da sie auf Kenntnissen der internen Unternehmensstruktur und Prozesse aufbauen.[2]

Leichter messbar und somit besser geeignet sind Kriterien, die externen Größen wie Umsatz, Produktions- und Absatzmenge, Bilanzsumme und Anzahl der Beschäftigten heranziehen.[3] Die für den deutschen Raum relevanten Bewertungsrichtlinien stammen von der Europäischen Union (EU)[4] beziehungsweise vom Institut für Mittelstandsforschung Bonn (IfM)[5]. Diese sind ähnlich, aber nicht identisch. Ob der größeren Relevanz für den deutschen Raum[6] folgt diese Arbeit der Definition des IfM, das KMU mit bis zu 500 Beschäftigten und bis zu 50 Mio. Euro Jahresumsatz definiert.

Abbildung in dieser Leseprobe nicht enthalten

Abbildung 1 - Vergleich der KMU-Definitionen (Quelle: IfM, EU)

Weiterhin wird die wirtschaftliche Unabhängigkeit einer Unternehmung vorausgesetzt. Dies bedeutet laut EU-Komission, dass kein anderes Unternehmen mehr als 25 % Anteil an einem solchen Unternehmen haben darf.[7] Den Hauptbestandteil der KMU bilden sogenannte Familienunternehmen, bei denen bis zu zwei natürliche Personen oder ihre Familienangehörigen mindestens einen 50%-Anteil halten und Teil der Unternehmensführung sind. Die Familienunternehmen werden nicht nach quantitativen Merkmalen klassifiziert. Sie sind deshalb, wenn auch in deutlich geringerem Maß, auch in der Kategorie der Großunternehmen anzutreffen.[8]

[...]


[1] Vgl. Pichler et al. (1996), S. 22 f.

[2] Vgl. Pichler et al. (1996), S. 12.

[3] Vgl. Pichler et al. (1996), S. 12.

[4] Vgl. http://ec.europa.eu/enterprise/policies/sme/files/sme_definition/sme_user_guide_de.pdf, Stand 11.12.2012

[5] Vgl. http://www.ifm-bonn.org/index.php?id=89, Stand 11.12.2012.

[6] Vgl. http://www.bdi.eu/rd-ext/mittelstand/ausgabe_012012.html, Stand 15.12.2012

[7] Vgl. EU-Kommissionsempfehlung 2003/361/EG, zit. nach http://www.ifm-bonn.org/index.php?id=90, Stand 11.12.2012.

[8] Vgl. http://www.ifm-bonn.org/index.php?id=68, Stand 11.12.2012

Ende der Leseprobe aus 32 Seiten

Details

Titel
Unternehmenskooperationen zwischen KMU. Chancen und Risiken
Hochschule
FOM Hochschule für Oekonomie und Management gemeinnützige GmbH, Hochschulstudienzentrum Hamburg
Note
1,3
Autor
Jahr
2012
Seiten
32
Katalognummer
V229427
ISBN (eBook)
9783656452171
ISBN (Buch)
9783656452355
Dateigröße
1341 KB
Sprache
Deutsch
Anmerkungen
Zur Seminararbeit befindet sich im Anhang die Präsentation der Seminararbeit inkl. Notizenseiten.
Schlagworte
KMU, SME, Kooperation, Unternehmenskooperation
Arbeit zitieren
Simon Czaplok (Autor), 2012, Unternehmenskooperationen zwischen KMU. Chancen und Risiken, München, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/229427

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