Anything. Anytime. Anywhere.
Drei kleine Worte helfen schnell zu verstehen, wie die mobilen digitalen Medien unsere Gesellschaft in vielerlei Hinsichten verändert haben. An Bushaltestellen wird getwittert und gegoogelt, auf Partys geschossene Fotos werden in Sekundenschnelle auf Facebook hochgeladen, Menschen bedienen in der Öffentlichkeit ihr Smart Device per Sprachbefehlen und Zeitungen gibt es nun auch im handlichen digitalen Format. Smartphones und Tablets unterstützen nahezu jede denkbare Alltagssituation. Sie sind schnell griffbereit, gestatten als vielgenutzter Kommunikationskanal jederzeit den Kontakt mit Freunden und Familie und ermöglichen die Nutzung ihrer Leistungsmerkmale von nahezu jedem Standort aus. Die vorliegende Studienarbeit untersucht daher vor allem die Wandlungserscheinungen der „Always-On-Gesellschaft“, den sowohl Smartphones als auch Tablets mit sich bringen. Für ein besseres Verständnis erfolgen zunächst die Definitionen der wichtigsten Begriffe, die diesem digitalen Segment entsprungen sind. Anschließend werden die Einsatzmöglichkeiten von Smartphones und Tablets offengelegt, welche mit Nutzerzahlen aus aktuellen Studien ergänzt werden. Das darauffolgende Kapitel untersucht die unterschiedlichen Wandlungserscheinungen im Alltag, die durch beide Geräte verursacht werden. Fokussiert werden hierbei die Veränderungen der Kom-munikation zwischen den Menschen untereinander, die Auswirkungen auf das So-zialverhalten eines jeden Nutzers und die neue Art und Weise der Informationsaufnahme. Um weitere und noch nicht erwähnte Erkenntnisse zu betrachten, werden im fünften Kapitel die Resultate einer eigens durchgeführten Befragung dargestellt, die sich ebenfalls auf den privaten Alltagswandel konzentriert. Bevor die Ergebnisse der Studienarbeit zusammenfassend nochmals aufgeführt werden, erfolgt ein kurzer Ausblick, der sowohl das künftige Nutzungsverhalten als auch den zukünftigen Alltagswandel beschreiben soll.
Inhaltsverzeichnis
1 Einleitung
2 Mobile digitale Medien
2.1 Smartphone
2.2 Tablet
2.3 Mobile Apps
2.4 Mobiles Internet
3 Nutzung und Einsatzmöglichkeiten
3.1 Soziale Netzwerke
3.2 Nachrichten und Informationen
3.3 Dienstprogramme
3.4 Entertainment
3.4.1 Musik
3.4.2 Videos
3.4.3 Games
3.4.4 E-Books und E-Paper
4 Wandel des Alltags
4.1 Wandel der Kommunikation
4.1.1 Soziale Netzwerke und Instant-Messaging als neue Kommunikationsform
4.1.2 Erhöhung der Erreichbarkeit
4.1.3 Visuelle Kommunikation
4.1.4 Sprachsteuerung
4.1.5 Umgang mit persönlichen Daten
4.1.6 Folgen für die sprachliche Ausdrucksfähigkeit
4.2 Wandel des Sozialverhaltens
4.2.1 Bedeutung des Smartphones für deren Inhaber
4.2.2 Mögliche Isolierung durch Smartphone-Einsatz
4.2.3 Freunde und Familie
4.2.4 Auswirkungen auf das Sexualverhalten
4.3 Wandel der Informationsaufnahme
5 Befragung zum Nutzungsverhalten und den Alltagseinflüssen
5.1 Erläuterung und Beschreibung
5.2 Vorstellung der Ergebnisse
6 Ausblick
7 Fazit
Zielsetzung & Themen
Die Studienarbeit untersucht die Auswirkungen mobiler digitaler Endgeräte – insbesondere Smartphones und Tablets – auf den privaten Alltag. Die Forschungsfrage fokussiert dabei darauf, wie sich durch diese Geräte das Kommunikationsverhalten, das Sozialverhalten sowie die Art der Informationsaufnahme verändert haben.
- Grundlagen mobiler digitaler Medien und Entwicklung der Mobilfunkstandards.
- Einsatzmöglichkeiten von Smartphones und Tablets in verschiedenen Alltagsbereichen wie Kommunikation, Unterhaltung und Informationsbeschaffung.
- Veränderungen in sozialen Beziehungen und der Privatsphäre durch die "Always-On"-Gesellschaft.
- Empirische Analyse des Nutzungsverhaltens durch eine eigene Befragung.
Auszug aus dem Buch
3.1 Soziale Netzwerke
Eine große Aufmerksamkeit gilt seit einigen Jahren der breiten Vielfalt an sozialen Netzwerken, auch Social Networks genannt. Mit ihnen ist es dem Internetuser möglich sich „über geografische, politische und sprachliche Grenzen hinweg“ (Grabs/Bannour, 2012) mit anderen Usern zu verbinden und in Kontakt zu treten. Der User verfügt dabei in der Regel über ein eigenes Online-Profil, welches mit persönlichen Daten versehen werden kann. Hier sind u. a. Informationen zu Alter, Geschlecht, Wohnort und Hobbies ersichtlich. Erstellte Inhalte in Form von Texten, Fotos oder Videos können mit der Öffentlichkeit oder mit ausgewählten Nutzergruppen geteilt werden. Die Verbindung zweier Nutzer kann die Einsicht aller Daten des jeweils anderen Nutzers zur Folge haben, weshalb sich registrierte Mitglieder für gewöhnlich mit Personen verbinden, die ähnliche Interessensgebiete aufweisen oder die sich persönlich kennen. Eine Verknüpfung beider Profile muss im digitalen Alltag jedoch nicht immer auf einem hohen Kommunikationsaustausch basieren. Vielmehr werden oft Kontakte der „Freundesliste“ hinzugefügt, damit diese indirekt über neue Lebensereignisse des Anderen auf dem Laufenden gehalten werden, ohne dass hier ausreichend miteinander interagiert wird (Grabs/Bannour, 2012). Als Hauptgründe für die Nutzung sozialer Netzwerke lassen sich die Kontaktpflege mit Freunden und/oder Bekannten und der Austausch zu gleichen Interessen nennen (BITKOM, 2010).
Zusammenfassung der Kapitel
1 Einleitung: Die Einleitung erläutert die Relevanz mobiler Medien für die heutige "Always-On"-Gesellschaft und gibt einen Überblick über den strukturellen Aufbau der Arbeit.
2 Mobile digitale Medien: Dieses Kapitel definiert zentrale Begriffe wie Smartphones, Tablets, mobile Apps und erläutert die technologische Basis des mobilen Internets.
3 Nutzung und Einsatzmöglichkeiten: Das Kapitel beleuchtet detailliert die vielfältigen Verwendungszwecke der Geräte in den Bereichen Soziales, Information, Dienstprogramme und Unterhaltung.
4 Wandel des Alltags: Hier wird der Einfluss der mobilen Geräte auf die menschliche Kommunikation, das Sozialverhalten und die Informationsaufnahme analysiert.
5 Befragung zum Nutzungsverhalten und den Alltagseinflüssen: Darstellung der Methodik und Ergebnisse einer eigens durchgeführten Online-Befragung zum Nutzungsverhalten der Anwender.
6 Ausblick: Der Ausblick diskutiert zukünftige technologische Trends und deren potenzielle Auswirkungen auf den privaten Alltag.
7 Fazit: Das Fazit fasst die wesentlichen Erkenntnisse zusammen und resümiert die Bedeutung mobiler Endgeräte für das moderne Leben.
Schlüsselwörter
smartphone, tablet, mobiles internet, kommunikationsverhalten, sozialverhalten, informationsaufnahme, soziale netzwerke, apps, digital natives, immer erreichbar, nutzungsverhalten, digitale medien, privatleben, smartphone-nutzung, technik
Häufig gestellte Fragen
Worum geht es in dieser Studienarbeit grundsätzlich?
Die Arbeit befasst sich mit den Einsatzmöglichkeiten und dem Nutzungsverhalten von Smartphones und Tablets sowie deren prägendem Einfluss auf den privaten Alltag.
Welche zentralen Themenfelder werden in der Arbeit behandelt?
Die Schwerpunkte liegen auf dem Wandel der zwischenmenschlichen Kommunikation, dem veränderten Sozialverhalten und der Art und Weise, wie Nutzer heutzutage Informationen aufnehmen.
Was ist das primäre Ziel der Untersuchung?
Das Ziel ist es, die Wandlungserscheinungen der sogenannten „Always-On“-Gesellschaft aufzuzeigen und zu analysieren, wie mobile Endgeräte unser tägliches Leben beeinflussen.
Welche wissenschaftliche Methode kommt zum Einsatz?
Neben einer theoretischen Fundierung durch aktuelle Studien und Fachliteratur wurde eine eigene Online-Befragung mit 471 Teilnehmern durchgeführt.
Was behandelt der Hauptteil der Arbeit?
Der Hauptteil analysiert detailliert die Kategorien der Mediennutzung, die geschichtliche Entwicklung und die spezifischen Auswirkungen auf Kommunikation, Sozialkontakte und Informationsverarbeitung.
Welche Schlüsselwörter charakterisieren diese Arbeit?
Die Arbeit lässt sich durch Begriffe wie Smartphone, Tablet, Kommunikationsverhalten, Sozialverhalten, Informationsaufnahme und Digitale Medien beschreiben.
Welche Rolle spielt die Generation der „Digital Natives“ in dieser Analyse?
Diese Generation ist besonders stark mit mobilen Medien vernetzt und treibt den Wandel der Kommunikationskultur maßgeblich voran.
Wie wirkt sich die Smartphone-Nutzung auf das Familienleben aus?
Die Arbeit zeigt, dass Smartphones zwar als praktische "Kommandozentralen" dienen, aber auch bei gemeinsamen Essenszeiten stören und die Qualität zwischenmenschlicher Gespräche beeinträchtigen können.
Inwiefern beeinflusst das Smartphone das Sexualverhalten der Nutzer?
Studien weisen darauf hin, dass die Mitnahme von Smartphones ins Schlafzimmer als störend empfunden werden kann und eine "Always-on"-Mentalität negative Auswirkungen auf das Liebesleben haben kann.
Was ist das zentrale Fazit zur Abhängigkeit von mobilen Geräten?
Die Geräte sind aus dem Alltag nicht mehr wegzudenken und dienen als wichtige Alltagsbegleiter, wobei Nutzer ein Bewusstsein für die digitale "Sucht" und den sozialen Druck entwickeln sollten.
- Arbeit zitieren
- Christian Berg (Autor:in), 2013, Smartphones und Tablets. Ihre Auswirkungen auf den privaten Alltag, München, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/229653