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Der Amsterdamer Vertrag - Neue Kompetenzen in der ersten Säule

Titre: Der Amsterdamer Vertrag - Neue Kompetenzen in der ersten Säule

Exposé Écrit pour un Séminaire / Cours , 2001 , 14 Pages , Note: 1,0

Autor:in: Yvonne Nasshoven (Auteur)

Politique - Sujet: Union européenne
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Einleitung

Der 1997 verabschiedete Vertrag von Amsterdam sollte die Europäische Union im Hinblick auf eine immer größer werdende Gruppe von Mitgliedsstaaten auf die nächsten Jahre vorbereiten. Sowohl institutionelle als auch sachpolitische Fragen standen zur Diskussion, die sowohl im Vorfeld diskutiert, als auch auf der Regierungskonferenz selbst erörtert wurden.
Doch haben die vorgenommenen Reformen wirklich das Ziel erreicht, eine leistungsfähigere und bürgernähere Europäische Union zu schaffen oder standen doch wieder nationale Interessen dem Fortschritt des Reformprozesses im Wege?
In Zusammenhang mit dieser Fragestellung möchte ich über die Vorgeschichte der Revisionskonferenz die wichtigsten Punkte des Amsterdamer Vertrages erläutern, um dann abschließend ein Fazit ziehen zu können.
[...]

Extrait


Inhaltsverzeichnis

1. Einleitung

2. Das Säulenmodell der Europäischen Union

2.1 Das Säulenmodell nach dem Vertrag von Maastricht

2.2 Das Säulenmodell nach dem Vertrag von Amsterdam

3. Der Weg nach Amsterdam

3.1 Die Vorbereitung der Verhandlungen

3.2 Von den Entwürfen zum Vertrag von Amsterdam

4. Kompetenzen in der ersten Säule nach dem Vertrag von Amsterdam

4.1 Der Titel Visa, Einwanderung und andere Politiken betreffend den freien Personenverkehr (Titel IV)

4.2 Sozialpolitik nach dem Vertrag von Amsterdam

4.3 Beschäftigungspolitik

4.4 Die Bekämpfung von Diskriminierung

4.5 Weitere Neuerungen

5. Konsequenzen des Vertrags von Amsterdam

Zielsetzung & Themen

Die Arbeit analysiert den Amsterdamer Vertrag unter der Fragestellung, ob durch die darin verankerten Reformen eine leistungsfähigere und bürgernähere Europäische Union geschaffen wurde oder ob nationale Interessen den Fortschritt behindert haben. Im Fokus steht dabei die Untersuchung der neuen Kompetenzen innerhalb der ersten Säule, insbesondere in den Bereichen Migration, Sozial- und Beschäftigungspolitik.

  • Strukturwandel des europäischen Säulenmodells
  • Veränderungen im Bereich Visa, Asyl und Einwanderung
  • Erweiterung der europäischen Sozial- und Beschäftigungspolitik
  • Mechanismen zur Stärkung von Grundrechten und Diskriminierungsschutz
  • Bewertung der institutionellen Reformen und des erzielten Kompromisses

Auszug aus dem Buch

4.1 Der Titel Visa, Einwanderung und andere Politiken betreffend den freien Personenverkehr (Titel IV)

Ein wesentliches Anliegen der Staats- und Regierungschefs war der „schrittweise Aufbau eines Raums der Freiheit, der Sicherheit und des Rechts“13. Zu diesem Zweck wurden verschiedene Aufgabenbereiche vergemeinschaftet; künftig gehören das Asylrecht, die Einwanderung, die Kontrolle der Außengrenzen und die justitielle Zusammenarbeit in Zivilsachen der ersten Säule an, lediglich die polizeiliche und justitielle Zusammenarbeit in Strafsachen verblieb in der dritten Säule. Somit ist „nicht nur die Chance gegeben, den zu erlassenden Rechtsakten einen weit höheren Grad an Verbindlichkeit zu verleihen. Vielmehr finden die allgemeinen Rechtsprinzipien der EG (unmittelbare Wirkung, Vorrang des Gemeinschaftsrechts, rechtliche Kontrolle u.a.) Anwendung und eine Kontrolle des Europäischen Gerichtshofs wird ermöglicht.“14 Als Hauptakteur wird in den ersten fünf Jahren der Rat der EU auftreten, der einstimmig über von der Kommission oder den Mitgliedsstaaten eingebrachte Vorschläge entscheiden muss, zuvor aber das Europäische Parlament befragt. In einem nächsten Stadium prüft die Kommission jeden Antrag eines Mitgliedslandes, der einen Vorschlag für die Kommission und somit den Rat bedeuten könnte.

Zusammenfassung der Kapitel

1. Einleitung: Die Einleitung umreißt den Kontext der Regierungskonferenz 1997 und formuliert die zentrale Fragestellung bezüglich der Effektivität der Reformen.

2. Das Säulenmodell der Europäischen Union: Dieses Kapitel erläutert die Struktur der EU nach Maastricht und die Anpassungen durch den Amsterdamer Vertrag.

3. Der Weg nach Amsterdam: Hier wird der Prozess der Verhandlungsvorbereitung und die Rolle der Reflexionsgruppe sowie der Regierungskonferenz dargestellt.

4. Kompetenzen in der ersten Säule nach dem Vertrag von Amsterdam: Das Hauptkapitel detailliert die inhaltlichen Erweiterungen in Politikfeldern wie Migration, Soziales und Diskriminierungsschutz.

5. Konsequenzen des Vertrags von Amsterdam: Das Fazit bewertet die Ergebnisse des Vertrages kritisch als notwendigen Kompromiss unter nationalen Interessenskonflikten.

Schlüsselwörter

Amsterdamer Vertrag, Europäische Union, Säulenmodell, Regierungskonferenz, Asylrecht, Einwanderungspolitik, Sozialpolitik, Beschäftigungspolitik, Diskriminierungsverbot, Unionsbürgerschaft, Subsidiarität, Institutionelle Reform, Schengen-Besitzstand, Gemeinsame Außen- und Sicherheitspolitik.

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in dieser Seminararbeit grundlegend?

Die Arbeit untersucht den Vertrag von Amsterdam aus dem Jahr 1997 und dessen Auswirkungen auf die Struktur und die Kompetenzen der Europäischen Union.

Welche zentralen Themenfelder werden behandelt?

Im Zentrum stehen die Veränderungen des Drei-Säulen-Modells, die Vergemeinschaftung von Bereichen wie Visa und Asyl sowie neue Ansätze in der Sozial- und Beschäftigungspolitik.

Was ist das primäre Ziel der Untersuchung?

Das Ziel ist es, kritisch zu hinterfragen, ob die vertraglichen Reformen tatsächlich eine bürgernähere und effizientere Union geschaffen haben oder an nationalen Interessen scheiterten.

Welche wissenschaftliche Methode wird verwendet?

Es handelt sich um eine politikwissenschaftliche Analyse, die auf einer Auswertung von Primärverträgen, offiziellen Berichten und Fachliteratur basiert.

Was wird im Hauptteil der Arbeit analysiert?

Der Hauptteil widmet sich der detaillierten Untersuchung der neuen Kompetenzen in der ersten Säule, unter anderem durch die Integration des Schengen-Besitzstandes und neue Regelungen zum Diskriminierungsschutz.

Welche Schlagworte charakterisieren die Arbeit?

Die Arbeit lässt sich durch Begriffe wie Reformprozess, Europäische Einigung, Kompetenzverteilung und institutionelle Entwicklung charakterisieren.

Wie bewertet die Autorin die Rolle des Vereinigten Königreichs bei der Umsetzung?

Die Autorin betont die Sonderrolle Großbritanniens, das sich durch Opting-outs bei bestimmten Maßnahmen wie dem Schengen-Abkommen distanzierte, was die eher abwartende Haltung des Landes gegenüber Europa verdeutlicht.

Warum wird der "Stabilitätspakt" in der Arbeit erwähnt?

Der Stabilitätspakt war ein zentraler Streitpunkt zwischen Deutschland und Frankreich während der Verhandlungen, der durch die Kopplung an eine gemeinsame Beschäftigungspolitik maßgeblichen Einfluss auf die zeitliche Planung der institutionellen Reformen hatte.

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Résumé des informations

Titre
Der Amsterdamer Vertrag - Neue Kompetenzen in der ersten Säule
Université
University of Cologne  (Institut für Politische Wissenschaften und Europäische Fragen)
Cours
Proseminar: Einführung in die EU
Note
1,0
Auteur
Yvonne Nasshoven (Auteur)
Année de publication
2001
Pages
14
N° de catalogue
V2297
ISBN (ebook)
9783638114059
Langue
allemand
mots-clé
Amsterdamer Vertrag Neue Kompetenzen Säule Proseminar Einführung
Sécurité des produits
GRIN Publishing GmbH
Citation du texte
Yvonne Nasshoven (Auteur), 2001, Der Amsterdamer Vertrag - Neue Kompetenzen in der ersten Säule, Munich, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/2297
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