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Suchtverhalten bei Jugendlichen

Titre: Suchtverhalten bei Jugendlichen

Thèse Scolaire , 2013 , 12 Pages , Note: 1,7

Autor:in: Jonathan Krawinkel (Auteur)

Sociologie - Consommation et Publicité
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LESEPROBE:

Was verändert sich im Rausch?

„.. Augenblicklich fiel das Gefühl der Begrenztheit, die Beschränkung der Sinne auf unser eigenes Fleisch und Blut von mir ab. Die Mauern meines Leidens barsten nach außen und stürzten zusammen (…) In der Höhle, die mein Gehirn barg, gähnten unauslotbare Tiefen von unbeschreiblichem Blau; da zogen Wolken entlang, die der himmlische Wind zusammentrieb, da glühte die Sonnenscheibe. (…) Ich hatte das Haschischparadies durchmessen und wurde unmittelbar darauf in seine gräßlichste Hölle gestürzt… Das aufgewühlte Blut stürmte wie ein tosendes Meer durch meinen Körper. Es schoss mir in die Augen, bis ich nichts mehr sehen konnte; (…) und ich versuchte, den Puls zu zählen; doch es gab zwei Herzen…“ (5)

Nach der Einnahme von Rauschmitteln, im oben genannten Fall war es Haschisch, entsteht das Gefühl des Rausches. Durch die Wirkstoffe im Rauschmittel wird massiv eingegriffen in hochkomplizierte Abläufe, wie beispielsweise den Stoffwechsel oder auch in das Verständnis sozialer Sitten, in das Zeitgefühl oder Raumdistanz. Diese Veränderung in der Wahrnehmung hat zwei Wirkungen. Die positiv wahrgenommene ist die Bewusstseinserweiterung. Man nimmt seine Umwelt in einem anderen Schein wahr, als man es sonst tut. Unwichtig erscheinende Ereignisse werden ausgeblendet. In diesem Zustand ist jedoch die Hemmschwelle zur übertriebenen Fantasie sehr gering. Beispielsweise sieht man Dinge, die nicht existieren. Diese Gegenstände dringen nun durch das eigene Unterbewusstsein vor.
Es tritt eine Art von Persönlichkeistszerfall auf. Darunter ist zu verstehen, dass das rationale, abstrakte Denken in den Hintergrund tritt. Die psychischen gefühlsmäßigen Vorgänge nehmen zu. Dies erklärt, wieso viele Konsumenten stark emotional reagieren und von ihren Problemen und Sorgen erzählen. Man kann also sagen, dass der Gedankenablauf des Berauschten lockerer wird.

Extrait


Inhaltsverzeichnis

1. Definition Sucht

2. Ursachen von Sucht

3. Was verändert sich im Rausch?

4. Anlehnung an das Instanzenmodell nach Sigmund Freud (1920)

5. Gefahren und Folgen

6. Cannabis

7. Suchtverhalten bei Jugendlichen

8. Alternativen

Zielsetzung & Themen

Die Facharbeit untersucht das Suchtverhalten bei Jugendlichen mit einem speziellen Fokus auf den Cannabiskonsum. Dabei wird analysiert, welche psychologischen Ursachen den Konsum begünstigen, wie sich der Rauschzustand auf die Persönlichkeitsstruktur auswirkt und welche Risiken für die Entwicklung junger Menschen bestehen.

  • Definition und Klassifizierung von Suchtverhalten
  • Psychologische Ursachen und Motive des Drogenkonsums
  • Veränderungen der Wahrnehmung und des Bewusstseins im Rausch
  • Anwendung des Instanzenmodells nach Sigmund Freud auf Suchtprozesse
  • Präventionsansätze und Alternativen zum Drogenkonsum bei Jugendlichen

Auszug aus dem Buch

Was verändert sich im Rausch?

„.. Augenblicklich fiel das Gefühl der Begrenztheit, die Beschränkung der Sinne auf unser eigenes Fleisch und Blut von mir ab. Die Mauern meines Leidens barsten nach außen und stürzten zusammen (…) In der Höhle, die mein Gehirn barg, gähnten unauslotbare Tiefen von unbeschreiblichem Blau; da zogen Wolken entlang, die der himmlische Wind zusammentrieb, da glühte die Sonnenscheibe. (…) Ich hatte das Haschischparadies durchmessen und wurde unmittelbar darauf in seine gräßlichste Hölle gestürzt… Das aufgewühlte Blut stürmte wie ein tosendes Meer durch meinen Körper. Es schoss mir in die Augen, bis ich nichts mehr sehen konnte; (…) und ich versuchte, den Puls zu zählen; doch es gab zwei Herzen, von denen das eine tausend Schläge in der Minute tat und das andere nur langsam und träge klopfte. (…) In tiefer Verzweiflung und dem Wahnsinn nahe, floh ich aus dem Zimmer…“ (5)

Nach der Einnahme von Rauschmitteln, im oben genannten Fall war es Haschisch, entsteht das Gefühl des Rausches. Durch die Wirkstoffe im Rauschmittel wird massiv eingegriffen in hochkomplizierte Abläufe, wie beispielsweise den Stoffwechsel oder auch in das Verständnis sozialer Sitten, in das Zeitgefühl oder Raumdistanz. Diese Veränderung in der Wahrnehmung hat zwei Wirkungen. Die positiv wahrgenommene ist die Bewusstseinserweiterung. Man nimmt seine Umwelt in einem anderen Schein wahr, als man es sonst tut. Unwichtig erscheinende Ereignisse werden ausgeblendet. In diesem Zustand ist jedoch die Hemmschwelle zur übertriebenen Fantasie sehr gering. Beispielsweise sieht man Dinge, die nicht existieren. Diese Gegenstände dringen nun durch das eigene Unterbewusstsein vor.

Zusammenfassung der Kapitel

Definition Sucht: Erläutert die begriffliche Abgrenzung zwischen verschiedenen Drogenarten und definiert Sucht anhand von Kriterien der Weltgesundheitsorganisation.

Ursachen von Sucht: Beleuchtet soziale und psychologische Faktoren wie Traumata, den Einfluss der Medien und des Freundeskreises als Beweggründe für den Drogenkonsum.

Was verändert sich im Rausch?: Beschreibt die physiologischen und psychischen Veränderungen bei einem Rauschzustand sowie das Phänomen des Persönlichkeitszerfalls.

Anlehnung an das Instanzenmodell nach Sigmund Freud (1920): Analysiert Suchtverhalten anhand des Strukturmodells der Psyche, wobei insbesondere die Dämpfung des Über-Ichs im Rausch betrachtet wird.

Gefahren und Folgen: Diskutiert die langfristigen negativen Auswirkungen des Konsums, wie "Flash-Backs" und das sogenannte "Dropping-out".

Cannabis: Informiert über die Wirkungsweise von THC, die physischen Begleiterscheinungen des Konsums und die medizinischen Einsatzmöglichkeiten.

Suchtverhalten bei Jugendlichen: Untersucht die spezifische Lebensphase der Pubertät und die Rolle von inneren Konflikten und Identitätskrisen bei der Drogenentwicklung.

Alternativen: Stellt positive Bewältigungsstrategien wie Sport oder kreative Tätigkeiten als Alternative zum Drogenkonsum vor.

Schlüsselwörter

Suchtverhalten, Jugendliche, Cannabis, Rauschmittel, Psychische Abhängigkeit, Instanzenmodell, Sigmund Freud, THC, Prävention, Pubertät, Identitätskrise, Drogenkonsum, Wahrnehmungsstörung, Bewusstseinserweiterung, Sozialisation.

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in dieser Facharbeit grundsätzlich?

Die Arbeit behandelt das Suchtverhalten bei Jugendlichen, wobei der Schwerpunkt auf den Auswirkungen und der Problematik des Cannabiskonsums liegt.

Welche zentralen Themenfelder werden bearbeitet?

Zentrale Themen sind die psychologischen Ursachen von Sucht, die Wirkungsweise von Cannabis sowie die Bedeutung der Pubertät für die Entwicklung eines Suchtverhaltens.

Was ist das primäre Ziel der Untersuchung?

Ziel ist es aufzuzeigen, warum Jugendliche zu Drogen greifen, welche psychischen Mechanismen dabei eine Rolle spielen und welche Alternativen es zur Suchtbewältigung gibt.

Welche wissenschaftliche Methode wird zur Analyse herangezogen?

Die Arbeit nutzt Literaturanalysen sowie psychologische Theorien, insbesondere das Instanzenmodell von Sigmund Freud, um das Suchtverhalten theoretisch zu erklären.

Was wird im Hauptteil der Arbeit behandelt?

Im Hauptteil werden neben den theoretischen Grundlagen der Sucht auch die spezifische Wirkung von Cannabis und die besonderen Herausforderungen des Jugendalters detailliert erörtert.

Welche Begriffe charakterisieren die Arbeit am besten?

Die Arbeit lässt sich am besten durch Begriffe wie Suchtprävention, Jugendpsychologie, Cannabiskonsum und Persönlichkeitsstruktur beschreiben.

Warum spielt das Instanzenmodell nach Freud eine Rolle?

Das Modell hilft zu verstehen, wie der Rausch die Balance zwischen Es, Ich und Über-Ich beeinflusst, indem beispielsweise das Über-Ich gedämpft wird und triebhafte Anteile dominieren.

Welche Bedeutung kommt der Pubertät beim Cannabiskonsum zu?

Jugendliche befinden sich in einer Reifekrise, die von Ängsten und Stress geprägt ist; Drogen werden hier oft als fehlerhafte "Problemlösungsstrategie" eingesetzt.

Welche Tipps gibt der Autor zur Suchtprävention?

Der Autor empfiehlt sportliche Aktivitäten, das Erlernen von Instrumenten und den kritischen Wechsel des Freundeskreises, um dem Einstieg in den Drogenkonsum entgegenzuwirken.

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Résumé des informations

Titre
Suchtverhalten bei Jugendlichen
Note
1,7
Auteur
Jonathan Krawinkel (Auteur)
Année de publication
2013
Pages
12
N° de catalogue
V229849
ISBN (ebook)
9783656456551
ISBN (Livre)
9783656457268
Langue
allemand
mots-clé
Suchtverhalten Jugendliche Cannabis Droge Sucht Abhängig Jugend
Sécurité des produits
GRIN Publishing GmbH
Citation du texte
Jonathan Krawinkel (Auteur), 2013, Suchtverhalten bei Jugendlichen, Munich, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/229849
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Extrait de  12  pages
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