Nachfolgepolitik des Augustus


Hausarbeit (Hauptseminar), 2013

37 Seiten, Note: 1,0


Leseprobe

Inhaltsverzeichnis

1. Einleitung
1.1 Gegenstand, Fragestellung und Aufbau
1.2 Problemstellung: Prinzeps, Prinzipat und das Problem der Nachfolge
1.3 Quellenlage und Forschungsstand

2. Die Nachfolgepolitik des Augustus
2.1 Der erste Nachfolger, die erste Krise: Marcus Claudius Marcellus und Marcus Vipsanius Agrippa
2.2 Zwei „Julische Jungs“: Die Enkel des Prinzeps Gaius und Lucius und ihre Väter
2.3 Der Dritte Sohn: Tiberius und sein Nachfolger

3. Fazit

4. Bibliographie
4.1 Quellenverzeichnis
4.2 Sekundärliteratur

1. Einleitung

„Es möge mir vergönnt sein, den Staat auf eine gesunde und behütete Grundlage zu stellen und dafür den Erfolg zu verbuchen, nach dem ich strebe, nämlich Begründer der besten Verfassung genannt zu werden, und bei meinem Tode in mir die Hoffnung zu tragen, daß die Grundlagen des Staates, die ich geschaffen habe, stets erhalten bleiben werden.“[1] (Augustus)

1.1 Gegenstand, Fragestellung und Aufbau

Ausgangspunkt meiner Arbeit ist dieser fromme Wunsch des ersten römischen Kaisers. Zunächst schlicht und demütig klingend, entpuppt er sich bei genauerem Hinsehen schnell als eine der zentralen Lebensaufgaben des Augustus. So beließ er es nicht nur bei der Hoffnung, „daß die Grundlagen des Staates, die ich geschaffen habe, stets erhalten bleiben werden.“ Vielmehr verbrachte Augustus über 40 Jahre seines Lebens damit, einen geeigneten Nachfolger für sich zu finden, damit sein Lebenswerk auch nach seinem Ableben erhalten blieb und in seinem Sinne weitergeführt werden konnte.

Die von Augustus betriebene Nachfolgepolitik soll Gegenstand der vorliegenden Arbeit sein. Dabei gilt es zum einen, ausgehend vom ereignisgeschichtlichen Hintergrund, die historischen Entwicklungen und Dynamiken zu eruieren, denen seine Politik unterworfen war. Zum anderen gilt es, seine Politik hinsichtlich ihrer Charakteristika und Merkmale zu untersuchen. Es ist im Allgemeinen also danach zu fragen, auf welchen Prämissen die augusteische Nachfolgepolitik beruhte; wie sich die Perpetuierung seiner Stellung sicherstellen ließ und schließlich, ob verschiedene Phasen erkennbar sind. Im Speziellen gilt es, sich mit seinen Nachfolgekandidaten auseinanderzusetzen. Dabei ist nach den Förderungsmaßnahmen zu fragen und danach, ob sich diesbezüglich Unterschiede erkennen lassen; wenn ja, wie lassen sie sich begründen? Lassen sich etwaige Muster erkennen? Letztlich, den Kreis schließend, stellt sich die Frage, ob seine Suche mit Hinblick auf den von ihm geäußerten Wunsch erfolgreich war?

Die Arbeit gliedert sich vornehmlich in einen einleitenden, einen Haupt- und einen Schlussteil. Im einleitenden Teil wird zunächst ein Problembewusstsein hergestellt. Hierzu werden die Institutionen Prinzeps und Prinzipat, vor dem zeitgenössischen Hintergrund, eingeführt und vorgestellt. Anschließend wird die Quellenlage sowie der Forschungsstand kurz skizziert. Der Hauptteil gliedert sich chronologisch in drei Abschnitte, wobei jeder Abschnitt eine Sinneinheit darstellt. Der erste umfasst zeitlich die Jahre 29 bis 23 v. Chr. Inhaltlich bezieht er sich auf die Förderungen des Marcellus bis hin zur Krise des Jahres 23 v. Chr. Beleuchtet wird dabei ferner das Dreiecksverhältnis zwischen Augustus, Marcellus und Agrippa. Der zweite Abschnitt beschreibt den Zeitraum zwischen 23 v. Chr. und 4 n. Chr. Thematische Schwerpunkte bilden zum einen die Adoptionen der Augustus-Enkel Gaius und Lucius sowie deren anschließende Förderungen. Zum anderen wird der Aufbau Agrippas zum Mitregenten beschrieben. Des Weiteren wird für die Zeit nach seinem Tod die Rolle des Tiberius sowie das Verhältnis zwischen ihm und Gaius und Lucius untersucht werden, wobei sich der Blick bis zu seinem Selbst-Exil weiten wird. Der dritte Abschnitt behandelt die Zeit von 4 bis 14 n. Chr. und beschäftigt sich vorrangig mit der Interpretation der Mehrfach-Adoptionen. Ausgehend davon werden sowohl die Rolle des Agrippa Postumus als auch die politischen Entwicklungen von Tiberius und Germanicus bis zum Tod des Augustus dargestellt werden. Im abschließenden Schlussteil werden die Erkenntnisse kurz rekapituliert sowie die eingangs gestellten Fragen beantwortet.

1.2 Problemstellung: Prinzeps, Prinzipat und das Problem der Nachfolge

Um nachvollziehen zu können, weshalb es überhaupt von Relevanz ist, sich der augusteischen Nachfolgepolitik zu zuwenden, muss nachvollzogen werden, worin die eigentliche Problematik des Gegenstandes liegt. Mit anderen Worten gefragt: Was sollte eigentlich vererbt, bzw. wofür sollte überhaupt ein Nachfolger gefunden werden?

Nachdem Augustus, der bis 27 v. Chr. Octavian hieß, als finaler Sieger aus den Bürgerkriegen hervorgegangen war, versuchte er seine, in den Vorjahren ohne rechtliche Grundlage usurpierte Machtstellung einerseits zu sichern und andererseits zu legitimieren. Um dies zu realisieren, musste er innerhalb der politisch und sozial bedeutsamen Senatsaristokratie „zum Ersten“, dem sogenannten Prinzeps, werden. Anders ausgedrückt benötigte Octavian eine von der adligen römischen Gesellschaft anerkannte Vorrangstellung. Die moderne Forschung sieht als Voraussetzung für eine solche Stellung zwei Bedingungen: Wer erstens in der „römischen Öffentlichkeit als Prinzeps gelten wollte, musste den gesellschaftlichen Idealvorstellungen entsprechen.“[2] Hierzu war es vonnöten, über gewisse Qualitäten zu verfügen, wozu beispielsweise Tapferkeit (virtus), Weisheit (sapientia), Würde (gravitas), Anstand (honestas), Ruhmstreben (gloria), Redegewandtheit (eloquentia) und ein rechter Lebensstil (elegantia) gehörten. Zweitens musste sich der Prinzeps in die öffentliche Rechtsordnung einbinden, sozusagen den Mantel der republikanischen Verfassung überstreifen. Für die römische Nobilität war schließlich kaum etwas wichtiger als ihre libertas. Damit ist ihre Freiheit, die senatorische Karriereleiter aufzusteigen, also den cursus honorum zu verfolgen, gemeint, welche durch einen Alleinherrscher stark gefährdet gewesen wäre. So versprach sich die senatorische Elite durch die Einbindung des Prinzeps die Wahrung und Sicherstellung ihrer eigenen sozialen Stellung. De Libero spricht an dieser Stelle zu Recht von einem Kompromiss zwischen Macht und Recht.[3] Meiner Meinung nach sollte als eine weitere, dritte Bedingung, für die anerkannte Vorrangstellung innerhalb der Gesellschaft der Zugang zu Geld und die Unterstützung der Legionen aufgenommen werden. So zeigte sich schließlich in den Wirren der Bürgerkriegszeit am Beispiel des Octavians selbst, welcher Machtfaktor von dieser Bedingung ausging. Es ist wahrscheinlich, dass dieser ohne das (finanzielle) Erbe Caesars sowie die Unterstützung seiner Legionen nicht in der Lage gewesen wäre, in seine spätere Machtposition zu gelangen.

Octavian schaffte schließlich im Januar 27 v. Chr. den Ausgleich mit dem Senat. Die genauen Umstände und Hintergründe der beiden entscheidenden Senatssitzungen sowie ihrer Akteure werden in der Forschung bis heute stark diskutiert, worauf an dieser Stelle allerdings nur verwiesen werden kann.[4] Fest steht, dass Octavian erst all seine usurpierte Macht an den Senat zurückgab und so offiziell die vom Senat aus Gründen der libertas angestrebte Republik wiederhergestellt hatte. Daraufhin wiederum übertrug ihm der Senat für seine Verdienste neben dem Ehrentitel Augustus, welchen er fortan trug, auch unterschiedliche Amtsgewalten, Privilegien und Teilrechte.[5] Augustus, der nun tatsächlich die absolute Vorrangstellung, innerhalb der angeblichen res publica restituta innehatte, bezeichnete sich forthin als Prinzeps.[6]

Die Grundlage, auf denen seine Stellung und somit seine Macht beruhte, war zum einen potestas, womit jene vom Senat verliehene Amtsgewalten und Rechte gemeint sind. Als besonders erwähnenswert sind diesbezüglich die beiden Grundgewalten imperium proconsulare und tribunicia potestas zu nennen. Ersteres bezog sich auf die Provinzverwaltung und Militärführung; Letzteres stellte die Grundlage politischer Aktivität in Rom dar. Zum anderen beruhte seine Stellung auf seiner auctoritas, welche sich einerseits aus seinem riesigen „privaten Vermögen [und] auf den zahlreichen klientelhaften Bindungen von Einzelpersonen und Gruppen im gesamten Reich an seine Person“,[7] und anderseits aus seinen politischen sowie militärischen Leistungen im Dienste der Republik ergab. Bringmann und Schäfer hielten diesbezüglich fest, dass sich hieraus ein Einfluss ergibt, „der einem einzelnen die Chance der Durchsetzung des eigenen Willens gegenüber Einzelpersonen, gesellschaftlichen Gruppen und auf der Ebene der staatlichen Entscheidungsfindung sichert.“[8]

Nun stellt sich die berechtigte Frage, weshalb Augustus bis zu seinem Lebensende, wie sich zeigen wird, beinahe besessen und ausschließlich im Kreise seiner Familie einen Nachfolger für diese besondere, in der Geschichte bis dahin einzigartige, Position suchte. Die Antwort darauf ist komplex. Einen ersten möglichen Ansatzpunkt bietet dabei ein Ausspruch des Augustus, wonach er zwei verwöhnte Sorgenkinder habe. Eines davon sei die res publica.[9] Bringmann weist nun in diesem Zusammenhang auf ein interessantes Paradoxon hin: Zwar waren sich die libertas der Republik und das Prinzipat auf den ersten Blick fremd, doch gab es auf den zweiten Blick für die vom senatorischen Konkurrenzkampf ausgelaugte und von Bürgerkriegen gebeutelte Republik nur noch den rettenden Anker eines Prinzeps. Gleichzeitig benötigte dieser aber auch den Senat, denn nur von ihm konnte er das Führungspersonal rekrutieren, welches benötigt wurde, um das riesige Reich zu verwalten. Ferner benötigte der Prinzeps den Senat auch aus einem zweiten Grund. Ein Großteil seines öffentlichen Ansehens ergab sich nicht zuletzt aus seiner Behauptung, die Republik wiederhergestellt zu haben. Dazu gehörte folglich eben auch ihr oberstes Regierungsorgan, der Senat. Da Augustus den Ausgleich mit diesem geschaffen hatte, sah er sich mit dem Staat in Eintracht. Mehr noch! Augustus selbst sah sich offensichtlich „als Wiederhersteller und Garanten der Eintracht,“[10] wodurch zwangsläufig er, und mit ihm auch sein Haus, zum „Unterpfand für den erreichten ,glücklichen Status‘ der res publica“[11] wurde. Ein zweiter, weitaus pragmatischerer Ansatz, ergibt sich aus folgender Behauptung: „Wie jeder römische Aristokrat der Republik wollte er [Augustus], die von ihm erreichte Position in seiner Familie halten“,[12] und an die nächste Generation vererben.

Genau an dieser Stelle werden nun die Probleme der Nachfolgepolitik jedoch offenkundig: Erstens stand eine quasi-dynastische Erbfolge den republikanischen Prinzipien entgegen, denn Augustus Machtstellung, welche sich, wie gezeigt, aus mehreren unterschiedlichen, vom Senat vergebenen Kompetenzen zusammensetzte, war zum einen keineswegs im Ganzen einfach auf eine andere Person übertragbar; zum anderen, wenn überhaupt, nicht durch Augustus selbst, sondern höchstens durch den Senat. Augustus, „as the savior of the Republic“,[13] durfte und wollte schließlich keineswegs als derjenige erscheinen, der einzig nach seinem Willen, im Stile eines Alleinherrschers, über den Senat verfügte. Sein Leben lang suchte Augustus die republikanische Fassade aufrechtzuerhalten; in diesem Zusammenhang mühte er sich ebenso, sich selbst innerhalb der res publica restituta nicht zu überhöhen. Die Ermordung seines Adoptivvaters Caesar dürfte für Augustus ein abschreckendes Beispiel dafür gewesen sein, wie Mitglieder des Senats mitunter gegen einen Alleinherrscher vorgehen konnten.[14]

Zweitens begründete sich Augustus Machtstellung auch aus seinen außergewöhnlichen persönlichen Verdiensten, welche rechtlich gesehen überhaupt nicht vererbbar waren. Ein potentieller Nachfolger hätte schließlich mitnichten von sich behaupten können, die Bürgerkriege beendet und die Republik wiederhergestellt zu haben. Ebenso verhielt es sich mit Eigenschaften wie seinem Verhandlungsgeschick, seinem Charisma sowie der Fähigkeit die populus Romanus zufrieden zustellen, was schließlich in der Vergabe des Titels pater patriae kulminierte. Diese schrittweise und lebenslang aufgebaute Ausnahmestellung des Augustus machte sein Erbe so speziell oder um Bringmann zu zitieren: „Mit Augustus war etwas Neues in eine von alten Familientraditionen bestimmte Welt gekommen.“[15] Was Augustus jedoch im alten republikanischen Rahmen vererben konnte, war seine auctoritas, also Teile seines Vermögens sowie seines Klientels und sogar Teile seiner existimatio, seines guten Rufs.[16] Vor diesem Hintergrund erklärt sich wahrscheinlich, warum Augustus so deutlich betonte, er „überragte [...] alle übrigen an Autorität [auctoritas], an Amtsgewalt [potestas] aber besaß ich nicht mehr als die anderen, die auch ich im Amt als Kollegen hatte.“[17] Dies war jedoch weniger die endgültige Lösung des Nachfolgeproblems, als vielmehr lediglich ein Lösungsansatz, den es zu verfolgen galt. Vor dem skizzierten Hintergrund ist es nicht überraschend, dass sich Augustus bereits frühzeitig bemühte, seine Stellung faktisch weiterzugeben.

1.3 Quellenlage und Forschungsstand

Schon antike Historiker registrierten die Sonderstellung(en) des Augustus. Die Vielzahl der scheinbaren Paradoxa des Augustus - beispielsweise seine Stellung zwischen Mensch und Gottheit oder eben auch der dynastische Charakter seines Prinzipats innerhalb des res publica restituta - luden seit jeher Gelehrte ein, sich der augusteischen Zeit zuzuwenden. Vor diesem Hintergrund überrascht es nicht, dass jene Epoche dieser Zeit gut dokumentiert ist. Heutige Historiker verfügen über zahlreiche Inschriften, Münzen und vieles mehr. Grundlage dieser Arbeit werden insbesondere die historiographischen Aufzeichnungen des Gaius Velleius Paterculus, Publius Cornelius Tacitus, Gaius Suetonius Tranquillus, sowie des Claudius Cassius Dio Cocceianus sein. Ferner werde ich mich ebenso auf die von Augustus selbst verfasste res gestae beziehen. An dieser Stelle sollen die fünf Autoren nacheinander kurz beleuchtet werden.[18]

Velleius wurde 20 oder 19 v. Chr. geboren und war somit Zeitgenosse sowohl des Augustus als auch des Tiberius. Über ihn selbst gibt es relativ wenige Informationen, die meisten stammen direkt aus seinem Werk Historia Romana, welches 1515 in dem elsässischen Kloster Murbach gefunden wurde. Er schrieb seine „Römische Geschichte“ wohl im Jahr 30 n. Chr. und gliederte sie in zwei Bände. Der erste Band, dessen Anfang sowie weitere große Teile verloren gegangen sind, erstreckt sich bis zur Zerstörung Karthagos 146 v. Chr. Der zweite Teil ist hingegen fast vollständig erhalten und behandelt ausführlich die Zeit von Caesar über Augustus bis hin zu Tiberius. Velleius Werk ist die einzige „histor[ische] Darstellung über die Zeit des Augustus und des Tiberius durch einen Zeitzeugen.“[19] Tatsächlich wissen wir aus seiner Historia Romana, dass er sich sogar im näheren Kreis der beiden Kaiser Augustus und Tiberius aufhielt, was in der Folge anhand von zwei kurzen Beispielen belegt werden soll. Velleius berichtet, dass er 6 n. Chr. zum quaestor wurde, wodurch er eine Anwartschaft auf eine Provinz gehabt hätte. Diese nahm er allerdings nicht wahr, sondern unterstützte als legatus des Augustus Tiberius in Pannonien gegen Aufständische.[20] Nachdem er Tiberius auch in Germanien unterstützt hatte, war es ihm vergönnt, an dessen Triumph in Rom teilzunehmen.[21] Durch seine Nähe zum Herrscherhaus ist sein Quellenwert als hoch einzustufen, obgleich seine Bewertungen, insbesondere des Tiberius, von dieser Nähe geblendet zu sein scheinen und somit mindestens hinterfragenswert sind.[22]

Tacitus wurde wohl 58 n. Chr. geboren und schlug von 70 bis 96 n. Chr. eine erfolgreiche senatorische Laufbahn ein; 97 n. Chr. wurde er Konsul, 112 n. Chr. schließlich Prokonsul der Provinz Asia. Als Reaktion auf die öffentliche Kontroverse, zum Verhältnis und Verhalten von Senatoren gegenüber Kaisern, welche nach der Ermordung Kaiser Domitians 96 n. Chr entbrannt war, veröffentlichte Tacitus 98 n. Chr. zunächst die Agricola. Es folgten seine beiden historiographischen Hauptwerke Historiae und Annales. Letztere dienen dieser Arbeit als Grundlage und sollen deshalb kurz vorgestellt werden. Sie wurden wahrscheinlich im zweiten Jahrzehnt des zweiten Jahrhunderts n. Chr. verfasst und bestanden aus 18 Bänden. Vollständig erhalten sind allerdings nur die Bände 1 bis 4 sowie 12 bis 15. Die Bände 5, 6, 11 und 16 liegen immerhin noch bruchstückhaft vor. Die Annales beginnen mit dem Regierungsantritt des Tiberius 14 n. Chr., welchen er äußerst kritisch betrachtete und darstellte, und enden 68 n. Chr. mit Kaiser Nero. Tacitus blickt jedoch auch auf die Regierungszeit des Augustus zurück und beschreibt den Vorgang der Institutionalisierung seiner Monarchie. In diesem Rahmen ist es möglich, einen Einblick der augusteischen Nachfolgepolitik zu bekommen. Problematisch ist die Frage nach Tacitus Quellen. Hierzu macht er selbst kaum Angaben, allerdings ist es wahrscheinlich, dass er zum einen historiographische Darstellungen und Memoiren sowie zum anderen das römische Staatsarchiv und mündliche Berichte von Senatoren nutzte.[23] Obwohl er von den antiken Zeitgenossen stark rezipiert wurde, gerieten seine Werke in Vergessenheit und wurden erst in der Renaissance wiederentdeckt.[24]

Suetonius wurde um das Jahr 70 n. Chr. geboren und auch er hatte eine beeindruckende politische Karriere vorzuweisen, an deren Ende er unter Kaiser Hadrian das bedeutende und einflussreiche Amt ab epistulis innehatte. Bekanntheit erlangte er vor allem durch sein Werk De vita Caesarum. Dabei handelt es sich um acht Bücher, welche zwölf Biographien römischer Herrscher enthalten - begonnen mit Caesar; endend mit Domitian. Die heutige Textvariante „beruht auf einem Minuskel-Archetypus vom Anf[ang] des 9. Jh aus Fulda.“[25] Von Bedeutung für diese Arbeit sind besonders die Biographien über Augustus und Tiberius. Suetons Beschreibungen, welche sich u.a. in Kategorien wie Herkunft, öffentliches und privates Leben oder Lebensende einordnen lassen, erlauben ein differenziertes Bild der Kaiser Augustus und Tiberius sowie ihrer Beziehungen, was vor dem Hintergrund der Frage nach der Nachfolgepolitik von immenser Bedeutung ist. Obwohl Suetonius ebenso wenig wie Tacitus eine detaillierte Auskunft über seine Quellen gibt, ist davon auszugehen, dass er durch sein Amt des Kanzleichefs Zugang zu Archivmaterialien und Privatbriefen der Kaiserfamilien hatte, wodurch er, ebenso wie Tacitus, als authentisch einzustufen ist.[26]

Cassius Dio wurde schließlich 155 n. Chr. geboren. Bereits sein Vater bekleidete hohe politische Ämter und auch er selbst folgte diesem Beispiel. Seine wichtigsten Lebensdaten gibt er uns selbst in seiner Historia Romana. So war er beispielsweise zweimal Konsul und hatte einmal das Prokonsulat inne.[27] Sein monumentales Werk, für welches er mindestens 22 Jahre benötigte, umfasste einst 80 Bücher. Allerdings sind die ersten 36 Büchern nur fragmentarisch überliefert. Die Bücher 37 bis 54 liegen dagegen nahezu vollständig vor und behandeln die Zeit zwischen 65 bis 12 v. Chr. Buch 55 ist wiederum nur in Teilen erhalten, dafür sind die Bücher 56 bis 60 vollständig vorhanden. Sie beschreiben die Zeit zwischen 9 bis 47 n. Chr. Die restlichen Bücher sind hingegen wieder nur bruchstückhaft überliefert, wobei das letzte Buch die Zeit von 222 bis 229 n. Chr. beschreibt. Es ist davon auszugehen, dass er sowohl die Werke Tacitus und Suetonius kannte und selbst ähnliche Quellen nutzte. Die Bedeutung der Historia Romana als historische Quelle für die Kaiserzeit bezeichnet Birley als „unschätzbar“.[28] Im Umgang mit den Quellen der drei letztgenannten Autoren gilt es sich jedoch zu vergegenwärtigen, dass sie selbst keine Zeitzeugen für die augusteische Zeit waren, sondern selbst ,nur‘ mit Hilfe von Quellen und gleichzeitig immer auch vor ihrem zeitgenössischen politischen Hintergrund auf die Geschehnisse zurückblickten.

Abschließend wende ich mich der res gestae des Augustus zu. Augustus selbst schloss diesen Rechenschaftsbericht, welchen er mehrere Male änderte, noch vor seinem Tode ab. Darin beschreibt Augustus in 35 Kapiteln detailliert die Ehren, welche er vom Volk und Senat empfangen hatte sowie seine militärischen und anderen Leistungen. Er beschrieb ebenso die Förderungsmaßnahmen für seine beiden Adoptivsöhne Gaius und Lucius, welche in der Nachfolgefrage eine bedeutende Rolle spielten. Bekannt ist uns der Text vor allem durch eine Inschrift im Monumentum Ancyranum, durch die große Teile des Textes wiederhergestellt werden konnten. Durch zwei weitere Inschriften im Monumentum Antiochenum sowie im Monumentum Apolloniense konnte der Text ergänzt werden und gilt jetzt als sicher. Auch wenn die Zielsetzung des Textes bis heute umstritten ist, gibt er einen einmaligen, weil aus den Augen des Augustus selbst festgehaltenen, Blick in die Geschichte.[29] Die res gestae ist abschließend, um es nach Bleicken zu formulieren, keineswegs nur Selbstlob oder -reflexion. Vielmehr baue sie sich erst aus dem Bezug auf die römische Öffentlichkeit auf und schließlich erhält sie erst von dort ihre inhaltliche Aussage.[30]

Der relativ guten Quellenlage geschuldet wurde die Thematik „Augustus“ bereits intensiv aufgearbeitet, sodass dazu heute ein kaum noch zu überblickendes Schriftgut vorliegt. Bereits Klingenberg machte darauf aufmerksam, dass es vor allem an Augustus-Biografien nicht mangelt. So bietet allein die Wissenschaftliche Buchgesellschaft mit Kienast und Schlange-Schöningen bereits zwei Augustus-Biografien an.[31] Als Standardwerke können derweil die Biografien von Bleicken und Eck genannt werden. Mit Hinblick auf Augustus Nachfolger Tiberius sind vor allem Veröffentlichungen aus dem englischsprachigen Raum zu nennen, insbesondere die Tiberius-Biografie von Levick. Lohnenswert war ferner auch das kürzlich erschienene Werk „The Republic is in Danger. Drusus Libo and the Succession of Tiberius“ von Pettinger, welches sich dezidiert der Machtübernahme durch Tiberius sowie ihrer Vorbereitung widmet.

2. Die Nachfolgepolitik des Augustus

2.1 Der erste Nachfolger, die erste Krise: Marcus Claudius Marcellus und Marcus Vipsanius Agrippa

Die Suche nach einem potentiellen Nachfolger war für Augustus von Beginn an keine einfache. Er selbst hatte keinen Sohn, sondern nur eine Tochter, Julia, von seiner zweiten Frau Scribonia. Doch in einer patriarchalischen Gesellschaft, wie der römischen, wäre es nur einem Mann möglich gewesen, das vorhandene Machtpotential des Erbes entsprechend auszunutzen. Augustus musste also innerhalb der Familie nach einem jungen, männlichen Nachkommen Ausschau halten. Während ihm ein Sohn verwehrt blieb, gab es in anderen Teilen seiner Familie durchaus junge Männer, welche seine Aufmerksamkeit erregten. Einer von ihnen war sein Neffe Marcellus; Sohn seiner Schwester Octavia aus ihrer ersten Ehe mit Gaius Claudius Marcellus.[32]

Bereits 29 v. Chr., während Octavian seinen dreifachen Triumph für seine Siege in Illyricum, bei Actium und Alexandria in Rom feierte, wurde Marcellus die besondere Ehre zuteil, rechts neben Octavian zu reiten.[33] Doch dabei blieb es nicht. Als Augustus 27 v. Chr. zu einem Feldzug nach Kantabrien im Norden Spaniens aufbrach, wurde er von Marcellus begleitet. Zwar kehrte dieser vor Augustus nach Rom zurück, doch 24 v. Chr. wurde er für seinen Einsatz mit militärischen Ehren ausgezeichnet und ferner zum Aedilen für das Jahr 23 ernannt. Bereits ein Jahr zuvor, wurde der damals 17-jährige Marcellus mit der erst 14-jährigen Tochter Augustus verheiratet. Besonderes Aufsehen erregte die Heirat, weil Augustus selbst zu dieser Zeit noch in Spanien weilte und die Rolle des Brautvaters kurzerhand seinem engen Vertrauten Agrippa übertrug.[34] Marcellus war damit nun der Schwiegersohn des Prinzeps und in eine günstige Position für seine weitere politische Karriere gebracht worden. Augustus wird wohl gehofft haben, dass dieser in seine designierte Rolle hineinwächst und aus der Ehe mit Julia Söhne hervorgehen, welche die Nachfolge auf Generationen sichern würden. Die Öffentlichkeit zumindest hielt Marcellus bereits „für den Nachfolger in Caesars Machtstellung, falls diesem etwas zustieße.“[35]

Tatsächlich erkrankte Augustus bereits im Jahr 23 v. Chr. schwer und sein Ende schien nahe. Für den Fall seines Ablebens traf er Verfügungen. So übergab er alle öffentlichen Angelegenheiten seinem Kollegen, dem Mit-Konsul Gnaius Calpurnius Piso. Seinen Siegelring hingegen händigte er seinem Freund Agrippa, wohlgemerkt nicht Marcellus, aus.[36] Was dies zu bedeuten hatte, darüber streitet die Forschung. Dettenhofer sieht Agrippa dadurch „zum Testamentsvollstrecker, nicht zwangsläufig zum Erben designiert.“[37] Schlange-Schöningen wertet dies dagegen eher als Zeichen, dass Agrippa, der treue und fähige Helfer, der einst die Schlachten von Naulochus und Actium für Octavian gewonnen hatte und sich ferner sehr verdient um die Versorgung Rom gemacht hatte, die Nachfolge antreten sollte.[38] Welche Absicht Augustus in diesem Moment genau verfolgte, werden wir wohl nie erfahren, denn wider Erwarten genas der Prinzeps. Wahrscheinlich scheint jedoch die These zu sein, dass Agrippa Augustus im Falle dessen Todes tatsächlich beerbt hätte, denn Dio berichtete, Augustus wünschte, dass „Agrippa die Führung aus dessen [Augustus] Händen entgegennehme“. Den gerade einmal 19-jährigen Marcellus sah er, trotz der von ihm erfahrenen Förderungen, als zu unerfahren an, um ihm „the fragile new government“ zu übergeben.[39]

[...]


[1] Sueton Augustus 28,2, hier und folgend aus: Sueton, Leben und Taten der römischen Kaiser. Hrsg. und Übers. von Krenkel, Werner / Stahr, Adolf, Köln 2008.

[2] de Libero, Loretana, Princeps, in: Cancik, Hubert / Schneider, Helmuth / Landfester, Manfred (Hrsg.) Der Neue Pauly, Brill Online, 2001. (Reference: Humboldt-Universität zu Berlin, 08.12.2012, <http://referenceworks.brillonline.com/entries/der-neue-pauly/princeps-e1008540>).

[3] ebd.; Shotter, David, Augustus Caesar, London 2005, S. 90; Klingenberg, Andreas, Rezension zu: Bringmann, Klaus, Augustus, Darmstadt 2007, in: H-Soz-u-Kult, 16.04.2007, <http://hsozkult.geschichte.hu-berlin.de/rezensionen/2007-2-032> (08.12.12).

[4] Siehe hierzu: Börm, Henning / Havener, Wolfgang, Octavians Rechtsstellung im Januar 27 v. Chr. und das Problem der „Übertragung“ der res publica, in: Historia. Zeitschrift für Alte Geschichte 61 (2), 2012, S. 202-220.

[5] De Libero (2001).

[6] Augustus., Res gestae 13 und 30, hier und folgend aus: Augustus, Res gestae. Tatenbericht (Monumentum Ancyranum). Hrsg. und Übers. von Giebel, Marion, Stuttgart 1975.

[7] Eck, Werner, Augustus und seine Zeit, München 1998, S. 106; Bleicken, Jochen, Augustus. Eine Biographie, Berlin 1998, S. 619.

[8] Bringmann, Klaus / Schäfer, Thomas, Augustus und die Begründung des römischen Kaisertums, Berlin 2002, S. 54.

[9] Macrob. II, 5,4 = Malcovati, 174, nach: Bringmann, Klaus, Augustus, Darmstadt 2007, S. 213.

[10] Bringmann (2007), S. 214.

[11] ders., S. 230.

[12] Eck (1998), S. 106.

[13] Eder (1993), S. 120; Bringmann (2007), S. 213.

[14] De Libero (2001); Eck (1998), S. 106; Eder, Walter, Augustus and the Power of Tradition: The Augustan Principate as Binding Link, in: Raaflaub, Kurt / Toher, Mark (Hrsg.), Between Republic and Empire. Interpretations of Augustus and His Principate, London 1993, S. 71-122, S. 120.

[15] Bringmann (2007), S. 213; Cowan, Eleanor, Tacitus, Tiberius and Augustus, in: Classical Antiquity 28 (2), 2009, S. 179-210, S. 207.

[16] Bringmann (2007), S. 213; Eder (1993), S. 120; Dettenhofer, Maria, Herrschaft und Widerstand im augusteischen Principat. Die Konkurrenz zwischen res publica und domus Augusta, Stuttgart 2000, S. 100.

[17] Aug., RG. 34.

[18] Strothmann, Meret, Augustus - Vater der res publica. Zur Funktion der drei Begriffe restitutio - saeculum - pater patriae im augusteischen Principat, Stuttgart 2000, S. 14f.; Klingenberg, Andreas, Rezension zu: Bringmann, Klaus / Wiegandt, Dirk (Hrsg.), Augustus. Schriften, Reden und Aussprüche, Darmstadt 2008, in: H-Soz-u-Kult, 19.05.2008, <http://hsozkult.geschichte.hu-berlin.de/rezensionen/2008-2-115> (08.12.12).

[19] Krapinger, Gernot, Velleius, in: Cancik, Hubert / Schneider, Helmuth / Landfester, Manfred (Hrsg.) Der Neue Pauly, Brill Online, 2002. (Reference: Humboldt-Universität zu Berlin, 08.12.2012, <http://referenceworks.brillonline.com/entries/der-neue-pauly/velleius-e1229460>).

[20] Velleius Paterculus 2.111.3f., hier und folgend aus: Velleius Paterculus, Historia Romana. Römische Geschichte. Hrsg. und Übers. von Giebel, Marion, Stuttgart 1989.

[21] ders. 2.121.3.

[22] Krapinger (2002).

[23] Beispiel: Tacitus Annlen 3,16, hier und folgend aus: Tacitus, Annalen I-VI. Hrsg. und Übers. von Sontheimer, Walther, Stuttgart 1964.

[24] Flaig, Egon, Tacitus in: Cancik, Hubert / Schneider, Helmuth / Landfester, Manfred (Hrsg.) Der Neue Pauly, Brill Online, 2001. (Reference: Humboldt-Universität zu Berlin, 08.12.2012, <http://referenceworks.brillonline.com/entries/der-neue-pauly/tacitus-e1128350>); Birley, Anthony R., The Life and Death of Cornelius Tacitus, in: Historia. Zeitschrift für Alte Geschichte 49 (2), 2000, S. 230-247, S. 236.

[25] Sallmann, Klaus, Suetonius, in: Cancik, Hubert / Schneider, Helmuth / Landfester, Manfred (Hrsg.) Der Neue Pauly, Brill Online, 2001. (Reference: Humboldt-Universität zu Berlin, 08.12.2012, <http://referenceworks.brillonline.com/entries/der-neue-pauly/suetonius-e1125130>).

[26] Sallmann (2001); Schmitz, Dietmar, Nachwort, in: ders. (Hrsg.) C. Suetoniues Tranquillus. Augustus, Stuttgart 1988, S. 186-199, S. 186-199, bes. 189 und 197.

[27] Cassius Dio 49,36, hier und folgend aus: Cassius Dio, Römische Geschichte, Bd. III: Bücher 44-50; Bd. IV: Bücher 51-60. Hrsg. und Übers. Veh, Otto, Zürich 1985/1986, sowie Dio Cassius, Roman History, Vol. VI: Books 51-55; Vol. VII: Books 56-60. Hrsg. und Übers. Cary, Earnest, Cambridge 1994.

[28] Birley, Anthony R., Cassius, in: Cancik, Hubert / Schneider, Helmuth / Landfester, Manfred (Hrsg.) Der Neue Pauly, Brill Online, 1997. (Reference: Humboldt-Universität zu Berlin, 08.12.2012, <http://referenceworks.brillonline.com/entries/der-neue-pauly/cassius-e228030>).

[29] Galsterer, Hartmut, Monumentum Ancyranum, in: Cancik, Hubert / Schneider, Helmuth / Landfester, Manfred (Hrsg.) Der Neue Pauly, Brill Online, 2001. (Reference: Humboldt-Universität zu Berlin, 08.12.2012, <http://referenceworks.brillonline.com/entries/der-neue-pauly/monumentum-ancyranum-e809680>; Höcker, Christoph, Mausoleum Augusti, in: Cancik, Hubert / Schneider, Helmuth / Landfester, Manfred (Hrsg.) Der Neue Pauly, Brill Online, 1999. (Reference: Humboldt-Universität zu Berlin, 08.12.2012, <http://referenceworks.brillonline.com/entries/der-neue-pauly/mausoleum-augusti-e727250>).

[30] Bleicken (1998), S. 660.

[31] Klingenberg (2007), ders. (2008).

[32] Suet. Aug. 63,1; Dettenhofer (2000), S. 100; Schlange-Schöningen, Heinrich, Augustus, Darmstadt 2012, S. 93.

[33] Sueton Tiberius 6,4, hier und folgend aus: Sueton, Leben und Taten der römischen Kaiser. Hrsg. und Übers. von Krenkel, Werner / Stahr, Adolf, Köln 2008; Schlange-Schöningen (2012), S. 93; Bryan, Danielle, The Succession Plan of Augustus and Tiberius, Greenville 2012, S. 12.

[34] Suet. Aug. 63,1; Dio 53.28; Tac. ann. 1,3; Bryan (2012), S. 14f.; Eck (1998), S. 107; Schlange-Schöningen (2012), S. 93.

[35] Vell. 2,93,1.

[36] Suet. Aug. 28,1; Dio 53,30.

[37] Dettenhofer (2000), S. 100.

[38] Schlange-Schöningen (2012), S. 93.

[39] Dio 53,31; Dettenhofer (2000), S. 102; Bryan (2012), S. 17.

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Nachfolgepolitik des Augustus
Hochschule
Humboldt-Universität zu Berlin
Note
1,0
Autor
Jahr
2013
Seiten
37
Katalognummer
V229864
ISBN (eBook)
9783656453109
ISBN (Buch)
9783656454229
Dateigröße
652 KB
Sprache
Deutsch
Schlagworte
nachfolgepolitik, augustus, Prinzipat, Principat, Princeps, Prinzeps, Römische Republik, Römische Kaiserzeit, Kaiser, Tiberius, Nachfolge
Arbeit zitieren
Eric Richter (Autor), 2013, Nachfolgepolitik des Augustus, München, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/229864

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