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Zur Psychodynamik des Suizids

Eine metapsychologische Betrachtung

Título: Zur Psychodynamik des Suizids

Tesis , 2013 , 70 Páginas , Calificación: 2,0

Autor:in: Thomas Weber (Autor)

Psicología - Psicología clínica, Psicopatología, Prevención
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Der Autor beschäftigt sich anhand ausgewählter psychoanalytischer Konzepte (Aggressionskonflikt, Ambivalenzkonflikt, Objektverlust, Objekbeziehungstheorie und Narzissmus) mit psychodynamisch fundierten Erklärungsversuchen für suizidales Handeln: Freud, Kernberg, Kohut, Henseler, Balint, etc.

Extracto


Inhaltsverzeichnis

1. Einleitung

2. Psychodynamik

2.1 Die fünf zum Suizid führenden Phantasien

2.2 Die Stadien des suizidalen Prozesses

3. Erste Ansätze bei Freud

4. Weitere Arbeiten zum Aggressionskonflikt und zur Feindseligkeit

4.1 Klinische Implikationen

5. Objektbeziehungstheorie

5.1 Fallbeispiel

6. Narzissmus und narzisstische Suizidalität

6.1 Die Motivstruktur suizidalen Handelns

7. Interaktionalität und Intersubjektivität

7.1 Exkurs: Die Vaterübertragung im präsuizidalen Zustand

8. Zusammenfassung und Diskussion

Zielsetzung und Themen

Die vorliegende Arbeit untersucht die psychodynamischen Hintergründe von Suizidalität und beleuchtet diese durch das Prisma psychoanalytischer Konzepte, um ein tieferes Verständnis für die zugrunde liegenden metapsychologischen Prozesse zu gewinnen.

  • Psychoanalytische Grundlagen und Traumtheorie
  • Strukturen des Aggressionskonflikts
  • Objektbeziehungstheorie und ihre Rolle bei Suizidalität
  • Narzissmus und narzisstische Krisen
  • Interaktionalität sowie Übertragungs- und Gegenübertragungsphänomene

Auszug aus dem Buch

5.1 Fallbeispiel

"Stella, eine zwanzigjährige afroamerikanische Studentin, kam wegen einer schweren Depression und ausgeprägter Suizidalität in Behandlung. Ich habe drei Jahre lang zweimal wöchentlich psychotherapeutisch mit ihr gearbeitet. Danach zog sie in eine andere Stadt, um ein Aufbaustudium zu absolvieren und Rechtsanwältin zu werden. Zu diesem Zeitpunkt war sie nicht länger suizidal.

Stella war das klassische Beispiel eines 'überflüssigen Kindes'. Ihre Eltern hatten sie in die Obhut einer sadistischen Tante gegeben, um sich ihrer Karriere widmen zu können. Später überschütteten sie ihr 'Goldkind', einen vier Jahre jüngeren Bruder, mit Liebe und Geschenken. Die finanziellen Bedürfnisse der Tochter und Stellas Wunsch nach Aufmerksamkeit wurden ignoriert.“

Zusammenfassung der Kapitel

1. Einleitung: Die Einleitung motiviert die wissenschaftliche Auseinandersetzung mit der Psychodynamik von Suizidalität und skizziert die methodische Herangehensweise anhand psychoanalytischer Konzepte.

2. Psychodynamik: Dieses Kapitel führt in die psychodynamische Sichtweise ein, die Symptome als sinnhafte, wenn auch leidvolle Lösungsversuche für innerpsychische Konflikte betrachtet.

3. Erste Ansätze bei Freud: Es werden Freuds grundlegende Thesen zur Melancholie, zum Objektverlust bei narzisstischer Objektwahl und zum Ambivalenzkonflikt dargestellt.

4. Weitere Arbeiten zum Aggressionskonflikt und zur Feindseligkeit: Basierend auf Karl Menningers Theorien wird der Zusammenhang zwischen Autoaggressivität, Schuldgefühlen und der Dynamik von Selbstzerstörung erläutert.

5. Objektbeziehungstheorie: Das Kapitel analysiert, wie negative Objektrepräsentanzen und traumatische Beziehungserfahrungen die Genese suizidaler Spannungszustände beeinflussen.

6. Narzissmus und narzisstische Suizidalität: Es wird die Rolle narzisstischer Krisen und das Scheitern an einem grandiosen Größen-Selbst als Auslöser für suizidale Handlungen diskutiert.

7. Interaktionalität und Intersubjektivität: Die Bedeutung sozialer Isolation, mangelnder Triangulierung und der Übertragung im therapeutischen Setting für das Suizidrisiko stehen im Fokus.

8. Zusammenfassung und Diskussion: Das abschließende Kapitel fasst die Ergebnisse zusammen und reflektiert die therapeutische Relevanz einer authentischen, wertschätzenden Beziehung für die Stabilisierung suizidaler Patienten.

Schlüsselwörter

Psychodynamik, Suizidalität, Psychoanalyse, Objektbeziehungstheorie, Narzissmus, Aggressionskonflikt, Übertragung, Gegenübertragung, Melancholie, Selbstwertgefühl, Interaktionalität, Borderline-Persönlichkeitsstörung, Trauma, Selbstzerstörung, Validierung.

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in dieser Diplomarbeit grundsätzlich?

Die Arbeit analysiert die Psychodynamik des Suizids aus einer tiefenpsychologisch-psychoanalytischen Perspektive.

Was sind die zentralen Themenfelder der Arbeit?

Die zentralen Felder umfassen die Objektbeziehungstheorie, den Narzissmus, Aggressionskonflikte und die interaktionale Dynamik in der therapeutischen Beziehung.

Welches ist das primäre Ziel der Forschungsarbeit?

Das Ziel ist es, metapsychologische Stränge aufzuzeigen, die zur Entstehung von Suizidalität führen, und deren klinische Implikationen für die psychotherapeutische Praxis zu diskutieren.

Welche wissenschaftliche Methode kommt zum Einsatz?

Es handelt sich um eine theoretische Arbeit, die psychoanalytische Konzepte systematisch darstellt, historisch einordnet und durch klinische Fallbeispiele illustriert.

Was wird im Hauptteil der Arbeit behandelt?

Im Hauptteil werden Freuds Konzepte, die Arbeiten von Menninger und Kernberg sowie Ansätze zur Narzissmustheorie detailliert auf ihren Bezug zu suizidalem Handeln hin untersucht.

Welche Schlüsselwörter charakterisieren die Arbeit?

Zu den prägenden Begriffen zählen Psychodynamik, Narzissmus, Objektbeziehung, Aggressionskonflikt und Übertragungsphänomene.

Wie bewertet der Autor die Rolle des Therapeuten bei suizidalen Patienten?

Der Therapeut agiert als „fürsorgliches neues Objekt“, dessen authentische und wertschätzende Haltung entscheidend dazu beiträgt, suizidale Prozesse zu stabilisieren.

Welche Bedeutung hat das „Fallbeispiel“ für das Verständnis der Arbeit?

Das Fallbeispiel der Patientin „Stella“ veranschaulicht eindrücklich, wie traumatische Erfahrungen im familiären Umfeld zu einer Borderline-Symptomatik und chronischer Suizidalität führen können.

Warum wird der „Aggressionskonflikt“ als so zentral für Suizidanten erachtet?

Die Arbeit verdeutlicht, dass suizidale Patienten oft nicht in der Lage sind, Aggression nach außen zu richten, wodurch sie sich stattdessen gegen das eigene Selbst richtet.

Welche Rolle spielt die „Validierung“ im therapeutischen Prozess?

Validierung ist ein therapeutisches Agens, das die Position des Patienten als „überflüssiges Kind“ aufhebt und ihm durch die Anerkennung seines Leids ermöglicht, eine neue, stabilere Identität zu entwickeln.

Final del extracto de 70 páginas  - subir

Detalles

Título
Zur Psychodynamik des Suizids
Subtítulo
Eine metapsychologische Betrachtung
Universidad
University of Bremen  (Studiengang Psychologie)
Calificación
2,0
Autor
Thomas Weber (Autor)
Año de publicación
2013
Páginas
70
No. de catálogo
V229890
ISBN (Ebook)
9783656451730
ISBN (Libro)
9783656452331
Idioma
Alemán
Etiqueta
suizidal Psychoanalyse Psychodynamik Metapsychologie Suizidalität
Seguridad del producto
GRIN Publishing Ltd.
Citar trabajo
Thomas Weber (Autor), 2013, Zur Psychodynamik des Suizids, Múnich, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/229890
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