Grin logo
de en es fr
Boutique
GRIN Website
Publier des textes, profitez du service complet
Aller à la page d’accueil de la boutique › Ingénierie - Ingénieur Civil

Farbige Verkehrsflächen zur Gestaltung des Straßenraumes - Möglichkeiten und Grenzen

Titre: Farbige Verkehrsflächen zur Gestaltung des Straßenraumes - Möglichkeiten und Grenzen

Mémoire (de fin d'études) , 2004 , 282 Pages , Note: 1,4

Autor:in: Florian Pöhler (Auteur)

Ingénierie - Ingénieur Civil
Extrait & Résumé des informations   Lire l'ebook
Résumé Extrait Résumé des informations

Die Diplomarbeit mit dem Thema

"Farbige Verkehrsflächen zur Gestaltung des Verkehrsraumes - Möglichkeiten und Grenzen -"

zeigt, wie mit farbigen, hellen und dunklen Asphalten und Beschichtungen von Asphalt Plätze, Promenaden, Fuß- und Radwege, Radfahrerfurten, Straßen (abschnitte) und Ähnliches gestaltet werden können. Um das sehr umfangreiche Themengebiet einzugrenzen, soll auf farbige Betone und Pflasterungen nicht eingegangen werden.

Damit die Besonderheiten bei der Herstellung von farbigem Asphaltmischgut verstanden werden können, wird die Mischgutherstellung von herkömmlichem schwarzem Asphalt zunächst erläutert. Dem Leser wird klar, dass die Farbgebung eines Asphalts bei der Herstellung an der Mischanlage im Wesentlichen durch drei Faktoren bestimmt ist: Bindemittel, Pigment- und Mineralstoffe.

In der Diplomarbeit wird auf ein Verfahren eingegangen, mit dem (farbige) Asphalte besonders gestaltet werden können, indem Prägegitter in die heiße Asphaltdeckschicht gedrückt werden. Dieses Verfahren heißt StreetPrint/ StreetBond. Es bietet vielerlei Gestaltungsmöglichkeiten, mit denen Verkehrsräume ansprechend gestaltet werden können.

Weitere Themen sind helle und dunkle Asphalte, die im eigentlichen Sinn nicht zu den farbigen Asphalten zählen. Sie sind allerdings mit den Farbasphalten verwandt, da sie auf eine ähnliche Weise hergestellt und angewendet werden können. Wie alle übrigen farbigen Verkehrsflächen lassen sich helle Asphalte auch entweder zur architektonischen Gestaltung oder zur Erhöhung der Verkehrssicherheit einsetzen. Der Autor geht auf Herstellungsweisen und Besonderheiten hierbei, wie auch auf Einflüsse, die die Helligkeit bestimmen, ein. Es werden wichtige Aufhellungsgesteine, wie zum Beispiel der weiße Flintstein Luxovite® vorgestellt.

Da während den Recherchen auch besondere Bauweisen farbiger Asphalte ausfindig gemacht werden konnten - farbige Sommerstocksportbahnbeläge und Oberflächenbehandlungen beispielsweise - und diese interessante Anwendungsgebiete aufweisen, wurden sie in die Diplomarbeit aufgenommen und sind kurz erläutert.

Extrait


Inhaltsverzeichnis

A Einleitung

B Beschreibung der Bauweisen

B.1 Asphalte

B.1.1 Herstellung

B.1.2 Farbige Asphalte

B.1.2.1 Farbgebung

B.1.2.1.1 Einfärbbares synthetisches Bindemittel (z.B. Shell Mexphalte C)

B.1.2.1.2 Pigmentierung (z.B. Bayer Pigmente)

B.1.2.1.3 Mineralstoffe

B.1.2.2 Besonderheiten bei der Herstellung farbiger Asphalte

B.1.2.3 Vorkommen als Deckschichten

B.1.2.3.1 Asphaltbeton, Splittmastixasphalt und Gussasphalt

B.1.2.3.2 StreetPrint und StreetBond

B.1.3 Helle Asphalte

B.1.3.1 Verbesserung der Verkehrssicherheit und Standfestigkeit

B.1.3.2 Gestaltung von Verkehrsflächen

B.1.3.3 Einflüsse auf die Helligkeit

B.1.3.4 Besonderheiten bei der Herstellung heller Asphalte

B.1.3.5 Produktbeschreibungen (z.B. Luxovite®)

B.1.4 Dunkle Asphalte

B.1.5 Sonstige Asphalte

B.2 Beschichtungen von Asphalt

B.2.1 Kaltplastikmassen

B.2.1.1 Bestandteile

B.2.1.2 Applikation

B.2.2 Heißplastikmassen

B.2.2.1 Bestandteile

B.2.2.2 Applikation

B.2.3 Farben

B.2.3.1 Bestandteile

B.2.3.2 Applikation

B.2.4 Sonstige Beschichtungen

C Verwertung und Entsorgung

C.1 Ausbauasphalt allgemein

C.2 Farbiger, heller und dunkler Ausbauasphalt

C.3 Beschichtungen

D Griffigkeit

D.1 Regelungen für Asphaltbeläge

D.2 Regelungen für Beschichtungen von Asphalt

D.3 Eigene Untersuchungen und Erfahrungen

E Ausführungsbeispiele

E.1 Fotografie

E.2 Verhältnisse vor Ort

E.3 Verzeichnis

E.4 Objekte

E.4.1 Asphaltbeton

E.4.2 Splittmastixasphalt

E.4.3 Gussasphalt

E.4.4 StreetPrint

E.4.5 Beschichtungen

E.4.6 Sonstige Bauweisen

E.4.7 Testflächen

F Gegenüberstellung der Bauweisen

F.1 Herstellverfahren und Einbau bzw. Applikation

F.2 Lebensdauer

F.3 Verwertung, Entsorgung

F.4 Griffigkeit

F.5 Gebrauchstauglichkeit

F.6 Wirkung

F.7 Kosten

G Erfahrungen und Erkenntnisse

H Entscheidungshilfe zu möglichen Bauweisen

I Vision Porscheplatz Stuttgart

I.1 Vorstellung des Projektes

I.2 Diskutierte Ausführungsvarianten

J Wichtige Begriffe und Abkürzungen

K Literaturverzeichnis

L Anhang

Zielsetzung & Themen

Die vorliegende Arbeit untersucht die Möglichkeiten und Grenzen farbiger Verkehrsflächen zur Gestaltung des Straßenraumes, wobei der Fokus auf Asphaltbauweisen und Beschichtungen liegt, um deren stadtgestalterische Wirkung, Herstellverfahren und sicherheitstechnische Aspekte zu analysieren.

  • Methoden der Farbgebung für Asphaltbeläge (Pigmentierung, Spezialbindemittel, farbige Gesteinskörnungen).
  • Einsatz von Beschichtungssystemen (Kalt- und Heißplastikmassen) zur Verkehrsraummarkierung und Gestaltung.
  • Untersuchung der Griffigkeit als sicherheitsrelevantes Kriterium bei farbigen Belägen.
  • Verwertung und Entsorgungsmöglichkeiten von farbigen Asphaltbelägen und Beschichtungsstoffen.
  • Erfahrungswerte und Entscheidungshilfen für die Praxis anhand realer Ausführungsbeispiele.

Auszug aus dem Buch

B.1.2.1.1 EINFÄRBBARES SYNTHETISCHES BINDEMITTEL

Die Begriffe „einfärbbares synthetisches Bindemittel“, „farbloses Bindemittel“, „helles Bindemittel“, „transparentes Bindemittel“, „pigmentierbares Bindemittel“, „Albino-Bitumen“ und dergleichen bezeichnen alle spezielle Bindemittel zur Herstellung vergleichsweise farbintensiver Asphalte.

Schon seit vielen Jahren hat man versucht dem fast schwarzen Asphaltmischgut eine neue Farbe zu geben. Ausgangspunkt war das Einfärben von Bitumen. Da Bitumen schwarz und damit schwer einzufärben ist, sind relativ große Farbpigmentanteile nötig, um eine wesentliche Farbänderung zu erreichen. Mit Zugabe von Eisenoxidrot kann zwar eine deutliche Rotfärbung erzeugt werden, jedoch erreicht man hierbei keine farbintensiven, hellen Rottöne, sondern lediglich einen dunkelroten bzw. rotbraunen Farbton, da das schwarze Bitumen einfach zu stark durchschlägt.

Um 1970 wurde ein synthetisches Bindemittel entwickelt, das in dünnem Film transparent ist und auch keine die schwarze Farbe erzeugenden Asphaltene enthält. Es wurde vom Mineralölkonzern Deutsche Shell Aktiengesellschaft entwickelt und heißt Mexphalte C. Mexphalte C wird heute regelmäßig für die Herstellung farbintensiver Asphalte verwendet.

Zusammenfassung der Kapitel

A Einleitung: Diese Einleitung beschreibt den Fokus auf farbige Asphalte und Beschichtungen und erläutert das methodische Vorgehen bei der Literaturrecherche und der Kontaktaufnahme zu Fachleuten.

B Beschreibung der Bauweisen: Dieses Kapitel liefert eine detaillierte Übersicht über die technischen Möglichkeiten der Farbgestaltung durch verschiedene Asphalte und Beschichtungsarten.

C Verwertung und Entsorgung: Es werden hier die rechtlichen Grundlagen und technischen Möglichkeiten der stofflichen Verwertung von Ausbauasphalt und Beschichtungsmassen dargelegt.

D Griffigkeit: Dieses Kapitel beleuchtet die sicherheitstechnische Relevanz der Griffigkeit bei farbigen Verkehrsflächen und diskutiert bestehende Regelungen und eigene Untersuchungsergebnisse.

E Ausführungsbeispiele: Eine umfassende Dokumentation von Praxisbeispielen, die systematisch hinsichtlich ihrer Anwendung und visuellen Wirkung analysiert wurden.

F Gegenüberstellung der Bauweisen: Hier erfolgt ein direkter, tabellarischer Vergleich zwischen Asphalten und Beschichtungen hinsichtlich Einbau, Lebensdauer, Kosten und Wirkung.

G Erfahrungen und Erkenntnisse: Eine abschließende Synthese der gewonnenen Erkenntnisse, die Planern eine Orientierung zur Auswahl geeigneter Bauweisen für verschiedene Einsatzszenarien bietet.

H Entscheidungshilfe zu möglichen Bauweisen: Eine matrixbasierte Entscheidungshilfe zur Eignung spezifischer Bauweisen in Abhängigkeit von Verkehrsart und gestalterischem Anspruch.

I Vision Porscheplatz Stuttgart: Anhand dieses prominenten Fallbeispiels werden die Herausforderungen bei der Umsetzung künstlerischer Visionen im Straßenbau aufgezeigt.

J Wichtige Begriffe und Abkürzungen: Ein Glossar wichtiger Fachbegriffe, um das Verständnis der technischen Terminologie zu erleichtern.

K Literaturverzeichnis: Auflistung der verwendeten Quellen und Fachliteratur für die Erarbeitung der Diplomarbeit.

L Anhang: Enthält detaillierte Messprotokolle zu den durchgeführten Griffigkeitsuntersuchungen.

Schlüsselwörter

Asphalt, Farbasphalt, Beschichtung, Kaltplastik, Heißplastik, Verkehrssicherheit, Griffigkeit, Pigmentierung, Straßenraumgestaltung, Bindemittel, Luxovite, Splitte, Straßenbau, Verkehrsberuhigung, Recycling.

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in dieser Diplomarbeit grundsätzlich?

Die Arbeit behandelt die Möglichkeiten, Grenzen und Bauweisen zur farblichen Gestaltung von Verkehrsflächen im Straßenbau, insbesondere durch farbige Asphalte und Beschichtungssysteme.

Was sind die zentralen Themenfelder der Arbeit?

Die zentralen Themen umfassen die Materialkunde (Bindemittel, Pigmente), Einbautechnologien, verkehrssicherheitliche Aspekte wie die Griffigkeit sowie die wirtschaftliche Verwertung und Entsorgung der Materialien.

Was ist das primäre Ziel oder die Forschungsfrage?

Das Ziel ist es, einen Überblick über herstellbare farbige Verkehrsflächen zu geben, deren Eignung für verschiedene Einsatzbereiche zu bewerten und Entscheidungshilfen für Planer aufzuzeigen.

Welche wissenschaftlichen Methoden werden verwendet?

Es erfolgt eine umfassende Literatur- und Internetrecherche, ergänzt durch Besuche bei Fachbetrieben und eigene Griffigkeitsmessungen an realen Objekten vor Ort.

Was wird im Hauptteil der Arbeit behandelt?

Der Hauptteil gliedert sich in die detaillierte Beschreibung der Bauweisen (Asphalte, Beschichtungen), deren Vergleich, die Bewertung der Griffigkeit sowie eine umfangreiche Dokumentation von Ausführungsbeispielen.

Welche Schlüsselwörter charakterisieren die Arbeit?

Asphalt, Farbasphalt, Beschichtung, Kaltplastik, Heißplastik, Verkehrssicherheit, Griffigkeit und Straßenraumgestaltung.

Wie wirkt sich die Farbe auf die Sicherheit von Verkehrsflächen aus?

Farbe kann zur Verkehrsberuhigung und zur Warnung dienen, darf aber die Anforderungen an die Griffigkeit nicht verletzen und muss die Informationsflut für Verkehrsteilnehmer konsequent systematisieren.

Welche Besonderheiten gibt es bei der Herstellung von Farbasphalten?

Die Herstellung erfordert spezielle, einfärbbare Bindemittel (z.B. Mexphalte C), eine reinere Anlagentechnik ohne Bitumenrückstände und eine präzise Abstimmung der Komponenten, um eine gleichmäßige Durchfärbung zu erzielen.

Fin de l'extrait de 282 pages  - haut de page

Résumé des informations

Titre
Farbige Verkehrsflächen zur Gestaltung des Straßenraumes - Möglichkeiten und Grenzen
Université
University of Applied Sciences Stuttgart
Note
1,4
Auteur
Florian Pöhler (Auteur)
Année de publication
2004
Pages
282
N° de catalogue
V22990
ISBN (ebook)
9783638262002
ISBN (Livre)
9783656519997
Langue
allemand
mots-clé
Farbige Verkehrsflächen Gestaltung Straßenraumes Möglichkeiten Grenzen
Sécurité des produits
GRIN Publishing GmbH
Citation du texte
Florian Pöhler (Auteur), 2004, Farbige Verkehrsflächen zur Gestaltung des Straßenraumes - Möglichkeiten und Grenzen, Munich, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/22990
Lire l'ebook
  • Si vous voyez ce message, l'image n'a pas pu être chargée et affichée.
  • Si vous voyez ce message, l'image n'a pas pu être chargée et affichée.
  • Si vous voyez ce message, l'image n'a pas pu être chargée et affichée.
  • Si vous voyez ce message, l'image n'a pas pu être chargée et affichée.
  • Si vous voyez ce message, l'image n'a pas pu être chargée et affichée.
  • Si vous voyez ce message, l'image n'a pas pu être chargée et affichée.
  • Si vous voyez ce message, l'image n'a pas pu être chargée et affichée.
  • Si vous voyez ce message, l'image n'a pas pu être chargée et affichée.
  • Si vous voyez ce message, l'image n'a pas pu être chargée et affichée.
  • Si vous voyez ce message, l'image n'a pas pu être chargée et affichée.
  • Si vous voyez ce message, l'image n'a pas pu être chargée et affichée.
  • Si vous voyez ce message, l'image n'a pas pu être chargée et affichée.
  • Si vous voyez ce message, l'image n'a pas pu être chargée et affichée.
  • Si vous voyez ce message, l'image n'a pas pu être chargée et affichée.
  • Si vous voyez ce message, l'image n'a pas pu être chargée et affichée.
  • Si vous voyez ce message, l'image n'a pas pu être chargée et affichée.
  • Si vous voyez ce message, l'image n'a pas pu être chargée et affichée.
  • Si vous voyez ce message, l'image n'a pas pu être chargée et affichée.
  • Si vous voyez ce message, l'image n'a pas pu être chargée et affichée.
  • Si vous voyez ce message, l'image n'a pas pu être chargée et affichée.
  • Si vous voyez ce message, l'image n'a pas pu être chargée et affichée.
  • Si vous voyez ce message, l'image n'a pas pu être chargée et affichée.
  • Si vous voyez ce message, l'image n'a pas pu être chargée et affichée.
  • Si vous voyez ce message, l'image n'a pas pu être chargée et affichée.
  • Si vous voyez ce message, l'image n'a pas pu être chargée et affichée.
  • Si vous voyez ce message, l'image n'a pas pu être chargée et affichée.
  • Si vous voyez ce message, l'image n'a pas pu être chargée et affichée.
  • Si vous voyez ce message, l'image n'a pas pu être chargée et affichée.
  • Si vous voyez ce message, l'image n'a pas pu être chargée et affichée.
  • Si vous voyez ce message, l'image n'a pas pu être chargée et affichée.
  • Si vous voyez ce message, l'image n'a pas pu être chargée et affichée.
  • Si vous voyez ce message, l'image n'a pas pu être chargée et affichée.
  • Si vous voyez ce message, l'image n'a pas pu être chargée et affichée.
  • Si vous voyez ce message, l'image n'a pas pu être chargée et affichée.
  • Si vous voyez ce message, l'image n'a pas pu être chargée et affichée.
  • Si vous voyez ce message, l'image n'a pas pu être chargée et affichée.
  • Si vous voyez ce message, l'image n'a pas pu être chargée et affichée.
  • Si vous voyez ce message, l'image n'a pas pu être chargée et affichée.
  • Si vous voyez ce message, l'image n'a pas pu être chargée et affichée.
  • Si vous voyez ce message, l'image n'a pas pu être chargée et affichée.
  • Si vous voyez ce message, l'image n'a pas pu être chargée et affichée.
  • Si vous voyez ce message, l'image n'a pas pu être chargée et affichée.
Extrait de  282  pages
Grin logo
  • Grin.com
  • Expédition
  • Contact
  • Prot. des données
  • CGV
  • Imprint