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Liberales Konfliktverständnis. Erfassung der sozialen Wirklichkeit anhand historischer Konfliktsituationen

Zwischen Naturrecht, Unabhängigkeit und Demokratie

Título: Liberales Konfliktverständnis. Erfassung der sozialen Wirklichkeit anhand historischer Konfliktsituationen

Trabajo , 2012 , 30 Páginas , Calificación: 2,0

Autor:in: Mara Rebmann (Autor)

Política - Tema: Paz y Conflictos, Seguridad
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Konflikte in komplexen Gesellschaften und in einem zunehmend interdependenten internationalen System sind heutzutage nicht mehr vermeidbar und gehören zum alltäglichen politischen Bild. Die liberal-anarchistische Struktur, in der sich die internationalen Beziehungen abspielen, bringt an Hand der Akteursvielfalt ein hohes Potential für internationale Konflikte mit sich. Diese produzieren sich vor allem in Transformationsentwicklungen an Hand von Demokratisierungsprozessen. Die Demokratisierung versteht sich hierbei als Verbesserungsstrategie, die aber auch immer die Konfliktträchtigkeit des menschlichen Handelns beinhaltet. Der Konflikt und seine jegliche Auslebung wird oftmals als etwas Negatives empfunden, weil es im Zusammenhang mit Krieg, Terror, Leid und Ungerechtigkeit in Verbindung gebracht wird. Aber sind es nicht die Konflikte, die die heutige politische, wirtschaftliche und soziale Wirklichkeit zu dem gemacht hat was sie ist und die uns in unseren Gesellschaftsformen liberal-pluralistisch geformt hat?

Extracto


Inhaltsverzeichnis

1. Einleitung

2. Der theoretische Zugriff: Die Darstellung des Konfliktschemas in Zusammenführung mit dem liberalen Konfliktverständnis

2.1 Der Terminus „Konflikt“

2.2 Das liberale Konfliktverständnis

3. Die historische Betrachtung: Konfliktsituationen zwischen Naturrecht, Unabhängigkeit und Demokratie – John Locke, Thomas Jefferson und Abraham Lincoln

3.1 John Locke, Zwei Abhandlungen über die Regierung, 1689

3.1.1 Die politische Einordnung von John Locke

3.1.2 Die Konfliktsituation

3.1.3 Zwei Abhandlungen über die Regierung

3.2 Thomas Jefferson, Die Unabhängigkeitserklärung der USA, 04.07.1776

3.2.1 Die politische Einordnung von Thomas Jefferson

3.2.2 Die Konfliktsituation

3.2.3 Die Unabhängigkeitserklärung

3.3 Abraham Lincoln, Gettysburg Address 19.11.1863

3.3.1 Die politische Einordnung von Abraham Lincoln

3.3.2 Die Konfliktsituation

3.3.3 Die Rede „Gettysburg Address“

4. Die Erfassung der sozialen Wirklichkeit des liberalen Konfliktverständnis der historischen Konfliktsituationen

5. Fazit

6. Quellenangaben

Zielsetzung & Themen

Das Hauptziel der Arbeit besteht darin, das Konfliktschema anhand historischer Situationen mit dem liberalen Konfliktverständnis zu verknüpfen, um die positive Funktion von Konflikten für den gesellschaftlichen Wandel und Fortschritt aufzuzeigen.

  • Sozialwissenschaftliche Analyse des liberalen Konfliktverständnisses
  • John Locke: Naturrecht und der Gesellschaftsvertrag
  • Thomas Jefferson: Unabhängigkeit als Recht auf Widerstand
  • Abraham Lincoln: Demokratie und die Neugeburt der Nation
  • Bedeutung von Konflikten für Transformationsprozesse

Auszug aus dem Buch

Die politische Einordnung von John Locke

Durch Verbindungen mit befreundeten Koryphäen seiner Zeit wie Isaac Newton, war John Locke bereits vor seiner philosophischen Karriere ein bekannter Mann. Mit seiner Arbeit verbreitete sich sein hohes Ansehen schließlich europaweit. Der spätere Philosoph war ein englischer Bourgeois aus wohlhabender Familie und durch sein Studium sehr gelehrt. Locke war in seiner Jugend ein Anhänger der Lehre von Hobbes, die er in seinem Werk „Zwei Abhandlungen über die Regierung“ mit einfließen lässt. Anfänglich recht royalistisch gesinnt, wandelte er sich zu einem Anhänger der Toleranztendenz. Ein Resultat dieses Gesinnungswandels ist sein „Toleranzbrief“, in dem er für die Freiheit aller Glaubensbekenntnisse eintritt. Jede seiner Arbeiten war sehr durch die Geschehnisse seiner Zeit geprägt, wie dem Bürgerkrieg und der Revolution. John Locke vollzog eine zweimalige Flucht nach Holland auf Grund seiner königsfeindlichen Absichten, die ihm aber nicht nachgewiesen werden konnten. Erst mit der „Glorious Revolution“ konnte er sich in seinen politischen und religiösen Ansichten frei äußern.

Zusammenfassung der Kapitel

1. Einleitung: Diese Einleitung stellt die Forschungsfrage und das Ziel dar, Konflikte unter dem Aspekt ihrer positiven Auswirkungen auf gesellschaftliche Transformationsprozesse zu betrachten.

2. Der theoretische Zugriff: Die Darstellung des Konfliktschemas in Zusammenführung mit dem liberalen Konfliktverständnis: Dieses Kapitel definiert den Begriff „Konflikt“ soziologisch und legt das liberale Verständnis dar, welches Konfliktfreiheit für unmöglich hält und die Institutionalisierung von Konflikten als Prämisse setzt.

3. Die historische Betrachtung: Konfliktsituationen zwischen Naturrecht, Unabhängigkeit und Demokratie – John Locke, Thomas Jefferson und Abraham Lincoln: Hier werden die Werke von Locke, Jefferson und Lincoln historisch und politisch eingeordnet, um die spezifischen Konfliktsituationen zu beleuchten, in denen Naturrecht, Unabhängigkeit und Demokratie im Fokus standen.

4. Die Erfassung der sozialen Wirklichkeit des liberalen Konfliktverständnis der historischen Konfliktsituationen: Dieses Kapitel führt die theoretischen Überlegungen mit den historischen Fallbeispielen zusammen und analysiert die soziale Wirklichkeit des liberalen Konfliktverständnisses in den untersuchten Epochen.

5. Fazit: Das Fazit fasst die Ergebnisse zusammen und bestätigt die Hypothese, dass soziale Konflikte durch das Aufbrechen veralteter Strukturen eine positive Funktion für die Gesellschaft erfüllen.

6. Quellenangaben: Auflistung der verwendeten Fachliteratur und Quellen für die Hausarbeit.

Schlüsselwörter

Konfliktforschung, Liberalismus, Naturrecht, Unabhängigkeit, Demokratie, John Locke, Thomas Jefferson, Abraham Lincoln, Gesellschaftsvertrag, Sozialer Wandel, Transformation, Konfliktbearbeitung, Historische Analyse, Politische Philosophie, Menschenrechte

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in dieser Arbeit grundsätzlich?

Die Arbeit beschäftigt sich mit der sozialwissenschaftlichen Analyse des liberalen Konfliktverständnisses anhand historischer Fallbeispiele, um zu prüfen, ob Konflikte positive Funktionen für eine Gesellschaft haben.

Was sind die zentralen Themenfelder?

Die zentralen Felder sind die Rolle von Naturrecht, Unabhängigkeit und Demokratie als Konfliktobjekte innerhalb der politischen Entwicklung.

Was ist das primäre Ziel oder die Forschungsfrage?

Das Ziel ist es, durch die Erfassung des Konfliktschemas in historischen Konfliktsituationen die positive Einwirkung von Konflikten auf die philosophisch-politische Entwicklung aufzuzeigen.

Welche wissenschaftliche Methode wird verwendet?

Die Arbeit nutzt eine theoretisch-analytische Methode, indem sie soziologische Konfliktdefinitionen und das liberale Konfliktverständnis als Bewertungsrahmen für historische Schriften und Ereignisse anwendet.

Was wird im Hauptteil behandelt?

Im Hauptteil werden John Locke, Thomas Jefferson und Abraham Lincoln chronologisch betrachtet, ihre politischen Kontexte analysiert und ihre Werke in Bezug auf das liberale Konfliktverständnis untersucht.

Welche Schlüsselwörter charakterisieren die Arbeit?

Zu den wichtigsten Begriffen zählen Konflikt, Naturrecht, Unabhängigkeit, Demokratie, Gesellschaftsvertrag, sozialer Wandel und die spezifischen Denker Locke, Jefferson und Lincoln.

Wie unterscheidet Locke zwischen Naturzustand und Gesellschaft?

Locke sieht den Naturzustand als einen Zustand vollkommener Freiheit unter dem Gesetz der Natur, der jedoch durch Unsicherheit bei Konflikten geprägt ist, was den Zusammenschluss zur Gesellschaft und die Übertragung von Rechten an den Staat notwendig macht.

Warum spielt der Sezessionskrieg für die Analyse von Lincolns Werk eine besondere Rolle?

Der Sezessionskrieg wird als ein Identitätskonflikt verstanden, der das Wertesystem der USA erschütterte und Lincoln dazu zwang, Naturrechtslehre und Unabhängigkeitserklärung neu zu verknüpfen, um die Union zu erhalten.

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Detalles

Título
Liberales Konfliktverständnis. Erfassung der sozialen Wirklichkeit anhand historischer Konfliktsituationen
Subtítulo
Zwischen Naturrecht, Unabhängigkeit und Demokratie
Universidad
Otto-von-Guericke-University Magdeburg  (Fakultät für Politikwissenschaften)
Curso
Frieden und Konflikt in den Internationalen Beziehungen
Calificación
2,0
Autor
Mara Rebmann (Autor)
Año de publicación
2012
Páginas
30
No. de catálogo
V229911
ISBN (Ebook)
9783656456483
ISBN (Libro)
9783656456803
Idioma
Alemán
Etiqueta
liberales konfliktverständnis erfassung wirklichkeit konfliktsituationen
Seguridad del producto
GRIN Publishing Ltd.
Citar trabajo
Mara Rebmann (Autor), 2012, Liberales Konfliktverständnis. Erfassung der sozialen Wirklichkeit anhand historischer Konfliktsituationen, Múnich, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/229911
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