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Entwicklung dualer Studiengänge

Titre: Entwicklung dualer Studiengänge

Dossier / Travail de Séminaire , 2011 , 22 Pages , Note: 1,3

Autor:in: Falk Adam (Auteur)

Pédagogie - Système scolaire, Politique d'enseignement et de l'école
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Résumé Extrait Résumé des informations

In dieser Arbeit beschäftigt sich Falk Adam mit dem Entstehen, sowie der Verbreitung von dualen Studiengängen. Diese Ausbildungsform erlebt zur Zeit einen enormen Zulauf. Der Autor betrachtet diese Entwicklung mit einem kritischen Blick.

Extrait


Inhaltsverzeichnis

1. Einleitung

2. Bestimmung der Ausbildungsform „dualer Studiengang“

2.1 Differenzen

2.2 Gemeinsamkeiten

2.3 Typisierung

3. Auftreten von dualen Studiengängen in der BRD

3.1 Die Anfänge

3.1.1 Fachhochschulen versus duales Studium

3.2 Die Gegenwart

4. Darstellung von möglichen Vorzügen und Nachteilen dualer Studiengänge

4.1 Vorzüge von dualen Studiengängen

4.1.1 Aus Perspektive der Studierenden

4.1.2 Aus Perspektive der Hochschulen

4.1.3 Aus Perspektive der Unternehmen

4.2 Bedenkliche Aspekte von dualen Studiengängen

4.2.1 Aus Perspektive der Studierenden

4.2.2 Aus Perspektive der Hochschulen

4.2.3 Aus Perspektive der Unternehmen

5. Fazit

Zielsetzung & Themen

Die vorliegende Arbeit untersucht das duale Studium als eine historisch gewachsene, jedoch im Zuge der Bologna-Reform intensiv beworbene Studienform. Ziel ist es, das Konzept dualer Studiengänge wissenschaftlich einzuordnen, ihre Verbreitung zu analysieren und eine kritische Abwägung der Vor- und Nachteile aus den Perspektiven von Studierenden, Hochschulen und Unternehmen vorzunehmen, um dem einseitig positiven Bild in der öffentlichen Debatte zu begegnen.

  • Begriffsbestimmung und Typisierung dualer Studiengänge
  • Historische Entwicklung des dualen Studiums in der BRD
  • Analyse des aktuellen Verbreitungsgrades und der Struktur
  • Kritische Gegenüberstellung von Vorzügen und Bedenken für alle beteiligten Akteure

Auszug aus dem Buch

4.2 Bedenkliche Aspekte von dualen Studiengängen

Zu Beginn der kritischen Betrachtung von dualen Studiengängen steht die Frage danach, was zum gegenwärtigen Zeitpunkt von einer Hochschul-Ausbildung verlangt wird. Denn mit der verstärkten Einführung der alternativen Studienform wird dieses Verständnis neu definiert.

Eine Hochschul-Ausbildung ist mehr als eine reine Ausbildung. Eine Ausbildung bildet einen jungen Menschen für einen bestimmten Beruf aus. An Universitäten und anderen Hochschulformen sollen die Absolventen beschäftigungsfähig werden, dass heißt, sie sind keine Spezialisten, sondern hochqualifizierte Wissensträger in einem bestimmten Tätigkeitsbereich. Mit ihren an den Hochschulen erworbenen Wissen und Fähigkeiten sind sie nicht auf einen bestimmten Beruf festgelegt, sondern auf ein Tätigkeitsfeld. In diesem müssen die Absolventen erst ihre konkrete Tätigkeit finden. Daher sind Akademiker zu einer hohen Eigenständigkeit und Selbstorganisation in Bezug auf den Arbeitsmarkt fähig.

Ein duales Studium vermittelt genau diese Fähigkeiten nicht, sondern betont gerade den Ausbildungscharakter. Manager gehen dazu über, den dual Studierenden vor oder kurz nach Beginn ihres Studiums eine konkrete Position im Unternehmen zuzuweisen. Vor allem die Verknüpfung von theoretischen und praktischen Inhalten lässt eine Beschäftigungsfähigkeit nicht entwickeln, da konkrete Entwürfe der zukünftigen Tätigkeit in die Ausbildung einfließen. Somit verlieren die Akademiker ihre Möglichkeit, sich auf dem Arbeitsmarkt sicher zu bewegen.

Damit geht die Befürchtung von Scholz und Stein einher, dass die Qualität von Bildung generell aufgrund solcher Studienformen sinkt. Der Fokus liegt zu sehr auf dem Vermitteln und „Antrainieren“ von Inhalten. Dabei werden keine Möglichkeiten geschaffen, die Inhalte kritisch zu reflektieren oder über sie hinaus zu denken. Somit besteht die Gefahr keinen kritischen Umgang mit Methoden und Kenntnissen der Wirtschaft zu pflegen. Dieses führt letztlich zum Verzicht auf Innovationen.

Zusammenfassung der Kapitel

1. Einleitung: Die Einleitung führt in das Thema des dualen Studiums ein, problematisiert die einseitige öffentliche Darstellung und legt die methodische Vorgehensweise sowie den Aufbau der Arbeit dar.

2. Bestimmung der Ausbildungsform „dualer Studiengang“: Dieses Kapitel analysiert verschiedene Definitionen, arbeitet Kernelemente wie die Kooperation zwischen drei Akteuren heraus und entwickelt eine Typologie zur Strukturierung der unterschiedlichen Studienangebote.

3. Auftreten von dualen Studiengängen in der BRD: Es wird die historische Genese vom „Stuttgarter Modell“ bis zur Gegenwart aufgezeigt, wobei insbesondere der Einfluss der Bologna-Reform auf das Wachstum der Angebote und die Rolle von Datenbanken wie „AusbildungPlus“ beleuchtet werden.

4. Darstellung von möglichen Vorzügen und Nachteilen dualer Studiengänge: Dieses Kapitel nimmt eine detaillierte, multiperspektivische Bewertung vor, indem es sowohl die Vorteile wie Übernahmewahrscheinlichkeit und Praxisnähe als auch kritische Aspekte wie die Einschränkung der akademischen Flexibilität und Qualität thematisiert.

5. Fazit: Das Fazit fasst die zentralen Erkenntnisse zusammen und betont, dass duale Studiengänge zwar als Kooperationsmodell wertvoll sind, aber die Vorteile einer klassischen akademischen Bildung nicht verdrängen dürfen.

Schlüsselwörter

Duales Studium, Bologna-Reform, Berufsakademie, Fachhochschule, Praxisorientierung, Studienabschluss, Personalpolitik, Ausbildungsintegrierend, Praxisintegrierend, Berufsintegrierend, Akademisierung, Bildungswege, Theorie-Praxis-Verzahnung, Fachkräftemangel, Kompetenzentwicklung

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in dieser Arbeit grundsätzlich?

Die Arbeit behandelt die Entwicklung, Struktur und Problematik dualer Studiengänge in der Bundesrepublik Deutschland unter Berücksichtigung ihrer Einordnung in das tertiäre Bildungssystem.

Was sind die zentralen Themenfelder?

Im Fokus stehen die Definition und Typisierung des dualen Studiums, seine historische Entwicklung, der aktuelle quantitative Boom sowie eine kritische Abwägung der Vor- und Nachteile aus der Sicht der beteiligten Akteure.

Was ist das primäre Ziel der Untersuchung?

Das Ziel ist es, ein differenzierteres Bild der dualen Studienform zu zeichnen, das über die rein positive öffentliche Wahrnehmung hinausgeht und sowohl die Potenziale als auch die Risiken der engen Verzahnung von Wirtschaft und Hochschule aufzeigt.

Welche wissenschaftliche Methode wird verwendet?

Die Arbeit basiert auf einer fundierten Literaturrecherche und der Auswertung von Sekundärdaten, insbesondere aus der Datenbank „AusbildungPlus“, da aktuelle wissenschaftliche Monographien zu diesem Nischenthema rar sind.

Was wird im Hauptteil der Arbeit behandelt?

Der Hauptteil gliedert sich in eine begriffliche Bestimmung, einen historischen Abriss sowie eine systematische Analyse der Vorzüge und Bedenken für Studierende, Hochschulen und Unternehmen.

Welche Schlüsselwörter charakterisieren die Arbeit?

Duales Studium, Bologna-Reform, Praxisorientierung, Berufsakademie, Theorie-Praxis-Verzahnung und Personalauswahl sind zentrale Begriffe, die das inhaltliche Spektrum abdecken.

Wie wirkt sich die Bologna-Reform auf das duale Studium aus?

Die Arbeit identifiziert die Bologna-Reform als Initialzündung, da sie durch die Gleichstellung der Abschlüsse von Fachhochschulen und Berufsakademien mit universitären Abschlüssen den Weg für eine Promotion ebnete und den Boom des dualen Studiums auslöste.

Was bedeutet die "Bindungsklausel" für dual Studierende?

Die Bindungsklausel sichert dem Unternehmen nach einer dreijährigen Investition in den Studenten die spätere Arbeitskraft, stellt jedoch für den Studierenden eine doppelte Eingrenzung dar, da er sowohl ausbildungs- als auch vertragsseitig an einen spezifischen Arbeitgeber gebunden ist.

Warum kritisieren die Autoren das duale Studium im Hinblick auf die Bildungsqualität?

Die Autoren befürchten eine reine „Antrainierung“ von betriebsspezifischen Inhalten, wodurch der akademische Charakter und die Fähigkeit zur kritischen Reflexion verloren gehen könnten, was letztlich zulasten der Innovationskraft der Absolventen ginge.

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Résumé des informations

Titre
Entwicklung dualer Studiengänge
Université
Ruhr-University of Bochum  (Erziehungswissenschaft)
Cours
Entwicklung und Probleme des deutschen Hochschulwesens im Kontext der Internationalisierung
Note
1,3
Auteur
Falk Adam (Auteur)
Année de publication
2011
Pages
22
N° de catalogue
V229945
ISBN (ebook)
9783656451846
ISBN (Livre)
9783656497493
Langue
allemand
mots-clé
entwicklung studiengänge
Sécurité des produits
GRIN Publishing GmbH
Citation du texte
Falk Adam (Auteur), 2011, Entwicklung dualer Studiengänge, Munich, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/229945
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Extrait de  22  pages
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