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Fast Close: Optimierung des Group-Reportingprozesses

Am Beispiel der Regionalen Kliniken Holding RKH GmbH mittels Einsatz einer Konsolidierungssoftware

Titel: Fast Close: Optimierung des Group-Reportingprozesses

Bachelorarbeit , 2013 , 91 Seiten , Note: 1,8

Autor:in: Sandra Mühleisen (Autor:in)

BWL - Rechnungswesen, Bilanzierung, Steuern
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Zusammenfassung Leseprobe Details

Da der Trend im Rechnungswesen immer mehr zu einer Art Informationsplattform für Unternehmensentscheidungen geht, ist es notwendig geworden, die hierfür erforderlichen Unterlagen auch zeitnaher zur Verfügung zu stellen, damit nach der Erstellung des Jahresabschlusses noch ausreichend Zeit für die Analysearbeiten der Rechenwerke bleibt.
Die Situation im vorliegenden Unternehmen gestaltet sich aktuell so, dass bislang weder die Einzelabschlüsse noch der Konzernabschluss in der gesetzlich vorgegebenen Frist eingereicht werden.

Leseprobe


Inhaltsverzeichnis

1 Kurzfassung

2 Problemstellung und Zielsetzung

3 Aufbau

4 Begriffsdefinition und Grundlagen

4.1 Fast Close

4.1.1 Abgrenzung Hard, Fast, Lean und Virtual Close

4.1.2 Vorteile von Fast Close

4.1.3 Kritische Betrachtung von Fast Close

4.1.4 Voraussetzungen für Fast Close

4.2 Reporting

4.3 Reportingprozess

4.4 Konsolidierungssoftware

4.4.1 Vorteile einer Konsolidierungssoftware

4.4.2 Funktionen der Konsolidierungssoftware "LucaNet"

4.4.2.1 Allgemein

4.4.2.2 Datenmigration

4.4.2.3 Echtzeitverarbeitung

4.4.2.4 Benutzerverwaltung

4.4.2.5 Umgang mit Vorträgen

4.4.2.6 Anpassungsfähigkeit und Flexibilität

4.4.2.7 Reporting und Analyse

4.5 Konzerstruktur der RKH

5 Motivation für verkürzte Abschlusszeiten

5.1 Ursachen für lange Abschlusszeiten

5.2 Potenziale für verkürzte Abschlusszeiten

6 Erstellung eines Fachkonzeptes

7 Allgemeine Optimierungspotenziale

7.1 Prozessmanagement

7.2 Vorziehen

7.3 Vereinfachen

7.4 Standardisieren

7.5 Automatisieren

8 Einzelabschluss

9 Datenmeldung

9.1 Arten von Meldedaten

9.2 Vorbereitung und Übermittlung der Datenmeldung

10 Konsolidierung

10.1 Datenmeldung in das Konsolidierungssystem

10.2 Datenvalidierung und -plausibilisierung

10.3 Korrekturprozess der Meldedaten

10.4 Technische Konsolidierung

11 Geschäftsberichtserstellung

11.1 Berichtsumfang und -effizienz

11.2 Integration der Geschäftsberichte in den Reportingsprozess

11.3 Sequenzielle und parallele Geschäftsberichterstellung

12 Audit Alignment

12.1 Vorgezogene Abschlusserstellungs- und Prüfungstätigkeiten

12.2 Aufeinander abgestimmte Abschluss- und Prüfungsterminpläne

13 Weitere Fast Close-Erfolgsfaktoren

13.1 Saldenabstimmung

13.2 Abgrenzungen

13.3 Einheitlicher Konzern-Kontenplan

13.4 Einheitliches Buchhaltungssystem

13.5 Harmonisierung des internen und externen Rechnungswesens

13.6 Shared-Services-Organisation

13.7 Steuerung von Verantwortlichkeiten

13.8 Organisation des Intercompany-Prozesses

13.9 Organisation des Konzernrechnungswesens

14 Fazit

Zielsetzung & Themen

Die Arbeit untersucht, wie durch die Implementierung einer Konsolidierungssoftware (LucaNet) und eine begleitende Geschäftsprozessoptimierung (Fast Close) der Reportingprozess der Regionalen Kliniken Holding RKH GmbH effizienter gestaltet werden kann, um gesetzliche Abschlussfristen einzuhalten.

  • Methodische Grundlagen des Fast Close und der Prozessoptimierung
  • Analyse von Ursachen für langwierige Abschlusszeiten in der RKH
  • Implementierung und funktionale Vorteile der Konsolidierungssoftware
  • Optimierung von Datenmeldung, Konsolidierung und Geschäftsberichtserstellung

Auszug aus dem Buch

4.1.1 Abgrenzung Hard, Fast, Lean und Virtual Close

Der Begriff des Fast Close hat in der Vergangenheit viele Anhänger gefunden, welche nicht darauf verzichtet haben, dieses Modell auf ihre eigenen Anforderungen und Wünsche auszuweiten. Das hat zur Folge, dass heutzutage immer mehr Ansätze zur Beschleunigung des Abschlussprozesses in der Literatur kursieren.

Die folgende Grafik soll daher dazu dienen, die wesentlichen Unterschiede der verschiedenen Ansätze, bzw. Methoden zu verdeutlichen und eine Abgrenzung zum - im Weiteren Verlauf behandelten Fast Close – zu geben.

Zusammenfassung der Kapitel

1 Kurzfassung: Überblick über die identifizierten Probleme bei der Abschlusserstellung der RKH und die strategische Entscheidung für eine Konsolidierungssoftware.

2 Problemstellung und Zielsetzung: Erläuterung des Trends zu einer Informationsplattform im Rechnungswesen und die Notwendigkeit, Abschlussfristen bei der RKH durch Prozessoptimierung einzuhalten.

3 Aufbau: Beschreibung der methodischen Struktur der Arbeit und Abgrenzung der behandelten Themengebiete.

4 Begriffsdefinition und Grundlagen: Definition der Fast-Close-Methodik sowie eine detaillierte Erläuterung der Funktionen der Software "LucaNet" und der Konzernstruktur.

5 Motivation für verkürzte Abschlusszeiten: Darstellung der Gründe für die notwendige Beschleunigung sowie eine systematische Analyse der Ursachen für aktuelle Zeitverzögerungen.

6 Erstellung eines Fachkonzeptes: Bedeutung eines Fachkonzeptes als wichtigster Teil des Optimierungsprojekts inklusive der Definition notwendiger Anforderungen.

7 Allgemeine Optimierungspotenziale: Untersuchung der Handlungsfelder Prozessmanagement, Vorziehen, Vereinfachen, Standardisieren und Automatisieren.

8 Einzelabschluss: Fokus auf die Qualität der Einzelabschlüsse als essenzielle Datengrundlage für den Konzernabschluss.

9 Datenmeldung: Analyse der Anforderungen an die Datenbasis und die Vorbereitung sowie Übermittlung der Daten durch die Tochtergesellschaften.

10 Konsolidierung: Beschreibung der technischen Zusammenführung von Daten, einschließlich Validierung und Korrekturprozessen.

11 Geschäftsberichtserstellung: Erläuterung der Erstellung von Anhang und Lagebericht und deren Integration in den Reportingprozess.

12 Audit Alignment: Untersuchung der Einbindung der Abschlussprüfer in den Optimierungsprozess durch Vorverlagerung von Prüfungstätigkeiten.

13 Weitere Fast Close-Erfolgsfaktoren: Detaillierte Betrachtung zusätzlicher Faktoren wie Saldenabstimmung, Kontenpläne und organisatorische Maßnahmen.

14 Fazit: Zusammenfassende Schlussfolgerung über die notwendige Kombination aus Softwareeinsatz und organisatorischer Prozessanpassung.

Schlüsselwörter

Fast Close, RKH GmbH, Konsolidierungssoftware, LucaNet, Reportingprozess, Konzernabschluss, Prozessoptimierung, Jahresabschluss, Einzelabschluss, Datenmigration, Intercompany-Abstimmung, Rechnungswesen, Prozess-Reengineering, Standardisierung, Automatisierung

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in dieser Arbeit grundsätzlich?

Die Arbeit befasst sich mit der Optimierung des Group-Reportingprozesses bei der RKH GmbH, um durch den Einsatz einer Konsolidierungssoftware und das "Fast Close"-Konzept gesetzliche Fristen bei der Jahresabschlusserstellung einzuhalten.

Was sind die zentralen Themenfelder?

Zentrale Themen sind die Prozessoptimierung im Finanzbereich, die Implementierung von Konsolidierungssoftware, die Harmonisierung von Rechnungswesen-Daten sowie organisatorische Verbesserungen.

Was ist das primäre Ziel oder die Forschungsfrage?

Ziel ist es, den Abschlussprozess durch Identifizierung von Optimierungspotenzialen so zu beschleunigen, dass der Konzernabschluss innerhalb der gesetzlich vorgegebenen Zeitfenster erstellt werden kann.

Welche wissenschaftliche Methode wird verwendet?

Es wird eine theoretische Analyse der Fachliteratur vorgenommen, die mit praktischen Erkenntnissen aus dem Implementierungsprojekt der RKH und einer Identifikation von Verbesserungspotenzialen verknüpft wird.

Was wird im Hauptteil behandelt?

Der Hauptteil analysiert die einzelnen Schritte des Abschlussprozesses – von der Datenmeldung über die Konsolidierung bis hin zur Geschäftsberichtserstellung – und verknüpft diese mit den Funktionen der eingesetzten Software.

Welche Schlüsselwörter charakterisieren die Arbeit?

Die Arbeit ist durch Begriffe wie Fast Close, Konsolidierungssoftware, Reportingprozess, RKH, Datenqualität, Prozessoptimierung und Konzernabschluss geprägt.

Warum reichen die bestehenden Buchhaltungssysteme für die RKH nicht aus?

Die RKH nutzt Systeme wie E+S oder SAP, die keine ausreichenden Funktionen für die automatisierte Konsolidierung und das geforderte Berichtswesen bieten, weshalb bisher zeitintensive manuelle Excel-Lösungen notwendig waren.

Welche Rolle spielt die Unternehmenskultur bei der Umsetzung von "Fast Close"?

Der Autor betont, dass eine rein technische Implementierung nicht ausreicht; entscheidend sind Disziplin der Mitarbeiter, einheitliche Konzernvorgaben und die Unterstützung durch das Management, um Widerstände abzubauen.

Ende der Leseprobe aus 91 Seiten  - nach oben

Details

Titel
Fast Close: Optimierung des Group-Reportingprozesses
Untertitel
Am Beispiel der Regionalen Kliniken Holding RKH GmbH mittels Einsatz einer Konsolidierungssoftware
Hochschule
Steinbeis-Hochschule Berlin
Note
1,8
Autor
Sandra Mühleisen (Autor:in)
Erscheinungsjahr
2013
Seiten
91
Katalognummer
V230037
ISBN (eBook)
9783656470557
ISBN (Buch)
9783656470595
Sprache
Deutsch
Schlagworte
Konsolidierungssoftware Rechnungswesen Prozessoptimierung Group-Reporting Konsolidierung Jahresabschluss Verkürzung Abschlusszeit Konzernrechnungswesen
Produktsicherheit
GRIN Publishing GmbH
Arbeit zitieren
Sandra Mühleisen (Autor:in), 2013, Fast Close: Optimierung des Group-Reportingprozesses , München, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/230037
Blick ins Buch
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Leseprobe aus  91  Seiten
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