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Identifikation der geeigneten Methodik zur Bestimmung der individuellen anaeroben Schwelle beim Walking

Título: Identifikation der geeigneten Methodik zur Bestimmung der individuellen anaeroben Schwelle beim Walking

Tesis , 2004 , 133 Páginas , Calificación: 1,7

Autor:in: Heiko Staller (Autor)

Deporte - Medicina deportiva, terapia, nutrición
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1993 wurde Walking zum ersten Mal offiziell beim Deutschen Leichtathletik Verband angeboten und in Form zusätzlicher Gruppen in die Lauf-Treffs integriert. Seither gewinnt Walking auch in Vereinen und Verbänden immer mehr an Bedeutung und zählt mittlerweile zu den beliebtesten Fitnessaktivitäten. Die Zahl der Walking-Treffs bzw. Lauf-Treffs mit integrierten Walking-Gruppen des DLV stieg von Dezember 1998 bis März 2004 von 564 auf 1712 (DLV, persönliche Mitteilung, 22.07. 2004). In diesen Treffs waren im März 2004 ca. 35000 Walker aktiv (DLV, persönliche Mitteilung, 22.07.2004). Das Deutsche Walking Institut spricht von geschätzten acht Millionen Walkern in Deutschland, die keinem Walking-Treff angehören (Deutsches Walking Institut, persönliche Mitteilung, 22.07.2004). Diese Zahlen demonstrieren die weite Verbreitung und die hohe Aktualität dieser Trendsportart.
Seit Anfang der 80er Jahre hat sich Walking neben dem Jogging als gesundheitsorientierte Ausdauertrainingsform etabliert. Seinen Ursprung hat das sportliche und fitnessorientierte Gehen in den USA und Skandinavien und ist, wie die bereits angegebenen Zahlen zeigen, mittlerweile auch in Deutschland weit verbreitet. 1990 belief sich die Anzahl der Walker in den USA auf 66,6 Millionen (Spelman, Russel, Pate, Ward & Ward, 1993) und momentan wird von über 80 Millionen Walkern in den USA berichtet.
Ausdauertraining besitzt aufgrund seiner günstigen Auswirkungen auf das Herz-Kreislaufsystem, den Stoffwechsel und der damit verbundenen kardioprotektiven Wirkung einen hohen Stellenwert im Rahmen eines gesundheitsorientierten Trainingsprogramms. Walking (die sportliche Variante des Gehens) ist eine Ausdauersportart und wird in der Literatur als „sanfte“ Ausdauertrainingsform beschrieben, die einen ausreichenden Trainingsreiz bei gleichzeitig geringer Überforderungsgefahr bietet (Duncan, Gordon & Scott, 1991). Deshalb wird gerade für Sport(wieder-)einsteiger, Senioren, Leistungsschwächere und Risikogruppen (z.B. Adipöse und KHK-Patienten) Walking als optimale Gesundheitssportart propagiert (Bös & Schott, 1997).
[...]

Extracto


Inhaltsverzeichnis

1 EINLEITUNG

2 GRUNDLAGEN DER AUSDAUERLEISTUNGSDIAGNOSTIK

2.1 LAKTATBASIERTE AUSDAUERLEISTUNGSDIAGNOSTIK

2.1.1 Laktatentstehung

2.1.2 Methoden der laktatbasierten Ausdauerleistungsdiagnostik

2.1.3 Diskussion der laktatbasierten Ausdauerleistungsdiagnostik

2.1.4 Trainingssteuerung anhand laktatbasierter Ausdauerleistungsdiagnostik

2.2 SPIROERGOMETRIE

2.2.1 Physiologische Grundlagen

2.2.2 Die Beziehung zwischen kardiorespiratorischen Schwellen (RCP, RQ=1) und laktatbasierten Schwellen

2.2.3 Messaufbau und Auswertungsmethoden

3 BEWEGUNGSTECHNIK BEIM (SPORT-)GEHEN, WALKING, LAUFEN

4 PHYSIOLOGISCHE ASPEKTE DES WALKING

4.1 LAKTATKINETIK, HERZFREQUENZ, SAUERSTOFFAUFNAHME UND ENERGIEVERBRAUCH BEIM WALKING

4.2 TRAININGSEFFEKTE UND GESUNDHEITLICHE AUSWIRKUNGEN

4.3 TRAININGSINTENSITÄT UND TESTVERFAHREN: STAND DER WISSENSCHAFT

5. STUDIE

5.1 ZIELSETZUNG DER STUDIE

5.2 FRAGESTELLUNG

5.3 STUDIENPOPULATION

5.3.1 Rekrutierung

5.3.2 Einschlußkriterien

5.3.3 Ausschlußkriterien:

5.3.4 Fallzahlschätzung

5.3.5 Anthropometrie

5.4 UNTERSUCHUNGSMETHODIK UND STUDIENABLAUF

5.4.1 Gesundheitsuntersuchung

5.4.2 Studienausschluß

5.4.3 Laktatbestimmung

5.4.4 Herzfrequenz

5.4.5 Stufentestprotokoll

5.4.6 maxLass-Bestimmung

5.4.7 Kardiorespiratorische Messparameter

5.4.8 Statistik

5.5 ERGEBNISDARSTELLUNG

5.5.1 Dauertestgraphiken mit Abbruchbelastungen

5.5.2 Dauertestgraphiken ohne Abbruchbelastungen

5.5.3 Dauertestgraphiken: Übersichten mit Abbruchbelastungen

5.5.4 Dauertestgraphiken: Übersichten ohne Abbruchbelastungen

5.5.5 Dauertestgraphiken: Dauertest/Vorgabe in %

5.5.6 Kardiorespiratorische Parameter im Vergleich zu den Inkrementvorgaben (x¯ ± s)

5.5.7 Statistische Berechnungen

5.6 BESCHREIBUNG UND DISKUSSION DER ERGEBNISSE

5.7 ZUSAMMENFASSUNG/AUSBLICK

Zielsetzung & Themen

Das primäre Ziel der Arbeit ist die Identifikation eines geeigneten Laktatfixums, das in Kombination mit der aeroben Schwelle (LT) zur korrekten Bestimmung der individuellen anaeroben Schwelle (IAS) beim Walking dient. Hierbei wird ein neu entwickeltes Stufentestprotokoll auf seine ausdauerleistungsdiagnostische Aussagefähigkeit überprüft, um zukünftig individuelle Trainingsintensitätsempfehlungen für das Walking-Training geben zu können.

  • Grundlagen der sportmedizinischen Ausdauerleistungsdiagnostik und Laktatkinetik.
  • Physiologische Aspekte der Sportart Walking im Vergleich zu Laufen und Gehen.
  • Vergleich laktatbasierter Bestimmungsverfahren mit kardiorespiratorischen Schwellenparametern (RCP, RQ=1).
  • Empirische Untersuchung zur Ermittlung eines geeigneten Laktat-Fixums durch Dauertests.
  • Evaluierung von Trainingswirksamkeit und Gesundheitsaspekten durch Walking.

Auszug aus dem Buch

2.1.1 Laktatentstehung

Der weitaus größte Teil des Energiebedarfs wird bei körperlicher Arbeit – besonders bei längerer Arbeitsdauer - durch die aerobe (d.h. mit Sauerstoffverbrauch) Oxidation der Nährstoffe (v.a. Kohlenhydrate und Fette) bereitgestellt. Abbildung 1 beschreibt die aerobe Oxidation der Kohlenhydrate, die Glykolyse. Die Energie wird durch die Zerlegung der Nährstoffe in ihre energiearmen Grundbausteine frei. Ab einer bestimmten Arbeitsintensität genügt aber oftmals die alleinige aerobe Oxidation nicht mehr aus, um den Energiebedarf des Körpers noch zu decken. Ab einer gewissen Schwelle, die je nach Trainingszustand stark variieren kann, wird verstärkt die anaerobe (d.h. ohne Sauerstoffverbrauch) Oxidation zur Deckung des Energiebedarfs beschritten (s. Abb. 2).

Der Vorteil der aeroben Energiebereitstellung besteht darin, dass hier wesentlich mehr ATP-Moleküle (Adenosin-Triphosphat) entstehen, welche die wichtigste energiereiche Verbindung der meisten energieverbrauchenden Prozesse der Zelle darstellen. Sie kann bei entsprechend niedrigen Intensitäten sehr lange aufrecht erhalten werden und verläuft sehr ökonomisch (d.h. es müssen wenig Nährstoffe eingesetzt werden um ATP zu produzieren). Dies funktioniert aber nur solange Sauerstoffbedarf und Sauerstoffverbrauch sich im Gleichgewicht befinden (steady-state). Bei hohen Arbeitsintensitäten kann sich aber ein Sauerstoffdefizit einstellen und es kommt teilweise zur anaeroben Energiebereitstellung, bei der pro Nährstoffmolekül (Glukose) eine signifikant geringere Energieausbeute erfolgt (de Marées, 2000).

Bei der anaeroben kann aber im Gegensatz zur aeroben Energiebereitstellung pro Zeiteinheit wesentlich mehr und auch wesentlich schneller Energie bereitgestellt werden (ebd., 2000). Bei dieser Energiebereitstellungsform entsteht aber mehr oder weniger als Zwischenprodukt die Milchsäure (Laktat). Hierbei wird die Energie durch die Glykolyse (Glukoseabbau) bereitgestellt. Durch stark ansteigende physische Belastung wird die Glykolyse intensiviert. Bei diesem Vorgang werden in einem besonderen Enzymsystem, welches sich im Sarkoplasma der Muskelzelle befindet (also außerhalb der Mitochondrien), die Glukosemoleküle in zwei C3-Bruchstücke zerlegt, die im weiteren Verlauf in zwei Moleküle Brenztraubensäure umgewandelt werden (Markworth, 1983).

Zusammenfassung der Kapitel

1 EINLEITUNG: Einführung in die wachsende Bedeutung des Walking als Gesundheitssportart und die Notwendigkeit einer validen Leistungsdiagnostik zur Steuerung der Trainingsintensität.

2 GRUNDLAGEN DER AUSDAUERLEISTUNGSDIAGNOSTIK: Theoretische Darstellung der Laktatentstehung, gängiger Bestimmungsverfahren der anaeroben Schwelle und der Spiroergometrie als Referenzsystem.

3 BEWEGUNGSTECHNIK BEIM (SPORT-)GEHEN, WALKING, LAUFEN: Vergleichende Analyse der Biomechanik verschiedener Fortbewegungsarten unter Berücksichtigung von Gelenkbelastung und Schrittökonomie.

4 PHYSIOLOGISCHE ASPEKTE DES WALKING: Zusammenfassung der Auswirkungen des Walking auf den Energiestoffwechsel und physiologische Parameter unter verschiedenen Intensitätsstufen sowie kritische Würdigung bestehender Testverfahren.

5. STUDIE: Empirischer Teil der Arbeit, in dem die Fragestellung nach einem optimalen Laktat-Fixum für das Walking durch ein neues Stufentestprotokoll und begleitende Dauertests untersucht wird.

Schlüsselwörter

Walking, Ausdauerleistungsdiagnostik, Laktat, individuelle anaerobe Schwelle, IAS, Stufentest, Spiroergometrie, respiratorischer Kompensationspunkt, RCP, Trainingssteuerung, Energieverbrauch, Stoffwechsel, Gesundheitsprävention, Leistungsdiagnostik, Dauertest.

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in der vorliegenden Arbeit?

Die Diplomarbeit untersucht, wie die individuelle anaerobe Schwelle (IAS) beim Walking mittels eines speziellen Stufentestprotokolls korrekt bestimmt werden kann, um präzise Trainingsintensitätsempfehlungen abzuleiten.

Was sind die zentralen Themenfelder?

Zentrale Themen sind die laktatbasierte Leistungsdiagnostik, die spiroergometrische Untersuchung von Stoffwechselparametern (z.B. VO2, CO2), die Biomechanik des Walking sowie die physiologischen Auswirkungen dieses Trainings auf Gesundheits- und Freizeitsportler.

Was ist das primäre Ziel oder die Forschungsfrage?

Das Hauptziel ist die Identifikation eines Laktat-Fixums für das Walking (analog zur 1,5 mmol/l-Methode beim Laufen), das als objektiver Parameter zur Bestimmung der Dauerleistungsgrenze genutzt werden kann.

Welche wissenschaftliche Methode wird verwendet?

Der Autor führt eine empirische Studie mit 30 Probanden durch. Diese absolvieren Stufentests auf dem Laufband, deren Ergebnisse mittels Laktatmessungen und spiroergometrischer Daten (RCP, RQ=1) vergleichend analysiert werden.

Was wird im Hauptteil behandelt?

Der Hauptteil gliedert sich in eine theoretische Aufarbeitung der Grundlagen der Leistungsdiagnostik, eine Analyse der Bewegungstechnik des Walking sowie den empirischen Teil, in dem Studiendesign, Durchführung und statistische Auswertung detailliert dokumentiert werden.

Welche Schlüsselwörter charakterisieren die Arbeit?

Die Arbeit lässt sich durch Begriffe wie Walking, Laktatleistungskurve, individuelle anaerobe Schwelle (IAS), Trainingssteuerung und Spiroergometrie charakterisieren.

Warum ist die Bestimmung eines fixen Laktatwerts beim Walking problematisch?

Wie bei anderen Sportarten auch, müssen die Laktat-Referenzwerte an das spezifische Testprotokoll und die physiologischen Eigenheiten der Bewegungsform angepasst werden; ein einfacher Transfer von Werten aus dem Laufsport ist wissenschaftlich nicht ausreichend belegt.

Welches Fixum wurde als Ergebnis der Studie als geeignet identifiziert?

Die Ergebnisse deuten darauf hin, dass die Verwendung eines Fixums von 1,5 mmol/l über der aeroben Schwelle (LT) auch beim Walking die geeignetste Methode darstellt, um die IAS zuverlässig zu bestimmen und somit das Training effektiv zu steuern.

Final del extracto de 133 páginas  - subir

Detalles

Título
Identifikation der geeigneten Methodik zur Bestimmung der individuellen anaeroben Schwelle beim Walking
Universidad
University of Stuttgart  (Institut für Sportwissenschaft Stuttgart)
Calificación
1,7
Autor
Heiko Staller (Autor)
Año de publicación
2004
Páginas
133
No. de catálogo
V230160
ISBN (Ebook)
9783656461487
ISBN (Libro)
9783656461623
Idioma
Alemán
Etiqueta
identifikation methodik bestimmung schwelle walking
Seguridad del producto
GRIN Publishing Ltd.
Citar trabajo
Heiko Staller (Autor), 2004, Identifikation der geeigneten Methodik zur Bestimmung der individuellen anaeroben Schwelle beim Walking, Múnich, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/230160
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