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Case Management im Gesundheitswesen. Eine praxisorientierte Einführung in die Fallarbeit

Titel: Case Management im Gesundheitswesen. Eine praxisorientierte Einführung in die Fallarbeit

Fachbuch , 2011 , 41 Seiten

Autor:in: Christian Weismantel (Autor:in)

Gesundheit - Gesundheitswesen
Leseprobe & Details   Blick ins Buch
Zusammenfassung Leseprobe Details

Case Management ist im Gesundheitswesen relativ neu und vielseitig anwendbar. Es findet z.B. Anwendung im klinischen Entlassungsmanagement, der Fallsteuerung in der ambulanten Pflege oder der Sozialarbeit.
Mit diesem Buch möchte ich gerne die Gundlagen anhand von praktischen Beispielen erleutern. Zudem soll es dem Leser eine Hilfe des fachlichen Verständnisses und zugleich eine Anwendungshilfe sein.

Leseprobe


Inhaltsverzeichnis

I. Kapitel

1. Einleitung

2. Ambulante Wohngruppe

3. Wohnsituation

3.1. Hilfsmittelversorgung

3.2. Situative Kurzeinführung

4. Biografie der Klientin

5. Zugangseröffnung

6. Datenerhebung

6.1 Pflegediagnosen

6.1.1 Gefahr des Gesundheitsmanagementdefizits

6.1.2. Funktionale Urininkontinenz

6.1.3. Beschäftigungsdefizit

6.1.4. Selbstführsorgedefizit: Körperpflege, Grad I

6.1.5. Vereinsammungsgefahr

6.2. Barthel Index

7. Ausblick

II. Kapitel

1. Einleitung

2. Hilfeplanung und Serviceplanerstellung

3. Linking

4. Intervention – Durchführung

5. Monitoring

III. Kapitel

1. Einleitung

2. Abschlussgespräch

3. Evaluation Abschlussfragebogen

3.1. Qualitätskriterien

3.1.1. Ergebnisqualität

3.1.2. Prozessqualität

3.1.3. Strukturqualität

4. Ausblick

Zielsetzung & Themen

Diese Arbeit bietet eine praxisorientierte Einführung in das Case Management im Gesundheitswesen. Ziel ist es, den gesamten Prozess der Fallarbeit — von der Erstaufnahme über die Hilfeplanung und Intervention bis hin zur Evaluation — anhand konkreter Fallbeispiele zu veranschaulichen und wissenschaftlich fundiert darzulegen.

  • Grundlagen und Methodik des Case Managements in der Pflege.
  • Strukturierung von Hilfeprozessen und Erstellung von Serviceplänen.
  • Anwendung von Assessments (ICF, Barthel-Index, Pflegediagnosen).
  • Rollenklärung und professionelle Abgrenzung zwischen Case Manager und Pflegekraft.
  • Praktische Implementierung und Evaluation von Maßnahmen.

Auszug aus dem Buch

Erstgespräch

Im Erstgespräch habe ich die Klientin informiert. Sie hörte sehr interessiert zu und stellte auch vereinzelt Fragen. Unter dem Begriff Case Management konnte Sie sich nichts vorstellen. Dies lag daran, dass sie sich nicht erinnern konnte, den Begriff schon einmal gehört zu haben. Ein weiterer Grund für ihre Unkenntnis lag in den englischen Begrifflichkeiten. Das Problem der ersten terminologischen Aufklärung habe ich gleich gelöst und ihr anhand eines Beispiels mein mögliches Wirkungsspektrum erklärt. Bei dieser Erklärung habe ich großen Wert auf die Sinnerkennung durch die Klientin. für meine Arbeit gelegt. Im Kontext der Aufklärung der möglichen Klientin habe ich sie auch über die notwendige Zustimmung ihrer gesetzlichen Betreuerin informiert. Wir waren uns beide einig, dass ich mit dieser sprechen soll, da die Klientin an einem Case Management meinerseits interessiert ist. In diesem Zusammenhang habe ich ihr erklärt, dass ich in der Wohngruppe arbeite und ggf. in einen Interessenkonflikt zwischen dem Case Management und meinem Arbeitgeber kommen könnte. Für diesen Fall haben wir uns darauf geeinigt, über auftretende Probleme zu sprechen, wenn sie auftreten. Es wurde auch dargelegt, dass diese Art der Probleme nicht auftreten müssen sondern können.

Die zukünftige Klientin wurde auch über Möglichkeiten und Grenzen des möglichen Case Managements informiert. Diese sind nicht ganz fest gegeben und werden sich ggf. im Rahmen der Arbeit mit der Klientin erweitern oder verschieben. Möglichkeiten ergeben sich u.a. aus einer Erweiterung des sich um die Klientin befindenden Hilfenetzwerkes von Angeboten und Möglichkeiten. Wie diese genau aussehen wird sich im weiteren Verlauf der Zusammenarbeit mit der möglichen Klientin ergeben.

Zusammenfassung der Kapitel

I. Kapitel: Beschreibung der Ausgangssituation einer Klientin in einer ambulanten Wohngruppe für Demenzkranke, inklusive Biografie, Datenerhebung und Ermittlung des individuellen Hilfebedarfs.

II. Kapitel: Dokumentation der Hilfeplanung für einen männlichen Klienten nach einem Schlaganfall, Erstellung des Serviceplans sowie die Durchführung der Interventionen.

III. Kapitel: Abschluss des Case-Management-Prozesses durch Evaluation der Ergebnisse, Reflexion der Zielerreichung und Durchführung eines Abschlussgesprächs.

Schlüsselwörter

Case Management, Altenpflege, Hilfeplanung, Serviceplan, Assessment, ICF, Barthel-Index, Pflegediagnose, Demenz, Schlaganfall, Evaluation, Pflegequalität, Gesundheitswesen, Fallarbeit, Soziale Arbeit.

Häufig gestellte Fragen

Was ist das grundlegende Thema dieser Arbeit?

Die Arbeit behandelt die praktische Anwendung von Case Management Prozessen bei hilfebedürftigen Personen im Gesundheitswesen, insbesondere im geriatrischen Kontext.

Welche zentralen Themenfelder werden bearbeitet?

Zu den Schwerpunkten zählen die Ermittlung des Hilfebedarfs, die Erstellung systematischer Servicepläne, die Koordination von Dienstleistern sowie die Dokumentation und Evaluation von Maßnahmen.

Was ist das primäre Ziel des beschriebenen Case Managements?

Das Ziel ist die Erhaltung oder Verbesserung der Lebensqualität und Eigenständigkeit der Klienten durch eine zielgerichtete, koordinierte und bedarfsgerechte Unterstützung.

Welche wissenschaftliche Methodik wird verwendet?

Der Autor nutzt anerkannte Instrumente wie das Bio-Psycho-Soziale-Modell (ICF), den Barthel-Index sowie Pflegediagnosen nach Gordon, kombiniert mit einer systematischen Prozessdokumentation.

Was wird im Hauptteil behandelt?

Im Hauptteil werden zwei Fallbeispiele (eine Klientin mit Demenz und ein Klient nach Schlaganfall) durch die Phasen des Case Managements begleitet, von der Erstaufnahme über die Planung bis zur Evaluation.

Welche Begriffe charakterisieren die Arbeit besonders?

Begriffe wie "Linking", "Monitoring", "Serviceplan", "Sozialanwaltschaftliche Funktion" und "Qualitätskriterien" sind essenziell für das Verständnis der angewandten Methodik.

Warum ist die Rollentrennung für den Case Manager so wichtig?

Die Rollentrennung zwischen Case Manager und Pflegekraft ist entscheidend, um Interessenkonflikte zu vermeiden und eine professionelle Distanz zu wahren, während gleichzeitig eine effiziente Unterstützung erfolgt.

Welche Rolle spielt die Einbeziehung von Angehörigen?

Angehörige, insbesondere gesetzliche Betreuer, sind essenzielle Partner im Prozess, da sie maßgeblich an der Finanzierung, Organisation und Umsetzung der geplanten Maßnahmen mitwirken.

Ende der Leseprobe aus 41 Seiten  - nach oben

Details

Titel
Case Management im Gesundheitswesen. Eine praxisorientierte Einführung in die Fallarbeit
Hochschule
Frankfurt University of Applied Sciences, ehem. Fachhochschule Frankfurt am Main
Autor
Christian Weismantel (Autor:in)
Erscheinungsjahr
2011
Seiten
41
Katalognummer
V230361
ISBN (eBook)
9783656458494
ISBN (Buch)
9783656458470
Sprache
Deutsch
Schlagworte
Pflege Pflegewissenschaft Case Management Fllführung Gesundheitswesen Fallführung Pflegemanagement Fallführung Fallarbeit Sozialarbeit Sozialwissenschaft Arbeit sozial Behinderung Holfe Hilfe Altenpflege Krankenpflege Studium Praxis Beruf
Produktsicherheit
GRIN Publishing GmbH
Arbeit zitieren
Christian Weismantel (Autor:in), 2011, Case Management im Gesundheitswesen. Eine praxisorientierte Einführung in die Fallarbeit, München, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/230361
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Leseprobe aus  41  Seiten
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