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Edward Sapir und sein Ansatz zur Sprachtypologie

Título: Edward Sapir und sein Ansatz zur Sprachtypologie

Trabajo Escrito , 2012 , 12 Páginas , Calificación: 1,3

Autor:in: Marco Merten (Autor)

Ciencia del lenguaje / Lingüística
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Es ist wohl nicht übertrieben zu behaupten, dass angesichts der riesigen Sprachvielfalt das Finden eines geeigneten Einteilungsprinzips, welches möglichst allen Sprachen gerecht wird, eine der größten Herausforderungen der Linguistik darstellt. Die Arbeit des namhaften Anthropologen und Sprachwissenschaftlers Edward Sapir stellt dabei einen bedeutsamen und interessanten Beitrag dar.
Ziel dieser schriftlichen Hausarbeit sei es, das von Sapir vorgeschlagene Einteilungsprinzip zur Sprachklassifikation auf Grundlage seines 1921 erschienenen Buches „Sprache: Eine Einführung in das Wesen der Sprache“ (Originaltitel: Language) schrittweise zu erarbeiten. Darüber hinaus soll ein grober Überblick sowohl über Edward Sapir und seine Auffassung von Sprache, als auch über den Strukturalismus gegeben werden.

Extracto


Inhaltsverzeichnis

1.0 Zielsetzung

2.0 Einleitung

2.1 Edward Sapir

2.2 Strukturalismus

2.3 Die Sprache: Eine Einführung in das Wesen der Sprache

3.0 Sapirs Auffassung von Sprache

4.0 Sapirs Sprachtypologischer Ansatz

4.1 Kritik an gängigen Typologiekriterien

4.2 Zu überwindende Schwierigkeiten

4.3 Grundlage: Sprachliche Begriffe

4.4 Sapirs Klassifikationsmodell

5.0 Zusammenfassung, Folgen und Fazit

Zielsetzung & Themen

Diese Arbeit zielt darauf ab, das von Edward Sapir vorgeschlagene Einteilungsprinzip zur Sprachklassifikation, basierend auf seinem 1921 erschienenen Werk "Language", detailliert zu erarbeiten und dabei Sapirs grundlegende sprachwissenschaftliche Auffassungen sowie den Kontext des Strukturalismus zu beleuchten.

  • Biografischer Überblick zu Edward Sapir und sein Beitrag zur Linguistik
  • Grundlagen des Strukturalismus in der ersten Hälfte des 20. Jahrhunderts
  • Analyse von Sapirs Auffassung von Sprache und Kommunikation
  • Kritische Auseinandersetzung mit traditionellen Typologiekriterien
  • Erarbeitung von Sapirs Klassifikationsmodell basierend auf begrifflichen Typen

Auszug aus dem Buch

4.2 Zu überwindende Schwierigkeiten

Es wurde nunmehr deutlich, dass die morphologische Komplexität einer Sprache genauso wenig imstande ist, eine geordnete Übersicht der Weltsprachen zu bilden, wie die Analyse der Wortfolge – im Grunde der gesamten Grammatik einer Sprache. Was aber ist nun der geeignete Ausgangspunkt für eine sinnvolle Sprachtypologie?

Bevor diese Frage eingehend beantwortet werden kann, gilt es noch einen letzten wichtigen Schritt zu machen. Man muss sich der teils nicht unbedingt offensichtlichen Schwierigkeiten bewusst werden, die sich bei dem Versuch auftun werden, zuvor genannte Thematik zu bearbeiten. Nach Sapir gibt es genau 4 solcher Schwierigkeiten.

Die erste und zugleich wohl auch die größte Herausforderung ist die Auswahl eines geeigneten Einteilungsprinzips. Dieses wiederrum muss sämtlichen Sprachen gerecht werden und darf nicht auf einer Verallgemeinerung gründen. Mit anderen Worten: Es ist gefährlich, eine geringe Zahl ausgesuchter Sprachen als Maßstab für eine allgemeine Typologie zu verwenden.

Der dritte Punkt, auf den Sapir zu sprechen kommt, ist, dass man von dem Glauben ablassen muss, eine einfache Formel finden zu können. Zu verlockend ist es zum Beispiel, das Lateinische und das Chinesische als zwei gegenüberliegende Pole zu betrachten und sämtliche Sprachen dazwischen zu verteilen – denn so ist die Unterteilung in agglutinierende, flektierende, etc. Sprachen zustande gekommen.

Die letzte Schwierigkeit, die sich auftut, ist die Vorstellung der eigenen Muttersprache als das Höchsterreichbare. Es ist nicht ungewöhnlich, dass man von Natur aus dazu geneigt ist, die eigene Sprache als ideales Vorbild zu betrachten, während andere Sprachen, welche wiederum vollkommen anders klingen und funktionieren, einem seltsam, wenn nicht sogar weniger fortschrittlich erscheinen. Das ist ein großer Irrtum, der die objektive Sicht trügt und deshalb notwendig überwunden werden muss.

Zusammenfassung der Kapitel

1.0 Zielsetzung: Einführung in die Zielsetzung der Arbeit, das Einteilungsprinzip von Sapir zur Sprachklassifikation auf Grundlage seines Werkes "Language" schrittweise zu erarbeiten.

2.0 Einleitung: Vorstellung des Linguisten Edward Sapir, Erläuterung des strukturalistischen Rahmens und Einführung in das Werk "Die Sprache: Eine Einführung in das Wesen der Sprache".

3.0 Sapirs Auffassung von Sprache: Analyse zentraler Thesen Sapirs, die Sprache als nicht instinktive, rein menschliche Methode zur Übermittlung von Gedanken und Gefühlen definieren.

4.0 Sapirs Sprachtypologischer Ansatz: Detaillierte Betrachtung von Sapirs Kritik an traditionellen Kriterien und Einführung seines Modells, das auf grundlegenden Begriffstypen basiert.

5.0 Zusammenfassung, Folgen und Fazit: Synthese der Ergebnisse zur Klassifikation und Reflexion über die wissenschaftliche Bedeutung von Sapirs Modell sowie dessen Grenzen.

Schlüsselwörter

Edward Sapir, Strukturalismus, Sprachklassifikation, Sprachtypologie, Language, Linguistik, Grammatik, Morphologie, Begriffstypen, Sprachwissenschaft, Sapir-Whorf-Hypothese, linguistischer Typus, Klassifikationsmodell, Sprachvielfalt, Sprachanalyse.

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in dieser Arbeit grundsätzlich?

Die Arbeit widmet sich dem sprachtypologischen Ansatz des Linguisten Edward Sapir und erläutert seine systematische Klassifikation von Sprachen basierend auf deren inneren begrifflichen Strukturen.

Welche Themenfelder stehen im Mittelpunkt?

Zentrale Felder sind die allgemeine Linguistik, der Strukturalismus, die Kriterien der Sprachtypologie sowie Sapirs spezifisches Modell der Sprachklassifikation.

Was ist das primäre Ziel der Untersuchung?

Ziel ist es, Sapirs Klassifikationsprinzip nachzuvollziehen, welches Sprachen nicht nach äußeren grammatischen Merkmalen, sondern nach der Natur der ausgedrückten Konzepte einteilt.

Welche wissenschaftliche Methode wird verwendet?

Es handelt sich um eine theoretische Arbeit, die auf der Analyse und Interpretation des wissenschaftlichen Werkes "Language" (1921) von Edward Sapir aufbaut.

Was wird im Hauptteil der Arbeit behandelt?

Der Hauptteil befasst sich mit der Auffassung von Sprache bei Sapir, der Kritik an gängigen Typologiekriterien, den Schwierigkeiten bei der Klassifikation und der detaillierten Herleitung seines Modells anhand von Begriffstypen.

Welche Schlüsselwörter charakterisieren die Arbeit am besten?

Die wichtigsten Begriffe sind Edward Sapir, Sprachtypologie, Klassifikationsmodell, linguistischer Typus und Strukturalismus.

Warum hält Sapir morphologische Typologien für unzureichend?

Sapir argumentiert, dass rein morphologische Einteilungen (wie agglutinierend oder flektierend) zu oberflächlich sind und nicht tief genug in das Wesen einer Sprache vordringen.

Wie definiert Sapir die vier Begriffsgruppen innerhalb seines Modells?

Er unterscheidet zwischen grundlegenden (anschaulichen) Begriffen, abgeleiteten Begriffen, anschaulichen Beziehungsbegriffen und rein abstrakten Beziehungsbegriffen, deren Kombination den jeweiligen Sprachtyp bestimmt.

Gilt Sapirs Modell als starre Typologie?

Nein, Sapir betont ausdrücklich, dass das Modell lediglich als ein Ansatz zu verstehen ist und Klassifikationen generell mit Vorsicht zu genießen sind, da sich Sprachen im ständigen Wandel befinden.

Final del extracto de 12 páginas  - subir

Detalles

Título
Edward Sapir und sein Ansatz zur Sprachtypologie
Universidad
Johannes Gutenberg University Mainz
Curso
Sprachtypologie und Universalienforschung
Calificación
1,3
Autor
Marco Merten (Autor)
Año de publicación
2012
Páginas
12
No. de catálogo
V230374
ISBN (Ebook)
9783656461418
ISBN (Libro)
9783656461791
Idioma
Alemán
Etiqueta
Edward Sapir Linguistik Typologie Sprachtypologie Universalien Universalienforschung Sprache Klassifikation Sprachklassifikation Wesen der Sprache
Seguridad del producto
GRIN Publishing Ltd.
Citar trabajo
Marco Merten (Autor), 2012, Edward Sapir und sein Ansatz zur Sprachtypologie, Múnich, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/230374
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