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Kasusmarkierung im Polnischen

mit Schwerpunkt auf Substantiv- und Adjektivmarkierung

Título: Kasusmarkierung im Polnischen

Trabajo Escrito , 2012 , 11 Páginas , Calificación: 1,3

Autor:in: Marco Merten (Autor)

Ciencia del lenguaje / Lingüística
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Ziel dieser Hausarbeit ist es, das Kasussystem des Polnischen zu erläutern und anhand von passenden Beispielen zu illustrieren. Dabei soll das Hauptaugenmerk auf der Kasusmarkierung von Substantiven und Adjektiven liegen, außerdem sollen einige Ausnahmen, bzw. Unregelmäßigkeiten der verschiedenen Flexionsparadigmen aufgeführt und näher betrachtet werden.

Extracto


Inhaltsverzeichnis

1.0 Zielsetzung

2.0 Allgemeines

3.0 Kasusmarkierung im Polnischen

3.1 Allgemeine Regeln

3.2 Der Nominativ

3.2.1 Singular

3.2.2 Plural

3.3 Der Genitiv

3.3.1 Singular

3.3.2 Plural

3.4 Der Dativ

3.4.1 Singular

3.4.2 Plural

3.5 Der Akkusativ

3.5.1 Singular

3.5.2 Plural

3.6 Der Instrumental

3.6.1 Singular

3.6.2 Plural

3.7 Der Lokativ

3.7.1 Singular

3.7.2 Plural

3.8 Der Vokativ

3.8.1 Singular

3.8.2 Plural

4.0 Zusammenfassung

Zielsetzung & Themen

Ziel dieser Arbeit ist es, das Kasussystem der polnischen Sprache zu erläutern und dessen Funktionsweise anhand von Beispielen zu illustrieren, wobei der Schwerpunkt auf der Kasusmarkierung von Substantiven und Adjektiven sowie auftretenden Unregelmäßigkeiten liegt.

  • Systematik der sieben polnischen Kasus
  • Einfluss von Genus und Belebtheit auf die Deklination
  • Regeln zur Kasusmarkierung bei Substantiven und Adjektiven
  • Umgang mit Ausnahmen und Vokalwechseln in Flexionsparadigmen
  • Differenzierung zwischen Personal- und Sachform im Plural

Auszug aus dem Buch

3.1 Allgemeine Regeln

Steht einer der Buchstaben e, ie, o, ó, a oder ą vor dem letzten Konsonanten des Wortes im Nominativ Singular (sowohl Substantiv als auch Adjektiv), so verhalten sich die Vokale wie folgt: e und i werden in den anderen Kasus (auch im Nominativ Plural) nicht realisiert. Dies ist zum Beispiel bei den Wörtern Niemiec (‚Deutscher’) und pies (‚Hund’) der Fall, die im Genitiv Singular die Form Niemca und psa haben. Das o wird zum e, das ó zum o, das a zum e und das ą wird zum ę. Dieser Vokalwechsel gilt in allen Kasus, der Vokalschwund bleibt aber bei manchen Wörtern aus: So bleiben die Vokale zum Beispiel bei piec (‚Ofen’) und chleb (‚Brot’) erhalten.

Das Polnische kennt zwei unterschiedliche Einteilungsprinzipien für den Genus der Substantive, wovon folglich auch die Kasusmarkierungen der kongruierenden Adjektive abhängen. Im Singular erfolgt die Einteilung wie auch im Deutschen in Maskulina, Feminina und Neutra. Das natürliche Geschlecht erkennt man an dem jeweiligen Nominativ Singular-Marker des Substantivs (mehr dazu unter Punkt 3.2). Im Plural ist wiederum des grammatische Geschlecht von Bedeutung: Hier unterscheidet man zwischen der Personalform – Gruppen mit mindestens einem Mann – und der Sachform – Gruppen bestehend aus Frauen, Tieren und/oder Dingen. Demzufolge ist die Anwesenheit eines Mannes in einer Gruppe von Frauen Grund genug dafür, die Personalform (im Folgenden: PF) zu verwenden. Hingegen gibt es eine Vielzahl von Maskulina, die im Plural der Sachform (im Folgenden: SF) zugeordnet werden, wie zum Beispiel „ptak“ (‚der Vogel’). Dieses Einteilungsprinzip gilt übrigens nicht nur für die Kasusmarkierung, sondern auch bei der Konjugation von Verben im Präteritum.

Zusammenfassung der Kapitel

1.0 Zielsetzung: Definiert das Vorhaben, das polnische Kasussystem und seine spezifischen Markierungen an Substantiven und Adjektiven näher zu beleuchten.

2.0 Allgemeines: Gibt einen Überblick über die polnische Sprache, ihre Orthographie, Lautlehre und die Grundlagen des Konsonantensystems.

3.0 Kasusmarkierung im Polnischen: Einführung in die sieben Kasus und die grundlegende Rolle der Suffigierung bei der Deklination von Nomina und Adjektiven.

3.1 Allgemeine Regeln: Erläutert phonologische Besonderheiten wie Vokalwechsel und die Einteilung in Personal- und Sachform.

3.2 Der Nominativ: Beschreibt die Grundform der lexikalischen Einheit und die Genus-Erkennung im Singular.

3.3 Der Genitiv: Behandelt die Verwendung bei Possessivkonstruktionen, Mengenangaben und nach speziellen Präpositionen.

3.4 Der Dativ: Erläutert die Markierung des indirekten Objekts und die entsprechenden Suffixe für die verschiedenen Genera.

3.5 Der Akkusativ: Fokussiert auf die Markierung direkter Objekte transitiver Verben und die Rolle der Belebtheit.

3.6 Der Instrumental: Beschreibt die Kasusfunktion zur Mittelbeschreibung und Kennzeichnung von Berufen oder Nationalitäten.

3.7 Der Lokativ: Erläutert die Verwendung für statische Ortsangaben nach spezifischen Präpositionen.

3.8 Der Vokativ: Beschreibt die Anredeform und deren abnehmende Nutzung in der modernen Sprache.

4.0 Zusammenfassung: Fasst die wesentlichen Erkenntnisse zur Ableitung der Kasus aus dem Nominativ Singular zusammen.

Schlüsselwörter

Polnisch, Kasus, Deklination, Grammatik, Substantive, Adjektive, Nominativ, Genitiv, Dativ, Akkusativ, Instrumental, Lokativ, Vokativ, Suffigierung, Sprachwissenschaft

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in dieser wissenschaftlichen Arbeit?

Die Arbeit untersucht das Kasussystem der polnischen Sprache und beschreibt, wie Substantive und Adjektive durch verschiedene grammatikalische Fälle markiert werden.

Welche zentralen Themenfelder werden abgedeckt?

Im Zentrum stehen die sieben polnischen Kasus, die Regeln ihrer Suffigierung, die Bedeutung des Genus sowie die Besonderheiten bei der Pluralbildung.

Was ist das primäre Ziel der Untersuchung?

Das Ziel ist es, eine verständliche Übersicht über die Kasusmarkierung im Polnischen zu bieten und dabei insbesondere Ausnahmen und Unregelmäßigkeiten in den Flexionsparadigmen zu verdeutlichen.

Welche wissenschaftliche Methode kommt zum Einsatz?

Die Arbeit basiert auf einer linguistischen Analyse der polnischen Morphologie und verwendet beispielhafte Deklinationsformen zur Illustration der grammatikalischen Regeln.

Was wird im Hauptteil der Arbeit behandelt?

Der Hauptteil gliedert sich in die detaillierte Darstellung aller sieben Kasus, ergänzt durch Erklärungen zu allgemeinen Regeln wie Vokalwechseln und Einteilungsprinzipien.

Welche Schlüsselwörter charakterisieren die Publikation?

Die Arbeit wird durch Begriffe wie Polnisch, Deklination, Kasussystem, Suffigierung und grammatikalische Kongruenz charakterisiert.

Wie unterscheidet sich die Pluralbildung im Polnischen?

Ein zentrales Unterscheidungsmerkmal ist die Einteilung in Personalform und Sachform, die maßgeblich für die Wahl des Kasusmarkers ist.

Welche Rolle spielt die Kategorie der Belebtheit?

Sie ist besonders bei der Genitiv- und Akkusativmarkierung von Maskulina entscheidend, da belebte und unbelebte Substantive unterschiedliche Suffixe erhalten.

Warum nimmt die Verwendung des Vokativs ab?

Die Arbeit stellt fest, dass der Vokativ zunehmend durch den Nominativ ersetzt wird, was besonders bei jüngeren Generationen als unüblich oder gar unhöflich wahrgenommen wird.

Was passiert mit den Vokalen bei der Deklination?

Das Polnische weist spezifische Vokalwechsel auf, bei denen beispielsweise o zu e oder ó zu o wird, was auf phonologische Prozesse am Wortstamm zurückzuführen ist.

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Detalles

Título
Kasusmarkierung im Polnischen
Subtítulo
mit Schwerpunkt auf Substantiv- und Adjektivmarkierung
Universidad
Johannes Gutenberg University Mainz
Curso
Morphosyntax
Calificación
1,3
Autor
Marco Merten (Autor)
Año de publicación
2012
Páginas
11
No. de catálogo
V230375
ISBN (Ebook)
9783656464624
ISBN (Libro)
9783656466512
Idioma
Alemán
Etiqueta
Linguistik Polnisch Polen Kasus Kasusmarkierung Morphologie Syntax Morphosyntax Suffix Affix Präfix Fremdsprache Grammatik Adjektiv Substantiv Nomen Flexion
Seguridad del producto
GRIN Publishing Ltd.
Citar trabajo
Marco Merten (Autor), 2012, Kasusmarkierung im Polnischen, Múnich, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/230375
Leer eBook
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