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Verwendung von Titandioxid in der Nanotechnologie

Titre: Verwendung von Titandioxid in der Nanotechnologie

Exposé Écrit pour un Séminaire / Cours , 2012 , 12 Pages , Note: 2,0

Autor:in: Stephanie Goldmann (Auteur)

Chimie - Science des Matériaux
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Bei kostengünstiger Herstellung hat Titandioxid zahlreiche vorteilhafte Eigenschaften wie Korrosionsbeständigkeit, brillantes Weiß, eine gute Deckkraft und schwächt ultraviolettes Licht ab. Rutil–Titandioxid wird in der Papierproduktion als optischer Aufheller verwendet. Ein weiterer Einsatz von Titandioxid liegt in der Beschichtung von Oberflächen, in Form von flüssigen Farbzubereitungen und als Pulverbeschichtungen. Titandioxid wird, wegen seiner UV–blockierenden Eigenschaft, auch in Plastikwerkstoffen zugesetzt aus denen unterschiedliche Gegenstände hergestellt werden. Eine wichtige Anwendung von Titandioxid liegt in der Kosmetik – und Lebensmittelindustrie. In der Kosmetikindustrie wird es als Weißpigment und als UV–Schutz eingesetzt. In der Lebensmittelindustrie wird Titandioxid zur Verbesserung der Textur verwendet und ist als E 171 als Lebensmittelzusatzstoff bekannt1
[...]
1 http://epub.oeaw.ac.at/ita/nanotrust-dossiers/dossier033.pdf

Extrait


Inhaltsverzeichnis

1. Titandioxid

1.1. Eigenschaften von Titandioxid

1.2. Herstellung von Titandioxid

1.3. Herstellung von Titandioxid–Nanopartikeln

1.3.1 Sol Gel Verfahren

2. Anwendungsbereiche von Titandioxid und Nano-Titandioxid

2.1 Titandioxid in der Lebensmittelindustrie

2.1.1 Titandioxid in Lebensmitteln

2.1.2. Verwendung von Nano – Titandioxid in Verpackungen

2.2. Verwendung von Titandioxid in Kosmetik

2.3. Oberflächenbeschichtungen mit Titandioxid

2.3.1. Der Lotus-Effekt

2.3.2 Easy-to-Clean-Oberflächen

2.3.3 Photokatalytische Effekte des Titandioxid

3. Risiken für die Gesundheit

3.1. In Vivo Studien

4. Gefahren für die Umwelt

Zielsetzung & Themen

Die vorliegende Arbeit untersucht die physikalisch-chemischen Eigenschaften von Titandioxid und dessen vielfältige Einsatzmöglichkeiten in der Nanotechnologie. Dabei liegt der Fokus insbesondere auf der Bewertung potenzieller gesundheitlicher und ökologischer Risiken, die mit der Verwendung von Titandioxid-Nanopartikeln in Konsumgütern verbunden sind.

  • Grundlagen der Titandioxid-Strukturen und Herstellungsverfahren
  • Anwendung in der Lebensmittel- und Kosmetikindustrie sowie in Oberflächenbeschichtungen
  • Mechanismen des Sol-Gel-Verfahrens und photokatalytischer Effekte
  • Analyse gesundheitlicher Aspekte anhand von In-Vivo-Studien
  • Bewertung ökologischer Gefahren durch freigesetzte Nanopartikel

Auszug aus dem Buch

2.3.1. Der Lotus-Effekt

Einer der bekanntesten Oberflächeneffekte ist der Lotus-Effekt. Dieser Effekt wurde von einer Pflanze abgeschaut, die in Asien wegen ihrer hohen Reinheit verehrt wird, und das obwohl sie in sumpfigen Gebieten wächst. Trifft Wasser auf die Blattoberfläche der Lotuspflanze perlt es ab und nimmt Verunreinigungen mit sich. Dabei ist die Oberfläche nicht etwa besonders glatt, wie man vielleicht vermuten könnte. Ihre Struktur ließ sich erst mit dem Rastertunnelmikroskop erkennen. Die Oberfläche der Blätter besteht aus zwei Schichten. Zum einen wird sie dicht von winzigen Noppen von Größen im Nanometerbereich bedeckt und zum anderen von hydrophoben Wachskristallen [10, 11].

Der wasserabweisende Effekt der Wachsschicht wird durch die geringe Auflagefläche der Wassertropfen auf den Spitzen der Noppen und die Oberflächenspannung des Wassers verstärkt. Man nennt diesen Effekt auch Superhydrophobie, welcher die Anziehungskraft vom Wasser zur Oberfläche herabsetzt. Bei der kleinsten Neigung des Blattes perlen die Tropfen dann ab. Dabei nehmen sie den ebenfalls nur gering aufliegenden Schmutz mit sich, da die Anziehungskraft zwischen Wasser und Schmutz größer ist, als die Anziehungskraft beider zur Blattoberfläche [12].

Zusammenfassung der Kapitel

1. Titandioxid: Einführung in die stofflichen Grundlagen, Kristallstrukturen (Rutil, Anatas, Brookit) sowie die industriellen Herstellungsverfahren (Sulfat- und Chlorid-Prozess).

2. Anwendungsbereiche von Titandioxid und Nano-Titandioxid: Erläuterung des Sol-Gel-Verfahrens und Darstellung der Nutzung in den Bereichen Lebensmittel, Kosmetik und Oberflächentechnologie.

3. Risiken für die Gesundheit: Diskussion über die Aufnahme von Nanopartikeln über Lunge, Magen-Darm-Trakt und Haut sowie die Ergebnisse aus In-Vivo-Studien hinsichtlich potenzieller Krebsrisiken.

4. Gefahren für die Umwelt: Untersuchung der ökotoxikologischen Auswirkungen, insbesondere der Freisetzung von Nanopartikeln in Wasserkreisläufe und deren schädliche Wirkung auf Mikroorganismen.

Schlüsselwörter

Titandioxid, Nanotechnologie, Nanopartikel, Sol-Gel-Verfahren, Lotus-Effekt, Easy-to-Clean, Photokatalyse, UV-Schutz, Lebensmittelzusatzstoffe, Kosmetikindustrie, In-Vivo-Studien, Gesundheitsschutz, Umweltrisiken, Oberflächenbeschichtung, Partikelgröße

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in dieser Arbeit grundsätzlich?

Die Arbeit behandelt die chemischen Grundlagen von Titandioxid, dessen Herstellung sowie die spezifischen Anwendungen und Sicherheitsrisiken von Nano-Titandioxid in modernen Konsumprodukten.

Was sind die zentralen Themenfelder?

Die Schwerpunkte liegen auf der Nanotechnologie, verschiedenen Beschichtungsverfahren (Lotus-Effekt, Easy-to-Clean), dem Einsatz in Lebensmitteln und Kosmetika sowie der toxikologischen Risikobewertung.

Was ist das primäre Ziel der Untersuchung?

Ziel ist es, den Nutzen der Nanotechnologie bei der Oberflächenveredelung und in Konsumgütern dem potenziellen Gefährdungspotenzial für Mensch und Umwelt gegenüberzustellen.

Welche wissenschaftliche Methode wird verwendet?

Es handelt sich um eine Literaturanalyse, die auf wissenschaftlichen Studien, Fachpublikationen und in-vivo-Forschungsberichten basiert.

Was wird im Hauptteil detailliert behandelt?

Der Hauptteil analysiert die technologische Herstellung (Sol-Gel-Prozess), die Applikation als UV-Schutz oder Farbpigment sowie die gesundheitliche Unbedenklichkeit bzw. Gefahren beim Kontakt mit Nanopartikeln.

Welche Schlüsselwörter charakterisieren die Arbeit?

Wichtige Begriffe sind insbesondere Nanopartikel, Titandioxid, Photokatalyse, Gesundheitsrisiken, Ökotoxikologie und Oberflächentechnik.

Wie funktioniert der Lotus-Effekt technisch?

Der Lotus-Effekt basiert auf einer Kombination aus mikroskopischen Noppenstrukturen und einer hydrophoben Wachsschicht, wodurch Wasser abperlt und Schmutzpartikel physikalisch mitreißt.

Warum wird Nano-Titandioxid in der Kosmetik eingesetzt?

Durch die nanoskalige Größe erscheinen die Partikel transparent auf der Haut, verbessern das Auftrageverhalten der Produkte und bieten gleichzeitig eine effiziente Schutzwirkung gegen UV-Strahlung.

Welche Risiken bestehen laut In-Vivo-Studien?

Studien an Tieren zeigen, dass eine hohe Konzentration an Nanopartikeln in der Lunge chronische Entzündungen hervorrufen kann, die langfristig das Krebsrisiko erhöhen können.

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Résumé des informations

Titre
Verwendung von Titandioxid in der Nanotechnologie
Université
University of Applied Sciences Berlin
Note
2,0
Auteur
Stephanie Goldmann (Auteur)
Année de publication
2012
Pages
12
N° de catalogue
V230436
ISBN (ebook)
9783656465362
ISBN (Livre)
9783656467625
Langue
allemand
mots-clé
verwendung titandioxid nanotechnologie
Sécurité des produits
GRIN Publishing GmbH
Citation du texte
Stephanie Goldmann (Auteur), 2012, Verwendung von Titandioxid in der Nanotechnologie, Munich, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/230436
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Extrait de  12  pages
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