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Die Bedeutung des GKV-Versorgungsstrukturgesetzes für die hausärztliche Versorgung in strukturdefizitären Regionen

Título: Die Bedeutung des GKV-Versorgungsstrukturgesetzes für die hausärztliche Versorgung in strukturdefizitären Regionen

Tesis de Máster , 2012 , 152 Páginas , Calificación: 1,0

Autor:in: Uta Weidlich-Wichmann (Autor)

Salud - Otros
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In allen Regionen des Bundesgebietes sollen gleichwertige Lebensverhältnisse geschaffen und aufrechterhalten werden (ROG). Diese Leitvorstellung impliziert eine flächendeckende Sicherstellung der öffentlichen Daseinsvorsorge und damit verbunden die Erbringung von infrastrukturellen Angeboten. Hierzu zählen soziale Infrastruktureinrichtungen, in denen Gesundheitsleistungen bereitgestellt werden. Die Daseinsvorsorge steht gegenwärtig vor allem in ländlichen Regionen vor der Herausforderung, dieses Angebot an die veränderten Gegebenheiten anzupassen. So führt der demografische Wandel in diesen Regionen zu neuen Anforderungen bei der Erbringung einer bedarfsgerechten medizinischen Versorgung. Um dem insofern steigenden Behandlungsaufwand entsprechen zu können, wird eine höhere Anzahl von Ärzten benötigt. Zusätzlich ist infolge des Rückgangs der Einwohnerzahlen die Tragfähigkeit der Gesundheitseinrichtungen bedroht. In diesem Kontext gewann in den vergangenen Jahren das Thema Ärztemangel an Bedeutung. Von Institutionen im Gesundheitswesen wird bereits seit einigen Jahren davor gewarnt, dass die Gewährleistung der hausärztlichen Versorgung zukünftig gefährdet ist. Dabei ist die hausärztliche Versorgung aufgrund ihrer Eigenschaften von wesentlicher Bedeutung für die Bevölkerung, da sie die gesundheitliche Primärversorgung darstellt. Der Gesetzgeber hat in den zurückliegenden Jahren verschiedene gesundheitspolitische Reformen verabschiedet, um diesen Herausforderungen zu begegnen. Entgegen der seither eingeleiteten Maßnahmen zur Verbesserung der Versorgungssituation wird die gegenwärtige Bedarfsplanung den veränderten Rahmenbedingungen, insbesondere in peripher liegenden Regionen, nicht gerecht. Ursächlich ist hierfür, dass mittels der Bedarfsplanung keine Beurteilung der spezifischen Situation vor Ort möglich ist.
Am 22. Dezember 2011 wurde das GKV-VStG verabschiedet. Mit den Neuregelungen im Vertragsarztrecht soll die Situation in dünn besiedelten ländlichen Gebieten verbessert werden, indem z. B. durch verschiedene Anreizinstrumente gezielte Niederlassungen in strukturdefizitären Regionen gefördert werden. Auch die mit der Bedarfsplanung verbundenen Kritikpunkte werden in der neuen Gesetzgebung aufgegriffen. Die vorliegende Masterarbeit möchte einen Beitrag bei der Beantwortung der Fragestellung leisten, ob die Maßnahmen des GKV-VStG unter den dargelegten Veränderungen in ländlichen Regionen zu einer adäquaten ärztlichen Versorgung führen können.

Extracto


Inhaltsverzeichnis

1 Einleitung

1.1 Problemstellung

1.2 Ziel und Aufbau der Arbeit

2 Hausärztliche Versorgung im System der GKV

3 Aktuelle und zukünftige Entwicklung der hausärztlichen Versorgung in strukturdefizitären Regionen

3.1 Strukturdefizitäre Regionen

3.2 Bevölkerungstendenzen

3. 3 Entwicklung in der hausärztlichen Versorgung

3.4 Ursachen für die Entwicklung bei Hausärzten

3.5 Inanspruchnahme der hausärztlichen Versorgung

3.6 Bisherige Handlungsstrategien zur Verbesserung der Versorgungssituation

3.7 Zukünftige Herausforderungen und Prognose

4 GKV-Versorgungsstrukturgesetz

4.1 Vorbemerkung

4.2 Weiterentwicklung der Bedarfsplanung

4.2.1 Flexibilisierung der Planungsbereiche und Neuausrichtung der Verhältniszahlen

4.2.2 Ausbau der Einwirkungsmöglichkeiten der Länder

4.3 Ausbau und Flexibilisierung der Sicherstellungsinstrumente

4.3.1 Förderung der Delegation ärztlicher Leistungen

4.3.2 Förderung der Telemedizin

4.3.3 Erweiterte Möglichkeiten mobiler Versorgungskonzepte

4.3.4 Erweiterter Kreis zum Betreiben von Eigeneinrichtungen

4.3.5 Erweiterter Kreis der ermächtigungsfähigen Ärzte

4.3.6 Aufhebung der Residenzpflicht

4.3.7 Möglichkeit zur Einrichtung eines Strukturfonds

4.4 Anreize im vertragsärztlichen Vergütungssystem

5 Fazit

Zielsetzung & Themen

Die Masterarbeit untersucht den Beitrag des GKV-Versorgungsstrukturgesetzes (GKV-VStG) zur Verbesserung der hausärztlichen Versorgungssituation in strukturdefizitären Regionen Deutschlands vor dem Hintergrund des demografischen Wandels und des ärztlichen Nachwuchsmangels.

  • Analyse der demografischen und versorgungsstrukturellen Entwicklungen in peripheren Regionen.
  • Evaluation der Auswirkungen der Bedarfsplanung auf die hausärztliche Dichte.
  • Untersuchung der Ursachen für den Ärztemangel und das veränderte Niederlassungsverhalten.
  • Bewertung gesetzlicher Maßnahmen des GKV-VStG wie Delegation, Telemedizin und Strukturfonds.

Auszug aus dem Buch

3.1 Strukturdefizitäre Regionen

Der BBR verwendet für die Zuordnung zu einem Kreistyp das Merkmal der Bevölkerungsdichte. Dieses Merkmal ist für die Charakterisierung strukturdefizitärer Regionen allerdings nicht hinreichend prägnant, da bei dieser Betrachtung die in den Regionen bestehenden Stärken und Schwächen nicht berücksichtigt werden. Als Basis für die Bestimmung strukturdefizitärer Regionen werden die Ausführungen von der Ministerkonferenz für Raumordnung (MKRO) herangezogen, da diese eine an den Entwicklungstendenzen orientierte Regions-Klassifikation vorsieht. Die MKRO legte zur Typisierung die folgenden Merkmale zugrunde: Ausstattung der Infra-, Wirtschafts- und Siedlungsstruktur, verkehrliche Anbindung, touristische und landwirtschaftliche Nutzungsmöglichkeiten sowie ökologische Gegebenheiten.

Strukturdefizitäre Regionen sind zumeist ländliche Räume mit einer geringen Einwohnerdichte, die sich in peripher liegenden Gebieten befinden und eine Vielzahl von infrastrukturellen Schwächen aufweisen. So ist das Angebot des öffentlichen Personennahverkehrs (ÖPNV) begrenzt und die Versorgung mit sozialer und technischer Infrastruktur unzureichend. Ferner bestehen wenige Beschäftigungsmöglichkeiten im industriellen sowie dienstleistungsorientierten Sektor, infolgedessen insbesondere die in der Landwirtschaft erwerbslos gewordenen Einwohner in dieser Region meist keinen neuen Arbeitsplatz finden.

Zusammenfassung der Kapitel

1 Einleitung: Einführung in die Problematik der Sicherstellung einer flächendeckenden hausärztlichen Versorgung in Deutschland durch den demografischen Wandel.

2 Hausärztliche Versorgung im System der GKV: Darstellung der rechtlichen und organisatorischen Grundlagen der vertragsärztlichen Versorgung im Sozialgesetzbuch.

3 Aktuelle und zukünftige Entwicklung der hausärztlichen Versorgung in strukturdefizitären Regionen: Analyse der demografischen Tendenzen und Ursachen des Ärztemangels sowie der Auswirkungen auf die Inanspruchnahme.

4 GKV-Versorgungsstrukturgesetz: Detaillierte Untersuchung und Bewertung der Reforminstrumente des GKV-VStG zur Sicherstellung der Versorgung.

5 Fazit: Zusammenfassende Bewertung der Wirksamkeit des GKV-VStG zur Behebung der identifizierten Versorgungsdefizite.

Schlüsselwörter

GKV-Versorgungsstrukturgesetz, Hausärztliche Versorgung, Strukturdefizitäre Regionen, Bedarfsplanung, Demografischer Wandel, Ärztemangel, Niederlassungssteuerung, Vertragsarztrecht, Sicherstellungsinstrumente, Telemedizin, Delegation, Eigeneinrichtungen, Strukturfonds, Vergütungssystem

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in dieser Masterarbeit grundlegend?

Die Arbeit analysiert, wie das GKV-Versorgungsstrukturgesetz dazu beitragen kann, die hausärztliche Versorgung in ländlich geprägten und strukturdefizitären Gebieten Deutschlands nachhaltig zu sichern.

Welche zentralen Themenfelder werden behandelt?

Zentrale Themen sind die Auswirkungen des demografischen Wandels, die Funktionsweise der ärztlichen Bedarfsplanung, Ursachen des Ärztemangels sowie Instrumente zur Versorgungssteuerung.

Was ist das primäre Ziel der Arbeit?

Das Ziel ist es, den Beitrag des GKV-VStG zur Verbesserung der Versorgungssituation kritisch zu hinterfragen und zu bewerten, ob die neuen gesetzlichen Maßnahmen tatsächlich zu einer adäquaten ärztlichen Versorgung führen.

Welche wissenschaftliche Methode kommt zum Einsatz?

Es handelt sich um eine literaturbasierte Analyse unter Einbeziehung von Daten zur Bedarfsplanung, demografischen Prognosen sowie Expertenberichten und Studien zu ärztlichen Nachwuchsthemen.

Was wird im Hauptteil der Arbeit behandelt?

Der Hauptteil gliedert sich in eine Analyse der Ist-Situation in ländlichen Regionen, eine Untersuchung der Ursachen für das veränderte Berufsverhalten von Ärzten und eine detaillierte Prüfung der im GKV-VStG verankerten Sicherstellungsinstrumente.

Welche Begriffe charakterisieren die Arbeit?

Die Arbeit ist geprägt durch Begriffe wie Bedarfsplanung, Strukturfonds, Delegation ärztlicher Leistungen, Telemedizin und demografischer Wandel.

Welchen Einfluss hat das GKV-VStG auf die Rolle der Länder?

Das Gesetz räumt den Ländern erstmals erweiterte Mitspracherechte bei der Bedarfsplanung ein, um regionale Besonderheiten stärker in die Entscheidungsprozesse einzubringen.

Welche Rolle spielt die Telemedizin im Kontext der Arbeit?

Die Telemedizin wird als Instrument zur Arbeitsentlastung für Hausärzte und zur Verbesserung der Patientenbetreuung in abgelegenen Gebieten diskutiert, wobei die Finanzierung und Vergütung als kritische Faktoren identifiziert werden.

Final del extracto de 152 páginas  - subir

Detalles

Título
Die Bedeutung des GKV-Versorgungsstrukturgesetzes für die hausärztliche Versorgung in strukturdefizitären Regionen
Universidad
University of Applied Sciences Braunschweig / Wolfenbüttel; Salzgitter  (Gesundheitswesen)
Calificación
1,0
Autor
Uta Weidlich-Wichmann (Autor)
Año de publicación
2012
Páginas
152
No. de catálogo
V230438
ISBN (Ebook)
9783656458999
ISBN (Libro)
9783656459835
Idioma
Alemán
Etiqueta
GKV-VStG Versorgungsstrukturgesetz hausärztliche Versorgung Gesetzliche Krankenversicherung Bedarfsplanung Kassenärztliche Vereinigung KBV Delegation ärztlicher Leistungen Telemedizin Residenzpflicht Hausärzte Vertragsarztrecht Sozialversicherungsrecht SGB V
Seguridad del producto
GRIN Publishing Ltd.
Citar trabajo
Uta Weidlich-Wichmann (Autor), 2012, Die Bedeutung des GKV-Versorgungsstrukturgesetzes für die hausärztliche Versorgung in strukturdefizitären Regionen, Múnich, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/230438
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