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Strategien und Positionierungen beim Online-Dating

Eine empirische Studie zur computerunterstützten Partnersuche

Titre: Strategien und Positionierungen beim Online-Dating

Thèse de Bachelor , 2013 , 80 Pages , Note: 1,3

Autor:in: Lauretta Fontaine (Auteur)

Études Culturelles - Études Culturelles empiriques
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Das Internet gilt im 21. Jahrhundert noch vor Fernsehen und Buch als das wichtigste Medium für die deutsche Bevölkerung und ist aus dem Alltag nicht mehr wegzudenken. Es offeriert jede Menge neuer Möglichkeiten und vereinfacht so das Leben vieler Menschen. Neben sozialen Netzwerken, Verkaufsplattformen und Nachrichtendiensten bietet das Internet heutzutage auch Möglichkeiten zur Partnersuche auf speziell dafür angelegten Online-Dating Plattformen. Dort können Internetnutzer bequem von zu Hause aus und unabhängig von Zeit und Raum nach der großen Liebe suchen und dem Singledasein ein Ende bereiten. Man spricht auch häufig vom „Internet als Heiratsmarkt“ und bezeichnet den Computer als ein „Beziehungsmedium“ , da virtuelle Kommunikation Menschen weltweit miteinander verbindet. Im Internet gibt es über 2500 verschiedene Plattformen , die vom Flirten über erotische Abenteuer bis hin zur festen Partnerschaft alles ermöglichen. Die computerunterstützte Partnersuche ist für jedermann zugänglich und weist somit eine weitreichende Auswahl an potenziellen Partnern auf.
Online-Dating hat die klassische Kontaktanzeige nach und nach abgelöst und im Laufe der Jahre einen immensen Zulauf erfahren. Was in den 90er Jahren klein anfing , entwickelte sich im Laufe der Jahre zu einem Massenphänomen. Statistiken beweisen, dass alte Klischees wie Online-Dating sei nur etwas für „verzweifelte Singles, die im realen Leben keine Chance haben einen Partner zu finden“, hinfällig sind. In den Jahren 2011 und 2012 gab es rund 16 Millionen Singles in Deutschland, von denen circa sieben Mil-lionen einen Partner im Netz gesucht haben. Dies führte dazu, dass im Jahre 2012 jede dritte Beziehung online entstand. Die Partnersuche im Internet hat sich gesellschaftlich etabliert und tritt immer mehr in den öffentlichen Diskurs. Marktführer wie Parship.de und ElitePartner.de investieren Millionen in Fernsehwerbung und werben so immer mehr Mitglieder. Der demografische Wandel und die damit verbundene steigende Le-benserwartung der Menschen sorgen für neue Verhältnisse in Bezug auf die Lebensführung, womit die Sorge im Alter alleine zu bleiben, wächst. Dieses Beispiel ist nur eines von vielen, das die hohe Nachfrage nach Online-Dating erklären soll. Die Anbieter werben mit Slogans wie „Liebe ist kein Zufall“ oder „Hier verliebt man sich“ und suggerieren somit Simplizität und Planbarkeit bei der Entstehung einer Liebesbeziehung.

Extrait


Inhaltsverzeichnis

I Einleitung

1. Ausgangssituation

2. Aufbau und Zielsetzung der Arbeit

3. Verortung im Fach

4. Forschungsstand

5. Methodik

5.1 Das qualitative leitfadenorientierte Interview

5.2 Quellen: Darstellung und Problematiken

5.3 Der Leitfaden

5.4 Wahl der Interviewpartner

II Begriffsbestimmungen und Definitionen

1. Virtuelle Räume

2. Identität und virtuelle Identität

3. Selbstdarstellung

4. Authentizität

III Dating-Plattformen

1. Online-Dating

2. Allgemeine Informationen

IV Empirische Untersuchung

1. Darstellung der Ergebnisse

2. Beweggründe und Einstieg

3. Selbstdarstellung und Authentizität der Darstellung

4. Übergang vom Virtuellen zum Realen

5. Tatsächliche Begegnung

6. Annäherung Online vs. Offline

V Fazit

VI Ausblick

Zielsetzung & Themen

Die vorliegende Arbeit untersucht die Strategien und Positionierungen von Nutzern auf Online-Dating-Plattformen, um zu verstehen, wie diese sich in einem virtuellen Raum präsentieren und welche Motive hinter der Partnersuche im Internet stehen. Die zentrale Forschungsfrage fokussiert sich darauf, wie Nutzer ihre Identität im digitalen Kontext konstruieren und wie sie den Übergang von virtuellen Kontakten zu realen Begegnungen gestalten.

  • Analyse von Motiven für die Nutzung computerunterstützter Partnersuche
  • Untersuchung von Strategien der Selbstdarstellung und Identitätskonstruktion
  • Evaluierung der Authentizität in Online-Profilen
  • Erforschung des Medienwechsels vom virtuellen zum realen Kontakt
  • Kulturanthropologische Einordnung der Online-Partnersuche

Auszug aus dem Buch

1. Ausgangssituation

Das Internet gilt im 21. Jahrhundert noch vor Fernsehen und Buch als das wichtigste Medium für die deutsche Bevölkerung und ist aus dem Alltag nicht mehr wegzudenken. Es offeriert jede Menge neuer Möglichkeiten und vereinfacht so das Leben vieler Menschen. Neben sozialen Netzwerken, Verkaufsplattformen und Nachrichtendiensten bietet das Internet heutzutage auch Möglichkeiten zur Partnersuche auf speziell dafür angelegten Online-Dating Plattformen. Dort können Internetnutzer bequem von zu Hause aus und unabhängig von Zeit und Raum nach der großen Liebe suchen und dem Singledasein ein Ende bereiten.

Man spricht auch häufig vom „Internet als Heiratsmarkt“ und bezeichnet den Computer als „Beziehungsmedium“, da virtuelle Kommunikation Menschen weltweit miteinander verbindet. Im Internet gibt es über 2500 verschiedene Plattformen, die vom Flirten über erotische Abenteuer bis hin zur festen Partnerschaft alles ermöglichen. Die computerunterstützte Partnersuche ist für jedermann zugänglich und weist somit eine weitreichende Auswahl an potenziellen Partnern auf.

Zusammenfassung der Kapitel

I Einleitung: Dieses Kapitel führt in die Thematik des Online-Datings ein, skizziert die Ausgangslage, definiert die Zielsetzung der Arbeit und verortet das Thema im fachlichen Kontext der Kulturanthropologie.

II Begriffsbestimmungen und Definitionen: Hier werden zentrale theoretische Begriffe wie virtuelle Räume, Identität, Selbstdarstellung und Authentizität für die weitere Untersuchung definiert.

III Dating-Plattformen: Dieses Kapitel liefert eine grundlegende Beschreibung von Online-Dating und gibt allgemeine Informationen zum Marktumfeld und zur Nutzerstruktur.

IV Empirische Untersuchung: Der Hauptteil der Arbeit präsentiert die Auswertung der qualitativen Interviews, analysiert Beweggründe, Darstellungsstrategien, den Medienwechsel und tatsächliche Begegnungen der Nutzer.

V Fazit: Das Fazit fasst die Ergebnisse der Untersuchung zusammen und reflektiert kritisch die gewählte methodische Vorgehensweise.

VI Ausblick: Der Ausblick wagt eine Prognose über die zukünftige Entwicklung des Online-Datings und schlägt weitere Forschungsfelder vor.

Schlüsselwörter

Online-Dating, Partnersuche, Virtuelle Identität, Selbstdarstellung, Authentizität, Kulturanthropologie, Medienwechsel, Beziehungsmedium, Kontaktanbahnung, Nutzerprofil, Reale Begegnung, Internetnutzung, Partnerschaft.

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in dieser Arbeit grundsätzlich?

Die Arbeit beschäftigt sich mit der Nutzung von Online-Dating-Plattformen und den Strategien, die Nutzer anwenden, um sich in einem virtuellen Umfeld zu positionieren und einen Partner zu finden.

Was sind die zentralen Themenfelder der Untersuchung?

Die Arbeit thematisiert insbesondere die virtuelle Identitätsbildung, die Selbstdarstellung in digitalen Profilen, das Problem der Authentizität sowie den Übergang vom textbasierten Austausch zur realen Begegnung.

Was ist das primäre Ziel der Arbeit?

Das Hauptziel ist es, die Beweggründe für die Online-Partnersuche zu ermitteln und aufzuzeigen, wie Nutzer Strategien entwickeln, um sich auf Dating-Plattformen erfolgreich zu präsentieren.

Welche wissenschaftliche Methode wird in der Arbeit verwendet?

Es wird eine empirische Untersuchung in Form von qualitativen, leitfadenorientierten Interviews mit vier Personen durchgeführt, um alltagsnahe Erkenntnisse zu gewinnen.

Was wird im Hauptteil der Arbeit behandelt?

Der Hauptteil analysiert die Ergebnisse der Interviews unter den Aspekten Beweggründe, Selbstdarstellung, Authentizität der Profildaten, den Medienwechsel zum Telefonat und die Erfahrungen bei tatsächlichen Treffen.

Welche Schlüsselwörter charakterisieren die Arbeit?

Zu den wichtigsten Begriffen zählen Online-Dating, virtuelle Identität, Selbstdarstellung, Authentizität und Kontaktanbahnung.

Welche Rolle spielen Fotos bei der Selbstdarstellung im Online-Dating?

Laut den befragten Nutzern sind Fotos entscheidend für die Attraktivitätswahrnehmung, da sie den virtuellen Kontakt greifbarer machen und eine erste visuelle Einschätzung des Gegenübers ermöglichen.

Wie unterscheidet sich die Online-Identität von der realen Person?

Die Arbeit zeigt, dass Nutzer dazu neigen, ihre Profile zu idealisieren, um einen positiven Eindruck zu hinterlassen, was zu Diskrepanzen zwischen der virtuellen Darstellung und der Realität führen kann.

Wie vollzieht sich der Übergang vom Virtuellen zum Realen?

Der Prozess umfasst meist eine schrittweise Annäherung, beginnend mit schriftlichem Austausch, gefolgt von einem Medienwechsel zum Telefonat, bis hin zu einem persönlichen Treffen, welches die Anonymität aufhebt.

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Résumé des informations

Titre
Strategien und Positionierungen beim Online-Dating
Sous-titre
Eine empirische Studie zur computerunterstützten Partnersuche
Université
University of Bonn
Note
1,3
Auteur
Lauretta Fontaine (Auteur)
Année de publication
2013
Pages
80
N° de catalogue
V230445
ISBN (ebook)
9783656494751
ISBN (Livre)
9783656494607
Langue
allemand
mots-clé
strategien positionierungen online-dating eine studie partnersuche Internet Dating Virtuell Computer Online Liebe
Sécurité des produits
GRIN Publishing GmbH
Citation du texte
Lauretta Fontaine (Auteur), 2013, Strategien und Positionierungen beim Online-Dating, Munich, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/230445
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Extrait de  80  pages
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